Xiaomi Mi Band ausprobiert: Genau mein Ding!

8. Februar 2015 Kategorie: Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Fitness-Tracker gibt es heute in allen möglichen Formen und Farben, auch preislich gibt es eine breite Palette. Eine super Sache für Leute, die sich bewegen, dazu zähle ich mich leider nicht. Wenn ich nicht sitze, liege ich. Ausnahmen gibt es natürlich, zum Beispiel wenn der wöchentliche Einkauf ansteht oder ich auf Events unterwegs bin.

MiBand_01

Dennoch interessiert es mich natürlich, was so ein Tracker aus meinem Leben lesen kann. Allerdings nicht so sehr, dass ich bereit wäre die Tracker im 100 Euro Preisbereich zu kaufen. Deshalb holte ich mir neulich das Xiaomi Mi Band. 13,56 Euro ärmer und 30 Tage später kam das Armband dann an. Keine Probleme mit dem Zoll, landete direkt im Briefkasten. Im Lieferumfang: Armband, der Tracker selbst (herausnehmbar aus dem Armband) und ein USB-Ladekabel.

Das Ladekabel nimmt den Tracker in einer Halterung auf und übergibt die Energie über zwei Kontakte, das Kabel sollte man also nicht verlieren. Eine Kurzanleitung befindet sich ebenfalls im Päckchen, diese liegt allerdings nur in chinesischer Sprache vor. Den QR-Code kann man aber auch ohne Sprachkenntnisse mit dem Smartphone scannen und so kommt man direkt zur passenden App für Android und iOS. Diese wird auch benötigt, um das Armband in Betrieb zu nehmen, ein Prozess, der sich als gar nicht so einfach herausgestellt hat.

MiBand_02

Die App begrüßt einen mit einer Registrierungs-Aufforderung. Ein Mi-Account wird benötigt, diesen kann man direkt in der App erstellen. Allerdings funktioniert die Verifizierung per SMS nicht wirklich zuverlässig. Man kann den Account auch über die Webseite erstellen und per E-Mail bestätigen, so kann man zumindest schon einmal die App nutzen. Will man seine Nummer dennoch registrieren, kann man immer noch weiter probieren. Ich habe nach vielleicht 4 Tagen einmal einen Code per SMS erhalten (jeden Tag die Maximal-Anzahl angefordert), dieser wurde allerdings nicht vom System akzeptiert. Egal, die App lässt sich dennoch nutzen. Perfekt ist sie nicht, aber ausreichend, um die Daten anzuzeigen, die sich auch an Apples Health übergeben lassen.

Die App dient nicht nur zur Anzeige der aufgezeichneten Daten, sondern ist auch die Verwaltungszentrale für den Tracker. Hier lassen sich Tagesziele festlegen, die Anruf-Benachrichtigung konfigurieren, der Wecker einstellen und die Farbe der LEDs des Trackers ebenfalls. Nutzt man die Anruf-Benachrichtigung, muss eine permanente Bluetooth-Verbindung zwischen Tracker und Smartphone bestehen, alle anderen Funktionen lassen sich auch ohne Bluetooth-Verbindung nutzen, lediglich zum synchronisieren der Daten ist diese dann erforderlich. Der Akkuverbrauch bei dauerhafter Verbindung hält sich aber in Grenzen, macht beim iPhone 6 Plus über den Tag bei mir ca. 5 Prozent aus. Schwierig zu messen, ist mehr so ein Erfahrungswert, auf den ich mich auch nicht festnageln lasse.

MiBand_Schritte

Ich nutze das Mi Band auf „meine Weise“. Ich gehe nicht joggen oder so, schaue mir aber dennoch an, wie viele Schritte ich gegangen bin (oder geschrieben habe). Was ich jedoch viel interessanter finde, ist die Aufzeichnung des Schlafes. Diese erfolgt automatisch, man muss dem Mi Band nicht mitteilen, dass man nun schlafen geht. So ist das bei manch anderen Trackern der Fall. Analysiert wird nicht nur die Dauer des Schlafs, sondern es werden auch die einzelnen Schlafphasen erkannt. Unterteilt wird dies in Tiefschlaf, leichten Schlaf und Wachphasen. Finde ich für mich persönlich sehr interessant, auch wenn die ersten Berichte für mich etwas erschreckend waren.

