Kontaktloses Bezahlen wächst rasant an

Die Marktforscher von Juniper Research nehmen an, dass das Transaktionsvolumen mit kontaktlosen Bezahlungen bis 2024 auf bis zu 6 Billionen US-Dollar ansteigen könnte. Für 2020 könnte das Volumen bei ca. 2 Billionen US-Dollar stehen. Man rechnet also für die nächsten fünf Jahre mit einem Wachstum von voraussichtlich mehr als 300 %. Als Triebfeder hat man dabei auch Apple Pay ausgemacht.

So könnte Apple schon 2020 für 43 % aller OEM-Pay-Transaktionen stehen – bis 2025 soll dieser Anteil sogar auf 50 % ansteigen. Apple Pay expandiere dabei aktuell vor allem in China und Europa. Konkurrenten wie Google oder Samsung stünden hingegen unter Zugzwang, um nachzuziehen. Natürlich rechnen die Marktforscher aber auch damit, dass nicht nur das kontaktlose Zahlen über Anbieter wie Apple oder Google durchstarten werde.

Generell sollen die kontaktlosen Zahlungen über Bank- und Kreditkarten ebenfalls zunehmen. Mittlerweile ist damit ja auch fast überall das kontaktlose Zahlen möglich – selbst bei Discountern wie Aldi, Lidl oder Penny. Ein großer Teil des Wachstums wird aber von den USA ausgehen, wo man etwa für 2020 mit 178 Mrd. US-Dollar als Transaktionsvolumen für kontaktloses Bezahlen rechnet. 2024 könnte diese Summe bereits bei 1,5 Billionen US-Dollar stehen.

Wie steht es denn bei euch? Bezahlt ihr oft kontaktlos? Und wenn ja, eher mit der EC-Karte eurer Bank, der Kreditkarte oder mit dem Smartphone?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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244 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    So gut wie immer mit Kreditkarte auf SmartWatch.

    • Meine Frau und ich zahlen mit unseren Kreditkarten Kontaktlos an den Zahlgeräten. Kreditkarten einfach dran halten. Mit dem Smartphone kontaktlos Zahlen haben wir noch nicht probiert.

  2. deafdumbblind says:

    Wann immer möglich per Smartphone. Leider unterstützen noch nicht alle Banken das kontaktlose zahlen.

    • Grundsätzlich nur mit Karte. Meistens geht das auch mit Trinkgeld. Wenn es irgendwo heißt „nur bar“ gehe ich wieder. Handgeld ist ekelig und unpraktisch.

      • Fragst du vor dem Restaurantbesuch dann immer nach? Sonst könnte es mit dem „gehen“ etwas schwierig werden. 🙂

        • Also ich kenne kaum Läden die keine Karten akzeptieren und gerade Restaurants haben in der Regel immer die Visa und Mastercard Aufkleber in den Fenstern und Türen

          • Na ja, es gibt auch in der gehobenen Gastronomie noch genug Läden die keine Karte nehmen. Über die Gründe brauchen wir nicht weiter zu reden. Blödestes Argument eines Restaurantbesitzers war „Ich zahle meine Lieferanten ja auch in bar“, den Nachsatz „Mit meinem Schwarzgeld“ habe ich mir dazu gedacht.

            • Da sind auch sehr oft die Banken Schuld, besonders gerne auch die Sparkassen und Volksbanken die Altverträge weiterlaufen lassen n denen sie sich eine goldene Nase verdienen.

              Ich hatte erst vor etwa zwei Wochen zufällig die Unterhaltung mit der Besitzerin eines meiner Stammrestaurants in die ich regelmäßig gehe. Das Thema hatte angefangen, dass sie ihr Kartenlesegerät ganz abschaffen will weil es zu teuer ist.

              Als ich dann die Konditionen ihrer Sparkasse gehört habe war mir auch klar warum.
              Knapp 70 Euro netto pro Monat Grundgebühr nur für das Gerät plus prozentualer Anteil am Umsatz der Transaktion, wenn jemand damit bezahlt, plus fixe Einmalkosten pro Übermittlung. Und das jeweils in einer Höhe, dass mir als erstes Gedanken wie „da hat eure Sparkasse aber jemand gefunden den sie die ganze Zeit schön über den Tisch ziehen können“ in den Sinn kamen.

