Anzeige

Matrixcode: Deutsche Post führt neue Briefmarken-Generation ein

Die Deutsche Post führt eine neue Briefmarken-Generation ein. Am 4. Februar erscheint die erste Marke mit einem sogenannten Matrixcode neben dem eigentlichen Briefmarkenmotiv. Der Matrixcode auf Briefmarken ermöglicht Basis-Sendungsverfolgung von Briefen und erhöht Transparenz und Fälschungssicherheit, so die Deutsche Post.

Allerdings ist mit dem Matrixcode keine lückenlose Nachverfolgung, wie z.B. bei Paketen, möglich. Insbesondere werden die Sendungen bei der Zustellung nicht nochmals erfasst. Wer einen rechtsverbindlichen Nachweis über die Zustellung an den Empfänger haben möchte, muss auch weiterhin die Zusatzleistung „Einschreiben“ in Anspruch nehmen. Ab 2022 planen das Bundesministerium der Finanzen und die Deutsche Post, alle Marken mit einem Matrixcode auszustatten.

Die Frankierung mit Matrixcode ist laut Unternehmen fälschungssicher und soll gewährleisteten, dass Postwertzeichen nicht mehrfach verwendet werden können. Die Fälschung und Wiederverwendung von Postwertzeichen sei ein massiv wachsendes Problem für Deutsche Post und andere Postgesellschaften.

Matrixcodes auf den Briefmarken haben zudem noch einen weiteren Vorteil für interessierte Kunden: Wer den Code mit seinem Smartphone in der Post & DHL App scannt, erhält zusätzliche Informationen zur Briefmarke, beispielsweise zum Motiv, zur Geschichte oder zu den Bildquellen.

Briefe, die mit einer Matrixcode-Briefmarke frankiert sind, werden digital entwertet und auch weiterhin in den Briefzentren gestempelt – und zwar neu mit einer blauen statt der bisher schwarzen Stempelfarbe, damit die Kunden danach den Matrixcode noch scannen können.

Matrixcodes im Bereich der Frankierung selbst sind nicht neu. Schon seit Jahren werden sie im Bereich der Frankierung von Geschäftskundenpost genutzt, auch die nur online erhältliche „Internetmarke“ oder Frankiermaschinen verfügen über einen solchen Code. Neu ist, dass nun auch herkömmliche Briefmarken durch einen Matrixcode ergänzt werden.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

66 Kommentare

  1. Warum gibt es Briefmarken nicht in jedem Supermarkt und jedem Kiosk, wie Snickers, Zeitungen, Postkarten und Kulis, zu kaufen?

    Wenn ich für Briefmarken erst zur Post muss, dann kann ich meine Briefe idR auch gleich selbst austragen!

    • @ Markus: kannst Du meinen – nach München – gleich mitnehmen? 😉

    • oder du frankierst mit der app, dann musst du nirgendwo hin oder was ausdrucken. einfach Code auf den Brief. Funzt einwandfrei

    • Du kannst sie im Internet bestellen oder in der App generieren.

    • Also für die wenigen Briefe welche ich versende, reicht die App aus bzw. die Online Marke. 12 Stück gekauft – reicht meist ein Jahr aus und spart verschwendetes Papier.
      Ja sicher eine Briefmarke kaufen wäre bequemer weil spart den Druck und extra Schritte…aber letztendlich werden immer noch haufenweise Briefmarken im großen Stil geklaut und weiterverkauft. Da wäre auch so ein Mini Kiosk ein potentielles Ziel oder – nicht gesichert – es wird dann mit Handlanger gemeinsame Sache gemacht. Schön wäre es wenn die Zuverlässigkeit nicht weiter leidet. Je nach Gebiet ist das schon so zusammengespart worden, das sich die Post nicht wundern muss das man andere Anbieter sich herbeiwünscht.

      • PPS:

        Schön, dass die Post die paar vereinzelten, wiederverwendeten Marken, als Grund nimmt das alles trackbar bzw. digital entwertet werden soll.

        • Echt jetzt? Datenschutzbedenken bei Briefmarken?

            • Deutsche Post Direkt ist die Direktmarketingtochter der Deutschen Post und einer der größten Adresshändler Deutschlands. Das hat aber auch sei Gutes, denn weil die Länder nicht auf die Daten der Einwohnermeldeämter zugreifen durften, um über 80-Jährige für ihre Corona-Impfung anzuschreiben, hat man die benötigten Adressen und Geburtsdaten einfach bei der Deutschen Post Direkt gekauft. Früher nannte man so etwas Schildbürgerstreiche.

