Neue Emojis: Schwangere Männer und Personen vorgeschlagen

Jedes Jahr erscheinen neue Emojis. Mit jenen kann man sich schnell und ohne Text flott ausdrücken. Früher gab es nur ein paar, im Laufe der Jahre wurden es immer mehr, denn wirklich jede Gruppe möchte sich auch gleichwertig vertreten fühlen. Ein grüßendes Gesicht, ein auf die Lippe beißendes Gesicht, eine Koralle und eine schwache Batterie gehören zu den Emojis, die später im Jahr zur Freigabe anstehen. Diese sind derzeit Entwurfskandidaten für die nächste Emoji-Version mit der Bezeichnung Emoji 14.0. Weitere Bestandteile der Entwurfsliste sind Geschlechtsoptionen für Schwangerschaft, hier hat man zusätzlich Männer, aber auch neutral Personen in Planung. Da es sich nur um einen Entwurf der Emoji-Liste handelt, kann sich jedes Emoji bis zur endgültigen Genehmigung im September 2021 noch ändern. Mal schauen, was am Ende übrig bleibt und auf den Smartphone-Tastaturen landet.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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89 Kommentare

  1. Wohl eher der „ich hab zu viel gegessen“ Emoji. Dafür muss aktuell leider immer noch die Frau herhalten ♥️

  2. Na endlich auch mal schwangere Männer.
    Nun wird es Zeit, dass man endlich auch mal welche auf der Straße sieht ^^

  3. Ich sehe da einen Typen, der seinen Bierbauch streichelt 😉

  4. LOOL. Der Irrsinn nimmt kein Ende. Wieso schwangere Männer? Die gibt es nicht. Außer im Film! So ein Schwachsinn.

  5. ohjee, wird ja immer schlimmer, was sind das dann? schwanger:innen? 😀

  6. Finds sehr interessant, was für Kommentare unter solchen Artikeln erscheinen. Meistens von Personen, die diese Emojis wahrscheinlich eh nie nutzen werden. Aber Hauptsache erstmal beschwert.

    Finde die Ablehnung dagegen sehr schade. Mehr inklusion ist doch eigentlich was gutes.

    • Thomas B. says:

      Dann sollten wir mit der Inklusion auch mal anfangen. Das erledigt sich allerdings nicht durch das einführen neuer Emojis oder der Benutzung äußerst kreativer Schreibweisen für Geschlechterneutralität.

      • Doch schon. Und danach durch vorleben

        • Thorsten G. says:

          Ja, dann viel Spaß mit Vorleben und OP. Tatsache ist, dass diese Emojis für einen verschwindend geringen Bruchteil der Bevölkerung Relevanz haben. Der Großteil der Nutzer wird es als Bierbauch-Emoji nutzen.

          • Jonas Wagner says:

            Dann gibt es ja doch einen Nutzen. Hast du auch so eine Diskussion geführt, als es um die Aubergine ging? Dass die vermutlich auch viel häufiger nicht als Gemüse genutzt wird?
            Und trotzdem freuen sich die Minderheit, die tatsächlich den eigentliche Bedeutung benutzen will. Ist doch alles gut.

    • Cullen Trey says:

      Ich behaupte hier geht es weniger um Ablehnung der Sache als solches, sondern um Ablehnung des erzwungenen Verhaltens von außen.
      Ich lasse mir z.B. auch nicht gerne Rassismus oder ähnliches unterstellen, nur weil ich mich nicht an aufgezwungene Sprachverschlimmbesserungen halte.
      Warte ja schon gespannt darauf, ob sich vor diesem Irrsinn eine befreundete Familie demnächst umbenennen muss, weil sie Mohr heißen.

  7. Was soll der Unsinn mit Hände geben, ich denke das hat sich mittlerweile erledigt. Ghettofaust fehlt.

  8. Darf ich das da als Bierbauch-Emoji missbrauchen oder bin ich dann ein ganz schlechter, alter, weißer Mann?
    Dafür bin ich auch für ein Frauen-Bierbauch-Emoji, okay?

