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NeuralCam jetzt auch mit Abo-Modell

Vielleicht sollte Apple mal darüber nachdenken, bezahlte Updates in den Store zu lassen. Langfristig gesehen glaube ich nämlich, dass die Nutzer nicht mehr bereit sind, für jede App ein Abo abzuschließen. Neulich erst hatte die Kalender-App Fantastical nach vielen Jahren auf das neue Modell umgestellt. Das Ergebnis, wie die Kunden das finden, kann man in der App-Store-Bewertung sehen. 43,99 Euro kostet die Kalender-App nun jährlich, dafür muss man sie aber auch nicht für jede Plattform neu kaufen. Nun zieht eine weitere App nach, nämlich NeuralCam. Oft gelobte App, die einen NightSight-Modus auch auf ältere iPhones bringt und so dafür sorgt, dass in der Dunkelheit geschossene Bilder besser werden. Die App kostet 5,49 Euro, geht aber nun eben ins Abo. 5,49 Euro im Monat – oder 38,99 Euro im Jahr.  Dafür gibt es dann zusätzliche Bearbeitungs-Modi. Vermutung: Das geht nicht gut.

?NeuralCam NightMode
?NeuralCam NightMode
Entwickler: Neural Cam SRL
Preis: 6,99 €

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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31 Kommentare

  1. Aber die Funktionen der vorigen Version bleiben doch, oder?

  2. Habe die App nie genutzt, aber das Abo Modell wird die Zukunft sein.
    Was ich daran nicht so gut finde, ist bei manchen Angeboten die mangelnde Transparenz. Meist sieht man nur die Monatlichen Kosten, nicht aber was dies im Jahr aus macht……….. Was soll man machen. Je nachdem hat mein keine Alternative und solange die Qualität (Updates, Support…) stimmt bin ich auch bereit etwas dafür zu zahlen. Schluss endlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, ob es das Wert ist.

    • Das Abo Modell wird nicht die Zukunft sein. Am Rechner ist bei mir bereits nahezu alles Open source, am Telefon bereits die Hälfte.

      Das ist nur eine kurze Phase, in der Entwickler versuchen, schnelles Geld zu machen.

      • > Das ist nur eine kurze Phase, in der Entwickler versuchen, schnelles Geld zu machen.

        Man vermutet, dass manche mit den Einnahmen Lebenshaltungskosten, Löhne, usw bezahlen.

        • Ja und?

          Die Entwickler zahlen damit vermutlich auch ihr Netflix Abo und Unterstützung die karge Rente ihrer Mutter. Das hat doch damit nichts zu tun.

          • > Das hat doch damit nichts zu tun.

            Womit?

            • Wofür die Entwickler dieses Geld ausgeben ist doch unabhängig davon ob es sich um eine kurze Phase handelt in welcher die Entwickler versuchen, schnelles Geld zu machen.

              Das stand in dem Kommentar auf den du geantwortet hattest. … und ich hab mir drauf hingewiesen, dass das ja gar nichts damit zu tun hat. 😀

              • Es macht einen Unterschied ob man einmalig Umsatz macht, oder halt regelmäßig und damit den Laden am Laufen hält UND dabei neue Features entwickelt. Oder man bringt ab und zu bezahlte Upgrades (was im Endeffekt aufs Selbe rauskommt).

                • Bezahlte Updates kommt nicht aufs gleiche raus weil dir da der Markt signalisieren kann, aufzuhören.

                  Also wenn du bei einem mehr oder weniger fertigen Produkt Features einbaust um dein Abo zu rechtfertigen ist ja niemandem geholfen.

                • Abos für regelmäßigen neuen Content sind eine Sache, bezahlte Updates bedeuten das der User dafür noch bezahlt das Qualitätsmanagement für eine Firma zu übernehmen.
                  Wenn man etwas kauft, hat man ein Recht darauf das das Produkt funktioniert. Nachbesserungen muss der Hersteller im Rahmen der 2 Jahres Garantie kostenlos übernehmen.
                  Was jetzt gerade passiert ist das die Entwicklung und Qualitätsmanagement kostenpflichtig an den User ausgelagert werden.
                  Das hat nichts mit neuen Content zu tun der lizensiert werden muss.
                  Wenn man das akzeptiert, sagt man damit jedem Hersteller das es unnötig ist seine Software in irgendeiner Weise sorgfältig zu programmieren. Schließlich zahlt der Kunde ja gern dafür das der Hersteller seine Fehler fixt.

