Nach Stellenabbau bei Microsoft: Nokia MixRadio soll selbstständig werden

Nach den Massenentlassungen von Microsoft, die wohl vor allem Menschen betreffen werden, die vorher für Nokia tätig waren, stellt sich natürlich die Frage, was aus den einzelnen Gruppierungen so wird. Nokia MixRadio ist eine davon, die allerdings bereits wenigstens etwas Gewissheit hat, wie es weitergehen wird. Nokia MixRadio wird eigenständig, muss sich allerdings auch ein neues Geschäftsmodell suchen, wenn man auf dem hart umkämpften Streaming-Markt erfolgreich sein will.

Nokia_MixRadio

Microsoft und MixRadio werden dabei eng verbunden bleiben. Dennoch stehen die Chancen gut, MixRadio auch auf anderen Plattformen – iOS und Android – verfügbar zu machen. So die Aussage von Jyrki Rosenberg, Chef von MixRadio, der die letzten Woche auch viele Gespräche mit möglichen Investoren geführt hat.

Allerdings bleibt da ja noch das Übel, dass man als Unternehmen auch Geld verdienen sollte. MixRadio ist aktuell ein kostenloses und werbefreies Angebot auf Smartphones von Nokia. Weitet man sich auf andere Plattformen aus oder Microsoft nutzt MixRadio nciht mehr für Windows Phone, muss ein Geschäftsmodell her. Gab es früher schon einmal, als MixRadio noch Nokia Music+ war. 3,99 Euro wurden pro Monat fällig, um Titel unbegrenzt skippen zu können und Playlisten für den Offline-Gebrauch herunterladen zu können.

Die Konkurrenz auf diesem Gebiet ist allerdings groß. Vor allem in den USA, wo Pandora das Feld der Radiostreamer quasi für sich beansprucht. Hierzulande haben ja die Dienste, die einen kompletten Zugriff auf einen Musikkatalog bieten, eher die Gunst der Menschen. Wie sich MixRadio da behaupten will, geht aus dem Interview mit Rosenberg nicht hervor. Immerhin brauchen sich die Mitarbeiter von MixRadio aber wohl erst einmal keine Gedanken um ihren Job machen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Das ist ja wohl erst der Anfang, folgen wird bestimmt noch Here Maps usw., quasi alles, was ein Nokia Anstrich hat. Dann freuen wir und doch auf ein verbingtes MS Smartphone. 😉 Nettes WE euch Allen

  2. @DetLutz Microsoft hat HERE nicht übernommen, HERE ist weiterhin ein Geschäftsbereich von Nokia.

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