Moov Now – Neuer günstiger Fitness-Tracker mit sechs Monaten Akkulaufzeit

Überall findet man Messgeräte und entsprechende Apps zur Auswertung Eures Gesundheits-Lifestyles wieder, sei es in Smartphones, Smartwatches oder eben in Standalone-Lösungen in Form von Fitness-Trackern. Der Markt ist demnach mittlerweile übersättigt mit Geräten und Software zum Thema Fitness.

Moov-Now

Doch während viele High-End-Geräte gerne weit über die 100 Euro-Grenze zu Buche schlagen, sehen wir, nicht zuletzt dank des Xiaomi Mi Band (Unser Testbericht), aktuell einen preislichen Abwärtstrend. Das Beispiel Xiaomi beweist, dass gute Hardware nicht immer überteuert sein muss.

Und auch wenn bislang keiner den niedrigen Preis von um die 20 Euro für ein Mi Band toppen konnte, ist Moov sicherlich auch eines der glänzenden Paradebeispiele für niedrigpreisige Fitness-Tracker. Bereits 2014 präsentierte Moov einen Tracker, der gleichzeitig ein persönlicher Fitness-Coach sein wollte, für gerade einmal 60 Dollar.

Moov zeichnete eben nicht nur simpel die Schritte auf, sondern verwandelte sich dank der Companion-App in einen Fitness-Monitor mit Echtzeitdaten. Dabei gab die App beispielsweise beim Joggen Informationen zum aktuellen Lauf und sprach auch zum Läufer via iPhones Siri. Moov gab dabei auch kleine Details bekannt, wie zum Beispiel wie viele Treppenstufen man erklommen hat oder sogar, ob das Gewicht der Abrollbewegung beim Laufen zu hoch ist. Summa Summarum: Ein wirklich umfangreiches Fitness-Tracking-Gerät für einen tatsächlich sehr kleinen Preis.

Nun steht der Nachfolger „Moov Now“ in der Tür und will durch eine kleinere Form und einer Akkulaufzeit von satten sechs Monaten punkten. Dabei soll Moov now exakt die gleichen Aktivitäten tracken können, darunter Fahrrad fahren, Gehen und Laufen, Schwimmen, Total Body Workout und Cardio Boxen. Neu ist dabei das Tracking von täglichen Aktivitäten wie nromale Schritte im Büro und das Schlaf-Tracking.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=3Ef95nAHFAs

Wenn man dem Marketing-Video ansatzweise glauben schenken darf, scheint sich zudem die vormals eher robotische Siri-Stimme verbessert zu haben und durch eine menschliche Stimme ersetzt worden zu sein. Moov Now ist, wie sein Vorgänger auch, sowohl mit Android als auch iOS kompatibel.

Der Nachteil an der neuen Moov? Sie wird mit 99 Dollar etwas teurer als der Vorgänger, erscheint aufgrund des Funktionsumfangs dennoch vertretbar. Wer schnell genug ist, kann auf der Preorder-Seite Moov Now für 59,99 Dollar vorbestellen.

(Quelle: Droid Life)

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18 Kommentare

  1. Kaum günstige Tracker? Mir fiele da noch der „Misfit Flash“ für $ 30,. ein. Ganz neu wäre da noch der „Misfit Flash Link“ für schlanke $ 20,-

  2. Und sagen wir lieber gleich 80 USD. Die Versandkosten sind ja mit 20 USD nicht zu verachten.

  3. Was mir da noch fehlt, auf dem „vermutlich bald übersättigten“ Trackermarkt, sind vernünftige Syncmöglichkeiten der Daten mit einem Dienst *meiner* Wahl, und wenigstens mit dem auf dem Smartphone vorhandenen Standarddienst – z.B. Google Fit oder Apple Health.

    Im Moment geht es auf keine Kuhhaut, fast jede App und jedes Gadget arbeit mit eigenem Speicher, und seine persönlichen Daten kann man kaum in einem selbsgehosteten Pool zusammenführen. Da sehe ich noch eine echte Marktlücke, denn „alles von einem Anbieter“ klappt ja auch nicht.

