Lytro Illum: neue Lichtfeldkamera kostet 1599 Euro

Lytro hat eine neue Kamera vorgestellt, sie soll ab Mai zu haben sein und 1599 Euro kosten. Kurzer Reinholer: Lytro wurde vor allem durch die Lichtfeldkamera bekannt, die wir hier im Blog auch einmal vorgestellt haben. Mit der neuen Ausgabe und der Software-Plattform will man sich nun an Kreativ-Pioniere wenden, die mit der Lytro Illum ein „authentisches, interaktives Living Picture“ erstellen wollen.

Lytro Illum

Auch bei der Illum setzt man auf die Lichtfeld-Technlogie, so können hier Bilder in mehreren Dimensionen aufgenommen werden. Die Kamera bietet einen 40 Megaray Lichtfeldsensor, 8-fach optischen Zoom, eine konstante f/2.0 Blende und eine High-Speed Verschlusszeit (1/4000s), die das Einfrieren von Bewegung unter einer Vielzahl von Bedingungen ermo?glichen soll. Nach der Aufnahme sollen Fotografen durch die Software-Plattform bestimmte Aspekte der Bilder wie Fokus, Neigung, Perspective Shift und Scha?rfentiefe nachtra?glich vera?ndern können. Die Kamera wiegt 940 Gramm und dürfte sicherlich nur Kreative in der Nische ansprechen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

9 Kommentare

  1. ralf-peter oberüber says:

    da schlägt das Herz …..ganz unruhig , das wäre eine Große Überlegung wert.

  2. Fantastische aufnahmen! Wenn man überlegt was für möglichkeiten Lichtfeldkameras eröffnen. auf jeden fall technik für nächste jahrhundert

  3. Manchmal wäre es schon eure Quellen zu kennen: damit könnte man etwas weiter recherchieren. Oder bin ich einfach nur blind?

  4. @Perry3D: Kam per Mail. Aber da gibt es natürlich auch eine Homepage 🙂 https://www.lytro.com/

  5. Natürlich ist das nichts für den Smartphone-Gelegenheitsknipser. Aber wieso nur für „Kreative“ (was ist das überhaupt 😉 ?
    Der Preis wird sicherlich noch fallen, und so eine Kamera hat gleich mehrere Vorteile:
    – sehr schnell, da keine Fokussierung nötig
    – keine unscharfen Bilder wegen Falschfokus Vorder-/Hintergrund – der Fokuspunkt wird erst am PC festgelegt
    – hohe Lichtstärke, weil keine kleine Blende nötig für Schärfe
    – 3D-Fotos kommen „nebenbei“ auch noch dabei raus

  6. @mike eigentlich ist die kamera genau für smartphone gelegenheitsknipser. für leute die glauben bilder sind nur schön wenn sie unschärfen haben und die einfach drauf los fotografieren ohne sich gedanken über das bild zu machen, weil man ja alles am computer einstellen kann…

  7. Schöne Sache, man scheint die Auflösung jetzt auch einigermaßen realisieren zu können. Gut, das könnte man mit Video jetzt auch realisieren, nur viel komplizierter, mir wär es das Geld niemals wert. Aber gibt schon einige, für die ich mir das vorstellen könnte, wär sicher ein schöner Gag für Hochzeitsfotografen und auch für Outdoor Sport kann ich es mir gut vorstellen.

    Richtig interessant dürfte es werden, wenn die Technik für Video funktioniert 🙂

  8. @Pietz
    Mag sein, dass man sich dann während der Aufnahme weniger auf das Bild konzentriert. Aber wenn ich daran denke, dass so einigen Leuten mit Problemen wie ein falscher Fokuspunkt geholfen werden kann und die man erst im Nachhinein am PC bemerkt … Wenn sie hilft schöne Bilder zu machen, muss man sich auch nicht vorher den Kopf über ein Bild zerbrechen, zumal die authentischsten Aufnahmen meistens eh die spontanen sind.