Microsoft plaudert neue Details zur HoloLens aus

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Die Microsoft HoloLens ist für mich persönlich das aktuell wohl interessanteste Wearable: Die Augmented-Reality-Brille bietet viele Potentiale und hebt sich durch seine Projektionstechniken aus dem Einheitsbrei heraus. Gerade seitdem unklar ist, was nun aus Google Glass werden soll, ruhen viele Hoffnungen auf Microsofts HoloLens. Bruce Harris, seines Zeichens Technical Evangelist bei Microsoft, hat nun auf einem Event in Tel Aviv ein paar neue Details ausgeplaudert. Noch in diesem Quartal solle die HoloLens demnach an Entwickler gehen. Zudem stellt Harris eine Akkulaufzeit von bis zu 5,5 Stunden in Aussicht.

Bei intensiver Nutzung sei jedoch eine Laufzeit von 2,5 Stunden realistischer, so der Microsoft-Mitarbeiter. Auch wenn nun konkretisiert wurde, wann Entwickler die HoloLens erhalten, bleibt das Veröffentlichungsdatum für den Massenmarkt offen. Auch zum potentiellen Preis halten sich die Redmonder nach wie vor bedeckt. Immerhin bekräftigt Harris, dass auf der HoloLens jede Universal-App lauffähig sein werde, die auch unter Windows 10 funktioniere. Die HoloLens arbeite „komplett drahtlos“ und werde die Schnittstellen Bluetooth und Wi-Fi bieten. Eine kabelgebundene Variante der Augmented-Reality-Brille sei nicht angedacht.

Microsoft+HoloLens+RGB2

Dabei soll die Unterstützung weiterer Peripheriegeräte laut Microsoft breit ausfallen: Geräte, die Bluetooth oder Wi-Fi nutzen, sollen sich auch mit der HoloLens vernetzen können. Das bisher von einigen Testern kritisierte Sichtfeld entspreche laut Harris einem Monitor mit 15 Zoll, der ca. 60 cm von den Augen des Betrachters entfernt platziert sei. Microsoft rechtfertigt dieses Sichtfeld damit, dass man hier einen Kompromiss aus Darstellungsqualität, Akkulaufzeit und Herstellungskosten habe finden müssen. Harris stellt jedoch in Aussicht, dass man das Sichtfeld noch erweitern könnte, je nachdem wie sich die Herstellungsprozesse entwickeln.

Es wird auch möglich sein mehrere HoloLens miteinander zu vernetzen, um gemeinsam eine Erfahrung zu durchleben. Dafür müssen die beiden Modelle nicht in einem Raum sein, sondern das Procedere soll auch über das Internet funktionieren. Man darf gespannt sein, wie Entwickler aus diesem Feature Kapital schlagen.

(via Petri)

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Bin auch gespannt und hoffe das der Preis auch Fair bleibt. Wenn der Preis auf dem Nivau der Rift ist wirds bestellt 😉

  2. Ich war begeistert von diesem Produkt – und jetzt lese ich: Sichtfeld 15 Zoll (38 cm) auf 60 cm. Das entspricht etwa der Sichtgröße meines Fernsehers (40 Zoll auf 3 m). Wenn das Sichtfeld so begrenzt ist – wie kann da man von virtueller Realität sprechen? Wenn ein sagen wir großer Hund in meine Wohnung eingeblendet wird (augmented), der der Größe des Sichtbereichs entspricht, und der sich dann bewegt – fällt er dann immer aus dem Bild heraus, wenn ich den Kopf nicht exakt mitbewege?

  3. Viel zu viel Hype ( Pressemitteilung 4free von MS ) … Teuer wird es, gut weiß keiner …

    Und mit Win 10 schmiert es ab, braucht Treiber ohne Ende und updates jede 2 Tage…

  4. Im Erotikbereich wird es mit Sicherheit gut ankommen… 😉

  5. Dieses (entschuldigt den Ausdruck) dämliche Halbwissen hier immer.. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Mal wieder -.- Eine HoloLens mit einer Rift zu vergleichen. Am besten noch die Vive dazu oder noch besser: bringen wir Sony mit ins Boot!

    Das hier ist keine VR-Brille! Der Einsatzzweck ist ein komplett anderer als die VR-Brillen. Bringt das eher mal mit AR in Verbindung, denkt nochmal drüber nach und fangt an zu verstehen -.-

  6. Mops; was heißt Halbwissen? Microsoft hat *gar* nix außer Hype. Das ist einfach nur ein entwicklungsdingens für Millionen Euro…