Microsoft Office: OneNote ist wieder Teil der Office Suite

Microsoft hatte nach einer Zeit der Koexistenz der OneNote Universal-App und der Desktop-Version das Ende der Desktop-Anwendung eingeläutet und diese aus der Office Suite gestrichen. Im Winter 2019 ruderte man dann seitens Microsoft zurück und verlängerte den Support der Desktop-App über den Herbst 2020 hinaus bis 2023 und kündigte die Rückkehr in die Office Suite an.

Wie das Microsoft-Blog Dr. Windows bei der Installation von Microsoft 365 feststellte, ist OneNote nun wieder offizieller Bestandteil. Nach wie vor ist die Desktop-App auf dem Stand von OneNote 2016 – eine etwaige Weiterentwicklung an Features, welche man in letzter Zeit nur in die Universal-App steckte noch offen. Als Teil von Microsoft 365 hat man im Programmnamen jedoch den Zusatz „2016“ schlichtweg gestrichen – inklusive Facelift auf die aktuellen Office-Icons. Die Desktop-Version wird nun unter dem Namen „OneNote“ geführt, während die Universal-App im Startmenü als „OneNote für Windows 10“ aufgeführt wird. Mal schauen, wann Microsoft gedenkt, sich letztlich von letztgenannter App zu verabschieden.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. chilibrenntzweimal says:

    Welche Konsequenz hat das für mich als office 2019 home and student Nutzer? Keine oder, bei mir ist glaube ich nur onenote für windows 10 Bestandteil. Ist die Desktop App wie früher gratis, dann könnte ich die separat gratis laden?

    • Das frage ich mich auch. Da OneNote nicht teil von Office war, war das auch kostenlos zu haben.

      • Die Kostenlose version von „OneNote 2016“ hat Einschränkungen gegenüber der die Bestandteil von Microsoft Office 2016 war / ist (u.a. keine Option zum Offline Speichern von Notizbücher außerhalb der Microsoft Cloud). Sobald jedoch eine Office 2019 oder 365 Lizenz auf dem PC installiert ist und zusätzlich „OneNote 2016“ installiert ist bzw. wurde hat OneNote diese Funktionen aber automatisch aktiviert.

    • Blaumeise says:

      Moinsen schaue einfach mal hier das müßte die 2016 Version sein:
      https://www.onenote.com/download

  2. elknipso says:

    Was für ein hin und her und dann noch parallel nebeneinander zweimal eine stark ähnliche App. Übersichtlichkeit und konsequente Produktentwicklung sind was anderes.

  3. Matthias says:

    Hoffentlich bleibt die UWP App irgendwie erhalten, ich konnte mich die mit dem Design der 2016 Version anfreunden.

  4. Bestes Office Programm meiner Meinung nach. Auf alles andere könnte ich leicht verzichten und Alternativen nutzen.

  5. OneNote als Desktop Variante (zu 2016-Zeiten) ist ohne Alternative (wenn man nicht in der Cloud landen will).

    Alles was angeblich ein OneNote-Ersatz sein will, ist der in der Regel irgendein ein MD-Ansatz. Daher alles keine Option (für mich). Hab nie verstanden, warum man zwei Ansichten (zum editieren und einer Vorschau) praktisch findet.

    Es wundert mich, dass es kein gutes Open-Source Projekt gibt, welches eine freie Alternative zu OneNote aufgebaut hat. Da hätte man in den letzten Jahren sehr viel aufholen können.

    • Da gibt es durchaus Open-Source-Alternativen. Ob die aus deiner Sicht „gut“ sind, steht auf einem anderen Blatt.

