Koogeek Smart Plug: Dreier-Steckdose mit USB-Anschlüssen (Alexa, HomeKit und Google Assistant)

Smarte Steckdosen findet man an jeder Ecke. Da gibt es welche für Apple HomeKit und solche, die noch Amazon Alexa und den Google Assistant unterstützen. Schaut man sich die Preise an, dann ist so ziemlich alles dabei, von bis eben. Kennt man ja.

Was aber, wenn man mehrere Steckdosen benötigt und sich in Sachen Steuerung alles offen halten will? Gelandet bin ich da beim chinesischen Hersteller Koogeek, der seit kurzem auch eine CE-zertifizierte Steckdosenleiste im Angebot hat. Drei Dosen, dazu noch USB-Anschlüsse für Smartphones und Tablets. Ideal für den Schreibtisch oder meine Ablage im Wohnzimmer neben der Couch. Das Koogeek Smart Outlet ist stabil und hochwertig gebaut, meines Erachtens deutlich rustikaler als normale, günstige Mehrfachsteckdosen.

Die Einrichtung ist simpel, unterscheidet sich logischerweise je nach Assistent. WLAN unterstützt das Koogeek Smart Outlet auch, hier wird allerdings „nur“ das 2,4 GHz Band verwendet. Drei klassische Stromanschlüsse gibt es auf der Leiste, sie lassen sich nicht nur via Button an der Leiste selber schalten, auch kann man jeden einzelnen davon via App schalten. Praktisch. Die USB-Anschlüsse sind nicht schaltbar, sie liefern 2x 5 Volt mit 1 Ampere und 1x 5 Volt mit 2,1 Ampere.

Je nach Preislage kostet das Koogeek Smart Outlet um 65 Euro (das war der Preis bei Amazon als ich diesen Beitrag schrieb), das ist gemessen an der Ausstattung schon sehr fair, wenn man eben eine solche Lösung sucht. Durch die Anbindung an die einzelnen Smart Home-Assistenten ist es nicht verwunderlich, dass sich die Steckdosenleiste nicht nur via App oder Sprache ansprechen lässt, das Ganze lässt sich auch noch mit Szenen und Regeln versehen.

Koogeek liefert eine eigene App mit, mit dieser lassen sich auch Szenen und Regeln erstellen, ebenfalls ist hier das Einsehen des Stromverbrauches pro Dose möglich. Muss man aber ansonsten nicht nutzen.

Fazit? Nützliche Steckdose für Smart Home-Junkies, die vielleicht in mehreren Assistent-Welten leben und mehr als eine schaltbare Dose an einem Ort brauchen, dazu vielleicht noch USB-Gadgets aufladen wollen. Preislich sicherlich vor allem interessant für alle mit HomeKit.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Intressant ist das alle 3 unterstüzt werden. Daher wohl der Preis habe mir letze woche eine 4 Steckdosenleiste gekauft über Ebay 35,99€ 4 Steckdosen und 4x USB. funktioniert super über Goole und auch Alexa.. CE geprüft !!

  2. Wenn man auf die 3 manuellen Switches verzichten kann ist die DIGOO DG-PS01 eine nette Alternative – Kostenpunkt ~25€.

  3. Auf mydealz gabs gestern nen Deal zu dem 4fach Modell der Leiste mit 4 USB Anschlüssen.
    Laut Beschreibung sind die 4 Stromanschlüsse einzeln und die 4 USB Ports (allerdings nur zusammen) schaltbar.
    Ich hoffe der Link kann gepostet werden: https://www.mydealz.de/deals/smarte-wifi-steckdosenleiste-alexa-google-home-oder-per-app-mit-usb-koogeek-shoop-6-1242625

  4. soetwas wie CE-zertifiziert oder CE-geprüft gibt es nicht.

