Niantic sammelt 300 Millionen US-Dollar zum Aufbauen eines Metaverse ein

Niantic hat mit Ingress – aber vor allem mit Pokémon Go – eine Art Kult geschaffen und damit gleichzeitig den Grundstein für seine Augmented-Reality-Plattform gelegt. Das Unternehmen hat nun weitere 300 Millionen US-Dollar von seinem Investor Coatue eingesammelt und ist nun insgesamt 9 Milliarden US-Dollar wert.

Das Geld soll zum Verbessern aktueller und Entwickeln neuer Apps und Spiele genutzt werden, aber vor allem dafür das sogenannte „Real-World-Metaverse“ zu bauen.

“We’re building a future where the real world is overlaid with digital creations, entertainment and information, making it more magical, fun and informative,” said John Hanke, Niantic’s Founder and CEO. “This will take a significant investment of talent, technology and imagination, and we’re thrilled that Coatue is on this journey with us.”

Während Metas Interpretation eines Metaverse auf Virtual Reality aufsetzt, möchte Niantic das Ganze eher mit AR als Overlay über der realen Welt aufbauen. Dazu soll die erst kürzlich vorgestellte Lightship-Entwicklerplattform erweitert werden. Mal sehen, was da konkret am Ende herauskommt.

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5 Kommentare

  1. Metaverse hier, Metaverse da… bin ja mal gespannt wann das ganze platzt. Allein schon das Zucki sich mit der Umbenennung in Meta versucht sich dermaßen dominant zu positionieren, kann mir nicht vorstellen dass das anderen Firmen passt… aber wer weiß… Ich warte ja noch auf Googleverse, Alphaverse, Blueverse…

  2. Bartenwetzer says:

    Was ist denn ein „Metaverse“ ?

    So eine Art “ Booster “ statt „Auffrischung“ oder Verbesserung, Ergänzung ?

    • Es ist die Verschmelzung von Realität mit der Virtualität – Web3.
      Aber keine Sorge. In Deutschland wird das nicht passieren. Hier ist die Infrastruktur schlecht.
      Hingegen wird in anderen Ländern ein Milliardenmarkt mit neuen Wachstum entstehen. Aber auch diese Weitsicht, was das bedeutet, kann man von einem durchschnittlichen Blog-Leser nicht verlangen.

    • Metavers bzw der Begriff „Metaversum“ wurde das erste Mal populär im SF Roman „Snow Crash“ verwendet.
      Kurz zum Inhalt des Romans:
      In der fiktiven Dystopie laufen Personen als Avatare herum, die Welt wird von skrupellosen Großkonzernen und dem organisierten Verbrechen regiert und existente Staatensysteme sind geradezu willen- und machtlos.

      Also Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, Institutionen oder Gegebenheiten sind vielleicht nicht mehr ganz auszuschließen 😉

  3. Wenn deren Server so langsam sind wie die von Ingress (waren), macht das aber keinen Spaß.
    Hab Ingress bis Stufe 16 und darüber hinaus lange gespielt, war bei vielen Anomalien dabei, auch wenn man von den Städten nichts mitbekam, der PingPoint (copyright by Laura) waren die schnarchlangsamen Server und deren Antworten. Wenn das zukünftig im Meeting genauso wird, danke.

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