NVIDIA DRIVE Constellation: Simulationsplattform für autonomes Fahren ab sofort verfügbar

NVIDIA hat auf der diesjährigen GPU Technology Conference in San José bekannt gegeben, dass die eigene Simulationsplattform für autonomes Fahren NVIDIA DRIVE Constellation ab sofort verfügbar ist. DRIVE Constellation ist eine offene Plattform, die Entwicklern und Partnern die Möglichkeit gibt, eigene Modelle für Umgebungen, Autos, Sensoren und vieles mehr zu integrieren und autonomes Fahren zu testen.

Die Plattform besteht aus zwei verschiedenen Servern, die in der Cloud extrem skaliert werden können. Der erste Server heißt DRIVE Constellation Simulator und nutzt die eigenen NVIDIA GPUs, die wiederum eine DRIVE Sim-Software ausführen, um Sensor-Daten von virtuellen Autos in virtuellen Umgebungen zu generieren. Der zweite Server namens DRIVE Constellation Vehicle enthält den DRIVE AGX Pegasus AI Auto-Computer und interpretiert die Sensor-Daten. Die dabei getroffenen Fahrer-Entscheidungen werden wieder zurück in den Simulator-Server geschoben und ermöglichen somit ein sauberes Testen.

Kurz gesagt: Durch die hohe Skalierbarkeit ist es möglich, ganze Flotten von autonomen Autos zu simulieren und somit viele verschiedene Szenarien in relativ kurzer Zeit zu simulieren. Der TÜV Süd nutzt die Plattform bereits, um Testprozeduren und Standards für autonome Autos zu definieren.

“TÜV SÜD is looking for simulation tools that are trustworthy, robust and scalable for the approval of autonomous vehicles,” … “NVIDIA DRIVE Constellation provides a powerful and highly scalable solution to achieve this goal.” – Houssem Abdellatif, global head of Autonomous Driving and ADAS – TÜV SÜD.

Mit Toyota hat man auch bereits einen ersten Kunden, TRI-AD um genau zu sein, die gerade auch dabei sind HD-Kartendaten in Japan zu erstellen. Wenn ihr euch genauer zu NVIDIA Drive Constellation informieren möchtet, schaut mal auf der Webseite vorbei. 

“We believe large-scale simulation tools for software validation and testing are critical for automated driving systems,” – Dr. James Kuffner, CEO of TRI-AD.

Die Technik wird immer besser und immer mehr Unternehmen befassen sich mit Technologien zum autonomen Fahren. Auch GM plant mit CRUISE eine große Offensive im Markt der autonomen Taxis. 

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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Ein Kommentar

  1. Ich mag den Gedanken des „CAD“ (Computer Aided Driving oder so 😉 Beispiel Autobahn, jeweils alle Autos innerhalb von, sagen wir, zwei Kilometern werden in einer Informationsgruppe zusammengefasst. Mit Überschneidungen, jeweils in der Gruppenmitte. Der erste Kilometer wird der vorausfahrenden 2km-Gruppe zugefügt, der hintere der folgenden. Innerhalb dieser Gruppe kommunizieren die Fahrzeuge über Gefahrensituationen, witterungsbedingte Fahrstilanpassungen usw. Vollkommen autonomes Fahren unterstütze ich (noch) nicht, da fehlt mir noch das Vertrauen.

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