Netflix: Neue PIN-Option für elterliche Kontrolle wird verteilt

Neuigkeiten von Netflix. Diesmal nicht in Form von neuen Inhalten, die angekündigt werden, sondern es gibt Änderungen am Service selbst. Netflix wird von Familien genutzt, die Absicherung von Inhalten erfolgt bislang lediglich über eine PIN, wenn ein bestimmtes Freigabelevel überschritten wurde. Die Freigaben bedeuten aber nicht immer unbedingt, dass der Inhalt auch für das individuelle Kind auch wirklich geeignet ist.

Hier setzt Netflix an und gibt Eltern ein ziemlich mächtiges Werkzeug an die Hand. Sie können nun auch spezifische Inhalte per PIN-Schutz blockieren. Schlechte Note? Kein Stranger Things. Zu spät nach Hause gekommen? Da bleibt es doch mal düster bei Dark.

Nein, eigentlich ist die Funktion wohl dafür gedacht, um Kinder vor Inhalten zu schützen, die man als Eltern nicht als geeignet empfindet, unabhängig von einer allgemeinen Alterseinstufung des Angebots.

Gleichzeitig wird Netflix auch umfassender informieren, inwiefern ein Titel für ein bestimmtes Publikum geeignet ist. Das war auch bisher der Fall, nun gibt es diese Information aber zusätzlich, wenn ein Inhalt gestartet wird. Wie auf dem Screenshot zu sehen.

Die neuen Funktionen werden weltweit eingeführt, das kann sich laut Netflix allerdings über die nächsten Monate erstrecken, wie Netflix mitteilt. Nutzt Ihr als Eltern solche Kinderschutzfunktionen? Und falls ihr in diesem Fall eher die Leidtragenden seine könntet, erzählt Ihr Euren Eltern von solchen Neuerungen?

Immerhin drohen bei Netflix keine finanziellen Schäden, falls man einmal vergessen hat, eine Kinderschutz-PIN zu setzen. Was nicht bedeuten soll, dass Kinder alles sehen sollen, falsche Inhalte können durchaus auch schlecht für Kinder sein.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Hoffentlich wird endlich mal die Nutzerverwaltung aufgebohrt – jeder „Unter-User“ mit eigener Mail und Passwort. Dann fällt das ewige Passwort ändern weg und macht den Weg für eine 2-Faktor Authentifizierung frei

  2. Marcus Lelle says:

    Mmh.
    Ich fände für den Fall eine Positiv-Liste besser. Wenn ich da jetzt gefühlt 100 Titel eingeben soll.
    Ich fände einen Pin pro User toll und eine Art 2-Faktor-Authentifizierung.
    Ich muss nämlich meinen Kindern immer die Augen zuhalten, wenn wir gemeinsam am Fernseher Netflix gucken und ich am Bildschirm die Pin eingeben muss. Oder vielleicht in dem Fall gar nicht 2-Faktor, sondern einfach nur ein Link, den ich am Smartphone bestätigen muss…

    Ist aber alles Jammern auf hohem Niveau. Geht auch so.

    • Da stimme ich dir zu, Whitelisting wäre besser als Blacklisting. Den Kindern einfach nur bestimmte Inhalte freigeben, auf alles andere haben sie dann keinen Zugriff. Nur weil Netflix bestimmte Inhalte als altersgerecht einstuft, bin ich teilweise noch lange nicht der Meinung, dass meine Kinder die sehen sollten.
      Aber eigentlich ist es kein großes Problem, alleine Fernsehen dürfen die bei uns recht selten.

  3. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Na mal schauen wie das dann auf den einzelnen Geräten / Apps umgesetzt ist. Jetzt gibt es ja schon die Userprofil-Trennung welche auch Kinderprofile beinhaltet. Nur unschön dass man einerseits beim FireTV das aktuelle Profil beim Start nicht direkt lädt sondern immer ein Profil nach Start auswählen muss.
    In der Android App hingegen lädt das aktuelle Profil immer direkt. Hoffentlich wird dann diese neue Geschichte nicht auch so unübersichtlich.

  4. Ich würde mich ja schon freuen, wenn man jedem Profil ein Passwort geben könnte

  5. Sinnvoller Ossi eine User Pin. Meine 12 jährige ist sehr wohl in der Lage, einfach mit meinem Account zu schauen…

  6. An sich keine schlechte Änderung. Man macht sich zumindest Gedanken und „versucht“ was. Whitelisting funktioniert 2 Tage… dann hat eine hälfte keine Lust mehr „Inhalte“ freizugeben. Filter und Alterseinstellungen finde ich besser.
    Mich würds eher freuen wenn man den Jugendschutz auch entfernen könnte. Gibt genug Leute die keine Kinder haben oder das so gesichert ist das Kinder nicht schauen können. Mein TV wird bevor der kleine nicht im Bett ist nicht mal eingeschaltet.
    Da ist der Jugendschutz nur nervig!

  7. Ich fände es nett, wenn ich GAR KEINE Pin bräuchte… Bei mir sind keine Kinder drin und jedes Mal muss ich die dämlich Pin eingeben… Weil nicht einrichten der Pin hat Netflix nicht zugelassen…

  8. Echt jetzt? Ich muß nirgends eine PIN eingeben, ich suche sogar wieder wo ich die Funktion aktivieren kann.

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