Netflix präsentiert exklusiv den Anime „Ajin: Demi-Human“

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Amazon Prime Instant Video und Netflix decken mittlerweile eine enorme Bandbreite an lizenzierten aber auch selbst aus der Taufe gehobenen Originalserien ab. Sogar deutschsprachige Eigenproduktionen gehören mittlerweile zum Repertoire. Manche Genres sind aber noch etwas unterrepräsentiert: zum Beispiel Anime. Ich bin selbst großer Fan von Serien wie „Space Dandy“, „Soul Eater“ oder auch „Tiger & Bunny“. Entsprechend wünsche ich Netflix für seinen neuesten Schachzug, das exklusive Angebot der Anime-Serie „Ajin: Demi-Human“ viel Erfolg, damit weitere Produktionen eventuell nachfolgen können.

Die Serie „Ajin: Demi-Human“ lief zwar in Japan bereits im Fernsehen, feiert ihre internationale Premiere mit allen 13 Episoden aber ab dem 12. April über Netflix. Wie es die Regel bei Anime ist, basiert auch „Ajin: Demi-Human“ auf einem in Japan erfolgreichem Manga. Wer die Serie aus Deutschland abruft, kann sie sowohl in der japanischen Originalversion mit Untertiteln als auch mit deutschsprachiger Synchronisation schauen. Die Story dreht sich um einen Schüler, der eines Tages durch einen Unfall tödlich verletzt wird, allerdings wider Erwarten weiterlebt. So entpuppt sich der Hauptcharakter als Halb-Mensch (Ajin). Jene Unsterblichen sind allerdings gesellschaftlich geächtet und werden in Experimenten grausam missbraucht.

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Netflix hatte zuvor schon mit dem Anime „Knights of Sidonia“ experimentiert, der ebenfalls über den Streaming-Anbieter exklusiv an den Start ging. Offenbar hat man Gefallen an den japanischen Zeichentrickserien gefunden. Für Anime-Fans, und das sind mittlerweile gerade unter Jugendlichen immer mehr, ist das eine feine Sache. Sollte Netflix seine Initiativen ausbauen, könnte man sich damit bei Japano-Fans durchaus beliebt machen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. @Andre:
    Dass es gerade unter den Jugendlichen immer mehr Anime-Fans gibt, finde ich nicht so glücklich formuliert. Ich bin jetzt seit fast 23 Jahren dabei, davon viele Jahre auch in der Community. Tatsächlich ist es schon so, dass „unser“ Nachwuchs in der Regel (zumindest gefühlt) kaum aus dem Mainstream von One Piece, Naruto und Conan ausbricht. Tut er, aber er hat da halt seine Schwerpunkte. Diese große Variabilität findest du eher bei den Fans 20+ bis weit in die 30er rein oder noch älter.

    Davon abgesehen ist es nicht gut, wenn man bei Anime immer auf Kinder und Jugendliche verweist. Dagegen kämpfen wir eh seit Jahrzehnten an, damit das Klischee endlich aus den Köpfen rausgeht, und eine Serie wie Gantz oder Neon Genesis Evangelion bzw. einen Film wie Perfect Blue oder Jin-Roh würdest du deinen Kindern garantiert nicht zeigen, wenn du die Titel kennst. 🙂

  2. Wurde mich dem Kommentar anschließen…

  3. Gouryella hat vollkommen recht. Selbst die in Deutschland als Kinderprogramm gezeigten Titel wie z.B. Naruto oder One Piece sind im Original eigentlich für Kinder nicht gedacht/geeignet. Naruto musste geschnitten und teilweise stark verfälscht werden, damit es im Nachmittagsprogramm gezeigt werden durfte. Mittlerweile laufen neue Folgen davon (endlich) und die relativ spät nach 16 Uhr ungeschnitten und unverfälscht (soweit ich das beurteilen kann). Ich kann nicht sagen, ob das unseren Sittenwächtern nur entgangen ist oder ob es nach 16 Uhr die Jugendfreigabe nicht mehr braucht. Dennoch ist das einer der harmloseren Titel, wenn man sich so Sachen wie Elfen Lied o.Ä. anschaut.

    Zum Thema Anime auf Netflix: ich schaue dort gerade den Klassiker Last Exile und freue mich auf mehr Serien und hoffentlich auch Filme.

  4. André Westphal says:

    Ich gucke selbst seit Jahren viele verschiedene Anime und veröffentliche auch auf einem anderen Portal Rezensionen über diverse Serien. Mir ist schon klar, dass das keine auf Jugendliche beschränkte Darstellungsform ist. Ich wollte damit auch eher zum Ausdruck bringen, dass die Akzeptanz gerade unter jungen Zuschauern sehr hoch ist. Ich meine damit auch weniger Zwölfjährige, die wohl in der Tat eher die „Mainstream-Anime“ gucken, sondern eher die Gruppe zwischen 14-20.

    Last Exile habe ich übrigens auch auf DVD bzw Blu-ray (Fam – The Silver Wing) ;-).

  5. Die sollen endlich mal nen offline Modus einführen die nulpen. Das ist doch zum heulen.

  6. Reality Check says:

    Nur weil auch paar Erwachsene Anime gucken ändert es nichts an der Tatsache, dass es primär an Kinder und Jugendliche gerichtet ist. Klar gibt es 40-Jährige die einen auf jung machen und Anime’s schauen nur um Hip zu sein. Sind halt Realitätsverweigerer die sich nicht ihrem Alter anpassen. Voll peinliche Gestalten…

  7. André Westphal says:

    @ Reality Check

    Schon mal dran gedacht, dass die Inhalte einfach interessant sein könnten? Was haben gute Geschichten und ästhetische Bilder mit einem bestimmten Alter zu tun? Sehr seltsame Aussagen ;-). Wie auch bei Realfilm oder westlichen Zeichentrickfilmen gibt es auch bei Anime alles mögliche. Für dich sind dann offenbar auch Filmemacher wie John Lassetter „voll peinliche Gestalten“, der bekennender Miyazaki-Fan ist.

  8. Man merkt, der Troll hats drauf. 🙂

    Davon abgesehen sollten Titel wie Jin-Roh eigentlich klarmachen, dass das Statement völliger Bullshit ist. Sind halt wieder die typischen Betonköpfe, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber zu jedem Getröte ihre unqualifizierte Meinung rausposaunen müssen. Für uns nix Neues, oder Andre?

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