Kostenloses WLAN in der Bahn sorgt für Widerstand bei Elektrosensiblen

Eigentlich eine tolle Neuerung bei den Schweizer Eidgenossen. Die SBB in der Schweiz will in hundert Bahnhöfen kostenloses Internet für alle realisieren, ein Umstand, von dem wir hier in Deutschland sicherlich noch lange träumen dürfen. Doch das kostenlose Internet für alle sorgt nicht nur für allgemeine Freude, denn der Widerstand regt sich bei einigen Menschen, wie der Tagesanzeiger in der Schweiz berichtet. Elektrosensible Menschen beklagen sich, dass sie über Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, gar Herzrasen leiden, wenn sie in die Nähe von WLAN kommen.

Foto am 15.08.13 um 12.42 #2

Für diese Menschen ist das kostenlose Internet an den Bahnhöfen eine Katastrophe, sie bezeichnen es als Zumutung und befürchten, nicht mehr Bus und Bahn fahren zu können. So wird Ingenieur Peter Schlegel, Fachmann für Messungen und Vertreter von Elektrosmogbetroffenen, zitiert, dass WLAN eine der aggressivsten Funkstrahlungsarten sei, welche zahlreiche Beschwerden und Schlafstörungen auslösen kann. So fordert man nun, dass der Zugang nur an speziell gekennzeichneten Plätzen des Bahnhofsareals möglich sein. Die Schweizer Bahn SBB sieht allerdings keine Probleme und verweist auf Studien, dass die Belastungen für Menschen an einem Bahnhof etwa vergleichbar mit der Situation in einer städtischen Umgebung sind. Was meint ihr zu elektrosensiblen Menschen und ihren Befürchtungen? Ist was dran, oder sollten sich die Leute eher den Aluhut aufsetzen?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

113 Kommentare

  1. Maximilian Neumaier says:

    Es gibt wirklich elektrosensible Leute, habe mich damit schon mal mit einem Arzt unterhalten. Für diese wird die große Verbreitung von (öffentlichen) WLAN Netzen zu einem sehr großen Problem.

  2. Timo Ostrowsky says:

    Ich wohne sehr ländlich und haben kein WLAN im Umkreis, was meine Device anzeigen.
    Und zu Hause, ist alles verkabelt und WLAN, wenn nur Zeitlich begrenzt.
    Nachdem ich mal in der Nähe eines WLAN-Hotspot gestanden habe, und meine *EGGS* vibriert hatten, passe ich etwas mehr auf.
    Man kommt nicht um das ganze, aber man kann es minimieren.

  3. Geiles Bild 😀 und meiner meinung nach totaler schwachsinn 😉 sonst müssten wir daheim ja die ganze zeit mit ner asperin infusion rumrennen 😉

  4. Ich sehe es schon in einigen Wochen in den Nachrichten:
    „Mehrere Tausende beschweren sich über Kopfschmerzen im Zusammenhang mit WLAN auf Bahnhöfen in der Schweiz“ und „SBB Antwortet: Warten Sie ab, bis wir die Anlagen auch noch einschalten!“ 🙂

  5. Steht dir gut Caschy ! Besser als ein BVB Basecap 😉

  6. Ich bezweilfe, dass irgendjemand das tatsächlich spürt. Es handelt sich dabei um einen Nocebo-Effekt

  7. Das mich beruhigt das

    ich dachte Deutschland sei das einzige Land das sich in Sachen Vorschritt immer wieder selbst ein Bein stellt

  8. Maximilian: Aha, und wie haben die bis heute überlebt? Ich wette, es gibt aktuell auch nur sehr wenige Bahnhöfe, auf denen man kein WLAN-Signal empfängt. Meistens von irgendwelchen privaten, verschlüsselten Netzen.

  9. maze2562013 says:

    Das Thema Top in Szene gesetzt: Mit Alu-Hut gleich noch Anti-NSA Konform 😉 So sitzte ich den ganzen Tag zuhause 😀 – aber mal im ernst – es existieren keine Langzeitstudien zu Thema, bekannt ist aber, dass z.B. Mobilfunkstrahlung praktisch vom User „aufgesogen“ wird – Das Statement der Schweizer erinnert mich an die Debatte mit den E-Zigaretten…

  10. und natels, satelliten, dvb-t und RADIOS strahlen nicht, ja? und kommen auch nicht an bahnhöfen vor? ja?

  11. Witziger weise gibt es bei uns schon an fast allen Bahnhöfen WLAN bisher einfach von Swisscom und ab 2014 dann von der SBB, ist also nichts neues, nur aktuell der Grund warum sich die Fraktion der extrem Sensiblen mal wieder zu Wort melden können

  12. Na ja, das entscheidende ist offenbar das „kostenlos“. Solange es sich um kostenpflichtige Hotspots handelt wird die Kopfschmerzgefahr wirksam auf diejenigen umgelenkt, die wirklich rein wollen in das Netz.

  13. ja, elektrosensible menschen reagieren auf strahlung. wenn sie wissen, dass sie da ist, bzw das vermuten. das sehen mobilfunkbetreiber immer wieder, wenn sie beschwerden über neue funkmasten erhalten, die noch gar nicht funken, sondern nur in der gegend stehen.
    zur beruhigung: die felder eines wlan sind deutlich schwächer als die von handys (sieht man u.a. an der reichweite) und die führen bei den elektrosensiblen in zügen ja nicht zu störungen…

  14. Sich über Menschen lustig zu machen, die an solchen Überempfindlichkeiten leiden, ist ziemlich erbärmlich. So reden nur gesunde Menschen. ich als Allerkiger und Neurodermitiker kann das sehr wohl nachempfinden. Es laufen halt nicht nur gesunde Leute auf dieser Welt herum. Es zeugt von menschlicher Armut sich darüber zu mokieren.

  15. man kann es nie allen Recht machen… für Touristen sicher in Mehrwert, mir selbst bringt es nicht wahnsinnig viel, da ich eine Data Flatrate habe.

  16. @Thomas: Die verschlüsselten sind ja nicht so schlimm. Die Sorgen nur für Kopfschmerzen, wenn man das Passwort kennt 😉

    Ich finde das ganze übertrieben. Nocebo-Effekt triffts ganz gut. Ich habe auch praktisch rund um die Uhr WLAN um die Ohren. Nachts liegt das Handy 20cm von meinem Schädel weg. Funkt dabei wahrscheinlich auf voller Leistung, hab hier meistens schlechtes Mobilfunksignal. Kopfschmerzen? Nö.