  9. Black Mac says:

    … und täglich wächst die Homophobie – aus guten Gründen. Denn auf jede Aktion folgt eine Gegenreaktionen. Das wusste schon Newton.

    • Homophobie kann nicht „aus guten Gründen“ wachsen. Weiß eigentlich jeder, der nicht homophob ist.

      • Cullen Trey says:

        Da möchte ich wiedersprechen.
        Ich kann jeden Menschen gut verstehen, der etwas gegen Schwule und Lesben hat, vor allem wo das Thema immer mehr in die Öffentlichkeit gerückt wird. Denn wenn man mal betrachtet was man da sieht, verzerrt es das wahr Bild doch sehr. Da sieht man nicht die „normalen“ Schwulen / Lesben, sondern die (oft negativ) Auffallenden. Wenn das dann für den unbeteiligten Teil der Bevölkerung dann den homosexuellen Teil ausmacht, dann kann ich jeden gut verstehen, der nichts damit zu tun haben will, Will ich als Beteiligter auch nicht, denn das bin ich nicht. Aber, die die nicht auffallen werden nicht als Teil wahrgenommen (wie denn auch) und ändern somit das geprägte Bild nicht.

        • Jonas Wagner says:

          Mit „negativ auffallen“ kannst du nur Menschen meinen, die lauter, extrovertiert und schriller sind. Oder sich offen und aktiv für Akzeptanz, Rechte und Gleichstellung einsetzen.

          Als nicht Beteiligter verstört mich diese Aussage und macht mich traurig. Ich habe auch nichts gegen laute, schrille „Alphamännchen“. Ich bin ein anderer Typ, aber ich verstehe, dass es in einer Gesellschaft verschiedene Typen braucht, um verschiedene Dinge zu erreichen.

          Ich finde die auffallenden LGBTQI Menschen sind für deren Bewegung genau so wichtig wie die, die ein normales, unauffälliges Leben führen.

        • NanoPolymer says:

          Du meinst sicher die die bunter als der Regenbogen sind, total schrill in jeglicher Hinsicht, einfach vom anderen Planeten?

          Die mag ich auch nicht und meide sie egal welche sexuelle Gesinnung die Person hat.

  10. Ich forderte ein Emoji für den menstruierenden Mann.

  11. „Mein Mann ist ein fauler Fettsack“ Emoji ist auch überfällig

  12. NanoPolymer says:

    Am besten bauen die einfach einen Generator ein. Dann bastel ich mir ein Krokodil mit menschlichen Beinen und armen.

  13. Ist es Zufall dass neue Emojis meistens mit der neuen Hauptversion von iOS veröffentlicht werden? Vermutlich nicht, oder?

  14. Nutzt jemand ernsthaft mehr als eine Hand voll Emojis? Das ist doch einfach nur noch Zirkus. Ich fand schon die unterschiedlichen Hautfarben kindisch und überflüssig. Wäre nie auf die Idee gekommen, die klassisch Gelben irgend einer Rasse zuzuordnen. Aber nöö, jeder Hannebambel meint ja heutzutage einen Aufriss zu machen, wenn es für ihn und seine Ansichten kein Emoji gibt, danach sieht es jedenfalls aus. Was kommt als nächstes, geimpft und ungeimpft, Fleischfresser und Veganer? Und überhaupt, wie wäre es mit Gendersternchen bei jedem Emoji? Und nein, so ein Kleinscheiss wird ganz sicher nicht die Probleme auf dieser Welt lösen.