Die Sensoren des Mi Band sind sehr sensibel. So werden zum Beispiel auch Schritte gemessen, wenn ich auf der Tastatur tippe. Ich kann damit leben, weil ich so oder so sehe, ob ich mich an einem Tag mehr oder weniger bewegt habe. Die exakten Schritte benötige ich nicht. Außerdem wird diese Fehlerquote immer irrelevanter, wenn man sich mehr bewegt. Bei 10.000 Schritten fallen 100 Schritte nicht so sehr auf wie bei 500 Schritten am Tag. Für mich akzeptabel, für den Sportler, der mit dem Armband vielleicht genau sein Tranining kontrollieren möchte wohl eher weniger.

MiBand_Schlaf

Aber auch bei sportlichen Aktivitäten weiß das Mi Band zu unterscheiden. Je nachdem wie stark man sich bewegt, werden die Bewegungsphasen als Laufen oder Workout angezeigt. Auch Distanzen und verbrannte Kalorien errechnet die App, wie zuverlässig diese Angaben jedoch sind, kann ich nicht sagen. Was ich allerdings sagen kann: das Schlagen von 5 Rühreiern verbrennt laut der App 22 Kalorien und entspricht ca. 300 gerannten Metern.

Das Mi Band selbst kann über seine drei kleinen LEDs ebenfalls Informationen anzeigen. Hier wird angeblich der Fortschritt zum Erreichen des Tagesziels angezeigt. Ein Licht, wenn ein Drittel erledigt ist, zwei Lichter bei zwei Dritteln und drei Lichter, wenn das Tagesziel erreicht ist. Ganz ehrlich, ich bekomme das Mi Band nicht zum leuchten. Es hat bisher zweimal vibriert, als ich mein Tagesziel erreicht habe. Bis ich aber hingeschaut habe war der Spaß schon wieder vorbei und ich sah auch keine Lampen. Einmal hat es mir auch einen Zwischenschritt angezeigt, das war direkt nach der Synchronisation mit der App. Also das Anzeige-Feature funktioniert bei mir nicht wirklich, was ich aber auch nicht als schlimm empfinde. Kurzes Update an dieser Stelle (der Artikel liegt schon ein paar Tage): Die Anzeige des Fortschritts erfolgt tatsächlich nur über das Leuchten der LEDs. Schaut man zu diesem Zeitpunkt nicht zufällig auf das Mi Band, bekommt man auch nichts vom Fortschritt mit.

MiBand_Settings

Was hingegen problemlos funktioniert, ist die Benachrichtigung bei Anrufen. Per App lässt sich einstellen, wie lange das Mi Band vibrieren soll, wenn das Smartphone klingelt. Kommt ein Anruf an, vibriert das Mi Band ca. zwei Sekunden später. Das ist durchaus wahrnehmbar und kann in lauten Umgebungen dabei helfen, einen Anruf nicht zu verpassen.

Über Vibration funktioniert auch der Wecker. Drei an der Zahl kann man einstellen, diese lassen sich auch automatisch wiederholen. Man kann einzelne Tage festlegen oder den Wecker an Wochentagen und Wochenenden aktivieren. Mich hat das Mi Band bisher nicht wach bekommen, dazu ist die Vibration in meinem Fall wohl zu schwach oder nicht lang genug, das Mi Band stellt die Vibration bereits wieder nach ein paar Sekunden ein. Wer für diese Weckmethode jedoch empfänglich ist, kann sich mit dem Mi Band auch aus den Träumen reißen lassen.