    • Richtig, der Hersteller klebt das Zeichen einfach drauf. Er muss aber im Endeffekt sicherstellen, dass alle Regularien eingehalten werden (https://www.it-recht-kanzlei.de/Thema/ce-kennzeichen.html?page=1#sect_4)

      • so, muss er das?
        bei uns haftet in solchen fällen der importeur. die wenigsten händler importieren die ware jedoch selbst. meist sind da noch 1-2 händler dazwischen, von denen mindestens einer nur auf dem papier existiert. selbst bei namhaften verkäufern ist das gängiger alltag. schließlich möchte man nicht die hand für die chinesische garagenfabrik ins feuer legen 😉
        in der praxis hat das ce-zeichen also bei importierter ware meist keinen wert, wenn es um produkthaftung geht. und für händler gibt es ja nur die gewährleistungspflicht 😉 wenn die steckdosenleiste also das haus abfackelt, bekommst du wenigstens eine neue steckdosenleiste 😀

  5. Wirklich passend ist so eine Leiste erst wenn sie ähnlich der Reiseadapter alle Steckertypen fassen kann, idealerweise einen 110V Schalter mit Trafo drin hat, Überspannungsschutz bietet und dann noch einen Qualcomm Quickcharge 3 usb Port hat.
    Und eben das WLAN Gedöns…

    Is billiger für den Hersteller wenn er nicht für jedes Land was extra machen muss, also kann er das gesparte Geld ja wohl auch für Qualcomm Cert und 230 zu 110 Volt umspannung einsetzen…

  6. Und in welcher chinesischen Provinz steht der Server, der dann die Steckdose schaltet…(wenn er nicht gerade down ist)?
    Aber wen interessiert das schon….
    😛

    • Du brauchst kein Konto beim Anbieter bei HomeKit. Sie wird via eines Assistenten geschaltet.

      UPdate: Sorry, HomeKit nicht, GA & Alexa schon.

    • Schon alleine, wenn du hier kommentierst gibst du Daten von dir preis, aber wen interessiert das schon. Die Steckdosen kommunizieren mit gar keinem Server in China. Echo und Google Home logischerweise schon mit deren entsprechenden Servern.

      • Mir gehts nicht um „Datenpreisgabe“ oder „Zwangs-Accounts“, sondern darum wer die Dinger SCHALTET und ob das auch OHNE Internet (oder GA/Alexa) _notfalls_ funktioniert.
        Alexa und GA leiten den (Schalt) Befehl via Skills auch nur weiter an den Server des Herstellers. (Keine Ahnung wie das bei HomeKit aussieht?)
        Und i.d.R. steht der Server bei China Geräten (z.B. auch Sonoff), eben in China!
        Wenn ich mir die Support-Seite von „Koogeek“ so anschaue, heißt es in den Manuals bezgl. Alexa auch immer: „Download the app and bla bla bla….“

        PS: Erinnert sich noch jemand daran, als vor ein paar Tagen Alexa unpässlich war und hier ein kollektives Aufheulen stattfand, weil das Smartgedöns nicht mehr ansprechbar war?
        Irgendein User meinte sogar, er hätte die Beleuchtung nicht mehr ausgeschaltet bekommen und musste unter Flutlicht schlafen.
        Tja, dumm gelaufen ohne Plan B… 😛 😎 😛

        • Bei Homekit fungiert bei mir das Apple TV als Bridge/Steuerzentrale. Wenn ich die Geräte von außerhalb des LANs bedienen möchte, braucht das Apple TV natürlich einen Internet-Zugriff, das sollte aber kein Problem sein. Weitere Server, sei es in China oder in Cupertino, sind meines Wissens nicht erforderlich.

          • Nicht nur mit HomeKit funktioniert das so, auch z.B. Philips Hue benötigt nur für die Fernschaltung eine Internetverbindung.

          • „Bei Homekit fungiert bei mir das Apple TV als Bridge/Steuerzentrale“
            Ah ok, mit Apple Geräten/Homekit habe ich keine Erfahrung.
            Man benötigt also quasi noch ein Gerät, welches dann als Bridge fungiert und die Geräte schaltet?
            Oder gehts auch ohne Bridge, als nur mit dem Phone/Tablet?

            Bei mir dient der Raspi mit „Home Assistant“ als Bridge, ich kann die Geräte notfalls allerdings auch per IP ansprechen und schalten.
            Internet ist bei beiden Varianten natürlich nicht nötig.

      • Falsch.
        Alexa und GA leiten den (Schalt) Befehl via Skills auch nur weiter an den Server des Herstellers und benötigen daher auch einen Account bei diesem. (siehe auch Update von Caschy).
        Und i.d.R. steht der Server bei China Geräten (z.B. auch Sonoff), eben in China!