  17. Juhu und wieder ein Teil des Sommerlochs gefüllt.

  18. Ich kann mir nicht vorstellen, wie solche empfindlichen Leute bis jetzt überlebt haben sollte, alleim beim Gang über einen normalen Bürgersteig müssten diese doch schon umkippen, empfängt man doch dort auch schon ein dutzend und mehr private WLAN-Netze, wenn Mehrfamilienhäuser in der Nähe stehen….

  19. @draftec: das komische an der Kritik ist ja, dass es schon jetzt nahezu an allen Bahnhöfen WLAN gibt, einfach nicht kostenlos sondern vom Provider Swisscom…, sprich es wird sich nicht wirklich etwas verändern.

  20. Es gibt eine große Studie zu diesem Thema. Dabei wurden selbsternannte elektrosensible eingeladen und unter einem Vorwand (um nocebo auszuschließen) untersucht. Ergebnis: nicht ein einziger der elektrosensiblen konnte sagen wann und ob eine Strahlung in ihrer Nähe war.

  21. Einfach mal Blindtests mit den Leuten machen und sagen lassen, wann ein und wann aus. Ich wette: Fehlerquote 50 Prozent.

  22. Niels de Bruijn says:

    Das Ding ist ja, dass es bereits jetzt an all diesen Bahnhöfen WLAN hat und sich somit für diese Elektrosensiblen Menschen gar nichts ändern wird. Die einzige Änderung ist, dass man nicht mehr für das WLAN bezahlen muss (heute wird es von der Swisscom betrieben und ist nur für Swisscom Kunden kostenlos.)

  23. @Jcfricky das nennt man Bahn bashing. Etwas wo eigentlich der deutsche Weltmeister ist. Aber auch in der Schweiz gibt’s Sommerlöcher.

  24. Bei der Dichte an aktuellen Funknetzen wären betroffene Personen wohl bereits verrückt geworden wenn solch eine Feinfühligkeit existieren würde.

  25. @draftec das ist keine Krankheit, sondern Schwachsinn

  26. „Es gibt eine große Studie zu diesem Thema. Dabei wurden selbsternannte elektrosensible eingeladen und unter einem Vorwand (um nocebo auszuschließen) untersucht. Ergebnis: nicht ein einziger der elektrosensiblen konnte sagen wann und ob eine Strahlung in ihrer Nähe war.“

    Eher unwahrscheinlich und wohl eine wissenschaftliche Sensation. Schon alleine durch einen Zufallstreffer hätten einige der Befragten richtig liegen müssen!

    Und, welche Studie war das denn? Wie heißt diese? Wer hat sie durchgeführt? Und wo ist der Link dazu?

    Nach einem kurzen Überblick einiger Untersuchungen komme ich zu dem Schluss, dass die meisten Elektrosensiblen Menschen sich ihr Sensibilität nur einbilden, da sie keine Erklärungen für ihre Probleme / Erkrankungen / Beschwerden haben.

  27. Ich habe keinen Dr. in Elektrotechnik, aber: Oberleitungen geben doch auch elektromagnetische Felder ab oder? Und diese dürften aufgrund von Frequenz und Spannung nicht gerade ungefährlich sein, oder? Was machen die Leute dann überhaupt am Bahnhof?

  28. Natürlich gibt es empfindliche Menschen und deren Ängste müssen gehört werden. Wenn ich aber die Geschichte einer Frau höre, die gegen einen UMTS-Masten auf einem Feld in ihrer Nähe vor Gericht klagt, dass sie nicht mehr schlafen kann und es ihr andauern schlecht ist und dann vor Gericht herauskommt, dass der Masten auf Grund eines technischen Defekts noch gar nie in Betrieb war, wundert mich das schon etwas.

    Und wie Jean-Claude Frick richtig sagt, gibt es W-LAN Sigale fast überall. Sagt man es manchen Leute nicht, ist es plötzlich kein Problem mehr. Wissen sie davon, haben sie plötzlich Kopfschmerzen.

    Beste Grüße

  29. @jens ich bin jetzt davon ausgegangen, dass sich jeder selbst zusammenreimt das es – natürlich – zufallstreffer von wahrscheinlich 50% gibt. Die Studie war auf telepolis verlinkt, durchgeführt von irgendeiner Universität. Ich gucke mal ob ich die finde. Erst vor ein paar Wochen war dort ein Artikel über infraschall aus windrädern, auch dabei klagen Menschen über Beschwerden. Stellte sich aber auch als nocebo heraus.

  30. Es gibt doch auch in Deutschland an den Bahnhöfen (mit Lücken) WLAN:
    Telekom Hotspot von Telefonzellen und parkenden ICEs, McCafé Hotspot, Starbuck Hotspot. Dutzende Verschlüsselte WLANs und auch WLANs deren SSIDs ausgeblendet sind und die von der Bahn bzw dem Bahnhof genutzt werden.

    Ich seh’s schon kommen, den Artikel in der BILD:

    „Unverschlüsselte WLANs verursachen Kopfschmerzen – deshalb sollten sie ihr WLAN verschlüsseln.“

    Bullshit.

    Für die, die hier über DVB-T und sonstige Signale reden: Unterschied ist die Frequenz. DVB-T und Co sind Niedrigband Frequenzen auf MHz Basis, also recht langwellige Frequenzen. WLAN ist im GHz bereich, somit recht kurzwellig und tatsächlich auch eine schon aggressiverer Funkfrequenz als der Rest.

  31. Motivationssprüche says:

    Tolles Bild mit Aluhut!:)
    Da müssten diese Leute doch auch in der Stadt immer Probleme haben, gibt es auch überall WLAN. Trotzdem sollten noch mehr Studien darüber gemacht werden um zu sehen ob es langfristig irgendwelche Auswirkungen hat.

  32. naja sollen sie halt fahrgemeinschaften bilden und mit dem auto zur arbeit fahren. auf so einen kindergarten sollte man keine rücksicht nehmen.

  33. Macht eigentlich nur WLAN Kopfschmerzen oder wie sieht es mit der Strahlung der elektrobetriebenen Züge aus? Sollte man da nicht besser wieder auf die gute alte Diesellok umsteigen?

