Nuki Keypad kann vorbestellt werden


Über Nuki brauche ich unseren Lesern nicht mehr viel zu erzählen. Nach wie vor bei mir im Einsatz und nach wie vor bin ich hochzufrieden mit der schlüssellosen Zutrittslösung. Zur IFA hat Nuki das Nuki Keypad vorgestellt, eine Zifferntastatur, die außen angebracht wird und nach Eingabe eines Zahlencodes entsprechend die Tür öffnet. Ganz ohne Smartphone und auch ohne Fob.

Das kann unter Umständen recht praktisch sein, muss aber eben auch zum Nutzungsszenario passen. Wäre bei mir so nicht der Fall, hier nutzen alle das Smartphone. Das Keypad kommt dabei mit interessanten Features, so gibt es zum Beispiel keine 0 auf der Tastatur. Warum? Aus Sicherheitsgründen. Aus dem gleichen Grund lässt sich der Beginn eines Codes auch nicht mit „12“ realisieren. Geburtsdaten oder andere leichtgängige Codes werden so zum großen Teil eliminiert.

Und auch vor Diebstahl des Keypads braucht man sich wohl nicht allzu sehr fürchten. Erstens kann ein Dieb mit dem Keypad nichts anfangen, da ein Resetcode auf Nuki-Servern gespeichert wird und dieser in Verbindung mit dem selbst festgelegten Code nötig ist. Außerdem ersetzt Nuki ein gestohlenes Keypad bei Vorlage von Diebstahlanzeige und Keypad-Rechnung.

Das sind so die Kleinigkeiten, die Nuki toll machen. Man könnte auch einfach die Hardware verkaufen und gut ist. Aber hier wird eben einen Schritt weiter gedacht, sei es bei der Erstellung der Codes oder eben bei der Diebstahlsache.

Während die Verfügbarkeit des Nuki Keypad für November angemacht ist, kann das Gerät ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt dann eben bei Verfügbarkeit. 79 Euro werden für das Keypad fällig, das kann schnell günstiger werden als andere Personen mit einem Fob auszustatten. Aber auch hier gilt wieder: Es muss zur eigenen Nutzung passen. Zu finden im Nuki-Shop.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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20 Kommentare

  1. […] auf Nuki-Servern gespeichert […]
    Bin ich der einzige der sowas „nicht gut“ findet?
    Warum in aller Welt schafft man sich so ein System an? Für das bisschen Komfortgewinn?

    Ich verstehe es ehrlich nicht. Ok, „andere“ Lösungen sind in der Umsetzung nicht nur deutlich teurer und haben Verdrahtungsaufwand. Aber wie gesagt. Für das kleine bisschen zweifelhaften Komfortgewinn gleich die Sicherheit des Eigenheimes so komplett aus der Hand geben?! Danke, aber nein Danke 🙂

    Welche „Anfangskombinationen“ gehen denn noch nicht ? denn wenn sich das auf 1 2 beschränkt sind wirklich nur einige wenige Geburtstage o.ä. ausgenommen.

    (/Miesmuschel)

    • Sascha Ostermaier says:

      Wo gibt man denn die Sicherheit des Eigenheims komplett aus der Hand? So ein Unfug, den man immer wieder lesen muss.

      • Spätestens wenn irgendwelche Sicherheitsrelevanten Dinge meiner Eigenheims auf fremden Clouds gespeichert werden, gebe ich die Sicherheit aus der Hand. Die Bridge hält noch zudem eine Verbindung zu den Nuki Servern aufrecht und ist gleichzeitig permanent per BT mit dem Schloss verbunden damit auch alles schön komfortabel ist. Und egal welche Verschlüsselung zum Einsatz kommt (Wenn denn stimmt was Nuki auf seiner Site schreibt, wäre nicht die erste Blase), gebe ich damit faktisch die Sicherheit meines Eigenheims aus der Hand.

        Das Thema Versicherungsschutz ist auch so eine Sache, auch wen Nuki natürlich auf der eigenen Seite groß erklärt das Schloss würde die Sicherheitsklasse etc. der Tür nicht verändern und müsste daher der Versicherung nicht angezeigt werden.

        Ich persönlich wäre mit solchen Aussagen GANZ vorsichtig. Nicht umsonst sind fast alle anderen technischen Hilfsmittel mit VdS Nummern ausgestattet und geprüft wenn sie in solchem Umfeld benutzt werden (sollen).

        Ich bin generell kein Freund von funkbasierten „SmartHome“ Lösungen (Was an den meisten Smart ein soll erschließt sich mir übrigens nicht). Aber insbesondere wenn solch eine funkbasierte Lösung Zugriff auf mein Eigenheim gewähren kann, da hörts auf.

        Übrigens, Es mag vielleicht kein Erfolgversprechender Angriff sein die Kommunikation zwischen App/Bridge/Schlos zu kompromittieren, aber was ist denn wenn das alte Android Smartphone das als Bridge daher kommt kompromittiert wird? Oder gar das Alltagsphone auf dem die App ist? Da bringt jede noch so gute Verschlüsselung garnichts mehr.

        Im übrigen ist genau dieser „Unfug“ den du mir da unterstellst, Gegenstand von Forschungsprojekten bei meinem Dienstherren 😉

        Aber ich hab keine Ahnung von der Thematik und schreibe daher nur Unfug 🙂

  2. Den Wegfall der 0 als Sicherheitsfeature zu verkaufen ist echt lächerlich.
    Gut wäre eine digitale Ziffernanzeige auf der sich die Ziffernanordnung immer ändert.

