Microsoft Research zeigt 3D-Scan mit herkömmlichen Kameras

Microsoft Research gibt ab und an einen netten Ausblick über zukünftige Technologien. Heute geht es um die Erfassung von 3D-Objekten mit herkömmlichen Kameras, wie man sie etwa in Smartphones vorfindet. Die Problematik, die sich daraus ergibt ist, dass man dem Nutzer eine visuelle Bestätigung geben muss, wie er 3D-Objekte erfassen kann. Dies wird über das Skynet UI realisiert.So können Nutzer beliebige Objekte erfassen, die später über 3D-Drucker ausgegeben werden können.

Das eingebundene Video zeigt zum Beispiel den Scan eines Gesichts. Erinnert an die Photosynth 3D-Bilder, die Microsoft letztes Jahr eingeführt hat, ist aber natürlich um ein vielfaches feiner abgestimmt. Um dem Nutzer die korrekte Anleitung zu geben, kann das Sphere-Modell via Augmented Reality eingeblendet werden. So wird sichergestellt, dass die Aufnahme des Objekts korrekt vonstatten geht.

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Die Funktionsweise kann man sich so vorstellen, wie zum Beispiel bei Photosphere-Aufnahmen. Jeder Bereich wird an einem bestimmten Punkt abgelichtet und am Ende zu einem Modell zusammengesetzt. DIe Aufnahmen können dann auch in andere Hintergründe eingefügt werden oder mit anderen Objekten kombiniert werden. Anwednugnsbeispiele? Wohnungseinrichtungen, Geschäftseinrichtungen, Objekterkennung.

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Die ganze Geschichte funktioniert auch mit lebendigen Objekten, zum Beispiel zur Erstellung von 3D-Gesichtern (siehe Video oben). Eine ziemlich faszinierende Sache, diese ganzen 3D-Scans. Während Microsoft den Scan von einzelnen Objekten zu verwirklichen versucht, geht Google mit Project Tango den Weg der räumlichen Erfassung. Beides gepaart würde ein ziemlich cooles Second Life ergeben (falls das noch wer kennt).

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Viele weitere Bilder und auch noch ein Video findet Ihr direkt bei Microsoft Research. Was würdet Ihr denn so alles in 3D scannen?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Es gibt seit längerem auch schon die iOS-App Seene (http://seene.co/) womit man 3D-Objekte erfassen kann, mal schauen wann der erste Hersteller das in die Stock Kamera-App integriert 🙂

  2. Warum hat Microsoft da das Soundlogo von Audi drin? Kann das jemand erklären?

  3. andreasschweizer says:

    123dapp.com .Nix Neues.

  4. IchwillGünstige3DDrucker says:

    Ich würde diverse kleinere Plastikteile meiner beidne Kinder einscannen. Da gibt es so einiges was ganz leicht abbricht. Dann könnte das einfach neu gedruckt werden und man kann weiterspielen. Bestes Beispiel sind Anhängerkupplungen von Matchbox.

  5. Warum ist der Ton am Ende genau der von Audi Branding?

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