  34. Ich bin täglich wahrscheinlich zu 90% meiner Zeit (unter anderem) von WLAN-Netzen umgeben.
    Und: Ich lebe noch!

  35. also ehrlich gesagt sollte man nicht so technikgläubig sein, dass die Technik, an deren Verkauf Konzerne ne Menge Kohle verdienen, tatsächlich ungefährlich ist. Studien sind so gut wie immer, mal abgesehen von Meta-Studien von Langzeitstudien, wenig aussagekräftig. Außerdem bleibt stets die Frage warum kriegt jemand mit 65 Krebs. Weil er, seitdem er 20 ist, täglich im W-Lan-Spot sitzt?

    Fakt ist, dass Reihenweise Radarleute von der Bundeswehr sterben und auch, dass reihenweise Nokia-Techniker über die Wupper gehen.

    Das Bundesamt für Strahlenschutz und Reaktorsicherheit plädiert dafür, lieber den SMS benutzen, als zu telefonieren, da der Abstand zum Körper größer ist, als wenn das Handy am Kopf anliegt.

    Bei W-Lan bin ich auch froh, dass ich das Ding nachts abschalte. Problem: Meine NAchbarn von oben drüber entfachen ein wahres W-LAn-Strahlen-Konzert und schalten nicht ab.

    Studien besagen meist nur, dass sie keine Gesundheitsschädigung belegen konnten.

    D.h. aber noch lange nicht, dass W-LAn-Strahlung nicht doch gesundheitsgefährdend ist und der Ansatz der Studie nur falsch war. Tatsächlich könnte der Studienzeitraum, die Fragestellung oder die Grundgesamtheit der Testgruppe falsch oder nicht-repräsentativ gewählt sein.

    Ich empfehle mir daher selbst, die Exposition für alle möglichen Erbgutschädigenden Faktoren zu minimieren:

    SMS statt Handytelefonat
    LAN statt W-Lan
    Bio statt Chemie-Food (VErmeidung von Aroma-Stoffen und Geschmacksverstärkern)
    Sport statt Faulenzen (ehrlich gesagt erst in jüngster Zeit)
    Glas statt Plastik (mehr zu dem Problem bei z.B. soulglass)

    Lässt sich ehrlicher Weise natürlich nicht konsequent durchziehen, wenn man weiterhin normal leben möchte, aber die Richtung ist sicherlich nicht schlecht.

    Grüße

    M.

  36. da hilft nur http://www.sanafon.de ;-). boahahaha… ;-)!

  37. Wer denk bei „Glas oder Plastik“ auch an den Film mit N.Cage? 😉

  38. geiles Bild 😀

  39. Wer tatsächlich „WLAN-sensibel“ sein möchte, darf sich nicht mehr in bewohnten Gebieten aufhalten. Aber es ist wie in DE: Gegen jede Änderung gibt es jemanden, der unbedingt entrüstet sein möchte.

  40. @goodoo: „Kunden, die sanafon Chip kauften, kauften auch: Atomstrom-Filter“ 😀 😀 😀 😀

  41. Hansecowboy says:

    „Vertreter von Elektrosmogbetroffenen“, wie süß… http://psiram.com/ge/index.php/Elektrosmog

  42. Konstantin (mobil) says:

    Stell doch da in die Metallbox, da hat du Internet. (Upcoming on SBB Bahnhöfen)…
    Ich kenne aber auch 1-2 Leute, die die gleichen Symptome zeigen, aber noch lange nicht so drastisch…

  43. Diesen ganzen Elektrosmogidioten sollte man mal ausführlich erklären, dass sie immer schon in einem massiven von Elektronen durchgeflossenen Magnetfeld leben das sie vor der ganzen bösen Strahlung aus dem Weltall schützt und dass diese kleinen elektromagnetischen Felder dagegen ein Witz sind.

    Aber wie bei allen psychosomatischen Erkrankungen kann man die daran erkrankten nicht mit Worten überzeugen. Mögen sie ihre Spinnereien in ihren Waldbehausungen ohne Strom, Telefon und WLAN ausleben und uns damit in Frieden lassen.

  44. @M.A. Grundsätzlich ist erstmal jegliche Art von Strahlung krebserregend.
    Dass die künstliche Strahlung von Handys, WLAN, etc. aber um den Faktor 100-1000 geringer ist, als die natürliche Strahlung vergessen die Meisten (;

    Und mal so nebenbei, Glas kann sogar gefährlicher sein als Plastik (Glasstaub).

    Generell ist unser Körper sehr gut gegen Strahlung gewappnet, die kaputten Zellen werden ja ständig erneuert und manche haben eben das Pech, dass sie davon dann Krebs bekommen, weil eben die Zellerneuerung mal nicht klappt.

    Das Risiko der Erkrankung steigt also durch die zusätzliche Strahlung sicher, aber ob das bei dem Faktor nicht zu vernachlässigen bleibt..

  45. In der Schweiz sind nach meinem Wissensstand fast alle Bahnstrecken elektrifiziert. Die Oberleitungen führen Spannungen von i.d.R. 15 kV. Die Ströme, die eine (an-)fahrende Lokomotive verursacht, sind auch sehr groß.

    Wieso halten sich Menschen,die glauben, so etwas fühlen zu können, überhaupt in der Nähe von Bahnhöfen auf?

  46. Tja, da habe ich zwei tolle Storys zu, die vielleicht nicht für alle als Referenz gelten können, aber zeigen, dass die meisten eher mit Nocebo Effekten zu kämpfen haben:

    Story 1:
    Mein Dad war leider auch mal so drauf, dass er meinte die bösen Strahlen machen alles putt und so und hat sich so einen Esoteriker mit Elektromeister-Titel ins Haus geholt, der für teuer Geld einiges durchgemessen hat und tolle Sticker etc. verkauft hat, die vieles abhalten sollen (Ja, sind kleine aufklebbare Strahlungs-schwarze-Löcher, die dann alles aufsaugen 😉 ). Mein Dad erzählte mir hinterher auch, dass der in der Nähe der einen Fritzbox ganz doll Strahlung gemessen hätte vom WLAN, wenngleich nicht so viel wie am DECT Telefon bzw. der Basis (wir wissen ja alle, dass DECT durchaus massiv viel mehr strahlt als WLAN, das ist ja auch erwiesen).