  4. Hardwaretechnisch nichts neues, aber die Funktionen der Software sind das was ich mir von Fitnesstrackern erhoffe. Man kann also weiter hoffen, dass Xiaomi bald mal ein fettes Update rausrollt für Leute die etwas mehr und genauer tracken wollen auf ihrem MiBand.

    Und um abschließend nochmal zu meckern, bei 6 Monaten Akkulaufzeit, hätte ich das Ding ja lieber etwas kleiner gebaut^^ aber immer noch besser so als anders rum.

  5. und wie gut/genau funktioniert das Teil?

  6. man ted lies den Artikel. Das Teil ist noch nicht aufem Markt.

  7. man pietz, der Vorgänger aber schon, und der Nachfolger wird ja kaum einen komplett neuen Algorithmus haben!

  8. @wollid: Sehe ich ganz genau so. Das nervt mich auch an meinem Fitbit. Mein nächster Tracker muss definitiv eine offene Export-Schnittstelle zu Hardware-unabhängigen Diensten haben und Google Fit unterstützen.

  9. wie erfasst das Ding den Fahrradfahren ??

  10. Irgendwie sehe ich den Sinn nicht. Ohne GPS ist das Tracking von Läufen viel zu ungenau, Fahrradfahren oder Fitness Studie werden überhaupt nicht sinnvoll getrackt.

    Nach 2 Monaten Selbstversuch mit einem Mi Band nutze ich lieber Google Fit auf dem Handy um tägliche Wege (Gehen und Fahrradfahren) zu tracken und beim Laufen meine Nike Sportwatch. Im Moment sind diese Bänder in meinen Augen überbewertet.

  11. Wenn man es für bestimmt Aktivitäten am Fuß und für andere am Arm schnallen soll, kann ich mir gut vorstellen das es genauer funktioniert als so einige andere. Und wenn ich das richtig verstanden habe und man zwei Bänder gleichzeitig betreiben kann, Fuß + Arm dann sollte man doch die meisten Bewegungen erfassen können. Klingt nicht schlecht.
    Ich verwende das SWR10 von Sony und es ist schon zuverlässig bei Gehen (Schritte), Schlafen und Autofahren. Fahrradfahren wird aber auch hin und wieder erkannt und ich bin so gut wie nie auf dem Rad. Auch Laufen (nicht Gehen) wird nicht so zuverlässig erkannt.
    Aber mir langt es wenn Schritte erkannt werden und Kalorien (generell Bewegungen) Wenn beide hoch genug sind, dann gehe ich davon aus das ich mich genügend bewegt habe, egal bei was 😉

  12. ich hab mir mal son ding bestellt, weil die funktionen für mein triathlon training eigentlich wie gerufen kommen. wenn jemand anderes gleiches vor hat, würde ich mich freuen, wenn ihr meinen referrallink benutzt. als gegenleistung würde ich dem blog bei interesse einen testbericht schreiben:

    https://moov.cc/getmoov/57AA81E7CD

  13. @wollind: Alle „großen“ (misfit, jawbone, Fitbit usw) syncen mit diesen Diensten.
    @autor: Der Nachteil erschließt sich mir nicht, da das aktuell erhältliche Moov ebenfalls 100$ kostet (https://www.moov.cc/order).

  14. Pascal Wuttke says:

    @Megachip: Das stimmt, zum Zeitpunkt der Artikelerstellung hat sie jedoch 69 Dollar gekostet. Daher auch der Beisatz „Wer schnell genug ist, kann auf der Preorder-Seite Moov Now für 59,99 Dollar vorbestellen.“ 😉

  15. @Megachip: Fitbit hat keine offene Schnittstelle zu Google Fit. Die rücken meine Daten nur als Export gegen Geld raus: 45 Euro pro Jahr Premium-Abo. 🙁

  16. Wie sind die Erfahrungen mit dem Zoll? Angeblich seit 27. Oktober in Deutschland, bis heute keinen Brief bekommen. So lange habe ich noch nie warten müssen. 🙁

  17. @Burrosio Bei mir sieht es genauso aus. Seit dem 27 in DE und bis heute nichts gehört.. Das ist selbst für eine China Sendung lang…

  18. Sieht bei mir auch so aus. Dann liegen die wohl alle beim gleichen Zollbeamten 😉

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