                  • > bezahlte Updates bedeuten das der User dafür noch bezahlt das Qualitätsmanagement für eine Firma zu übernehmen.

                    Bullshit. Ein Abo bedeutet vor allem ständig neue Features, Anpassung an neue Plattform-Features und Ökosystem, usw. Ob das langfristig funktioniert kommt auf das Geschäftsmodell an. Bei der App hier wohl weniger, aber das war nicht die Frage.

                    • Zum Beispiel irgendwelche kruden self-made cloud Integrationen. …halt alles um das Abo zu rechtfertigen.

            • Das hat damit nichts zu tun, dass Abos nur begrenzt berechtigt sind. Die Abos hier gibts ja oft nur weil Apple so mehr verdient

  3. Ja richtiger scheiß move. Ich habe die App vor Ewigkeiten gekauft und soll jetzt noch nen Abo abschließen, um neue Funktionen zu erhalten. Nicht mal einen Rabat für bestehende Kunden gibt es. Mit nem einmal In-App Kauf wäre ich ja noch klar gekommen, aber so wie jetzt macht mir die App keinen Spaß mehr.

  4. Würde mir ja im Traum nicht einfallen für Apps mit doch sehr eingeschränktem Funktionsumfang monatlich zu zahlen.

    Für große Anwendungen wie Photoshop finde ich, dass es in ordnung geht. Selbst bei Office sehe ich es kritisch. Da rettet es maximal noch die Cloudnutzung, falls man diese benötigt

    • Das Problem ist das es zumindest für mich eine ab und an genutzt App war und keine jeden Tag App. Dazu kommt der kaum erklärbare hohe Preis, wo das Processing auf meinem Smartphone stattfindet und daher auch nicht mit Kosten für Server erklärbar wäre. Da ärgert man sich die App überhaupt gekauft zu haben, bei derlei Moves.

  5. Bei mir geht es schon länger nicht mehr „gut“.
    Apps die mit einem Abo Modell kommen, melde ich wie die Pest.
    Ich achte seit längerem darauf das mich interessierender Apps ohne Inapp Käufe und Abo angeboten werden. Dafür zahle ich dann auch gern einen Preis.
    Bei AdGuard hatte ich noch Glück das ein einmalige Preis angeboten wurde.
    Aber für die laufende Pflege werde ich kein Abo abschließen.
    Nicht, weil ich ihnen die Einnahmen nicht gönne, sondern will sich das Geschäftsmodell dahin verlagert hat eben nicht mehr relativ einwandfreie Software auszuliefern, sondern die Entwicklung und reife der Software vom Qualitätsmanagement auf den Kunden verlagert hat.
    Damit konnte man leben, solange die Software kostenlos gepflegt wurde. Aber jetzt soll der Kunde für seinen Aufwand als Softwaretester noch den Anbieter dazu bezahlen?
    Danke nein.
    Was kommt als nächstes? Wir bezahlen Firmen dafür das wir ihren Lagerbestand auf der Straße (LKW) bewundern dürfen?

    Für Content Angebote ist ein Abo in Ordnung. Aber für das Qualitätsmanagement durch den Kunden geht das zu weit.

    Ebenso geht es mir echt gegen den Strich das immer mehr Anbieter Software Funktionen zerstückeln um diese einzeln zu verkaufen.

    Ich sehe es schon kommen, das irgendwann die ersten Apps kommen die nach Leistung des Smartphones unterschiedlich abgerechnet werden.
    Wer das Top Smartphone hat, kann sich ja auch einen höheren Preis leisten.

    • “Wer das Top Smartphone hat, kann sich ja auch einen höheren Preis leisten.”

      Ist ja heute schon so: Wenn du einen 4K-TV hast, musst du für Netflix mehr bezahlen, um seine Auflösung auszuschöpfen.

      • Wobei 4K Produktionen nunmal teurer sind und das Streaming des Content auch mehr Kosten für Netflix entstehen lässt. Daher hinkt der Vergleich alleine hier schon. Was nicht heißen soll, das ich mit der erhöhten Verbreitung von Feature gegen Abo Manie einverstanden bin.

  6. Ich habe mich an den Gedanken der Abos gewöhnt – und ich erfasse sie akribisch. Das Bild ist klar: Ich gebe im Jahr etwa 900.– für Netflix, Apple Music, Xbox GamePass, PSN, Cloud-Speicher und ähnliches aus – und etwa 120.– für Software-Abos.