Immer wichtig, wenn es um Wearables geht: die Akkulaufzeit. Einen 41 mAh-Akku verbaut Xiaomi in dem kleinen Tracker. Dieser soll für eine Laufzeit von 30 Tagen ausreichen. Mein Mi Band läuft nun seit 10 Tagen durchgehend mit dem iPhone verbunden und zeigt in der App noch 79 Prozent Akku an. Das sollte also locker hinkommen. Ist der Akku einmal leer, ist er über eine USB-Buchse schnell wieder aufgeladen, eigentlich ideal gelöst. Da verzichtet man auch gerne auf ein kleines Display, welches eventuell Daten anzeigt.

MiBand_03

Aber wie sieht es eigentlich mit dem Trage-Komfort des Mi Bands aus? Schließlich will man so einen Lebens-Tracker im Idealfall 24 Stunden tragen. Nun, es gibt sicher bequemere Armbänder. Das Mi Band ist mit einem recht starren Silikonarmband ausgestattet. Hat man einmal die passende Weiten-Einstellung für sich gefunden, merkt man es beim Tragen kaum. Allerdings schmiegt es sich auch nicht sonderlich an das Handgelenk an. Wer recht starke Handgelenke hat, könnte zudem Probleme mit der Weite des Armbands bekommen. Bisher habe ich aber von noch keinem gehört, für den es wirklich zu klein wäre.

Auch ist das Mi Band IP67-zertifiziert, das heißt man kann es kurz untertauchen, ohne dass es Schaden nimmt. Duschen oder Hände waschen sind mit Mi Band kein Problem, auf Schwimmen sollte man allerdings verzichten. Die Unterseite des eigentlichen Trackers liegt auf dem Handgelenk auf, ist aber aus Kunststoff. Da man das Armband und den Tracker auch abwaschen kann, sollte es keine großen Probleme mit Schweiß geben. Nach 10 Tagen Nutzung lässt sich allerdings auch schwer etwas über den Dauergebrauch sagen.

MiBand_HealthKit

Fazit

Für mich ist das Xiaomi Mi Band genau der richtige Fitness-Tracker. Das liegt zum einen an den Funktionen, zum anderen aber natürlich auch am Preis. Im Nachhinein betrachtet hätte ich auch das Doppelte bezahlt (was immer noch weit unter vergleichbaren Konkurrenz-Produkten liegt). Aber ich habe halt auch keine großen Ansprüche an ein solches Gadget. Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, mit einem präziseren Messinstrument besser bedient sind. Perfekt sind die Tracker alle nicht, aber Unterschiede in der Leistung gibt es durchaus.

Wer generell ein bisschen Einblick in seine Bewegungs- und Schlaf-Abläufe haben möchte, ist nicht gezwungen, einen teureren Fitness-Tracker zu bemühen. Für solche Zwecke reicht das Mi Band vollkommen aus. Wer es besonders günstig haben will, wird bei Tiny Deal fündig, sollte aber eine entsprechend lange Lieferzeit einplanen oder eine der kostenpflichtigen Versandoptionen wählen. Wer bereits ist, ein paar Euro mehr zu investieren, wird aber auch bei Amazon bedient, aufpassen sollte man hier jedoch von wo das Mi Band verschickt wird. Das günstigste Angebot wird nämlich auch bei Amazon aus Hong Kong geliefert, obwohl es mit angeblichem Versand aus Deutschland beworben wird.

Getestet habe ich das Mi Band übrigens in Verbindung mit einem iPhone 6 Plus, falls dies aus dem Text nicht deutlich genug hervorgeht. Wie das Zusammenspiel mit Android-Smartphones aussieht, kann ich daher nicht sagen.

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Entwickler: Xiaomi Technology
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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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98 Kommentare

lollol 8. Februar 2015 um 12:23 Uhr

Oder in 1 Satz zusammengefasst: Etwas, was der Mensch nicht braucht.