  15. Endlich ein emoji für den Mann mit Bierbauch…

  16. Ich darf meine Meinung auch äußern, wenn die dem Mainstream nicht entspricht? Wieso darf man das nicht ablehnen, falls doch wird man direkt angegriffen und in alle mögliche Ecken geschoben. Ich mag keine Frutarier, Veganer, Homos oder LGBTQ. Aber sobald man LGBTQ Szene ablehnt wird man direkt als krank abgestempelt, oder so eine Meinung darf man nicht haben. Ich mag auch keine Ultras oder Hooligans, keine Fanboys von Marken oder Narzissten. Und falls dieser Kommentar veröffentlicht wird, so wird es die meisten wegen nicht mögen der LGBTQ aufregen.

    Egal ob jetzt jemanden meine Meinung interessiert oder aufregt, aber dennoch stehe ich ablehnend gegenüber all die genannten Gruppen. Der aktuelle Zeitgeist wird verfliegen, und ich werde mich diesem Zeitgeist nicht beugen. Ich mag die genannten Typen nicht, die können gerne mich nicht mögen, wir sind quitt.

    • Carsten C. says:

      Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit…

    • Gut dass du eine Wahrsagerkugel hast.
      LGBTQs werden nicht verschwinden, weil es Menschen sind mit entsprechenden Eigenschaften.
      Und wenn du also sagst, du lehnst diese Menschen ab, kannst du dir den Rest denken, was du da gerade kundgetan hast.

      Da darf man sich über Echo nicht wundern, wenn jemand anderes seine Meinung und Person ähnlich akzeptiert wünscht, wie du deine eigene.
      Einfach mal denken, dass nach dem eigenen Tellerrand noch mehr kommt.
      Viel Liebe für dich.

      • Weiter gedacht stellt sich die Frage, wie sich zunehmend einflußreiche moslemische Strömungen in Zukunft auf die europäische Liberalität auswirken werden, von den spiegelbildlich mit dem moslemischen Einfluß wachsenden völkisch-konservativen ganz zu schweigen.
        Auf eines von beiden hofft „Saido“ vermutlich, wenn er dem Ende der Freizügigkeit in unseren Ländern entgegensieht.

        • Ich würde weitergehen und mir von vielen Medien wünschen, dass sie nicht nur rechte und linke Strömungen beobachten und kritisch unter die Lupe nehmen, sondern auch die islamistischen.

      • Von verschwinden rede ich auch nicht, Hippies sind ja auch nicht verschwunden. Aber die Allgegenwärtigkeit von denen ist verschwunden, und es gab eine Weiterentwicklung. Die heutigen Hippies sind mit denen vor 50-60 Jahren nicht zu vergleichen. Und LGBTQs gab auch noch im alten Rom, die Minderheit gab es immer und wird es geben. Mir passt nicht das diese Minderheit einen neuen Maßstab aufzwingt. Aufzwingen ist das richtige Wort, weil alles was dem widerspricht verunglimpft wird. Es wird keine widersprechende Meinung akzeptiert, die darf es anscheinend nicht geben. Das passt mir nicht. An sich sich sind mir die egal. Der Widerstand kommt nur wegen dem Zwang.

        • Da bin ich bei dir. Ist wie Teile des Sprachaktivismus. Wer gegen Aktivisten ist, ist heute Rassist, Nazi oder was weiss ich – und wird gecancelt.

        • Carsten C. says:

          Ich glaube, viele dieser Minderheiten wollen einfach nur genauso behandelt werden wie der Rest (sprich die Nicht-Minderheiten). Leider werden sie oft genug gerade wegen ihres Minderheitenstatus angefeindet, bedroht, beleidigt. Wenn man mit ihnen einfach so umginge wie mit den übrigen Menschen, dann würde sich der Eindruck, den manche haben – dass diese Minderheiten einen Sonderstatus haben (wollen) -, vermutlich schnell in Luft auflösen.

    • Wie würdest du reagieren, wenn ich schreibe:
      Ich lehne „Saido“ ab (obwohl ich ihn überhaupt nicht kenne und einfach weil ich das so will)
      ?