              Da braucht sich dann auch niemand zu wundern, dass ein solches kleines Inhaber geführtes Restaurant vor dem Hintergrund über die komplette Abschaffung der Kartenzahlung nachdenkt.

              Ich habe dann Mal etwas Aufklärung betrieben, dass die Verträge absolut nicht mehr zeitgemäß sind, und die Gebühren schlicht maßlos überteuert, und entsprechende Alternativen aufgezeigt. Das Interesse und das Staunen war groß.

              Und wenn ich mir überlege, dass sowas sicher kein Einzelfall ist und etliche Geschäftsleute in teuren Altverträgen mit ihrer Bank hängen, wundert mich auch nicht mehr die immer noch weit verbreitete Ablehnung.

              • Ähnliches bei meiner Blumenfrau. Sie hat nie Karten angenommen, weil es Ihr bei de HASPA für 5-10 Zahlungen im Monat zu teuer und kompliziert war. Auf mein Anraten hin, hat sie seit kurz vor Weihnachten ein SumUp und ein Holvi-Konto und ist sehr zufrieden. Inzwischen wird bei Ihr fast täglich mit der Karte bezahlt.

    • Im Zweifel einfach die Bank wechseln, wenn man noch bei einer Bank ist die gedanklich in den 90er Jahren stehen geblieben ist.

    • Du kannst immer den Umweg über Paypal gehen, um mit Google Pay mit dem Smartphone bezahlen zu können. Oder als Sparkassenkunde brauchst du noch nicht mal Google Pay, sondern kannst direkt die Sparkassen-App benutzen.

  3. Wenn es geht, nutze ich die Apple Watch. Es ist einfach, bequem und schnell.

  4. Zahle im Supermarkt und im lokalen Einzelhandel grundsätzlich nur bar. Neulich an der Kasse: Betrag 1,37, bei Kunde funktioniert die (betont lässig aus der Hosentasche gezogene) Karte nicht…….Na ja, chacun à son goût.

    • Gerade bei dem Preis finde ich das praktisch. Da lohnt sich die Zeit zum Abkassieren ja kaum.

      Ich zahle im der Regel mit Karte, das mit dem Handy ist mir zu klobig und eine Uhr habe ich leider nicht.

      • Eben, gerade so Kleinbeträge sind deutlich schneller digital bezahlt als mit Bargeld. Ärgert mich schon jedes Mal wenn ich mal bei einen Bäcker gehe, dass ich da noch mit Bargeld hantieren muss.

    • Wie zieht man eine Karte denn „betont lässig“ aus der Hosentasche? Eventuell könnte ich mein Auftreten ja auch noch optimieren…

      • Das ist noch die Generation die mit Kreditkarte als was teures aufgewachsen ist, da gab’s natürlich auch Angeber. So wie in der Anfangszeit des Mobilfunk usw. In Zeiten kostenloser Zahlkarten en masse ist es einfach ein alltägliches Werkzeug. Ich hoffe ja immer, dass die Barzahlungsfans dann auch konsequent nur am Bankschalter bei Mitarbeitern gegen Ausweis und Unterschrift auf Kassenbeleg Bargeld abheben. Denn der einzige Unterschied zwischen Karte und PIN am Automat oder im Laden ist, dass beim Geldautomat noch zwischendrin unnötig umständlich Bargeld herumgetragen werden muss. Auch vom Händler, der mit Bargeld weder seine Löhne, noch seine Miete, seinen Wareneinkauf oder sonstige Kosten bezahlen kann und es seinerseits wieder zur Bank tragen und einzahlen muss. Für hohe Gebühren.
        Bargeld ist teuer und gleichzeitig der Garant für die Existenz der ganzen Dorfbanken, solange Bargeld noch so rege genutzt wird ist deren örtliche Infrastruktur alternativlos.

        Auch geil ist immer das Augenrollen von Oma hinter mir in der Kassenschlange wenn ich mit Karte zahlen sage, nur kurz hin halte und schon zur Tür raus bin bevor der Bondruck fertig ist.
        Sie selbst sagt dann natürlich triumphierend „ich glaube ich hab’s passend“ und wühlt im Geldbeutel, immer erst ganz am Schluss, weil es ja überraschend kommt dass man dann bezahlen muss und hält alle auf. Aber die junge Leit mit ihren Karten, des braucht kein Mensch, ..