Jürgen 8. Februar 2015 um 12:27 Uhr

Für Menschen mit dickeren Armen ist das nicht geeignet, mein Gelenk hat einen Umfang von 20 cm. Die Lieferzeit des BAnd dauerte bei mir 4-5 Wochen. Dies sollte man nebenbei Erwähnen

Justus 8. Februar 2015 um 12:30 Uhr

Habe auch ein MiBand und habe hier noch einen kleinen Tipp für die Android User:
Es gibt eine App mit Deutscher Übersetzung, in die noch zusätzlich eine allgemeine Benachrichtigungsfunktion eingebaut wurde. Das Band kann also auch bei eingehenden Messengerbenachrichtigungen vibrieren. Es lässt sich genau Einstellen für welche Apps und das geschehen soll.
http://decuro.de/forum/index.p...../?pageNo=1

Michel Deblock 8. Februar 2015 um 12:32 Uhr

den Fortschritt über die LED´S bekommst du angezeigt wenn du deinen Arm am Körper runter hängen lässt du dann zweimal den Arm so hoch bewegen als ob du die Uhrzeit ablesen willst!

nn 8. Februar 2015 um 12:36 Uhr

Ist ja ganz nett, aber ich würde diese Art Daten ungern „in der Cloud“ speichern.

Andererseits sind die Daten sind sicher für Soziologen u.a. interessant, die z. B. weitere Bettaktivitäten außer Schlafen analysieren möchten 🙂

Zusammen mir owncloud o.ä. wäre das für mich wesentlich! attraktiver:)

DB 8. Februar 2015 um 12:45 Uhr

Lieber Autor,

zur Health.app hast du aber rein gar nichts geschrieben, weil du sie vielleicht nicht nutzt oder sie dezent ausklammern wolltest? 😉

Jedenfalls produziert das Mi Band da ziemlichen Mist. Schritte werden doppelt gezählt. Das iPhone misst die Schritte und das Mi Band schreibt stündlich dann auch seine Messungen rein, was in Summe dann eine Doppelt-Messungen ergibt.

Auch das Verschieben der der Quellen unter „Daten freigeben“ hilft hier nicht.

Ebenso schreibt das Mi Band auch keine Daten in den Bereich „Strecke (Gehen und Laufen“), also die zurückgelegte Strecke in km, obwohl das Mi Band hier offenkundig hinschreiben könnte.

Die Aktivitätskalorien werden auch nicht geschrieben hin zur Health.app.

Ingesamt ist daher die HealthKit Integration mehr als lausig.

Ich habe daher das Mi Band nur noch beim Joggen an, da ich keine Lust auf Doppelt-Messungen habe.

froyo52Eddy 8. Februar 2015 um 12:48 Uhr

Trage auch seit 2 Wochen dieses Band und bin vom Preis-/Leistungsverhältnis schwer begeistert. Die Schlafanalyse ist hochinteressant.

Griffel 8. Februar 2015 um 12:54 Uhr

Das Band könnte echt was für mich sein jedoch habe ich eine Windows Phone… Somit es das Mi Band fürs erste für mich gelaufen 🙁 Echt schade!!! Ich hätte echt gerne eins gehabt.

GongGonzo 8. Februar 2015 um 13:03 Uhr

@DB: Das Gerät stammt aus dem Android-Lager, wird also vermutlich besser mit Android als mit dem proprietären Apple-Mist funktionieren.

COOLover 8. Februar 2015 um 13:04 Uhr

Hallo ich selbst habe auch das Mi Band, war auch recht skeptisch.

Schritte: bei mir verzählt sich das Mi nicht sondern lässt ehr welche weg (liegt am Beruf – Lagerist) zwischen 500-2000 steps fehlen mir da an der Mi, aber nicht so tragisch finde ich (Ich mach Werktags min. 12.000 steps).

Schlafphasen: absolut genial hier sehe ich Bildlich wie schädigend Schichtarbeit besonders die Frühschicht ist (mehr halb anstatt Tiefschlaf) bei den anderen schichten siehts bei mir bei besser aus. Auch das Tracken der Zeiten funktioniert spitze.

