Netflix bietet auf Rechte für Live-Sportübertragungen

Netflix soll in den USA ein Interesse an Übertragungen von Live-Sportereignissen entwickelt haben. Wie Reuters berichtet, habe der Streaming-Anbieter bereits Gebote auf einige Rechte abgegeben. Zuvor habe Netflix bereits in Europa versucht, sich die Rechte an der ATP-Tennis-Tour zu sichern, sich dann aber letzten Endes aus dem Bieterkampf zurückgezogen.

Netflix selbst hat dies nicht bestätigt, das Unternehmen soll aber unter anderem auch in Großbritannien versucht haben, unter anderem die Rechte an den Spielen der Women’s Tennis Association zu erhalten. So soll das Management des Streaming-Anbieters im Auge haben, zunächst etwas günstigere Sportrechte zu erwerben, um die Resonanz durch die Kunden zu ergründen.

Live-Sport wäre für Netflix eine gute Chance, um neue Abonnenten hinzuzugewinnen. Allerdings birgt die Investition in diesen Bereich natürlich auch das Risiko, dass andere Kunden abspringen, weil sie die damit verbundenen Kosten nicht für gerechtfertigt halten. Netflix ist jedoch mit solchen Gedankengängen keineswegs allein. Amazon Prime Video hat ja schon im Bereich Fußball gewildert. Selbiges gilt auch für Apple TV+.

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13 Kommentare

  1. Hoffe Netflix schnappt sich Rechte an einigen Basketball-Ligen *träum*

  2. Ich hoffe das die Sportinteressierten dann einen Extratarif zahlen. Nicht aus Bosheit, aber sonst leiden vielleicht die Film- und Serienfreunde darunter. Umsonst werden Sportrechte ja nicht sein?

    • Das finde ich gut. Netflix sollte auch einen Extratarif für Krimis einführen, denn ich schaue keine Krimis und leide als SciFi-Fan darunter, denn umsonst sind ja die Krimis nicht gewesen?

      • Naja Sportrechte sind schon was anderes als Genres von Filmen. Man bietet ja nicht auf ein Spiel, so wie man einen Film bei Netflix schauen kann. Ich finds nicht so geil wenn sich alle Sport rechte auf diverse Anbieter aufteilen, da dann alle Abos letztendlich teurer werden und man diverse Abos benötigt um die Dinge zu schauen. Sport rechte sind sehr sehr teuer, Netflix muss die Preise dann weiter erhöhen, auch für diejenigen die einfach nur nen Film schauen wollen. Bei dazn gibt’s auch keine filme und Serien, ausser irgendwelche Sportdokus und das ist auch eigtl gut. Amazon bspweise mit seinen Champions Spielen ist recht nervig, da sie dadurch immer ein Spiel aus der Konferenz herausnehmen. Filme/Serien und Sportrechte sind nicht so einfach zu vergleichen. Allein diese Spiele Sache die Netflix macht muss irgendwie mitfinanziert werden und so werden die Preise immer weiter steigen. Warum immer jeder alles anbieten muss anstatt sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.

        • Spiele bei Netflix finde ich gut.
          Wenn Netflix anstatt billig aussehenden Handy-Spiele sowas wie GeForce Now, Stadia oder PS Now anbieten würde, wäre ich dabei.

      • Netflix hat aber bisher die Sparten Filme, Serien und Dokus bedient. Sport gehört nicht dazu. Ich habe auch keine Lust, das mitzufinanzieren, denn meinen Netflix Account habe ich unter anderem, weil es sowas da NICHT gibt.
        Und Sportrechte sind im Gegensatz zu Krimis sauteuer.

  3. Dafür gibt’s unzählige andere Plattformen, ich persönlich will das nicht in Netflix sehen und auch nicht mit finanzieren.

    • Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Netflix muss sich langsam wirklich überlegen, ob sie weiterhin „everybody’s darling“ sein können und wollen. Meiner Meinung nach kann man das in einem so ausdifferenzierten Markt nicht leisten. Jedenfalls, wenn man letztlich Geld verdienen will.

  4. Bitte nicht. Ich brauche nicht noch eine weitere Plattform!

  5. Bitte nicht!
    Ganz böser Fehler!

    Netflix sollte dringend die Finger von den hoffnungslos überteuerten Sportlizenzen lassen, und die Sportverrückten sich weiter von Sky und Co über den Tisch ziehen lassen. Ich habe keine Lust mit meinen Abo Gebühren nun auch noch neben der GEZ bei Netflix dieses Irrsinn zu subventionieren.

    • „Neben der GEZ“? Alle teuren Sportrechte liegen bei DAZN, Sky, Euro Sport, Magenta und Amazon. Was die ÖR haben, sind vergleichsweise billige Pakete für einzelne Spiele oder Zweitberichterstattung bzw. „Rand Sportarten“. Da würde ich mich eher ärgern, Traumschiff und Pilcher-Schmonzetten mitzufinanzieren 😉

      Außerdem sollte man den ÖR mal als Solidarsystem begreifen, der eben nicht nur deine persönlichen Interessen abdecken soll.

      • Der ÖR hat seinen Grundauftrag zu erfüllen.

        Und dazu, sowie zu Deinem erwähnten Solidarsystem zählt ganz sicher nicht die Millionen Gehälter von Fußballspielern mit zu finanzieren.

  6. Überall zahlt man den dämlichen Sport mit. Packt das in einen eigenen Tarif, oder ist das dann plötzlich doch wieder unattraktiv und doch gar nicht so ein Kundenmagnet, meine Güte!?

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