              Und ja, die Deutsche Post Direkt nutzt Leistungen der Deutschen Post, um ihre Adressdatenbanken anzureichern und zu verifizieren. Schon seit Jahrzehnten.

              • Das mit der Nutzung der DPDirekt war mal wieder Bullshitbingo von ein paar Sesselwärmern, die die DSGVO nicht verstanden haben. Gibt ne offizielle Pressemitteilung der zuständingen Datenschutzaufsicht.

              • > Früher nannte man so etwas Schildbürgerstreiche.

                Heute nennt man es einfach Inkompetenz. Weil kommunale Stellen zu dumm waren, ihre eigenen Register anzusprechen, musste ein privater Dienstleister her. Der hiess zufällig DHL und hat mit dem Geld die Deutsche Post Direkt beauftragt. Was aber zu Problemen führte weil deren Datensatz zu manchen Personen unvollständig ist. Ein ganz normaler Tag im Neuland.

    • Schreib am besten mal einen Brief an das Bundesfinanzministerium. der ist der Herausgeber der Briefmarken. Oder alternativ, geb den Brief dort selbst ab

    • Ich drucke Briefmarken, genauso wie Paketaufkleber selber aus. Bin schon ewig deswegen nicht mehr beim Postamt gewesen.

    • Vermutlich weil diese Verkaufsstellen keine Lust haben, finanziell für unbestimmte Zeit in Vorleistung zu gehen ohne Gewinn machen zu können – das ist aber kein Problem der Post…..

      Ich kann mir kaum vorstellen, dass es für Ladenbesitzer Mengenrabatt beim Briefmarkenkauf gibt, immerhin sind das amtliche Postwertzeichen und keine Handelsware. Sprich: der Kiosk muss die Briefmarken zum Nennwert bei der Post kaufen und kann sie dir auch nur zum Nennwert weiterverkaufen – unterm Strich also nur zusätzlicher Aufwand.

      • Briefmarken wären ein kleiner Artikel der zwar keinem Gewinn abwirft aber halt ab und an Kunden in die Läden lockt. Die könnte man auch an der Kasse verkaufen, wie Sammelpunkte, wenn die zu oft geklaut würden.

        Jedenfalls gibt es keinen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum man Briefmarken nicht über den Einzelhandel vertreiben kann, wie alles andere auch.

        Dieser ganze Murks mit SMS-Porto und Briefmarken ausdrucken sind doch bloß umständliche Lösungen für ein Problem, dass es gar nicht geben müsste.

        Bloß um meine Krankmeldung an Arbeitgeber und Krankenkasse zu senden, soll man zur Post latschen oder zum Automaten, der noch nicht mal Wechselgeld gibt… Die ticken nicht ganz sauber!

        • Und von mir aus dürfen Einzelhändler auch einen Aufschlag auf die Briefmarken berechnen – Hauptsache man bekommt welche!

          Diese Behörden-Mentalität ist wirklich zum Kotzen!

          • Ähm, wessen Behörden-Mentalität jetzt?
            Hast du denn mal mit dem Einzelhändler deines Vertrauens drüber gesprochen? Der liest hier bestimmt nicht mit und weiß vermutlich nichtmal, dass du bei ihm gerne Briefmarken kaufen würdest……

            • Geht ja nicht, weil die Post ihre Briefmarken bekloppterweise nicht über den Einzelhandel vertreibt. Dabei wäre das dich ohne weiteres möglich und dann gäbe es bestimmt auch ein paar mehr Privatleute, die mal wieder nen Brief versenden würden.

    • Regionales Problem. In Urlaubsregionen gibt es sehr wohl Briefmarken im Supermarkt. Habe selber in den Sommerferien an der Nordseeküste Briefmarken im Edeka oder wer Betreiber des kleinen Ladens war, gekauft. Die meisten Händler wollen es m.E. nicht. Sie müssen in Vorleistung gehen, kein Gewinn möglich.

  2. Das mit der Rechtsverbindlichkeit von Einschreiben in Bezug auf die Zustellung ist so ne Sache. Im Grunde reicht in der Mehrzahl aller Fälle ein ganz regulärer Brief, da der Absender davon ausgehen kann, dass der Brief in den Machtbereich des Empfängers gelangt (Briefkasten), zu dem auch nur Empfänger Zugriff hat. Bei Einschreiben ist das bisweilen diffiziler. Es beweist nur, dass ein Brief(umschlag) abgegeben wurde. Aber nicht, was a) enthalten ist und b) auch in Machtbereich gelangt zugestellt wurde. Wenn zB Einschreiben Rückschein Adressat nicht angetroffen wird, bekommt Adressat eine Info zur Abholung. Brief wurde also NICHT zugestellt. Anders beim normalen Brief oder Einwurf mit einem Zeugen. Letzteres ist so gut wie wasserdicht, ganz sauber durch Zustellung via Gerichtsvollzieher.
    Klugscheissmodus aus.

