Netatmo Smart-Thermostat ab sofort in Deutschland erhältlich

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Ende September kündigte Netatmo an, sein Smart-Thermostat im November auch nach Deutschland bringen zu wollen. Wie das Ganze funktioniert und was mit dem Thermostat möglich ist, haben wir in diesem Artikel festgehalten. Das Smart-Thermostat kann nun in Deutschland bestellt werden. 179 Euro werden für das Gerät fällig, steuern lässt es sich per App für Android, iOS und Windows Phone. Eine Änderung der Temperatur ist aber auch direkt am Thermostat selbst möglich. Besitzer einer Netatmo Wetterstation erhalten 30 Euro Rabatt auf das Thermostat, wie aus der E-Mail des Herstellers hervorgeht. Das Thermostat kann auch mit der Netatmo Wetterstation kommunizieren. Weitere Informationen zu technischen Voraussetzungen und die Bestellmöglichkeit gibt es direkt bei Netatmo.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Wie viele Jahre es wohl braucht, bis man den Kaufpreis wieder drin hat dadurch …

  2. Wenn ich den Preis mit dem eines Max!-Thermostats vergleich (Faktor 5!), kann ich in etwa den Wert auch des Rests erahnen.
    Ich hatte neulich in der Amazon-Sonderangebotsphase erst überlegt, zuzuschlagen. War mir dann aber doch zu teuer. Jetzt weiß man, wie teuer das erst werden kann.

  3. 50€ für die Hardware, 130€ für „Entworfen von Philippe Starck“.

  4. Man kann das nicht mit Max vergleichen.
    Für Max benötigst Du für jeden Heizkörper einen Regler, hier gehst Du direkt an die Heizung.
    Wenn Du nur einen Heizkreis hast, kannst Du aber auch die Temperatur nur generell verstellen, und musst an jedem Heizkörper individuell nachregeln, dafür greifst Du aber auch direkt an der Heizung an, was sich in der möglichen Ersparnis bemerkbar machen dürfte.

    Ansich nur für die Übergangszeiten interessant, wo die Automatik mit Aussenfühler etc. nicht optimal die Temperatur regelt.

  5. Eventuell mache ich gerade einen Denkfehler, aber muss die Absenkung der Vorlauftemperatur im Heizkreislauf nicht so massiv ausfallen, dass ein „dummes“ Thermostat diese nicht mehr ausgleichen kann damit die Temperatur überhaupt sinkt, wodurch während der Aufheizphase wiederum soviel Energie benötigt wird, dass das Ganze kaum noch etwas bringt?

  6. @Rallimann
    Deinen letzten Satz kann ich nicht unterschreiben. Interessant ist das für alle, die sehr unregelmässig zu Hause sind, so dass sich eine Programmierung der Heizung nach Tageszeiten nicht lohnt. In unserer Familie arbeiten wir sehr unregelmässig und es gibt lange Tagesphasen wo niemand zu Hause ist, dafür andere Phasen wo ständig jemand da ist. Und für den Anwendungsfall sind solche Systeme gedacht.
    Ich probiere gerade tado aus und merke, dass die Steuerung ganz gut funktioniert. Grundsätzlich müsste ich damit nach dem Winter eine Ersparnis merken, ich bin an der Stelle gespannt.

    Volles d’accord aber zum Absatz mit dem Heizkreis – genau das ist bei uns das Problem. Ich kann zu wenig flexibel regeln und muss alles am Raum mit dem Raumthermostat (von tado) jusiteren. Von daher überlege ich mir den Umstieg auf Max oder ähnliches, am besten wäre eine Verknüpfung von beidem.

  7. @Iruwen
    Wenn das Haus ganz schlecht isoliert ist, hast Du evtl. recht.
    Grundsätzlich arbeiten Heizungen (zumindest Öl- und Gasthermen) am effektivsten, wenn sie mit ziemlich hoher Leistung arbeiten – so sagen es zumindest übereinstimmend unser Schornsteinfeger und der Heizungsfachmann. Und nochmal, Netatmo ist nicht die Regeluung der Heizkörper sondern des Brenners und der Pumpe. D.h. du regelst am Ventil gar nichts mehr, das bleibt auf Stufe X stehen und über die Vorlauftemperatur wird die Wärme des Heizkörpers und damit des Raums geregelt. Wie schnell oder langsam das in Deinem Haus passiert lernt die Anlage und bezieht zudem noch Wetterdaten mit ein, also heizt sie bei weniger Außentemperatur mehr als bei höherer.

  8. Joah, aber wenn das herkömmliche Thermostat (ohne zentrale Steuerung) am Heizkörper z.B. auf 3 steht versucht es ja erstmal 20°C zu halten. Also wenn ich die Vorlauftemperatur absenke öffnet sich das Thermostatventil entsprechend weiter um die Temperatur zu halten.

  9. @Iruwen
    Daher wird z.B. bei tado empfohlen, das Ventil ganz aufzudrehen, oder fast ganz. Dann regelt das Ventil weniger bis gar nicht mehr nach. Wie gesagt, das funktioniert ganz gut.

  10. Aber wenn ich die Ventile überall komplett auf lasse, wie kann ich dann in den einzelnen Räumen unterschiedliche Temperaturen erreichen?

  11. Ok, mal gerade eine wirklich gute Rezension über tado bei Amazon gelesen: das System scheint ja wirklich eine komische Idee zu sein.

  12. @Christian

    Am besten ist es, wenn man in allen miteinander verbundenen Räumen die selbe Temperatur hat, ansonsten hat es erhöhten Energieverlust zur Folge.

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