      • Richard Rosner says:

        Dazu müsste es halt mindestens so leistungsstark wie die Desktop Variante von OneNote sein. Also zum einen von der Performance, also dass sie auch bei längeren Seiten, die man handschriftlich beschriftet möglichst wenig (und in Idealfall noch weniger als OneNote) ins schwitzen kommt, zum anderen auch organisatorisches. Die Unterteilung in Notizbücher, Abschnitte und Seiten, Import von gängigen Bildformaten
        und PDFs inklusive wenigstens der Möglichkeit Bilder zu drehen, idealerweise etwas wie das in OneNote eingebaute Snipping-Tool, Import und Export als bearbeitbare Datei und ein (möglichst deutlich besser) Export als PDF.
        Und dann ist natürlich die Frage was man als jahrelanger Nutzer von OneNote tut. Eine Importmöglichkeit für .one Dateien wäre also nicht schlecht. Angeblich soll das Format ja Recht offen sein, aber ich schätze Mal das kann man so gut unterstützen wie ooxml… Mit dem Unterschied dass bei .one es scheinbar noch keiner gemacht hat.
        Und natürlich muss es Cross Plattform sein. Soweit ich weiß gibt es da nichts das die Anforderungen wirklich erfüllt

        • Warum sollte sich Jemand hinsetzen und einen One-Note-Klon bauen, tausende Arbeitsstunden versenken, um am Ende ein Produkt kostenlos anbieten zu müssen?

          Wenn One Note das alles hat, dann ist doch alles perfekt.

          • Richard Rosner says:

            Nun, du hast doch behauptet es gäbe Alternativen. Aber damit etwas eine echte Alternative ist, muss es schon mindestens genau so gut sein, sonst wird es nicht angenommen. Außerdem, OneNote ist alles andere als perfekt, es gibt mehr als genug um es besser zu machen.
            Und zu guter Letzt, wer redet von kostenlos? Es dürfen keine abgehobenen Preise oder Abos sein, aber wenn es wesentlich besser ist als OneNote werden auch auch Leute finden, die Zahlen

            • Ich habe lediglich geschrieben, dass es Open-Source-Alternativen gibt, die ihm aber nicht zusagen werden. Ich sprach nicht von Klonen (kleiner, aber feiner Unterschied).

              Und klar kannst du versuchen, eine bezahlte App zu schreiben, die mit dem kostenlosen Angebot von Microsoft konkurrieren will. Ist eben nur wirtschaftlich nicht klug. Gerade in Zeiten, in denen man mit einem 2-Euro-Abo schon als Abzocker beschimpft wird.

      • Welche denn bitte?

        • Standard Notes und Joplin dürften die Bekanntesten sein. Beides (zum Glück) keine One-Note-Klone.

          • Standard Notes nutze ich aktuell. Ist sehr genial. Hat aber keine Handschrift-Möglichkeit/Stift-Unterstützung (Entwickler meinen sie werden es auch nicht einbauen, der Fokus ist einfach ein anderer hier) und PDF-Import fehlt auch. Bilder gehen, aber nur wenn man es auf nen externen Server lädt. Vorteil ist es ist alles E2E-verschlüsselt, synchronisiert wunderbar über alle Geräte und es ist für alle Plattformen verfügbar, Tag-Unterstützung ist eingebaut, man kann es über Extensions erweitern, die allerdings etwas kosten und im Abo-Modell angeboten werden.
            Aktuell finde ich es sehr geil zu bedienen. Handgeschriebene Notizen verwende ich nicht mehr, da ich das eh nicht lesen kann, geschweige denn durchsuchen.
            Zudem habe ich bisher keine App gefunden die meine Anforderungen E2E-Verschlüsselt, Sync über alle Geräte, Android/IOS und Windows/Linux/Mac Unterstützung so erfüllt und gleichzeitig eine Handschrift/Stiftunterstützung bietet.
            InKredible ist top für android gibts aber nirgendwo anders. One Note ist geil am Windows/Mac-Rechner, funktioniert aber nicht für Linux. Android schon aber nur mit Cloud-Zwang und darauf habe ich keine Lust. Daher gibts aktuell nur Standard Notes für mich.

