Microsoft Edge bekommt bald eigenen Kindermodus verpasst

Zahlreiche Dienste bieten mittlerweile einen eigenen Kindermodus, also eine auswählbare Oberfläche, die rein auf für Kinder taugliche Inhalte eingestellt ist und die sich auch nicht einfach wieder deaktivieren lässt – hierzu bedarf es dann einer PIN oder eines Passworts. Wie Microsoft nun mitteilt, erhält auch der Edge-Browser einen solchen Kindermodus, allerdings vorerst nur in der Canary-Version des Browsers und auch erst einmal nur in englischsprachigen Regionen. Als nächstes an der Reihe sind dann Nutzer im Dev-Channel, es wird also noch eine Weile brauchen, bis dann auch hierzulande jeder Edge-Nutzer den Kindermodus aktivieren kann.

Die Handhabung ist einfach und benötigt auch keinen extra Kinder-Account bei Microsoft. Der Modus ist dann direkt über die Profilauswahl aktivierbar und wird dann auch beim nächsten Start des Browsers automatisch wieder aktiviert. Zudem werdet ihr gebeten, ein Passwort einzurichten, um die „Inhaltssperre“ zwischendurch ausschalten zu können.

Im Kindermodus wird die Suchmaschine auf die sichere Suche von Bing umgestellt, ihr dürft festlegen, für welche Altersstufe die Filter gesetzt werden sollen, nicht kindertaugliche Inhalte werden gar nicht erst angezeigt und ihr dürft als Eltern definieren, welche Seiten das Kind besuchen darf und welche nicht. Gerade in Zeiten von Homeschooling ist so eine Funktion sicher keine schlechte Idee, da die Kids ja auch des Öfteren zum Recherchieren im Internet agieren sollen und da ansonsten vielleicht viel zu schnell auf ungeeignete Inhalte stoßen. Im Kindermodus dürfen sich die Kids zudem für unterschiedliche Designs für den Browser entscheiden.

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