    Dumm war nur, dass ich die Fritzbox zwar mal als Repeater aufgestellt hatte, aber zu der Zeit war der deaktiviert, WLAN war komplett aus und der Router war auch nicht auf DSL Signale aus, da ich ja eingestellt hatte, dass er andere Geräte als Router nutzen soll. Ich hatte nur vergessen, den vom Strom zu nehmen. Im besten Fall lief also ein kleiner Computer da drin mit wenig Leistungsaufnahme im Idle Modus und der soll ach so böse gestrahlt haben? Ich glaube es ja nicht so recht …

    Story 2:
    Nen Bekannter war bei einem Verein und hatte dummerweise sein normales Handy bei einer Versammlung auf dem Podium gehabt. Einer der (mehrere Meter entfernt sitzenden Teilnehmer) bat ihn, das Gerät aus zu machen, weil er davon Kopfschmerzen bekäme. Um ihn nicht zu ärgern und keine Diskussionen führen zu müssen, schaltete er das Gerät ab. Auf die Frage, ob es denn nun wieder ok sei, meinte er ja.

    Was der Mann aber nicht wußte war, dass der Bekannte noch ein Smartphone mit sogar Datenmodus aktiviert dabei liegen hatte, also quasi ein Handy + mehr. Das war nicht abgeschaltet. Nun kann man natürlich argumentieren, dass sich Wellen ja auch überlagern und zwei Geräte klar schlimmer als eines seien. Ich frage mich dennoch, ob da nicht eher das Hirn die Schmerzen vom nächsten Esoterik-Gateway runtergeladen hatte…

  47. Es ist Energiereiche, im Vergleich zu dem was wir sonst so ausgesetzt sind hochfrequente Strahlung… Es entstehen Wechselwirkungen mit Materie, das ist Fakt.
    Nun aber anfangen rum zuheulen, wo doch andere Geräte deutlich Energiereichere Strahlung abgeben ( jedes Handy beim Telefonieren), finde ich einfach lächerlich…
    Baut halt pro Zug einen abgeschirmten Sitz ein…
    PS: Mal ne Leuchtstoffröhre nehmen und zu ner Hochspannungsleitung gehen… krass wie weit weg die anfangen zu leuchten ^^
    Oder in der nähe von alten Mikrowellen Geräten (von wegen alles abgeschirmt)

  48. @ Rapahel: Das mit der Hintergrundstrahlung hatte ich nie in Abrede gestellt… Allerdings ist die Resilienz gegen Zellerkrankung nicht unbegrenzt. D.h. wenn der Körper sich auch noch mit Dioxinen (Hühnereier), erhöhter Radioaktivität (Fukushima) oder eben Elektrosmog auseinander setzen muss, steigt zwangsläufig das Risiko.

    Meine zentrale Aussage war nur: Negative Faktoren eindämmen kann nicht schaden, dann klappts höchstwahrscheinlich auch mit der körpereigenen Zellerneuerung (genetische Prädispositionen mal aussen vor gelassen). 😉

    Und wer nicht glaubt, dass man hinterher klüger ist, der soll mal schön nach Radium kosmetik bzw. Zahnpasta googlen. Wo finanzielle Interessen sind, werden Gesundheitsrisiken Dritter immer in Kauf genommen.

    Gegen REACH hatte sich auch seitens der chemischen Industrie gehörig Widerstand geregt…

  49. Hab gleich mal ein Ei genommen und ab in die Mikrowelle. Kein Küken geschlüpft. Kann die Aussage der Sanafon-Werbung nur bestätigen. Mikrowellen sind gefährlich!

    Ach ja, als die ersten Autos aufkamen glaubte man auch, das man über 30 km/h nicht aushalten würde und sterben werde.

  50. Bis jetzt gab es noch keinen Elektrosensiblen, der im Labor bestimmt sagen konnte ob Funkwellen auf ihn treffen oder nicht. Und solange das niemand schafft, ist das für mich spinnerei

  51. Maximilian Neumaier says:

    @Thomas‘ Wie diese Leute bis jetzt überlebt haben? Ich finde es echt ziemlich erbärmlich sich über elektrosensible Leute lustig zu machen. Natürlich sterben diese nicht daran, aber wer hat schon Lust an Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen oder anhaltender Kopfschmerzen zu leiden? So was kommt auch nur von Leuten die gesund sind. Wie schon gesagt ist es nachgewiesen das es Leute gibt die auf Elektrosmog besonders sensibel reagieren. Das ändert auch deine dumme Anmerkung nicht.

  52. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Menschen gibt, die sensibler als andere auf elektromagnetische Strahlung reagieren. Was mich allerdings immens fasziniert, ist die doch sehr spezielle Aussage, dass gerade WLAN solch extreme Reaktionen hervorrufen soll.

    Unter der Annahme, dass diese Menschen trotz aller Sensibilität nicht fähig sind, spezifische Signale anhand der in den Wellenformen kodierten Daten zu unterscheiden, hieße das nämlich, dass sie indiskriminierend auf alle Wellenformen im 2,4-GHz-Bereich sensibel reagieren. Und dazu muss man sich mal kurz vor Augen halten, dass bereits seit den 80er-Jahren, also schon weit vor Wifi, jede mögliche und unmögliche technische Gerätschaft, von Schnurlos-Telefonen bis Mikrowellen, im Frequenzbereich zwischen 2,4 und 2,5 GHz Wellen schlägt. Aus bürokratischen und technischen Gründen: Weil es einer der wenigen Frequenzbereiche ist, in denen ein Gerät keine umständliche Zulassung und keine riesigen Antennen benötigt. Der 2,4-GHz-Frequenzbereich ist mittlerweile bis zum Anschlag saturiert, und der Wifi-Boom hat da nur noch den Rest dazu gegeben.

    Auch wenn eine Sensibilität in diesem Frequenzbereich vorstellbar ist, ein Leben damit wäre auch nur in der Nähe der Zivilisation beinahe unmöglich. Und schon gar nicht, wenn bei doch relativ schwachen Strahlern wie Wifi die genannten Symptome auftreten.

    Man sollte sich aber nicht über diese Menschen lustig machen, denn irgendein Problem haben sie tatsächlich (wenngleich es auch eventuell die Ursache nicht in elektromagnetischen Wellen hat).