Akku: 14 Tage und noch 75% – Bluetooth merke ich gar nichts am Android Device

Anbindung: mich würde noch eine Google Fit Anbindung Interessieren ansonsten ist auch die App (deutsche Version) recht gut und ordentlich aufgebaut, reicht mir.

AndiFFM (@AndiFFM) 8. Februar 2015 um 13:05 Uhr

Allein die Vibration bei einem Anruf finde ich klasse. Vielleicht doch mal kaufen.

Sascha Ostermaier 8. Februar 2015 um 13:10 Uhr

@Jürgen: Ist beides im Artikel erwähnt.

@Michael Deblock: Ha! Funktioniert aber auch mehr so auf gut Glück? Hab das gerade ausprobiert, das waren definitiv mehr als 2 Versuche. 😀

@DB: Das Mi Band kann nur Schritte und Schlaf an Health übergeben, wo sollen da die Daten für Strecke, etc. herkommen? Das mit dem doppelt zählen konnte ich nicht beobachten, siehe Screenshot der Health-App.

caschy 8. Februar 2015 um 13:11 Uhr

Komisch, die Anrufvibration funktioniert bei mir unter iOS nicht, anscheinend weil das Band nicht die komplette Zeit gekoppelt ist. Als Schritt-und Schlafzähler mit eingebautem Wecker aber ein Schnapper zu dem Kurs.

COOLover 8. Februar 2015 um 13:13 Uhr

@Sascha bzgl LED Arm 2-5 Sec hängen lassen und dann Arm heben wie beim Uhr ablesen – bei mir muss ich sogar noch etwas höher heben – statt ~90° muss ich ~110° anheben dann funktioniert es besser 😉

Eric Schnellbächer 8. Februar 2015 um 13:16 Uhr

Leider nach einer Woche gebrauch wohl defekt – syncronisiert nichtmehr…

Uwe 8. Februar 2015 um 13:17 Uhr

Schwimmen ist gar kein Problem. ich war nun schon 3x für jew. ca. 3-4 Stunden im Wasser und hatte das Mi-Band dabei an. Laut Spezifikation vielleicht nicht perfekt und vielleicht geht es auch irgendwann kaputt, finde ich aber bei dem Preis schon leichter zu verschmerzen als wenn ich einen 100€-Tracker mal aus Versehen am falschen Ort anhabe.

lentille 8. Februar 2015 um 13:19 Uhr

Danke für den interessanten Bericht. Noch zwei Fragen:

1. Funktioniert ja auch unter Android. Gibt es schon eine Schnittstelle zu Google Fit?

2. Wie gut kann die Schlaferkennung unterscheiden, ob ich wirklich schlafe oder gerade eine Stunde lesend auf dem Sofa liege?

Sascha Ostermaier 8. Februar 2015 um 13:22 Uhr

@lentille: 1. laut Kommentaren hier gibt es wohl keine Google Fit-Anbindung. 2. gute Frage, ich liege leider sehr selten auf dem Sofa. 😀 Da aber auch Wachphasen nachts erkannt werden, gehe ich davon aus, dass das schon passt.

Mr. Meanjeans 8. Februar 2015 um 13:44 Uhr

Man kann Anfang und Ende der Schlafphase noch manuell nachkorrigieren, wenn man in der Ansicht der letzten Nacht auf die jeweilige Zeit tippt. Das ist ganz praktisch, falls man z.B. im Bett noch liest oder Musik hört, und das Band die Schlafphase dann länger setzt, als sie wirklich war.

