Neue Warn-App des Bundes informiert euch bei Gefahren

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Neues vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die haben nämlich eine neue App am Start. Die App heißt NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) und sie ist lauffähig unter Android 4.0 oder höher und iOS 7.0 oder höher. Alternativ gibt es eine mobile Webseite, falls euer System nicht unterstützt wird. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat die App NINA als Teil des sogenannten Modularen Warnsystems (MoWaS) entwickelt, das seit 2013 in Betrieb ist. Die App soll die bereits angeschlossenen Warnmultiplikatoren (Rundfunk, Internet, Paging, Deutsche Bahn AG) ergänzen und bietet über Push-Benachrichtigungen Nachrichten zu aktuellen Warnungen. (danke Bernd!)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. Was ist denn der Unterschied zu Katwarn?

  2. Bei Android gibt es doch schon seit langem die „Notfall-Broadcasts“, oder gibt es das nur in den USA und kann hier nicht genutzt werden?
    eine extra App für eine Funktion, die (scheinbar) schon implementiert ist, finde ich irgendwie sinnfrei.

  3. Der Unterschied zu Katwarn würde mich auch interessieren.

  4. @1of16:
    Ich kenne jetzt die US-Methode nicht, aber denkbar wären z.B. andere Anforderungen. Da Du sie zu kennen scheinst, vergleiche es doch mal und berichte, ob das gleiche damit erreicht werden könnte. Das wäre nicht uninteressant. Denkbar ist nämlich beides, Ignoranz gegenüber vorhandenem wie auch vorhandenes reicht nicht aus.

  5. Apps, die nur eine Webseite anzeigen, gehören verboten.

  6. @bitraten: KATWARN ist ein lokal verankertes System, das nicht vom Bund einheitlich bundesweit betrieben wird.

    @1of16: In D gibt es m.E. kein Broadcast-System dass entsprechende Mitteilungen ausstrahlt. Es wurde mal vor einiger Zeit getestet und wohl für „nicht praktikabel“ gehalten. Wie du schon sagst ist es wohl nur in der USA nutzbar…

    Die App „NINA“, sowie die Website „warnung.bund.de“ ist an sich schon der richtige Schritt etwas modernes anzubieten. Dennoch wirkt sie „ungetestet“ und nicht 100% durchdacht. Sie läuft nicht flüssig und die Einstellungen sind unvollständig. Ich hoffe in den nächsten Updates wird hier noch einiges nachgebessert.

  7. PS: Laut FAQ bei Katwarn ist dort lediglich der DWD bundesweit vertreten. Ansonsten Bundesländer: Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz.
    Also sehr begrenzt in Sachen Warnung.

  8. @Patrick: Aber wirklich, die „App“ ist ja vor lauter Geruckel kaum zu bedienen. Direkt wieder runtergenommen.

  9. Finde solche Apps komisch, komme noch aus so einer Zeit, in der man im Fall des Falles Lautsprecherwagen rum fahren gelassen hat. Habe nichts dagegen das sich andere sowas installieren. Wenn aber nicht jeder mehr TV guckt oder Onlinenachrichten auf tech App und spott rss runtergeschraubt hat auf caschys blogg gibt es sicher keine Unwetterwahnungen da macht dann so eine App sinn

  10. Da es in meiner Umgebung KATWARN gibt (Stadt OL), brauche ich NINA nicht.. Und KATWARN hat doch den „Schutzengel“ der mir Warnungen für meine aktuelle Position übermittelt.. Naja, wird zwar wohl nur das Wetter sein, wenn nur der DWD bundesweit ist..

    Wenn das NINA-System ausgereifter ist, schaue ich es mir evtl. nochmal an..

  11. Neue App!?! Entwickelt für iPhone 5!! Warum lässt Apple so eine gottverdammte Scheiße in den Store?

  12. Welchen Sinn hat eine Katastrophenwarnung für Geräte, die bei Stromausfall keine 48h durchhalten, und die mangels Mobilnetz auch gar nicht erreichbar sein würden? Wenigstens wurde die Abschaltung von UKW noch mal hinausgezögert.

    @Dominik Conrads
    Damit sagt Apple Dir, auch wenn du ein altes Iphone hast, hast du kein Iphone.

  13. The Networker says:

    Und erneut eine perfekte Möglichkeit einem grossen Teil der mehr oder weniger Technik-affinen Bevölkerung nen nett und als nützlich getarnten FinFisher unter zu jubeln.

  14. @wollid
    Die Warnungen betreffen mit Sicherheit nicht nur Atomkriege oder Asteroideneinschläge, die sämtliche Infrastruktur zerstören, sondern z.B. auch bevorstehende heftige Unwetter.

  15. Verdammt. Warum braucht die App den die Google Play Services? So läuft sie nicht auf einem Blackberry 🙁

  16. FreeHander says:

    @Jack68

    Zombieatacken nicht vergessen! 😉

  17. @bitraten: Katwarn muss von den Kommunen angeschafft und bezahlt werden und hat damit eine geringe Abdeckung. Die App NINA wird über den BUND betrieben und deckt damit das gesamte Bundesgebiet ab.

    @wollid: Die App soll ein weiterer Kanal neben den herkömmlichen der Öffentlich Rechtlichen Sender, sowie die Sirene sein. Damit orientiert sie sich an den Bedürfnissen der jungen Bevölkerung. Die App soll denke ich nicht die alten Warnmittel ersetzen.

    @An Dy: Die App wurde offensichlich als hybride App umgesetzt. Wahrscheinlich aus finanziellen Gründen um trotzdem sowohl iOS als auch Android bedienen zu können.

  18. Ich habe die Installation abgebrochen, als ich in den angeforderten Berechtigungen „Kontakte“ sah. Wenn durch Bugs in solchen Apps meine Kontakte versehentlich exponiert werden, schade ich mir nicht nur selbst, sondern auch anderen.

  19. @taurec42:
    Aus dem Google-Store-Eintrag: „Die App benötigt Zugriff auf den Dienst Google Cloud Messaging (GCM), der auch die Google Play Services nutzt. GCM gewährleistet den Empfang von Push-Nachrichten auf Ihrem Smartphone.“

  20. @jkrwdf:

    Aus dem Google-Store-Eintrag:
    „Die App benötigt diese Berechtigung für den Bereich „SOS“, in dem Sie eigene Warnmeldungen an Kontakte aus Ihrem Adressbuch versenden können. Zum Auslesen dieser Kontakte wird diese Berechtigung benötigt. Die Kontakte werden nur lokal auf Ihrem Gerät verarbeitet.“

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