  53. Oh, Mann, es geht doch nicht um die Bekloppten W-Lan-Fühligen, sondern das Ausmaß der Gesamtexposition. Wenn man eh schon Bahn fährt (mit elektrischer Oberleitung mit 15 KV) dann braucht man nicht obendrauf noch W-LAN-Strahlung abbgekommen, nur weil’s ein paar Internetaffine nicht ein paar Minuten ohne Netz aushalten. Außerdem: Bis in Deutschland die Frage mit der Störerhaftung des W-Lan-Betreibers in Zusammenhang mit Urheberrechtsgesetzverletzungen entweder höchstrichterlich oder gesetzlich geklärt ist, wirds das hier sowieso nicht ohne Weiteres geben.

  54. Paul Mircher says:

    Ich finde es lustig, am Hauptbahnhof in Zürich hat es ca. 12 Gleise nebeneinander, jedes hat eine Oberleitung mit ~15kV und auf jedem steht noch eine oder mehrere Loks mit ~6000Kw Elektromotoren. Der „Elektrosmog“ am BHF ist massiv, aber die Sensibelchen merken gar nichts, orgendwie komisch 😀 Es wurden schon genug Studien gemacht, z.b. wurde auf einem Kirchturm eine Handyantenne von Swisscom aufgestellt und plötzlich hatten viele Kopfschmerzen und Schlafstörungen,… die Antenne war aber gar nicht angeschlossen, weder am Handynetz noch am Stromnetz. Das umgekehrte wurda auch schon untersucht, es wurde offiziell eine Dummieantenne aufgestellt, dann gesagt sie wird in zwei Monaten angeschlossen (oder so ähnlich), war aber sofort am Netz. Komischerweise hatte dann aber niemand beschwerden. Bei WLAN ist das genau das Gleiche, wie kann man sie über WLAN aufregen, wenn aber 1000 Leute mit Handys am Bahnhof sind… vielleicht sogar mit eingschaltetem WLAN-Hotspot 😀

  55. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Menschen gibt, die sensibler als andere auf elektromagnetische Strahlung reagieren.“
    Die gibt es eben nicht, deren Störungen oder Krankheit hat andere Ursachen.

  56. @goodoo: Sanafon? Das ist hoffentlich nicht echt, oder? Oder? w…t…f…?

  57. @AchimH: klar, die meinen das schon ernst ;-)! kannst kaufen… ;-)!

  58. Als studierter Elektrotechniker halte ich das für absoluten Blödsinn. Ist wie mit Wünschelrutengängern… Zu nem gewissen Prozentsatz haben sie bei Blindtests treffer – aber alles Statistisch im Rahmen des „Zufalls“.

    Um mal ein paar Fakten auf den Tisch zu packen: Normales WLan Frequenzband liegt bei 2,4 GHz und hat eine Breite von 83,5 MHz (Die verschiedenen Kanäle etc.)

    Jetzt wirds etwas Physikalisch: Hochfrequente Strahlung tritt wie der Name schon vermuten lässt mit einer hohen Frequenz auf. Das bedeutet viele Schwingungen auf kleinem Raum vereinfacht gesagt. Je hochfrequenter Elektromagnetische Strahlung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von einem Atomkern absorbiert zu werden. U.a. deshalb hat man im D-Netz idr einen besseren Netzempfang in Gebäuden. Die Frequenz liegt mit 800 MHz deutlich unter dem 1800 MHz Band (fairerweise muss man sagen, dass auch die Telekom und Vodafone in dem Frequenzband Teilbereiche benutzen). Jedenfalls schwingen 800MHz Frequenzen halt nicht so stark und die Chance von einer Mauer absorbiert zu werden verringert sich.

    Zurück zu der WLAN Frequenz 2,4GHz: Bei einer solch hohen Frequenz ist die Absorption des Menschlichen Körpers extrem hoch. Haut und (gerade bei den Alukappenträgern) Schädelknochen sind ziemlich dicht und das führt zu einer Eindringtiefe bis zur Absorption von ca. 6mm!

    Männerschädel durchschnittsdicke: 6,5mm
    Frauenschädel durchschnittsdicke: 7,1mm

    Und dann kommen ja noch die Haut und Haare dazu.

    Für mich persönlich ist das ganze Schlüssig: WLANs gelten bei der Strahlenbelastung als extrem geringes Risiko und unterschreiten Grenzwerte um ein vielfaches. Dank der hohen Frequenz mache ich mir bei WLAN garkeine sorgen um meine Gesundheit.

    Wenn diese „empfindlichen“ Menschen nicht wüssten das da gerade ein WLAN funkt, würden sie auch keine Kopfschmerzen haben. Ich persönlich halte es für einen Noceboeffekt.

    Ich habe früher auch mal eine Ausbildung zum Elektriker gemacht – dabei bin ich echt Leuten über den Weg gelaufen die Abends mit ner Kerze in den Keller gehen und die Hauptsicherung ausmachen. Nur so können manche Menschen nachts ruhe finden. Ich bin auch nicht frei von Marotten, aber das halte ich für übertrieben… Die machen sich selber Kaputt mit ihrem Glauben an etwas schädliches in der Welt… 🙁

    Achja – einen guten habe ich noch: Ein ehemaliger WG Mitbewohner aus meinem alten Wohnheim hatte ein Bett komplett ohne Metall! Im Lattenrost und Gestell, das von einem Schreiner in Handarbeit hergestellt wurde, war alles nur verleimt ohne eine einzige Schraube! Nach dem glauben seiner Familie ist es nachts extrem ungesund metallische „Leiter“ unter seinem Körper zu haben. Ich möchte mich da jetzt nicht endlos drüber lustig machen, aber für meine Begriffe ist das hochgradig Skurril!

  59. Alle-glauben-Keiner-weiß-ne-ne-ne says:

    Der gesunde Menschenverstand und die Physik sagt, dass ein messbarer Einfluss da ist. Viele scheinen hier schon verstrahlt zu sein. Anders kann ich mir das Aussetzen der Vernunft nicht erklären. Da bisher das Pro und Kontra unbelegt scheinen, sind wir alle Versuchskaninchen (wie bei dem GVO-Zeugs). Die meisten hier sind dies wohl gerne!
    Etwas Wissen („E-Smog“): Meyl – Skalarwellentechnologie – Elektromagnetische Umweltverträglichkeit Potentialwirbel, Skalarwellen

  60. Ich habe viel öfter von Leuten gehört, die Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und sonst was gekriegt haben, weil man das Handy oder den Computer weggenommen hat.
    Trotzdem Cashy, zur Vorbeugung schon mal alle Baseball-Caps an der Wand innen mit Alufolie auskleiden. Sieht ja keiner, und man kann nie wissen. Sicher ist sicher.

