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NitroShare: Dateien einfach zwischen Rechnern austauschen (Windows und Linux)

Wow, großartiges Tool dieses NitroShare. Zumindest für die, die sich nicht mit Freigaben und Netzwerkordnern rumärgern wollen. Kurzer Anriss: ich arbeite hauptsächlich mit Mac OS X derzeit. Dort gibt es die Funktion AirDrop. Befindet man sich im gleichen Netzwerk, dann listet AirDrop die Rechner auf, die gerade AirDrop benutzen.

Dort kann ich direkt anderen Leuten Daten schicken. Einfach per Drag & Drop auf den Rechner ziehen, mein Gegenüber bekommt eine Nachricht und zack – geht der Datentransfer los.

Großartiges Detail im Betriebssystem. NitroShare ist die ebenso großartige Umsetzung für Windows und Linux. Die Arbeit ist schnell erklärt: ihr installiert NitroShare unter Windows und / oder Linux und das Tool sucht sich die Rechner im Netzwerk.

Über eine Dropzone könnt ihr direkt ohne Stress Dateien im Netzwerk austauschen, das Open Source-Tool kümmert sich um alles. Euer Gegenüber bekommt eine Information, dass eine Datei auf ihn wartet und nach Bestätigung geht die Dateiübertragung direkt los.

Ich habe euch die Einrichtung mal in Screenshots festgehalten, absolut easy und in wenigen Augenblicken erledigt. Klasse Tool, hat hier im Netzwerk sofort funktioniert.

Also, probiert das bei Bedarf und Interesse mal selber aus, ich bin so auf die ersten Blicke schwer begeistert. Ich selber bin schon lange von alten Dingen wie Netzwerkfreigaben im Betriebssystem weg, nutze ausschließlich mein NAS, die Dropbox oder eben AirDrop am Mac. (Danke Patrick, via)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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28 Kommentare

  1. Werde ich mal probieren. Ich hab zwar auch so´n kleines NAS, aber schieb auch mal zwischen Rechnern direkt hin/her. Geht ja per LAN und Freigaben fix.

  2. Schade das es dies auch nicht noch als Portable Version gibt.

  3. Super Tipp. Wenn das ganze wirklich ohne irgendwelche Freigaben oder tiefergehenden Einstellungen am System funktioniert, klappt endlich auch der schnelle Dateiaustausch mit den weniger technikafinen Familienmitgliedern. Bisher hab ich, man mags kaum glauben, durchaus das ein oder andere Mal Dropbox und Co für den Dateiaustausch im LAN benutzen müssen…

  4. Ich erinnere mich da an ein Tool, dass Dateitransfer darüber erlaubt, dass eine freigegebene Datei kurzerhand einen HTTP-Server bekommt. „Kunde“ bekommt einen Link für seinen Browser, und kann die Datei herunter laden. Das konnte man auch via Passwort absichern, und es gab sogar die Möglichkeit, dateien vom Kunden auf die eigenen Festplatte via Formular hochzuladen. Wenn mir jetzt noch der Name in den Sinn käme… Es war sogar portable. Ich hatte auch mal ein JAVA-Tool, dass gleiches erledigte… auch da fehlt mir der Name.

    Den Ansatz finde ich jedenfalls eleganter, wenn, so wie ich das verstanden habe, sonst beide Nitroshare bauchen.

  5. und wie viele deiner freunde haben einen Mac?

  6. @Test – das ist doch hier gar nicht Thema, oder?

  7. Gibt es so eine Lösung auch für Windows Mac? Ich möchte öfters mal schnell was vom Rechner auf mein Macbook ziehen.. AirDrop Treiber für Windwos wären eine feine Sache..

  8. @Micha: alle Familienmitglieder hier haben exakt das gleiche Wissen über alle Rechner, die Familienmitgliedr bin ich… :mrgreen: Dsewegen wird Familie Hugo es auf den PCs mal überall installieren.

  9. @Tom: kannste doch einfach vom Mac aus: „Mit Server verbinden“.

  10. Das funktioniert ohne ne Freigabe auf dem Zielrechner? Woher weiß das Tool welchen Ordner es benutzen soll?

  11. @Matze: Standard Desktop, kannste einstellen

  12. „Gibt es so eine Lösung auch für Windows Mac? Ich möchte öfters mal schnell was vom Rechner auf mein Macbook ziehen.. AirDrop Treiber für Windwos wären eine feine Sache..“

    das würde mich auch interessieren …

  13. naja es geht auch mit windows 7 standart mäßig. Man gehe auf Computer (früher Arbeitsplatz) klickt links in der leiste auf den rechner und legt per drag and drop die datei und co auf den rechner.
    Einziger wehrmutstropfen der gegenüber bekommt keine nachricht.

  14. Also, ich habs mal probiert – klappt soweit ganz gut. Ich werde aber die Benachrichtigungen/Abfragen ausstellen – weil ich alle Win-Rechner im Blickfeld habe und die nur alleine benutze.

    Ich weiß also stets, wenn ich mir was schicke. Was mich bißchen stört: in der halb transparenten ShareBox steht [Computer Ausw… – sowas find ich ja fast „grottich“ 😛 und wenn mans zum Desktop schicht, ist das „geschickte“ immer ganz links oben.

  15. Zum Thema „Windows Mac“ – was auch immer das sein mag 🙂

    „full compatibility with clients running on other operating systems“

  16. Thema „Windows Mac“ sollte „von Windows zu Mac“ heissen… die Verhältniszeichen dazwischen wurden automatisch entfernt.

    Und zu „other operating systems“ gehört nur Linux.. nicht Mac OSX

  17. Bin ich zu OldSchool, oder wo ist das Problem bzw. der Vorteil gegenüber normalem FTP, SFTP, SMB, NFS und so weiter?

    Meine Linux-PCs, mein Macbook, mein iPad, mein Androidphone und selbst die annähernd ungenutzte Windows-Daddelkiste in der Ecke sind alle via SSH miteinander verbunden, d&d also kein Problem.

    Was würde die Software bringen, besser machen?

  18. @Rick
    Man muss nicht tagelang frickeln, so wie das die Linuxer machen müssen.

  19. was änhliches oder fast schon besseres:
    retroshare

  20. @Toni
    > @Rick
    > Man muss nicht tagelang frickeln, so wie das die Linuxer machen müssen.

    Wieso frickeln? Bei OSX und Linux ist SSH inkl., bei iOS Teil des Jailbreaks, einzig für Windows ist minimal Arbeit erforderlich.

    Dafür hab ich aber gleich die Vorteile der Verschlüsselung, dass es von überall funktioniert und dass ich keine extra Apps brauche, da sich die Daten in jedem OS sinnvoll einbinden, sei es jetzt als Laufwerk oder Mountpoint.

    Ich versteh halt nicht, warum man für jeden Pups, den das OS sowieso schon mitbringt, wieder ein Tool extra installieren soll?!

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