    Die Software-Abos sind mein kleinstes Problem. -_-

  7. An diese Abopest kann und will ich mich einfach nicht gewöhnen. Ich hoffe entweder darauf, dass es nur eine kurze Zeit ist, oder aber dass die Entwickler es irgendwann kapieren, dass die Mehrheit der Nutzer das nicht akzeptieren kann/will.

  8. Gerade bei Apple schielen die Betreiber auf den US Markt sowie die besser situierten Menschen anderswo die schlicht kein Problem mit höheren Preisen haben. Denen geht die deutsche Techie Nutserkritik am Allerwertesten vorbei.

    • GrumpyNiffler says:

      Aber auch US Nutzer haben keine Lust für jede – ich nenne es mal so frei – Drecksapp im Monat irgendwas zwischen 3 und 10 Dollar zu berappen. Das macht man selbst als besser situierter Nutzer mit einer Hand voll Lieblingsapps und der Rest fliegt dann eben runter. Ich habe auf meinem iphone vermutlich 100 Apps davon viele gekauft, manche für durchaus höhere Beträge. Wenn die alle plötzlich Abos wollten, dann wäre man im Monat leicht bei einigen hundert Euros/Dollar. Das macht doch keiner mit.
      Die Entwickler erhoffen sich halt eine kleinere Community, die der App die Treue hält und gleichzeitig kann man über ein Probeabo neue Kunden leichter anlocken, weil die App ja erst mal gratis ist. Für einige Apps zahlt sich dieses Modell sicher aus, aber der Trend geht ja dazu dass immer banalere Apps mit Abos kommen oder aber kaum Weiterentwicklung betrieben wird. Damit werden auch viele auf die Schnauze fallen. Auch in den USA

  9. Das ist echt schade. Die App war gut – aber nicht günstig. Ich habe sie trotzdem gekauft und war zufrieden. Aber jetzt Werbung an allen Ecken für Pro ist schon mal gar nicht, was ich wollte und der Preis für solch eine Hilfsapp von knapp 40 Euro im Jahr, das geht doch gar nicht… Schade, dass man nicht mit ner tollen App auf dem Boden geblieben ist.

    • @Caschy:
      Ich kenn den Appstore nicht so gut, aber was hindert die Apps-Programmierer daran es als neue Version parallel anzubieten? Mit Verweis, daß die alte Version nicht mehr aktualisiert wird? Das wären dann Upgradekosten. Aber vermutlicg erhoffen sie sich eh mehr Einnahmen durch das Abo.

  10. Ich habe gerade erst vor ein paar Tagen meine Abos ausgemistet und gekündigt. Schnell kommen da stattliche Summen zusammen und man verliert den Überblick. Nun sind nur noch 2 Abos übrig geblieben. Dies sind Apps, die ich regelmäßig nutze und auch einen echten Mehrwert für mich haben. Beide kommen aus dem Gesundheitssektor (Blutdruckdaten und CardioSecur). Alles andere war Spielerei und nicht wirklich nötig. In Zukunft werden Abo-Modelle rigoros vermieden. Es gibt meist Ersatz mit Einmalzahlung/Spende/kostenlos.

  11. Abos sind die Seuche, ich bin kein einziges eingegangen! Alles was auf Abo geswitcht wurde, wurde ersetzt! Adobe Creative Suite durch Affinity Creative Software, MS Office durch Libre Office, usw. Abo-Modelle werden hier rigoros boykottiert!

    • MS Office wird doch weiterhin als Einmalkauf angeboten. Sieht eher so aus, als würdest du einfach nur kein Geld für Software ausgeben wollen

  12. Mal abgesehen davon, dass im Appstore andere Preise stehen (3,49EUR/Monat; 22,99EUR/Jahr), finde ich es kack´n dreist einen Kaufpreis über 5EUR aufzurufen UND zusätzlich dann noch monatlich abzukassieren. Ich bin durchaus bereit Geld für Apps auszugeben, nutze bspw. das Lightroom-Abo; bzw. habe ich auch schon 30EUR für Affinity ausgegeben, aber das ist einfach nur dreiste Abzocke. Es wird spannend zu sehen, wie sie mit diesem Geschäftsmodell untergehen.

  13. Nachtfalke says:

    Wurde scheinbar alles wieder rückgängig gemacht mit dem aktuellen Update.

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