Nuki Smart Lock: Einstellbarer Auto Lock und eventuell schnellerer Sperrprozess


Es gibt Updates für das Smart Lock von Nuki. Zum einen wird die App auf Version 1.12.0 gehoben, zum anderen gibt es aber auch eine neue Firmware für das Schloss selbst, Version 1.6.2 lässt sich auf das Schloss übertragen. Beides zusammen sorgen für neue Optionen, die sich nutzen lassen, unter Umständen kann man gar dafür sorgen, dass der Sperrvorgang des Smart Locks beschleunigt wird.

Neu ist nämlich die Möglichkeit einer Sperrwegoptimierung des Schlosses. Bislang wurde der Sperrweg bei der Kalibrierung des Schlosses automatisch festgelegt. Nuki sperrt einfach so lange bis nichts mehr geht, das kann mitunter länger sein als eigentlich nötig. Der Sperrvorgang im Schloss der Tür selbst ist dann abgeschlossen, wenn das typische „Klacken“ zu hören ist, das wird aber von Nuki nicht wahrgenommen und bis zum Maximum gedreht.

In den Einstellungen kann man diesen Sperrweg manuell anpassen, man kann also dem Schloss bereits direkt nach dem „Klacken“ den Sperrvorgang beenden lassen (nach dem zweiten Klacken, die Tür soll ja sicher verschlossen sein). Zu finden unter: Smart Lock > Einstellungen > Administration > Sperrweg optimieren.

Neu ist außerdem die Auto-Lock-Funktion, sie sperrt das Schloss nach einer angegebenen Zeitspanne automatisch, einstellbar sind zwischen 30 Sekunden und 30 Minuten. Auto Lock lässt sich ebenfalls in der Administration eines Schlosses aktivieren.

Das Update beinhaltet außerdem noch Bugfixes und Stabilitätsverbesserungen. Zudem hat Nuki die Batterielebensdauer des Smart Locks verbessert. Durch das neue Energiemanagement soll bis zu einem Monat mehr Laufzeit drin sein. Ich habe leider nicht notiert, wie lange die Batterien bei mir halten, bin aber der Meinung, dass ich bislang zweimal gewechselt habe. Bei fast zwei Jahren Nutzung geht das für mich völlig in Ordnung.

Für die neuen Funktionen müsst ihr die App in Version 1.12.0 und die Firmware in Version 1.6.2 nutzen, letztere spielt Ihr ebenfalls über die App auf das Smart Lock.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Was ich mich frage, ist: Wenn ich zum Beispiel einstelle, dass nach 30 Minuten automatisch gesperrt werden soll und ich möchte das Haus verlassen, wie öffne ich die Türe, ohne, dass ich dafür die App verwende? Wird sie dann automatisch entsperrt, wenn ich „nah genug“ am Schloss dran bin? Wäre in meinem Fall auch wieder schlecht, weil direkt daneben die Küche ist.

    Heißt, die Tür sperrt und entsperrt sich die ganze Zeit.

    • Die App brauchtst Du dafür nicht. Du drehst am Nuki und schließt somit die Tür von Hand wieder auf. Solange Du Zuhause bist gibt es aber auch kein automatisches entsperren der Tür. Dazu müsstest Du erstmal den Geofence-Bereich rund um dein Haus verlassen und dann wieder in diesen Bereich eintreten.

  2. Ich finde die Hardware immer noch unverschämt teuer, wenn man bedenkt dass es schon vorher ein mechanisch gleiches Konzept von Abus gab und lediglich das Konzept kopiert und um Bluetooth–Unterstützung erweitert wurde. Man kann weiter von Herstellungskosten im maximal mittleren zweistelligen Bereich ausgehen. Da ist ein Verkaufspreis von ca. 300€ (inkl. Bridge) gegenüber ca. 100€ für die Abus Variante schon etwas unverschämt.Da lege ich lieber noch etwas drauf und kaufe mir einen echten digitalen Schließzylinder mit RFID Unterstützung. Der funktioniert wenigstens auch mit einem subdermalen Transponder und nicht nur per Handy oder Fernbedienung.

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