  61. Ich habe da auch noch einen netten Link zum Thema:

    http://www.omfg.to/watch/9045-bericht-ueber-den-teuflischen-barcode

  62. Elektrosensibilität ist reine Einbildung. Mobilfunkunternehmen haben mehrere Untersuchungen zu dem Thema gemacht. Man stellte dazu u.a. testweise Mobilfunktürme auf. In Bundesländern, wo sich die Menschen bereits vorher Elektrosensibilität eingeredet hatten, kam es dann sofort zu den üblichen Beschwerden (Kopfschmerz, Übelkeit). Dummerweise waren mehrere der aufgestellten „Sendemasten“ gar nicht aktiviert. In Bundesländern, wo solche Einbildung nicht sehr verbreitet ist, gab es auch keine Beschwerden.

  63. Ich verstehe, dass man die Nutzung von WLAN-Alternativen gegenüber der verkabelten Variante nicht immer bevorzugen sollte. Allerdings kann ich nicht verstehen, dass Leute angeblich Herzrasen (o.ä.) bekommen, wenn sie in Empfangreichweite eines WLAN-Hotspots sind. Wenn ich in der Innenstadt nach WLAN-Netzen suche, finde ich durchschnittlich ~80-100 davon in Empfangsreichweite, genug um bei allen diesen Menschen einen Herzinfakt auszulösen?
    Mir kann niemand erzählen, dass er diese körperlichen Auswirkungen spürt, unabhängig davon, ob er von den Quellen weiß oder nicht.

    Grüße anon

  64. Stadler Paul says:

    @M. A.: In eingem gelossenem Personenwagen bist du gegen die „Strahlung“ geschützt. Da bekommst du gar nichts ab 😀

  65. Sonya Lange says:

    Am HB in Zürich und an vielen anderen Banhöfen hats schon lange WLAN…

  66. @Stadler Paul
    Und wieso hab ich dann im geschlossenen Auto W-LAN Empfang?

  67. Die sollten wirklich kein Wlan machen, und auch gleich die Oberleitungen runtereißen, die strahlen ja auch elektromog aus.

  68. Was ist schon WLAN gegen die 15’000 Volt in der DB-Oberleitung. Und die gibts auf jedem Bahnhof und davor und danach und oberhalb LOL

  69. @Stephan Danke für den Link zum Video. Der „Hildegard Orgonakkumulator“ der die schädlichen Strichcodes auf der Ware neutralisiert und die Lebensmittel energetisch aufwertet. Das muss von Loriot sein!

  70. das sanafon dinges ist echt krass. soll das eine satire sein oder verkaufen die das wirklich?

  71. @Hotti: Er redet von Zügen, nicht von Autos. Er meint auch das niederfrequente elektrische und magnetische Feld der Oberleitung und nicht das WLAN. An 31 Banhöfen in der Schweiz gibt es schon Hotspots (http://www.sbb.ch/bahnhof-services/am-bahnhof/dienstleistungen-am-bahnhof/hotspots.html), all diese WLAN-Sissis könnten eigentlich schon seit Jahren nicht mehr Zug Fahren. In de Postautos gibt es auch schon länger WLAN…

  72. Wow, ich bin überrascht wieviele Neurowissenschaftler hier antworten.
    Aber so ist es nun mal, daß Laien meinen es besser zu wissen als die, die Ahnung von der Materie haben.
    Und nun mal für Laien erklärt: Das Gehirn und die Signalweiterleitung basiert auf elektrischen Impulsen. Es entstehen Felder, die eben auch genutzt werden um Hirnaktivitäten aufzuzeichnen. Dadurch sind Dinge wie EEG auch möglich. Warum sollte aber die Aktivität nach außen dringen können und dadurch gemessen werden, aber keine anderen Felder nach innen gelangen können?
    Ich kenne es selber aus meinen Meßreihen. Ein lediglich eingeschaltetes Handy in der Nähe, trotz Faradaykäfig, induziert gewaltige Störungen. Je nach Netz unterschiedlich stark. Bislang das E-Netz am stärksten. O2 kann ich nicht einschätzen, da keiner meiner Kollegen im Gebäude Empfang hat.
    Ich kann mir vorstellen, daß gerade Migränepatienten empfindlicher auf Netze reagieren können, aber auch nicht alle. Also, nur, weil ihr es nicht habt und keine Ahnung von der Materie habt, heißt es nicht, daß es unmöglich ist. Ihr seht auch keine Luft, keine Radioaktivität, aber dennoch gibt es sie.
    Und ja, ich weiß wovon ich rede, nicht weil ich betroffen bin, sondern weil ich Neurowissenschaftler bin. Also solcher glaube ich auch einem KFZ-Mechaniker, wenn er mir sagt, was nicht am Auto stimmt. Denn er weiß wovon er redet, ich in dem Fall aber nicht.
    Aber so ist es zur Zeit, Hinz und Kunz meinen es besser zu verstehen, auch wenn sie keine Ahnung haben. Siehe Klimawandel (nichts gegen berechtigte Zweifel), bei dem das lokale (!) Wetter als Argument angeführt wird, was vergleichbar ist mit, das Wasser aus der Leitung ist heiß, schließlich hat mein Nachbar gerade heißes Wasser laufen lassen.

  73. Gegen eingebildete Beschwerden helfen Medikamente mit eingebildeter Wirkung, also Homöopathie…

  74. @Kay Das stimmt nicht ganz, es gibt auch beim hiesigen Versandwarenhändler deines Vertrauens ein Mittel dagegen: http://www.amazon.de/Harmonisierungsl%C3%B6sung-Raumklima-Geophatie-Geichfeldst%C3%B6rungen-Komplettpaket/dp/B00CDRYGTY/ref=cm_cr_dp_asin_lnk 😉

  75. Ich denke, wenn die Telekom 2016 drosselt werden auch diese Leute wieder besser schlafen 😉

  76. Dann überlegen wir doch mal…

    Die Sendeleistung von Mobiltelefonen darf bis zu 2000 mW betragen. Die von WLAN-Stationen 50 mW. Und WLAN-Stationen halte ich persönlich recht selten an mein Ohr. Wenn man jetzt noch weiß, dass die empfangene Leistung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt…

    Wer behauptet, dass das WLAN-Signal spürbar ist, der ist nicht ganz….