    • Also ich weiss nicht wie die Lage in Deutschland ist, in der Schweiz gilt ein eingeschriebener Brief als zugestellt wenn er a) entgegengenommen wurde , b) abgelehnt wurde oder c) niemand angetroffen wurde -> dann am folgenden Werktag.

    • …deswegen tütet der verständige Absender das Schreiben unter Zeugen ein und verwendet für den Nachweis des Zuganges das Einwurfeinschreiben.

      #Servicecomment

    • Einschreiben Einwurf ist der Weg. Klar, man will ja nicht, dass der andere ablehnen kann.

    • Nichtdestotrotz reagieren die Telcos auf eine Kündigung per Einschreiben zuverlässiger als bei Kündigungen über andere Wege. Die Message des Einschreibens lautet: „ich meine es ernst, versuche erst gar nicht, die Kündigung zu ignorieren!“

      • Ich habe da persönlich gute Erfahrungen mit Aboalarm gemacht, wenn der Empfänger Faxe empfangen kann. Kostet 4 Euro und man hat durch den Dienst den Beweis für den Inhalt und dass er zugestellt wurde.

      • Komische Anbieter nutzt du da – ich habe immer per email oder Webformular gekündigt und damit nie Probleme gehabt – man sollte das aber auch nicht 2 Tage vor Toreschluss machen.

  3. Blacky Forest says:

    „Die Fälschung und Wiederverwendung von Postwertzeichen sei ein massiv wachsendes Problem für Deutsche Post und andere Postgesellschaften.“
    Im Ernst? Und ich dachte das mit den Briefen erledigt sich von selbst. Ganz im Ernst, alles was ich bekomme, hat bereits eine automatische Frankierung. Ich bekomme nur von Unternehmen und Verwaltung Briefe, und zum Geburtstag von der Oma. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Fälschung und Wiederverwendung ein großes Problem ist. Das ist doch wieder nur ein Argumentationsversuch…

  4. Habe ich das richtig verstanden? Gibt es dann keine anonymen Briefmarken mehr?

    Ich wüsste gerne, was genau sie in diesem Teil der Marke codieren.

    • Hach, Stoff für Verschwörungsmythen. Die pöse Post verlangt beim Kauf von Briefmarken den Ausweis, um dann den Matrixcode mit Deinen persönlichen Daten zu verknüpfen. Und das natürlich für jede einzelne Marke, die ja individuell codiert sind. Deswegen also die Schlangen vor den Schaltern…

      Nein, das hast Du falsch verstanden.

      • Was du da schreibst ist alles dummer Stuss.

        Wenn du nichts über das Thema weißt, warum schreibst du dann überhaupt etwas? Ich Wette wär hier Klarnamenpflicht wären einigen Kommentatoren hier die eigenen Kommentare peinlich.

        Im Thread geht es um einen neuen Code auf Briefmarken. Wenn du zu sensibel dafür bist, darüber zu lesen wie jemand die Frage stellt, was im speziellen codiert wird und wie sich das auf Privatsphäre auswirkt darfst du bei solchen Themen nicht nach unten scrollen.

        Also da musst du auch ein ganz klein bisschen auf dich selbst achten. Da könne doch nicht alle Rücksicht auf dich nehmen.

    • DragonHunter says:

      Der Data Matrix-Code ist in der ISO/IEC 16022:2006 genormt. Du kannst also davon ausgehen, dass es auch für Otto Normal genug Möglichkeiten gibt, den Code auszulesen und zu schauen, was so Böses da drin steht.

      • In der Theorie: Auslesen ja, Inhalt verstehen u.U. nein (je nach Inhalt).

        • Auslesen ja, Inhalt verstehen: Ausgeschlossen:
          Wie z.B. auch bei RFID ist der /relevante/ Teil des Inhaltes eine simple einmalige Nummer, unter der im Hintergrund per Datenbanken alle erlangten und generierten Informationen aggregiert werden (können).

          Die Nummer auslesen kann ich freilich, das gibt mir aber keinerlei Hinweis auf Art und Umfang der aggregierten Daten.
          Spannend wäre die Frage, ob man – insb. als Empfänger¹ – nach DSGVO ein Auskunftsersuchen stellen kann.

          ¹ dessen wahre Adresse ja zwingend bekannt ist und maschinell aus- bzw. eingelesen wird.