        • > Denn der einzige Unterschied zwischen Karte und PIN am Automat oder im Laden ist, dass beim Geldautomat noch zwischendrin unnötig umständlich Bargeld herumgetragen werden muss.

          Ein zentraler Zweck von Bargeld ist deinen spezifischen Konsum nicht mit deiner Identität zu koppeln. ..also Datenschutz, bzw. Privatsphäre.

          Ein anderer ist das lagern von Werten ohne bzw. nur mit theoretischem counter-party-risk. (…als Institution zum Zweck der Gewaltenverschränkung gegen Banken & deren Regulatoren)

          Also tl;dr: das ist überhaupt nicht der einzige Unterschied. ..und vielleicht sogar der trivialste Unterschied, den man sich hätte raussuchen können. „rumtragen“ lol

          • Peter Brülls says:

            Bargeld zur Werterhaltung? Nicht ernst gemeint, oder? Privatsphäre gilt natürlich, aber gerade beim mobilen bezahlen gibt es beim Händler nur eine DAN. Und selbst das wird sich in absehbarer Zeit ändern.

            Ja, die Bank weiß natürlich Händler und Summe. Aber man muss nicht immer unbar bezahlen.

            • > Bargeld zur Werterhaltung? Nicht ernst gemeint, oder?

              Doch natürlich ernst gemeint. Halt nicht für den Durchschnitts-Kommer-Privatinvestor mit seinem Alterspöstchen.

              Wenn du z.b. als Plattformbetreiber Ressourcen benötigst um deine Server zu bezahlen und PayPal & Co. deplatformen dich ist dein Service ohne Bargeldreserven Vergangenheit.

              • Peter Brülls says:

                das ist kein Werterhalt.

                • Dann hättest du meine Originalbeschreibung:

                  > Ein anderer ist das lagern von Werten ohne bzw. nur mit theoretischem counter-party-risk.

                  Vielleicht nicht in „Werterhalt“ ummünzen sollen, oder? Also wenn du mit deiner eigenen Neuformulierung nicht zufrieden bist ist das ja nicht mein Problem. 😀

                  • Peter Brülls says:

                    Wo sieht du den Unterschied von „Lagen von Werten“ und „Werterhalt“?

                    • Ich seh da keinen, du siehst da einen. ..oder zumindest glaube ich das aus deinem provokant kurzen Kommentar hier herausgelesen zu haben:

                      > das ist kein Werterhalt.

                      …aber hey, ich werd dir nicht aus der Nase ziehen, was du damit meinst. 😀 Wenn man Werte ohne nennenswertes counter-party-risk aufbewahren möchte ist Bargeld im Moment ungeschlagen.

                    • Peter Brülls says:

                      Soso. Das Bargeld, dessen Wert mit einem Federstrich genullt werden kann, ist so viel sicherer. Mal rein interessehalber: Wie verhinderst Du denn, dass Deine 50.000 € oder was immer Du bei Dir bar rumliegen läßt, nach einem Jahr nur noch 49.000 € Wert sind?

                    • Bargeldreformen sind selten und übrigens der Grund warum ich „nur theoretisches“ cpr geschrieben hatte. …die sind jedenfalls weit seltener als deplatforming.

                      Und Inflationsschutz hat man damit natürlich keinen. Das ist aber auch nicht der Punkt. ..wenn du z.B. an dein Geld gar nicht mehr dran kommst ist es nicht einfach ein bisschen weniger wert, es ist weg.

                      Eine Lösung muss nur besser sein als den Fall den man damit abzudecken versucht. Natürlich.^^

                      Und zu behaupten Bargeld würde ständig wertlos werden.. das ist ja nicht Mal der Versuch eines ernsten Arguments.

        • Ein wunderbarer Grund Bargeld zu verwenden ist die Kostenkontrolle. Studien belegen, dass die meisten weniger ausgeben, wenn sie ihr Geld im Blick haben.

          • Auf meiner Kartenabrechnung sehe ich jeden einzeln Umsatz, Du siehst nur „Bargeldbezug“.

            Wer hat jetzt mehr Überblick über seine Ausgaben?