  77. @Fraggle: Am BHF gibts Leitungen mit tausenden von Volt, Elektromotoren mit tausenden vom KW, die riesige magnetische Felder erzeugen. Dann gibts hunderte von Personen und praktisch jeder davon hat ein Handy dabei. Weiter gibt es WLAN Hotspots die schon vorhanden sind und noch tausende anders „Funkgeräte“. Es soll keiner erzählen das noch ein paar WLAN-Accespoints einen unterschied machen. Ich rede hier immer vom Hauptbahnhof in Zürich. WLAN gibt es da schon seit Jahren und jetzt plötzlich ist das ein Problem. Um zu erkennen das „die“ garantiert nicht das WLAN „spühren“ weil es schon immer da war, bruache ich keinen Dr. Titel.

  78. Jötze Pfeiffer says:

    Es gibt nur eine Lösung für die Betroffenen: Der Hildegard Orgonakkumulator! (http://www.amazon.de/Hildegard-Orgonakkumulator-von-Jentschura-Energetisierung/dp/B0044S3CEK/ref=sr_1_fkmr0_2?ie=UTF8&qid=1376578832&sr=8-2-fkmr0&keywords=energon+akkumulator) nicht nur, daß man mit diesem wunderbaren Teil Lebensmittel energetisieren kann, NEIN, der Orgonakkumulator schützt auch vor allen möglichen Strahlungen! Quasi ein MUSS für jeden Betroffenen! 😛 😛

  79. Die von einem WLAN abgestrahlte Strahlung liegt um mehrere Potenzen niedriger, als die abgestrahlte Wärmestrahlung eines Körpers. Wer Angst vor elektromagnetischen Wellen hat, darf sich noch nicht mal in der nähe von anderen Menschen aufhalten.

  80. Kennste den? Placebo-Effekt.

    Viele von diesen sogenannten Elektrosensiblen bilden sich das auch nur ein, dass ihre Symptome von WLAN und Handynetz kommen. Weitere (realistischere) Auslöser für Kopfschmerzen und Schlafstörungen können sein: Stress (häufigste Ursache), Allergien, Alkohol (Kater), etc. pp. Immer dieses Dummschwätzen. Soll’nse doch auf ne einsame Insel ziehen…

  81. Wirtschaftswunder says:

    Hahahaha Caschy du Spaßvogel. Das Bild ist echt soooo lustig. Ich krieg mich nicht mehr ein. Wie alt bist du nochmal? Irgendwann ist die Aluscheiße hier im Blog mal aufgekommen und ihr Kinder findet das immer noch lustig. Aber gut ich guck auch Spongebob, nur der ist wirklich lustig.

    Ich meine es geht hier ja nur um eure Mitmenschen in einer Gesellschaft, dessen Meinung/ Gefühle man einfach mal respektieren sollte und nicht gleich mit „Einbildung, Placebo, Balabala, etc.“ drauf hauen sollte, nur weil es hier um eine Minderheit geht.

    Viele können doch gar nicht durch ihrem Technik-geilen-Scheuklappen-Blick in die Menschen reingucken bzw. auf sie eingehen. Also wie könnt ihr euch ne Meinung erlauben und diese Menschen bevormunden oder es besser wissen?

    Vlt. kommen die einfach nicht klar mit der Technik/ dem Fortschritt.

    Die Toleranz geht immer mehr gegen null. Aber Hauptsache ICH habe mein WLAN.

  82. Sätze wie „ich hab hier jeden Tag Wlan um mich rum, und mir gehts super“ sind aber auch etwas… sagen wir subotimal. Ich hab heute morgen auch nen halben Liter Milch getrunken ohne Probleme, meine Schwester die Laktoseintolerant ist hätte da ihre probleme gehabt. Und die Hand voll Erdnüsse gestern abend hätte mein Kollege nicht überlebt.

    Interessanterweise hat Nokia und auch andere Handyhersteller schon vor 12 Jahren Patente eingereicht um die Krebsgefahr durch die Strahlung zu verringern. Die IARC stuft hochfrequentestrahlen als möglicherweise krebserregend. Also so ganz ungefährlich scheint das alles nicht zu sein.

    @Herrjeh
    „Haut und (gerade bei den Alukappenträgern) Schädelknochen sind ziemlich dicht und das führt zu einer Eindringtiefe bis zur Absorption von ca. 6mm!

    Männerschädel durchschnittsdicke: 6,5mm
    Frauenschädel durchschnittsdicke: 7,1mm“

    Am oberen Hinterkopf beträgt die Schädeldicke teilweise unter 5mm somit wäre da ein eindringen möglich. Zum anderen wird es bei durchschnittlich 6,5mm ja auch welche mit weniger geben.

  83. 25.000V auf der Oberleitung aber wegen WLan nicht schlafen können…
    Solche Leute sollten besser nochmal die Schulbank drücken und lernen was elektromagnetische Strahlung ist.

  84. Es werden übrigens auch von diversen Instituten nicht unerhebliche Geldsummen ausgeschrieben wer den nachweiß erbringt wirklich empfindlich gegenüber elektromagnetische Strahlung zu sein. Geholt hat das Geld merkwürdigerweise noch keiner…

  85. Goldiger Bub!

  86. So viel versammelten Unfug und kumuliertes Unwissen unter einem Blogpost habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Da werden Äpfel mit Fußbällen verglichen, jeder ist ein besser Trainer als Jogi Löw und die Arroganz ist einfach unerträglich. Leute, geht’s noch?

  87. @Tschooe: Dann liefer doch Argumente für deinen Standpunkt und widerlege die anderen Komentatoren..

  88. Elektrosensibilität ist ein Kontexteffekt, genau wie der Placeboeffekt nur in eine negative Richtung. Gabs nette Untersuchungen zu (Personen die sich als Elektrosensibel bezeichnet haben sitzen neben Mobilfunkanlage und diese ist entweder an oder aus). Die Symptome traten sowohl auf wenn die Anlage angeschaltet war als auch wenn sie aus war. Die Personen hatten keinerlei Hinweis auf an oder aus.

    Das heisst einerseits das es ein sich selbstverstärkender Erwartungseffekt ist. Aber andererseits auch diese Leute tatsächlich leiden. Ideen, Artikel oder irgendwelche Scharlatane die dann noch erklären wie gefährlich diese oder jene Strahlung ist machen das sicher nicht besser.