      • Ha, cool. Das würde mich tatsächlich interessieren.

        Zu den „bösen“ Informationen: Hier im Blog sind einige Schneeflocken unterwegs, die offenbar rot sehen wenn jemand Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung anspricht.

        Muss trotzdem drüber gesprochen werden. Egal, ob das Leute emotional herausfordert.

        • Und dann wundert man sich, warum Deutschland bei Digitalisierung so hinterherhinkt mit solchen Leuten…

          • Es nicht zu thematisieren hilft doch nicht bei der Digitalisierung. Es schwächt nur die Zivilgesellschaft, wenn sich Tabus entwickeln die durch Technik entstehenden Machtveränderungen anzusprechen.

            Wer so etwas fordert ist kein Fürsprecher des Fortschritts sondern einfach bloß ein Dilettant.

    • Neben ALLEN deinen persönlichen Daten ist dort noch zusätzlich die Größe deiner Unterhose und deren Wechselrhythmus vermerkt. Außerdem wird dein Karmapunktekontostand hinterlegt sowie ob du Organspender bist. Auf der Rückseite ist ein Nano-Labor verbaut, dass beim Befeuchten mittels Speichel direkt ein DNA-Profil erstellt. Das wir in Echtzeit an NSA und Mossad verkauft. Und jetzt kommt der Hammer! Im Klebstoff ist der COVID-Impfstoff von Bill Gates integriert! Das heißt du wirst zwangsgimpft – ob du willst oder nicht!
      Krasse Sache das alles… Danke Merkel sag ich da nur!

      • Haha. Kein Plan was dich getriggert hat, aber ich will noch so einen Kommentar von dir lesen. 😀

      • Brillant.. hoffentlich schnappt dich nicht der MAD über deine IP-Adresse, für deren Ideenspielplatz 😉

      • TierParkToni says:

        nicht zu vergessen : Der Code ist in 5G codiert, da werden bald noch ganz andere Sachen möglich sein…
        die 5G auf ner Briefmarke erklärt übrigens jetzt einigen Bürgern, warum das Internet „so lahm“ ist

        • Wenn man die neuen Codes genau betrachtet, dann fällt einem auf, dass die Punkte genau so angeordnet sind, dass sie ein Empfang der 5G-Wellen ermöglichen. Somit werden alle Briefe in Zukunft verfolgbar und deren Inhalt von den Schildbürgern auslesbar.
          Deshalb: wehret den Anfängen und kauft jetzt noch Briefmarken, bevor die Geheimregierung uns es verbieten wird!

      • „Neben ALLEN deinen persönlichen Daten ist dort noch zusätzlich die Größe deiner Unterhose und deren Wechselrhythmus vermerkt. “

        Allerdings, das ist die große Zahl hinter der Größe am Schluss.

    • Die Briefmarke ist doch weiterhin anonym. Der Code ist schon vor dem Kauf drauf und es kann kein Zusammenhang zwischen Käufer und Marke hergestellt werden (die Marke wird ja bei Kauf nicht gescannt). Wenn man keinen Absender auf den Brief schreibt, läßt sich der Absender auch nicht anhand der Marke ermitteln.
      Ertstmaliger Scan im Briefzentrum, man weiß also nichtmal, in welchen Briefkasten der Brief/die Karte geworfen wurden.
      Was ist also weniger anonym, als es vorher war?

    • Alle Briefmarken der Deutschen Bundespost, die nach dem 1. Januar 1969 ausgegeben wurden sind weiterhin frankaturgültig. Kauf dir doch einfach für ein paar hundert Euro Briefmarken in verschiedenen Nennwerten, wegen Portoerhöhungen um zu kombinieren, dann bist du bis zu deinem Lebensende Anonym ;-).

  5. Naja, anonym sind sie insofern, als dass der Code ja schon vor dem Kauf drauf und nicht auf dich zurückzuverfolgen ist (wenn Du bar zahlst).

    • Gehst du denn davon aus, dass die Marken beim Kauf eingescannt werden, damit man diese mit deiner Kreditkarte/Girocard verknüpfen kann?

    • Da Briefe in Verteilerzentren grundsätzlich gescannt werden ist es sch***egal wie du bezahlst!
      Wenn ihr euch wegen so einem Müll Gedanken macht – BRIEFTAUBEN!

      • So ein Stuss. Was hat denn das Scannen von Briefen in Verteilerzentren mit der Anonymität von Briefmarken zu tun?

        …aber Hauptsache Mal was geschrieben.

    • Guter Punkt, POS bleibt bar ja anonym. Hat man dann eben vermutlich bloß Ort & Zeit der Ausgabe.