Guenter Mueller 8. Februar 2015 um 13:56 Uhr

Schlaf am Tag wird bei mir nicht aufgezeichnet. Schichtarbeiter schlafen aber auch am Tag . Irgendwie registriert das Band dies nicht . zumindest bei mir nicht

SirAnn 8. Februar 2015 um 13:56 Uhr

@lentille die Schlaferkennung funktioniert meines Erachtens nach so: ab ca 22 geht das Band davon aus, dass theoretisch Schlafenszeit ist. Bewegt man sich dann nur noch wenig, wird u.U. Schlaf angezeigt. Ist bei mir so, wenn ich bspw am iPad surfe. Die Achlafphasenunterscheidung kommt durch Bewegungsanzahl zustande. Schläft man tief und fest bewegt man sich kaum noch. In den Zwischenphasen hingegen schon, weil man sich dreht oder die Armposition öfter wechselt.
Zum Schrittzähler. Schritte werden nur erkannt, wenn man den Arm entsprechend bewegt. Beim Kinderwagenschieben bekommt der Tracker einen einmaligen Impuls, ansonsten erfährt er kaum eine Beschleunigung und zählt auch keine Schritte. Das Band ist hier seinen physikalischen Grenzen unterworfen. Aber das sollten andere Tracker auch nicht besser können. Und für 14 Euro bin ich mit dem Band mehr als zufrieden!

Dirk 8. Februar 2015 um 13:58 Uhr

Bie mir funktioniert die Anbindung an iOs Health nicht korrekt. Die Daten werden tagsüber korrekt übertragen, stündlich aktualisiert. Am nächsten Tag sind dann die meisten Werte verschwunden, so dass die Schrittzahl auf ein Minimum fällt. Die Schlafdaten hingegen werden korrekt widergegeben.

David Burkel 8. Februar 2015 um 14:05 Uhr

@Sascha Ostermaier

Schau mal unter „Quellen“ 😉 Das Mi Band wird hier aufgeführt für „Strecke (Gehen und Laufen”)“. Ebenso auch die Aktivitätskalorien

Das ist interessant. Hast du unter „Daten freigeben“ die Quellen priorisiert oder alles auf Default gelassen? Ich habe jedenfalls definitiv eine permanente Doppelt-Messung sehen können.

Dirk 8. Februar 2015 um 14:11 Uhr

@David

Bei mir definitv nicht. Unter Strecke (Gehen und Laufen) herrscht gähnende Leere…ebenso bei den Aktivitätskalorien..

Thomas 8. Februar 2015 um 14:20 Uhr

Bekomme beim paring unter IOS immer den Hinweis to many bands nearby, hat jemand einen Tip für mich? Um mich herum sind definitiv keine weiteren Bluetooth Geräte vorhanden

Leif 8. Februar 2015 um 14:22 Uhr

Am interessantesten finde ich ja noch dass es sich unter Android auch für Bluetooth Smart-Unlock verwenden lässt. Ein günstigeres Gerät gibt es für diesen Zweck wohl kaum und ohne das Armband könnte man es auch bequem in der Hosentasche verstauen.

Thomas 8. Februar 2015 um 14:22 Uhr

Hat sich erledigt. Mein Fehler. Sorry. Post darf auch gerne gelöscht werden

MarDoe 8. Februar 2015 um 14:25 Uhr

Habe dAs gleiche Problem wie David, beim iPhone 6 werden Schritte vom MiBand und von IPhone gezählt. Somit sind in der Health App zu viele Schritte. Das Miband steht auch oben in der Quellen Liste, hilft aber nicht. Jemand einen Rat?

Fabian 8. Februar 2015 um 14:26 Uhr

Bei mir hat das Mi Band sogar mein Jawbone UP ersetzt. Nie wieder nachts einen Knopf drücken um das Schlaftracking zu aktivieren… Und das Smart-Unlock ist total geil. Einziger Nachteil: Jawbone lässt sich viel besser mit 3rd-Party-Software integrieren (z. B. MyFitnessPal).

heidelfuchs 8. Februar 2015 um 14:34 Uhr

Ich habe das Mi-Band auch damals beim Hinweis auf den günstigen Preis hier im Blog gekauft und bin ebenfalls sehr zufrieden. Ganz besonders praktisch finde ich, dass es als Smart Unlock Device fungieren kann. Ich muss also, solange das band in der nähe vom handy ist, keinen pin eingeben zum entsperren.