    Leider gibt es dazu keinen differenzierten Umgang oder eine Diskussion sonderl lediglich unbedarfte Panikmache. Schalfstörungen, Kopfschmerzen usw. können aus 1000 Gründen entstehen. Da es mittlerweile fast überall Handy uns sehr of WLAN gibt ist es leicht das darauf zu schieben.

    Was fehlt ist mal wieder die Beweisführung. Es wird behauptet und nicht nachgewiesen!

  89. Also 2 Sachen..
    1. Strahlung kann negative gesundheitliche Folgen haben. Die Frage ist, ob die Dosis, die wir abkriegen, langfristig ungesund ist. Jedenfalls ist es nicht sinnvoll zu denken, es kann keine Folgen haben. Oder wer würde denn in ein leer geräumtes Haus in der nähe der Reaktoren der Japanischen Kernschmelze einziehen?

    2. Wenn man Angst vor Strahlung hat und glaubt, dass sie eine Negative Wirkung hat, dann hat sie auch die entsprechende negative Wirkung. Vermutlich sind viele Fälle sozusagen darauf zurückzuführen.
    Aber wer darunter leidet dem hilft es nicht, wenn man lacht und sagt, dass das nur Einbindung ist.
    Es gibt auch unsichtbare Gefahren.. Aber Panik davor zu haben macht alles nur schlimmer.

  90. @ Adromir:
    Welchen Standpunkt habe ich denn? Kannst du etwa Gedanken lesen?
    Sorry, aber du zeigst mir nur, dass du meinen Kommentar nicht verstanden hast.
    Anscheinend hat das WLAN aber schon deine Textwahrnehmungsfähigkeit beeinflusst, denn du siehst Buchstaben, wo keine sind. 😉

  91. Glaubt es oder nicht; aber wenn ich in der Innenstadt feiern war, hab ich am nächsten Tag tierische Kopfschmerzen wegen den ganzen WLAN-Hotspots.

  92. @Niels de Bruijn

    Es ist nichtmal wirklich für alle Swisscom-Kunden kostenlos nur für solche die ohnehin eine Flatrate haben.
    Wer ein Datenvolumen hat, bei dem wird es auf dieses angerechnet.
    War besonders schön, als die, über die Swisscom gekauften, iPhones sich automatisch in diese eingelogt haben und sich iPhones und Apps W-LAN-entsprechend verhalten habe.

    Da gab es dann am Ende des Monats eine Überraschung für die Leute.

    (Im Kassensturz-Beitrag dazu, wurde der Begriff iPhone nie erwähnt, immer nur Smartphone, das Problem trat nach meinem wissen aber nur bei iPhones auf, nur so als Randnotiz)

  93. Hajo Schmidt says:

    Nach dem lesen der Kommentare auf diesen Artikel komme ich zu folgendem Schluss:
    70% der Kommentatoren würden Hexen verbrennen.
    5% versuchen Ihr eigenes Leben gesundheitlich zu bereichern/beeinflussen
    25% würden Holz nachlegen, weil das Feuer so schön aussieht und wärmt. (Die Schreie hört man ja nicht mehr)

  94. Ach, für die Elektrosensibelen gibts doch bestimmt die passenden Bachblüten-Globolis von der nächsten Homöopathie-Apotheke an der Ecke und alle sind glücklich.
    Ich wette auf jedem Bahnhof stehen schon jetzt immer 10 Leute mit nen Personal Hotspot in der Tasche rum, das macht sicher in der Summe mehr Strahlung als ein paar offizielle öffentliche WLAN Router.
    Mit solchen Leuten sollte man mal mit nem WLAN Scanner um den Block gehen
    U
    und die fragen wieso sie dabei nicht längst gestorben sind, bei der Strahlendosis…

  95. LinuxMcBook says:

    @unbekannt
    Leider ist niemand auf deinen Sarkasmus angespringen 🙁

    @flyingT
    „Ich hab heute morgen auch nen halben Liter Milch getrunken ohne Probleme, meine Schwester die Laktoseintolerant ist hätte da ihre probleme gehabt.“

    Vergleichbar mit der Problematik um der es in der meisten Kommentaren geht, wäre folgende Situation:
    Deine Schwester bekommt ein Glas weiße Flüssigkeit ohne Milchzucker zu trinken und bekommt Magenschmerzen. Am nächsten Tag gibt es ein Glas Wasser, in dem Laktose beigemischt wurde und ihr geht es blendend.
    Bist du dann immer noch der Meinung, dass das ein medizinisches/reales Problem ist?

  96. Manfred Kneepf says:

    Das ist eine Frechheit, wie sich hier viele ueber die Leiden einiger wirklich sensiblen Menschen lustig machen! DAS IST DOCH KEIN SPASS!
    Ich gehoerte auch lange Zeit zu den Betroffenen, bis ich schließlich eine wirksame gegenmaßnahme entwickelt habe. Ich habe ein Geraet entwickelt, welches die gefaehrlichen W-LAN Strahlen einfaengt, P-energetisiert und wieder abgibt. Dabei werden die W-LAN Strahlen nicht neutralisiert sondern von ihren schaedlichen einfluess befreit! Der Koerper empfaengt die abgegebenen Strahlen dabei, wie die natuerlichen Strahlen der Sonne und wird somit nicht mehr negativ beeinflusst. Im Gegenteil, durch die P-Energetisierung wirken die W-LAN Strahlen sogar verstaerkt positiv! Statt Kopfschmerzen, Schlafheit, Schlaflosigkeit und Konzentratiosschwaechen, unter denen ich frueher in meinem heimischen W-LAN Netz litt; Erhole ich mich heute in meinem W-LAN Netz, wie bei einem ausgiebigen Sonnenbad.

    Falls hier noch weitere betroffene nach einer Loesung suchen: Scheut euch nicht mich anzusprechen! Ich bin mir sicher, das meine Entdeckung auch euer Leben erheblich verbessern wird!

  97. @Tschooe: Da solltest du dir lieber mal selbst Gedanken machen, daß ich mit keinem Wort erwähnt habe, welchen Standpunkt ich dir unterstelle, sondern nur, daß du den, den du hast argumentativ untermauerst, anstadt so eine Grütze ohne inhaltlichen Wert abzusondern.

  98. @LinuxMcBook

    Es ging um die Argumentation „weil mir nix passiert, kann niemanden anderes etwas passieren“, ob es Elektrosensibilität gibt kann ich nicht sagen.