      • Du darfst die Briefmarke halt nur nicht da kaufen, wo du immer hin gehst und man dich mit Namen kennt. „Na, Herr Brockmann-Schulze, auch heute wieder zwei Briefmarken, so wie jeden Montag? Hier, ich habe schon mal zwei extra für Sie rausgelegt!“

        Was, erstaunlicherweise, aber unserem Stand der Digitalisierung entsprechend, Realität ist:
        Als Privatperson kann ich mir eben schnell über mein Handy und die DHL-App einen Brief mit einem Zahlencode frankieren. Im DHL-Lädchen können die das, trotz der ganzen Ausstattung mit extra PC etc. nicht, da gibt’s nur Briefmarke.

        • Ich hatte gestern eine Amazon Retoure. Es wurde mir ein QR-Code zugesendet.
          Diese wurde im Laden vom Handydisplay eingescannt, das Etikett ausgedruckt und aufgeklebt!
          Dauer 10sec – WOW!

          • Das können inzwischen viele Paketdienstleister. Bei UPS brauchste das, was du zurückschicken möchtest, teils gar nicht mehr selbst verpacken. Ob die das dann für dich verpacken oder gleich entsorgen (was anderes passiert mit vielen Rücksendungen, kaum dass sie bei Amazon wieder angekommen sind, auch nicht) weiß ich nicht.

            Gibt aber auch immer wieder Mitarbeiterinnen, die viel zu nervös an das Einscannen des QR-Codes herangehen und es deshalb nicht hinkriegen, wodurch die Nervosität weiter steigt und dann noch hibbeliger werden. Beim nächsten Mal geht’s dann wieder von vorne los. Nervös > klappt nicht > noch nervöser. Und dann irgendwann Burnout. 😀

  6. Die Sache mit dem Einschreiben hätte sich erledigt, wenn Firmen verpflichtet werden auf Emails zu antworten od zb Widerspruch ain Mail-Fassung zu akzeptieren. Und immer eine Kontaktmail angeben muss wo der Email-Eingang bestätigt wird automatisch

  7. Bevor so viel fantasiert wird, wäre ein Blick auf die Website der Deutschen Post zum Thema hilfreich:
    https://www.deutschepost.de/de/f/frankierung/matrixcode.html

    • Naja, soviel wurde gar nicht „fantasiert“. Dies (aus Deinem Link) ist schon eine rechte Menge! Insb. ggüber der gemeinen Briefmarke.

      „Im Matrixcode sind bei digitalen Frankiervermerken grundsätzlich folgende Informationen enthalten:

      * Buchstaben „DEA“ (DE – internationale Kennzeichnung Deutschland) und (A – Deutsche Post)
      * Kundennummer des Kunden, der die Frankierung erstellt hat. Bei Frankiermaschinen, Internetmarke etc. die jeweilige Seriennummer der Maschine bzw. der Portokasse
      * Art der Frankierung (Internetmarke, Frankiermaschine etc.)
      * Laufende Sendungs-Nr. je Frankiermaschine bzw. des jeweiligen Frankierers
      * Erstellungsdatum des Frankiervermerks
      * Produkt Kennung / Produkt-Nr. wird von der Deutschen Post über die Preis-Produkt-Liste vorgegeben
      […]
      * Zusätzlich können weitere frankier- bzw. produktspezifische Informationen, wie z.B. […] Zählerstandsinformationen zu Frankiermaschinen enthalten sein. […]“

      • Die Sachen sind aber nicht auf den Briefmarken kodiert, das sind die Codes, die die Frankiermaschine (für Großkunden) auf die Briefe druckt.
        Sollte man ja sehen, daß die meisten Informationen für Briefmarken irrelevant sind (Kundennummer, Art der Frankierung, laufende Sendungsnummer, Erstellungsdatum des Frankiervermerks …)

        • Genau das bezweifele ich aber.
          Bei Kauf über App, Web etc. pp ist es sehr gut vorstellbar dass die Ku# mit eincodiert wird (bei Kauf in der Postfiliale dann Filial#).
          Schon um „missbräuchliche Verwendung!!1!“ besser nachvollziehen zu können.

  8. Das witzige dabei ist… Will man die Marken frühzeitig haben, geht nichts drumrum eine Bestellkarte aus dem digitalen Postfrisch-PDF auszudrucken und mit Bestellung abzusenden.
    Viele der alten Marken waren im Onlineshop der Post frühzeitig genug um sie zum Erscheinungstag im Briefkasten zu haben, nur nicht die Marke „digitaler Wandel“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.