Netflix: 2017 mit lokalen Reality Shows, 20 neue Serien geplant

Netflix Artikel LogoNetflix ist nicht nur Anbieter des Streaming-Angebots, auch als Produzent tritt das Unternehmen auf. Eigenproduktionen sind das, was Netflix für viele Nutzer attraktiv macht. Diese Eigenproduktionen möchte Netflix auch ausbauen, 50 Prozent der Inhalte sollen aus eigener Feder stammen, das verkündete Netflix schon vor längerer Zeit. Auch wurde damals schon von Netflix erklärt, dass nicht jede Eigenproduktion ein großer Erfolg werden muss, vielmehr geht es darum, Nischen zu besetzen, so für neue Kunden sorgen. Wie diese Inhalte aussehen können, wird nun bekannt: Es soll sich um „nicht gescriptete“ Shows handeln, also Reality TV-Produktionen handeln.

Damit diese Shows auch für die einzelnen Märkte passen, werden sie auch entsprechend für die einzelnen Märkte produziert. So wird es mit „Ultimate Beastmaster“ eine solche Show geben, die in sechs Länderversionen produziert wird. Die Länder erhalten eigene Kandidaten und auch eigene Moderatoren. Gleichzeitig sind diese Art von Shows günstiger zu produzieren als Blockbuster-Serien oder Filme.

Eine Absage erteilte Netflix Sportübertragungen. Netflix wird sich nicht um Lizenzen bemühen, um eine bestimmte Liga ausstrahlen zu können. Interessanterweise fügt Netflix Chief Content Officer Ted Sarandos aber hinzu, dass es mehr im Interesse von Netflix liegen würde, eine eigene Liga zu erstellen. Aber das ist vermutlich auch leichter gesagt als getan.

Nächstes Jahr soll es erst einmal 20 neue Serien geben, die Eigeninhalte werden sich in Sachen Inhaltsstunden fast verdoppeln, das Budget steigt aber nur mäßig auf 6 Milliarden Dollar. Mal abwarten, wie gut die „non scripted“ Shows werden, aber so unbeliebt sind solche Shows bei der Masse ja nicht.

(Quelle: Variety)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Wenn Netflix mit den Reality Shows immer mehr in die Fußstapfen von RTL, SuperRTL und VOX tritt, und sich die guten und teuren Serien spart, bin ich nicht mehr die Zielgruppe. Dann können sie ohne mich weiter machen

  2. @Manfred Ich denke mal es geht nicht darum, die teuren Serien einzusparen sondern zusätzlich zu den großen Produktionen mit wenig mehr Budget viel mehr Content zu produzieren. Ansonsten wird es schwierig werden, auf die besagten 50 Prozent zu kommen. Was dabei herauskommt steht auf einem anderen Blatt. 😉

  3. Schaue aus diesem Grund schon kein TV mehr, und jetzt will Netflix so einen Schrott auch noch produzieren und anbieten?! Schade um das Geld, dass ich monatlich fürs Abo bezahle. Sollten sie das Geld doch lieber in Serien investieren.

  4. Meine Güte, ihr müsst es euch doch nicht ansehen. Das schöne an Netflix ist schließlich, dass man schaut was man will und nicht, was gerade läuft.

  5. @Manfred @christoph Was ist denn daran nicht zu verstehen: „Nächstes Jahr soll es erst einmal 20 neue Serien geben…“ ??

  6. Ich sehe das jetzt erst einmal nicht so kritisch, da das Genre „Non Scripted“ auch solche Perlen wie Mythbusters oder Top Gear enthält. Wenn das am Ende dann aber darauf hinaus laufen sollte, dass Netflix am Ende nur noch solche Produktionen haben sollte, war es das bei mir auch.

  7. Dann kann Netflix gleich mit Sense 8 weitermachen. Die erste Staffel war wirklich großartig, auf die zweite freu‘ ich mich schon.

  8. Na ja, die Serien (und Filme) bleiben ja bestehen. Man versucht ja zusätzlichen Content zu erschaffen und nicht stattdessen.

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