  3. Solche angeblichen Sicherheiten, wie das Weglassen von Codes, sind leider eine Schwächung. Hier wird der Zahlenraum unnötig eingeschränkt.

  4. Ich hoffe, es lassen sich 2 unabhängig/gleichzeitig verwenden. mal schauen, was der Support sagt. ich habe zwei Schlösser, die weit auseinanderliegen. Eine zweite Bridge geht ja leider auch nicht….

  5. Musst du mir erklären warum einw zweite Bridge nixht geht?ich fahre hier auch 2 Türen mit 2 Bridges, das ist kein Thema, Alexa funktioniert auch mit beiden Türen gleichzeitig. Nuki macht schon viel richtig.

    • Whaaat? Naja, das hat mir der Support direkt geschrieben auf meine Nachfrage. Ich dachte, die müssen es wissen. Hast du zwei „echte“ Bridges oder eine Android Bridge als zweite bridge?

    • Whaaat? So ein Mist aber auch! Das hat mir der Support direkt geschrieben auf meine Nachfrage. Ich dachte, die müssen es wissen. Hast du zwei „echte“ Bridges oder eine Android Bridge als zweite bridge?
      zumindest hat der Support auf die aktuelle Frage reagiert:
      Auf meine Frage ob ich bei mehreren schlössern jeweils ein KeyPad verwenden kann, kam heute zurück, dass man mit einem keypad nicht mehrere Schlösser entsperren kann.

      War ja nicht die Frage. ich hab wohl besonders Glück mit den Antworten…

  6. Kenneth Hackstein says:

    Ich steh total auf Nuki und würde auch gerne mit Nuki aufrüsten, aber leider bringt das nicht viel, wenn man in einer Wohnung lebt, da die Haustüre sowieso manuell aufgeschlossen werden muss.
    Naja, ein paar Jahre weiter und ich werde über einen Hausbau nachdenken 🙂

  7. Muetzenfrosch says:

    Die Nuki-Bridge gibt’s auch als Android-App – kann man auf einem alten Mobiltelefon installieren (statt der Hardware-Bridge von Nuki).
    Die Hardware-Bridge von Nuki kann nur WLAN, kein LAN. Mein WLAN ist manchmal nicht erreichbar (urbanes Gebiet, sehr viele andere WLANs drumherum). Kennt jemand eine Hardware mit LAN-Anschluss, auf der Android läuft (mind. 4.3) und die Bluetooth LE (mind. 4.0) hat (das LE ist wichtig), auf der die Nuki-Bridge-App läuft?

  8. @JF ich habe 2 seperate Bridges (richtige) im Einsatz und das funzt ohne Probleme. Wie es nun mit dem Keypad aussieht kann ich dir leider noch nicht sagen, nur das du 2 seperate Bridges zusammen in der App nutzen kannst. Da gibt es echt keine Probleme

  9. ich hätte da auch mal eine Frage:
    Wenn ich meine per Nuki abgeschlossene Haustüre per Schlüssel aufschließe wird der Motor / das Getriebe irgendwie ausgehakt und der nächste Schließvorgang des Nuki funktioniert nicht. Man hört den Motor drehen, aber der Knopf innen bewegt sich nicht.
    Habt ihr dieses Problem auch?
    Könntet ihr das mal testen?
    Wir verwenden Nuki hauptsächlich zum automatisierten Abschließen abends und schließen oft (nicht alle Personen) mit dem normalen Haustürschlüssel auf. Wenn der manuelle Schließvorgang also der letzte war wird die Haustüre Nachts oftmals nicht abgeschlossen (wie oben beschrieben: durchdrehen des Motors).

  10. @michael hast du mal neu kalibriert und die Batterien mal gewechselt. Ansonsten sitzt die Nuki richtig drauf oder geht bzw. hakt das Schloss bei euch?!? Ansonsten wüsste ich auch nix

    • Michael Groß says:

      Ich verwende eneloops und wechsle gefühlt einmal im Jahr. (vielleicht auch nach 9 Monaten, bin da nicht sicher).
      Soll aber heißen, ja besteht schon seit mehreren Batteriesätzen das Problem. Ich glaube sogar seit Anfang an.
      Verwendest du also auch ab und zu einen Schlüssel und du hast das Problem nicht?
      Kalibrieren ist lange her, aber ja, auch das hatte ich gemacht.
      Ich habe mir auf das Rad eine Markierung auf 12 Uhr gemacht im geöffneten Zustand. Wenn ich abends schaue und sehe, dass die Markierung etwas zu weit rechts ist, dann weiß ich schon, dass der Antrieb ausgekuppelt ist und dass das automatische Abschließen nicht klappt.

    • Michael Groß says:

      so, nun nochmal ausprobiert:
      1) neu kalibriert + im nicht abgeschlossenen Zustand danach eine Markierung auf 12:00 am Rad gemacht

      2) mehrfach per App auf und zu geschlossen, ok

      3) mehrfach nach Abschließen (per App) die Türe geöffnet (also nicht nur aufgeschlossen, ok

      4) mehrfach nach Abschließen (per App) die Türe von außen mit einem Schlüssel geöffnet, danach war jedesmal die 12:00 Markierung etwas zu weit rechts und der Antrieb war ausgekuppelt, dann versucht per App abzuschließen, Motor dreht, aber Innenleben nicht => Fehlermeldung

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