      • Ich komme damit gut klar, es müssen mich nicht alle/viele lieben oder akzeptieren, oder gar meiner Meinung sein. Deshalb gibt es Meinungsfreiheit und Diversität.

    • Jonas Wagner says:

      Saido, ich vermute mal tief in dir drin, vielleicht ist es noch nicht angekommen, magst du vor allem dich nicht.
      Was ich absolut nachvollziehen kann.

    • Finde es schade zu wissen, dass es Menschen gibt, die mich aufgrund meiner sexuellen Orientierung ablehnen.

      • Jonas Wagner says:

        Das tut mir leid. Das sind Menschen, die die Welt – zumindest in diesem Bereich – eine schlechtere Welt machen.
        Es gibt aber auch viele andere Menschen, denen die sexuelle Orientierung Anderer völlig egal ist. Genauso wie die Lieblingsfarbe oder der Musikgeschmack.

  17. Schwangere Männer!
    Die Welt ist ein Irrenhaus.

  18. ChiemseeChaot says:

    Kulturhistorisch sind Emojis als Rückschritt zur Bildsprache zu sehen.

  19. Grumpy Niffler says:

    Die Kommentarspalte hier ist echt mal wieder ein Armutszeugnis.
    Ich finde ja persönlich auch, dass die Emojis irgendwie ein wenig überhand nehmen (zumindest bräuchte man langsam mal eine dedizierte App um seine Emojis zu verwalten und nicht benötigte zu deaktivieren).

    Aber was hier manche wieder an Homo- und Transphobie von sich geben ist wirklich erschreckend. Warum kann man nicht einfach andere Menschen so leben lassen wie sie es wollen? Geht es irgendjemand dadurch schlechter? Fühlt sich dadurch ersthaft jemand in seiner Heterosexualität angegriffen, wenn man einfach nur zur Kenntnis nimmt, dass es Menschen gibt, die eben anders empfinden? Dadurch wird man ganz bestimmt nicht weniger homosexuell – nur weniger intolerant 😉

  20. Der Genderwahnsinn nimmt kein Ende. Schwangere Männer. Wer lässt sich einen solchen Unsinn einfallen? Wenn sich spätere Generationen an uns erinnern, werden sie dafür nur ein Wort kennen: Dekadenz.

    • Carsten C. says:

      Oder Einhörner. Die hat noch nie jemand gesehen! Was sind diese Emojis doch für ein fantastischer Scheiß!

      • Thorsten G. says:

        Das Argument ist einfach lahm. Einhörner haben wenigstens einen Platz in der Pop-Kultur und im populären Sprachgebrauch. Schwangere Männer sind einfach nur schwangerer Männer ohne zweite Bedeutungsebene und darüber hinaus fast so selten wie Einhörner. Ich behaupte mal, dass niemand von denen, die hier so vehement dafür argumentieren sie vorher vermisst hatte.

        • Jonas Wagner says:

          Ich habe auch noch nie den Namen Thorsten vermisst. Er steht auf Platz 3.350 der Vornamenhitliste. Wenig mehr Google Ergebnisse als „Einhorn“ Völlig unbedeutend. Und dich habe ich auch nicht vermisst. Trotzdem würde es mir nicht einfallen weder deinem Namen noch dir seine Existenzberechtigung abzusprechen. Ich bin mir sogar sicher, dass mein iOS Wörterbuch deinen Namen kennt. Ist mir einfach egal.

    • Bei der derzeitigen Führung des Unicode-Gremiums sind diese neuen Emojis nur der Anfang. Versprochen.

      Im täglichen Leben fehlen mir aber tatsächlich ganz andere Emojis: z.B. habe ich mich erst heute darüber geärgert, dass es kein Bong-Emoji gibt. Auch keine Shisha oder dergleichen. Aber Hauptsache schwangere Männer…

    • Problemlosigkeit mündet immer in Dekadenz.

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