    • Zumindest für Mac und iOS gibt es eine sehr gute Alternative: https://outline.app

  6. Ich bin vor einiger Zeit auf http://www.qownnotes.org und Markdown umgestiegen. Dieses Format wird man wohl auch in 50 Jahren noch problemlos verwenden/lesen können, und meine Daten kann ich selbständig über Anbieter syncen, mit welchen ich will. Würde nie mehr zu Outlook zurück wollen.

    • Richard Rosner says:

      Solange man nur Notizen im normalen Textformat nutzt sicherlich mehr als ausreichend. Der große Vorteil von OneNote gegenüber anderen Lösungen ist aber die Möglichkeit, handschriftlich Dinge festzuhalten, und zwar wir über das hinausgehend, was mit der Tastatur möglich ist

    • „Hab nie verstanden, warum man zwei Ansichten (zum editieren und einer Vorschau) praktisch findet.“ 😉

      Markdown ist ein netter Ansatz, aber spielt in anderen Liga im Vergleich zu OneNote.

      • @dasdo: Der grosse Vorteil von Markdown und etwa Qownnotes ist: Das Format wird immer lesbar sein und man ist unabhängig von Microsoft. Es gibt zahlreiche Open Source Markdown Editoren. Bzgl. den zwei Ansichten (Editor und Vorschau): Man kann eine der beiden einfach ausschalten, wenn man das wünscht. Ein Vorteil von Markdown ist ja gerade, dass man formatieren kann, ohne die Finger von der Tastatur zu nehmen.

        @Richard Rosner: Da geb ich Ihnen vollkommen Recht. Für handschriftliche Notizen ist Onenote natürlich optimal. Für mich reichen Notizen im normalen Textformat: Ich werde dabei so gezwungen, mich auf das Wesentliche zu beschränken, was auch wieder seine Vorteile haben kann.

    • Sieht ziemlich gut aus. *ThumpsUp*

  7. Eventuell Evernote. Ist ein Underdog wie ich finde

    • Evernote Premium nutze ich seit Jahren u.a. unter Chrome OS. Die haben die Entwicklung zeitweise schleifen lassen, aber langsam wird’s besser. Google Notizen nutze ich eher für kürzere Notizen.

      Eine gute Alternative zu Evernote und OneNote ist z.B. Nimbus Note. Auch sehr mächtig!

      OneNote als Desktop-App nutze ich als Angestellter auf der Arbeit. Ich mag’s nicht so sehr. Das ist aber Geschmacksache. Die Entscheidung von Microsoft finde ich jedoch gut.

  8. Ich nutze für die Uni nur die Windows-10-App von OneNote und bin damit soweit zufrieden. Gerade mit einem Stift ist es das ideale Werkzeug. Wenn sich Microsoft von der App verabschiedet, frage ich mich aber, wie ich die ganzen Uni-Unterlagen, die wichtig sind, von der Cloud auf die normale Version portiere, so dass ich diese dort ganz normal nutzen kann? Immerhin liegen die Notizbücher in der Cloud nicht kompatibel bereit. So jedenfalls mein letzter Wissensstand.

    • Felix Frank says:

      Also ich konnte bislang immer sämtliche Notizbücher in der Cloud (OneDrive) sowohl mit der Desktop-App, als auch der UWP-App öffnen

    • Richard Rosner says:

      Ich weiß ja nicht wo du das gelesen haben willst, aber MS hat ganz sicher kein neues Format für OneNote erfunden als sie die App geschrieben haben. Wenn du dich in OneNote Desktop anmeldest mit deinem Microsoft Konto kannst du ganz normal auf alle Notizbücher zugreifen. Du hast auch alle Funktionen Plus viele mehr, die den Weg nie in die App gefunden haben, inklusive Export sowohl als PDF als auch als .onepkg… Was nur eine umbenannte zip Datei ist. Aus unerfindlichen Gründen weigert sich zwar OneNote diese zu öffnen, aber dann nennt man die einfach in .zip um, entpackt sie uns kann die als .one gespeicherten Abschnitte sowohl in der App als auch in der Desktop Version öffnen

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