            • Es geht ihm wohl eher darum, sein Konto nicht ins Minus zu überziehen. Bei Bargeld bleibst du ja immer „im Plus“. (Oder bei Null, aber nie „im Minus“)

              • Peter Brülls says:

                Ich kann dir ohne Nachdenken aus der Studienzeit mindestens 5 Leute nennen, die mit Bargeld zahlten (was wir damals alle taten) und dennoch ständig im Minus waren. Bei den Eltern, bei der Bank, bei Kommilitonen, bei der Stammkneipe und am Monatsende gerne auch mal bei den Kalorien.

            • Im Grunde eher, dass man weniger ausgibt, wenn man sieht, man hat nur einen Betrag X noch im Portemonnaie. Mit der Karte ist man eher versucht nicht über den Preis nachzudenken oder laxer mit seinem Geld umzugehen.

              • Peter Brülls says:

                Halte ich für fast reine Gewöhnung. Zumal ich natürlich für jedes relevante Konto weiß, wie da der Stand ist. (Bargeld, Bargeld Wochennarkt, Giro Konsum, VISA).

                Da kannte ich Anfang der 90er genug Mitstudenten, die Bargeld im benutzten, weil alle es benutzen. Aber immer den Giro komplett ausgereizt hatten. Und trotzdem miteinbeziehen Kneipe gingen und sich ein Baguette bestellten. Zacke, 15 Mark weg.

                Wer über Ausgaben nachdenken möchte, tut das auch mit Karte, entsprechend kaufe ich I.A nicht mal einen „coffee to go“ im Zoo, höchstens mal eine Pommes. Den Rest bringe ich mit. Und die 10 bis 12 Euro für das Teammittagessen am WE spare ich mir auch. Wobei das natürlich nur Peanuts sind, am relevantesten ist, dass ich ein Budget setze, diesen Betrag pro Monat in die Konsumkonten umleite, und am Ende nahe der Null lande.

            • Mit dieser Antwort zeigst du eindrucksvoll, dass du den Kern Robins Aussage nicht begriffen und verstanden hast.
              Schade.

              • Peter Brülls says:

                Doch hat er. Robins aussage war „dass die meisten weniger ausgeben, wenn sie ihr Geld im Blick haben“. Das ist bei verantwortungsvollen Umgang mit unbarer Bezahlung absolut gegeben, insbesondere, da keine Ausgabe buchungstechnisch verloren gehen kann und aufgrund der Zuordnung zum Händler auch im Normalfall eine Zuordnung zum „wofür“ gegeben ist. Was beim Bargeld genau das gleiche Niveau hat, es es denn man macht auch dort nachträglich eine Splitbuchung, um etwa 105 € bei Lidl aufzuteilen in 25 € Lebensmittel und 80 € fur Haushaltsgeräte.

          • Es gibt doch nichts unübersichtlicheres als Bargeld Zahlungen. Am Ende ist das Geld in Deinem Geldbeutel leer und Du musst neues holen. Aber am Ende vom Monat kannst Du Dich doch nicht mehr daran erinnern wo Du was warum ausgegeben hast im Detail.

            Bei elektronischer Zahlung funktioniert das wunderbar und übersichtlich.

          • Links zu den Studien hast du sicher auch…

            • Peter Brülls says:

              Ich erinnere ich eine ganz alte aus den 90ern, voller methodischer Fehler. Eine zentrale Aussage war, dass die durchschnittliche kartenzahlung in einen Warenhaus viel höher war als die durchschnittliche Barzahlung. Ohne Berücksichtigung, dass nicht jeder eine Karte bekam, erst recht keine Jugendlichen, und dass auch kartenzahler oft mit Bargeld zahlten und zahlen, gerade kleinere Beträge.

              Und seitdem gucke ich mir solche Studien immer gerne ab, und stelle ähnliche Mängel fest. Zuletzt erst wieder die Studie, dass Bargeld schneller sei, selbst als kontaktloses bezahlen. Obwohl kontaktlos nur simuliert worden war und nicht auf echten Messungen beruhte.

              • Davon abgesehen ist es auch total unlogisch. Mit Bargeld und Quittungen (wenn man sie denn aufhebt) hat man viel weniger im Blick als eine komplette Liste der Ausgaben und direktem Blick auf den Kontostand. Da sehe ich alles direkt schwarz auf weiss (oder umgekehrt im Dark Mode).

                • Peter Brülls says:

                  Nein, es sind zwei verschiedene Dinge, die dann vermischt werden.

