Macs mit Apple-Prozessoren: Wenn Intel-Apps sich nicht starten lassen

Zahlreiche Nutzer werden heute das neue MacBook Pro in ihre Hände bekommen. Version 2021 der neuen MacBook Pro sorgt für zwei Display-Diagonalen, die unter der Haube mit unterschiedlichen Konfigurationen versehen werden können. Das MacBook Pro 2021 setzt auf neue Apple-Chips und je nach „Vorleben“ der Kunden muss da einiges beachtet werden. So gibt es weiterhin klassische Intel-Apps als auch die nativen, angepassten.

Vermutlich werden die meisten der gepflegten und bekannten Apps mittlerweile angepasst und als Universal-Version vorliegen, einige Programme gibt’s derzeit aber nur in der Intel-Version. Eigentlich auch kein Problem, denn dafür gibt’s den „Übersetzer“ Rosetta 2, der dafür sorgt, dass jene Apps nur mit wenig oder gar keinen Performance-Verlusten arbeiten. Hier zwei Beiträge, die wir schrieben, als das MacBook Air mit M1 (immer noch eine absolute Kaufempfehlung) auf den Markt kam:

Silicon: Open-Source-App scannt Programme auf verwendete Architektur

Mac mit Apple-Prozessor: So erkennt ihr native und Intel-Anwendungen

So, nun aber zum eigentlichen Plot dieses Beitrages, da geht’s um die Besitzer eines neuen MacBooks. Wer da mit einer frischen Installation startet, ist fein raus, unter Umständen sind Nutzer betroffen, die ein Backup aus der Time Machine oder sonstigen Quellen installieren. Solltet ihr feststellen, dass sich nach erfolgreichem Einspielen des Backups Apps nicht öffnen lassen, diese gar abstürzen, dann dürfte es sich vermutlich um Intel-Apps handeln, die nicht korrekt arbeiten. In diesem Fall hilft es, Rosetta 2 einmal neu zu installieren. Ein klassischer Download von Rosetta 2 oder eine Installation ist aber nicht nötig. Öffnet dafür die App „Terminal“ und gebt folgenden Befehl ein:

softwareupdate --install-rosetta

Möglich, dass ihr noch A drücken müsst, um die Lizenzbedingungen abzunicken, danach wird Rosetta 2 aber automatisch installiert und die Apps sollten sich wieder ganz normal starten lassen. Musste ich eben gerade selbst durchlaufen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Außerdem gibts noch diese schöne Webseite für einen Überblick: https://isapplesiliconready.com/

  2. KEF LS50! Daumen hoch! 😉

  3. Einfach wäre es auch, wenn schon im App Store stehen würde, ob es eine Universal oder Intel App ist.

  4. Deswegen nie Backup einspielen sondern System bei jeden großen Update neu aufsetzen, dann gibt es auch keine kuriosen Bugs.

    • …ungewöhnlicher Rat, der sich so mMn nur in automatisierten Umgebungen oder in Mini-Umgebungen (wenige installierte Apps) umsetzen lässt.
      Die evt. Reinstallation ist ja das Eine – mühsam wird die Neukonfiguration der ganzen kleinen Einstellungen. Und wenn man mit Configex- und import arbeitet läuft man je nach App in neue Herausforderungen.
      Ich habe deshalb meine privaten Systeme wann immer möglich mit Acronis (+ Universal Restore) umgezogen – inkl. OS. Wenn gewünscht kann man das OS-Upgrade dann ja hinterher ‚drüberlaufen lassen.

      BTW: Welche Tools nutzen/empfehlen Sie für Ihr Vorgehen?

      • Nutze nur Linux: Alle configs (System und Apps) sichere ich nach Github.

        Full System/Daten backups mache ich via Timeshift und exportieren diese auf eine NAS und eine externe Festplatte (via rsync)

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