My Maps 2.0: Neuauflage der persönlichen Google-Karten-App für Android

artikel_mymapsDie My Maps-App von Google hat seit 2014 kein Update mehr erhalten, es wurde sogar schon gemunkelt, Google könnte sie einstellen. Dass dies nicht der Fall ist, beweist Google mit dem Update auf Version 2.0. Auffällig ist natürlich sofort das Material Design, das die App sehr aufgeräumt erscheinen lässt. Das ist auch die größte Änderung, denn weiterhin kann man mit der App natürlich persönliche Karten erstellen, mit anderen teilen oder mit einem selbst geteilte Karten betrachten. Man kann beliebige Pins auf einer Karte platzieren und diese mit Beschreibungen versehen.

mymaps

So kann für jeden Anlass die passende Karte erstellt werden oder man nutzt die App als „Reisetagebuch“. Erfreulicherweise verteilt Google das Update gleichzeitig für alle, verzichtet auf die stufenweise Verteilung der neuen App. Wer sie noch nicht installiert hat, findet sie im Google Play Store, dort gibt es selbstverständlich ebenfalls gleich Version 2.0. Hier noch der offizielle Changelog von My Maps 2.0:

NEUE FUNKTIONEN

– Im Hinblick auf Material Design überarbeitet und von Grund auf neu erstellt
– Fotos und Videos zu gespeicherten Orten ansehen
– Street View-Bilder entdecken
– Wegbeschreibungen zu gespeicherten Orten mithilfe von Google Maps abrufen

Ich habe die App bisher nicht genutzt und werde dies vermutlich auch weiterhin nicht tun. Deshalb interessiert mich die Meinung von Lesern, die sie nutzen. Was stellt Ihr mit der App an und wie gefällt Euch das Update?

Google My Maps
Google My Maps
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
  • Google My Maps Screenshot
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(via Android Police)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Ich hab noch nie verstanden für was diese App gut sein soll.

  2. @Tim: es ist nicht allzu schwer zu verstehen, versuch’s mal: man erstellt sich eigene Karten und trägt Orte ein, die einem wichtig erscheinen. Beispiel: Urlaubs-Recherche im Vorfeld. Wohnorte von Freunden und Familie. Reise-Logbuch. Uswusf.

  3. littlelebowski says:

    Hm, was ist jetzt da der Unterschied/Mehrwert zu der mittlerweile in Google Maps integrierten Funktion selbst gewählte Offlinekartenausschnitte lokal auf dem Endgerät abzuspeichern..?

  4. Es geht hierbei nicht um offline Karten, sondern um Markierungen und tracks, welche man entweder für sich persönlich speichern oder mit anderen teilen kann.

  5. littlelebowski says:

    Danke für die Aufklärung! 🙂

  6. Hab App gerade installiert/noch nicht genutzt. Bin interessiert, wie sacha und bitte um anschaulich präzise Darstellung, da die Beweglichkeit im Hirn nachlässt [kommt noch].

    Hab mir die kürzlich gedownloadete Umgebungskarte mal vorgenommen, die man vermutlich offline nur betrachten, nicht aber mit ihr im Auto ’navigieren‘ kann. Dann hab ich per umrandeten Punkt meinen Standort und dort ein hinterlegtes Geschäft gesucht und per blauem Markierungspunkt(mit+) ein Wapperl gesetzt, ‚Punkt 1/2/3 individuell benannt. Das Wapperl war beim nächsten Öffnen verschwunden. Neuer Versuch: Adresse per Suchfunktion > Wapperl > … – auch das war beim nächsten Öffnen weg.

    ?????

    Maps PC deutlich einfacher zu bedienen, zB Fahrten mit verschiedenen Zielen planen.

  7. Die von mir am Allermeißten vermisste App auf der iOS Plattform.
    Nutze MyMaps täglich als Erdkundelehrer mit meinen Schülern. Sie erstellen thematische Karten je nach Themenlage und Jahrgangsstufe. Fünftklässler markieren Traumziele, währen höhere Stufen die aktuellen Flüchtlingsrouten und Aufnahmezentren verorten und mit Zusatzinformationen versehen. Die mit mymsps vermittelte Orientierungskompetenz gepaart mit Informationen rund um Quellensicherheit und CC-Lizenzen ist großartig. Auf den Laptops in der Schule läufts super suf den schuleigenen iPads im mobilen chrome eher mäßig.

    Privat nutze ich mymaps zur Reisevor- und Nachbereitung (zB http://www.wasmitkind.de/2015/06/17/6520km/)

    Grüße Phil

  8. Ich nutze die App um die Skigebiete du ich bereits besucht habe und die die noch ausstehen zu sammeln. So behalte ich den Überblick, kann die Abfahrten planen und anderen die Karten inkl. Bewertung frei geben.

  9. Naja, gefühlt nutzten das 5 Leute.

    Klar, die technikversierten, welche sich hier auf dem Blog herum treiben sind da wieder ne Ausnahme 😀

  10. @Phil Wartenberg: Danke für https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zzj8qMobo_No.kGVzLwnPzcdA&usp=sharing – das machte es mir sehr anschaulich.

  11. @Phil: Die Bedeutung der verschiedenen Buchstaben habe ich nicht verstanden – abgesehen davon, dass es WegePunkte waren.

  12. Hallo zusammen,

    nutzen wir schon seit geraumer Zeit als Businessüberblick für unsere Gäste:

    https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=zyaIWi-E91ls.kU0L166ZaeKw

    Wird sehr gerne angenommen.

    Bis dann,
    Thomas

  13. Olli Fö says:

    Ich bin in der Logistik tätig und habe jede Woche eine andere Tour mit 6-7 Ablade Stellen. Trage erst alle Adressen ein und erarbeite mir dann eine Vernünftige Reihenfolge / Route damit

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