Google fit Anbindung funktioniert bei mir auch

Jemand 8. Februar 2015 um 14:35 Uhr

Habe das Band seit einer Woche mit Android am Laufen und bin mehr als begeistert. Habe eingestellt, dass das Band bei Mails und WhatsApp vibriert und bei Mails blau blinkt und bei WhatsApp rot. Die Arm-Vibration merke ich viel deutlicher als in der Tasche und weiss so direkt, was mein Handy will. Auch Smartunlock habe ich in Benutzung. Akku ist der Wahnsinn und der Akkuverbrauch am Handy nicht zu spüren. Für das Geld exht genial.

Fatih 8. Februar 2015 um 15:01 Uhr

Wie verhält es sich auf dem Laufband im Studio?
Hat damit jemand Erfahrung.

Merlin 8. Februar 2015 um 15:09 Uhr

Wo habt ihr das denn für 14€ bestellt. Würde es gerne mal testen

Georg 8. Februar 2015 um 15:22 Uhr

Geräte mit Bluetooth 4.0 und Jelly Bean 4.1.2, welches kein Bluetooth 4.0 unterstützt, können das Mi Band nicht ansprechen, oder?

Tatsächlich kann dieses Wearable zwar nicht so viel weniger, wie Konkurrenzbänder um die 100€, aber das liegt eher an der Tatsache, dass die Konkurrenz Schrott liefert. Epson beispielsweise baut in seine Bänder für 100-150€ auch noch einen Pulsmesser (kein Brustgurt notwendig!) oder GPS ein, damit ist schon deutlich mehr möglich.

Iruwen 8. Februar 2015 um 15:28 Uhr

Hier gibts auch noch ’ne gute FAQ zum Band, hab meins noch nicht bekommen:
http://decuro.de/forum/index.p.....AQ-MiBand/

steve88 8. Februar 2015 um 15:30 Uhr

Kann man das Band auch ohne Handy nutzen und die Daten dann nach dem Sport übertragen?

Markus 8. Februar 2015 um 15:42 Uhr

Über TinyDeal bestellt dauerte bei mir die Lieferung mit PostNL (mit Tracking) 12 Tage. Das Band habe ich seit Anfang Januar im Betrieb (quasi rund um die Uhr am Handgelenk) und habe aktuell noch ca. 45% Restkapazität vom Akku! Bin also schon über die 30 Tage hinaus und habe erstmal die hälfte verbraucht – sagenhaft!

Die Fortschrittsanzeige kann ich mir jederzeit mit einer *auf-die-Uhr-schau* Bewegung anzeigen lassen. Funktioniert zu Anfang etwas hakelig, wenn man aber den Dreh raus hat, geht es einwandfrei.

Einzig die Alarmierung bei eingehendem Anruf funktioniert nicht zuverlässig bei mir (mit iOS und iPhone 6) – auch nicht bei dem Firmware und App-Update von vergangenem Freitag. Aber damit kann ich leben bei einem Band von 15€

Schwimmen war ich auch schon mehrfach damit, es hält also auch bei der wasserdichte das, was es verspricht!

Mein Fazit: nicht bereute, gut investierte 15€ (+- wenn man sich noch zusätzliche Bänder mit anderen Farben holt).

Markus 8. Februar 2015 um 15:43 Uhr

@steve

Man muss das Handy nicht dauerhaft dabei haben, wenn du das meinst. Grundsätzlich wird aber ein Smartphone für die Synchronisation benötigt.

svenp 8. Februar 2015 um 15:44 Uhr

@steve88
nein du benötigst ein Handy.