        PS: Erinnert sich noch jemand daran, als vor ein paar Tagen Alexa unpässlich war und hier ein kollektives Aufheulen stattfand, weil das Smartgedöns nicht mehr ansprechbar war?
        Irgendein User meinte sogar, er hätte die Beleuchtung nicht mehr ausgeschaltet bekommen und musste unter Flutlicht schlafen.
        Tja, dumm gelaufen ohne Plan B… 😛 😎 😛

        • Egal wie das mit den Servern läuft, beim Alexa Artikel zum Ausfall gab es jedenfalls keinen einzigen Kommentar, bei dem jemand schrieb er konnte das Licht nicht mehr auschalten und musste bei Flutlicht schlafen, gerade nochmal die Kommentare durchgeschaut. Wenn du das evtl. woanders gelesen hast, hat derjenige das mit Sicherheit spassig gemeint. Es gab auch kein kollektives Aufheulen, sondern nur ein Austausch darüber, dass Alexa momentan nicht funktioniert und die Server bei Amazon ausgefallen sind. Da sieht man mal, wie du News und Kommentare wahrnimmst und die Leute, die Smart Home und Alexa nutzen für so blöd hälst, als wüssten sie nicht, wie man ansonsten das Licht ein/ausschalten kann, wenn Alexa nicht funktioniert. Es gibt mehrere Möglichkeiten das zu tun, auch ohne Alexa, Server und Internet. Dazu informiere dich am Besten mal wie die Systeme arbeiten.

          • „Egal wie das mit den Servern läuft…“
            Nein, genau DAS ist nämlich der Knackpunkt.
            Aber diese Aussage zeigt zumindest deinen „Kenntnisstand“, über die Funktionsweise solcher Geräte.
            Ansonsten (zu) viele Worte, aber keinerlei Fakten.
            Diskussion mit dir somit beendet.
            PS: Der „Flutlicht“ Kommentar war übrigens in diesem Thread:
            https://stadt-bremerhaven.de/diese-neuen-tricks-beherrscht-amazon-alexa-bald/#comment-882677

            „Dazu informiere dich am Besten mal wie die Systeme arbeiten.“
            Der war jetzt wirklich gut, speziell nach deiner ersten Aussage… 😎 😎

            • Ja und an diesem einen Flutlicht-Kommentar hängst du dich jetzt auf…unglaublich. 😀 Wenn alles versagen würde, was sehr unwahrscheinlich ist, da selbst wenn das Internet ausfällt und keine Serververbindung besteht, lassen sich die Lampen noch schalten, je nach Verbindungsart über WLAN, Bluetooth oder Zigbee, als erzähle mir nichts von meinem Kenntnisstand. Ich nutze verschiedene Smart Home Geräte und kann es ja testen, was bei dir nicht der Fall zu sein scheint und du deshalb so einen Schmarrn schreibst. Und selbst wenn das nicht mehr funktioniert, gibt es noch Möglichkeiten die Geräte auszuschalten, unter anderem indem man sie z.B. stromlos macht, aber auf die Idee scheinst du nicht zu kommen, das zu deinem Wissen und Kenntnisstand. Und was keine Fakten und dumme Worte betriftt, da hast du ja den 1. Preis gewonnen. Internet bedarf es nur zur Fernbedienung, ausserhalb der eigenen 4 Wände, aber warum erzähle ich das jemandem, der sowieso alles besser weiss, aber keine Ahnung hat.

            • Richtig, die Diskussion ist beendet, da du keine Ahnung hast und es nichts bringt mit jemandem zu diskutieren, der trotzdem alles besser weiss. Du weisst ja noch nichtmal, wie einzelne Systeme funktionieren und dass es gar keine Internetverbindung und somit auch keine Serververbindung bedarf, um Geräte im eigenen Netzwerk zu schalten. So what!?

    • Gerade auf viele chinesische Modelle lässt sich auch Tasmota flashen. Da sind die chinesischen Produkte oftmals wesentlich offener als die Produkte „bekannterer“ Hersteller, da sie meist auf verbreitete Chips wie dem ESP8266 setzen.

      • Ja, glücklicherweise… meine Sonoffs laufen auch alle mit Tasmota, allein schon um sie in „Home Assistant“ einbinden zu können.
        Ist aber nicht ganz trivial, denn teilweise (je nach Firmwarestand), sind sowohl Lötarbeiten, als auch „FTDI USB“ Adapter mit 3.3V vonnöten.
        Ist aber klar die beste Lösung, speziell wenn man zudem noch Spaß am basteln hat.

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