@Leif
Das Unlock Feature funktioniert bei mir nicht.
Ich habe mal gelesen das es zum einen nur mit einem Mi Telefon gehen soll, dann habe ich einen Hinweis auf Lollipop gefunden.

steve88 8. Februar 2015 um 15:49 Uhr

Danke Markus, genau das hatte ich gemeint!

karlnielz 8. Februar 2015 um 16:18 Uhr

Warum gibt es das nicht auch als Halsband – würde wunderbar den Sinn dieses Teils am lebenden Objekt illustrieren. Man könnte in dem Fall auch besser Stromstöße zwecks Konditionierung einsetzen – weil es dann näher an empfindlichen Nervenbahen anliegt. In Japan gibt es mittlerweile für Arbeiter eine Stromschlagsfunktion, ist unschädlich und wird gut angenommen, weil man dadurch seine Leistung steigert. Ich fände es nicht schlimm – wenn man zb. in 5 Jahren anhand einer Eyetracking Kamera Müdigkeit erkennt und dem Rezipienten Power Naps verordnet. Oder Wenn Puls und Stimmfärbung beim Gespräch mit der Frau unnormal sind automatisch ein Medikament versendet wird und je nach Priorisierung ein Termin mit dem Hausarzt gemacht würde. Ich fände das Spannend, weil wir wissen so vieles – was vorher verteufelt wurde wird mittlerweile gut angenommen, House of Cards ist eine perfekte Serie, die von Algorithmen lebt und auch Obama wurde aufgrund von Big Data zum Präsidenten gemacht. Das sind alles Nebensächlichkeiten – wir könnten Behavioristisch gerade auch, wenn das Mittel der Positiven Verstärkung mit eingebunden wird nicht nur die Perfekte Kindererziehung hin bekommen. Gerade bei Jungen Erwachsenen, die Dick sind hat man früher oft auf Verhaltenstherapien mit falscher Erinnerung gesetzt um z.B Diabetes zu vermeiden – mit Trackern können jetzt wunderbar intervenieren.

mactron 8. Februar 2015 um 16:21 Uhr

@karlnielz:
Zwickt der Aluhut?

AlteTomate 8. Februar 2015 um 17:17 Uhr

Schlafphasenwecker? Das klingt interessant, allerdings werde ich von Vibrationen am Handgelenk nicht wach.
Unlock & Vibration bei Anruf? Das sind nette Sachen, aber nur dafür würde ich das nicht tragen wollen.
Schrittzähler? Das kann das Smartphone allerdings auch alleine und ist in der Hosentasche wahrscheinlich genauer.

Als günstiger Schlafphasenwecker ist das Ding sicher sehr gut, aber den Namen „Fitness-Tracker“ verdient es nicht, finde ich. Klar, der Preis ist außer Konkurrenz und auch die Optik ist nicht so schlecht, aber ohne z.B. Pulsmessung könnte ich mit den Daten beim Sport nicht viel anfangen.

easyone 8. Februar 2015 um 17:22 Uhr

hallo zusammen,

wie sieht es grundsätzlich mit der Hautverträglichkeit des Armbands aus, kann hierzu jemand eine Aussage treffen?

Ralf Joswig 8. Februar 2015 um 18:08 Uhr

@Eric Schnellbächer
Wenn die App nicht mehr synchronisiert, versuche mal in den Einstellungen „MiBand suchen“, hat bei mir geholfen. Anscheinend ist dann die Verbindung unterbrochen und wird dann wieder aufgebaut.

karlnielz 8. Februar 2015 um 18:24 Uhr

@ mactron bin ja nicht dagegen, sollen nur die richtigen Leute tragen, bin ja nicht fett also werde ich sowas nicht demnächst gratis von der Krankenversicherung bekommen.

Jemand 8. Februar 2015 um 18:27 Uhr

Hautverträglichkeit wunderbar. Keine Probleme mit Schweiß oder sonstigem.
Handy braucht man nurzun Synchronisieren.

360hcopa 8. Februar 2015 um 18:29 Uhr

@easyone ich habe das Band seit 14 Tagen immer dran, man merkt es nicht mehr, also gibt es auch keinerlei Hautreaktionen. http://wp.me/p1aCRb-2ST

Quox 8. Februar 2015 um 18:36 Uhr

@easyone
Das Material des Armbandes ist DowCorning TPSiV und ist hautverträglich.

Kann ich in der Praxis bei mir auch bestätigen.


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