                  Das eine ist die Übersicht über die tatsächlichen Ausgaben. Die geht unbar einfacher.
                  Das andere ist der unterstellte Effekt, dass einem das Ausgeben von Bargeld schwerer fällt als das Ausgeben mit Karte.

                  Aber wie gesagt, es sind unterschiedliche Dinge, die orthogonal zueinander stehen. Man kann sich wunderbar verschulden und alles in bar bezahlen und man kann alles unbar bezahlen was geht und trotzdem wie ein Geier darauf achten, dass man nur 1.000 € pro Monat ausgibt und den Rest anlegt.

                  • Der Kommentar war: „Studien belegen, dass die meisten weniger ausgeben, wenn sie ihr Geld im Blick haben.“

                    Ich meine nur dass ich wesentlich mehr Überblick habe, wenn ich eine Liste aller Ausgaben in meiner Banking-App habe.

    • Peter Brülls says:

      Und das unterscheidet sich nun von „ich hab‘s passend“ und dann fehlen doch 10 Cent oder 5 Euro nun genau wie? Wobei kartenprobleme meiner Erfahrung nach doch eher am Händler liegen. Irgendwelche Grützterminals.

    • Sei mal der Kassierer/-in und warte bis der Kunde die 1,37 € aus dem Geldbeutel oder Hosentasche gezogen hat, das kann je nach Geldbeutel locker 15 Sekunden dauern, das erlebe ich häufig. Bei solchen Beträgen werden aber auch gut und gerne einfach mal 2 € Stücke oder 5 € Scheine geholt.

      • Bei solchen Kleingeld Beträgen bin ich eigentlich froh, dass ich mal meine Münzsammlung loswerde und die Kassieren freut sich meist über das Kleingeld. Ich gehöre aber auch zu den Leuten, die schon vorher in der Schlange das Geld zähle, was ja bei solchen Beträgen der kein Akt darstellt.

    • Das kommt vielleicht einmal in 10.000 Fällen vor, dass die Karte mal nicht funktioniert. Wenn überhaupt.

    • Kommt mir bekannt vor – junges Pärchen im Supermarkt vor mir, ziemlich runtergekommen vom Äußeren, wollen auch lässig mti Karte zahlen – Karte war gesperrt, haben die einen riesen Aufstand gemacht.
      Was wars Ende vom Lied, Geschäftsführer hat die Polizei gerufen.

      Ich zahl immer bar, ich hab nur eine Kreditkarte von der Firma für Hotel- udn Reisezahlung, und sonst nru ne EC-Karte.
      Der ganze bargeldlose Kram geht voll an mir vorbei.

      • Sehr gutes Beispiel, jetzt hast du mich überzeugt. Werde auch nur noch Bar bezahlen, möchte ja nicht ins Gefängnis…

        BTT: immer mit Smartphone (gPay) wenn möglich. Gibt nichts komfortableres.

      • Peter Brülls says:

        Warum die Polizei? Es kam doch kein Vertrag und damit kein Schuldverhältnis zustande. Dein Moralgeschichtchen passt besser zum Szenario, dass es eine gestohlene und umgehend gesperrte Karte war, deren versuchter Missbrauch aufgeflogen war. Also eine Bestätigung des Systems, denn die 500 € Bargeld die meiner Mutter gestohlen wurden, sind, ganz im Sinne der Privatsphäre, unverfolgbar und unwiderbringlich weg.

  5. Florida Boy Orange says:

    Barzahlung nur im Restaurant, damit die Servicekraft ein Trinkgeld erhält. Ansonsten zahle ich nirgendwo mehr bar. Ist schon eine Weile her, daß ich die Girocard in ein Lesegerät stecken mußte. Meistens funktioniert es kontaktlos. Oder lieber gleich mit Google Pay.

    • Das Trinkgeld kannst du als TIP auch Per Karte bezahlen. Die Servicekraft hat das ja am Ende des Tages als plus im Portemonnaie und nimmt sich das dann am Ende bar mit nach Haus.

      • Da muss man aber darauf vertrauen, dass der Chef das Trinkgeld das digital gezahlt wurde auch dem Kellner gibt. Ich kenne einige Fälle in denen das nicht so ist.

      • Letztens wollte eine Kellnerin das Trinkgeld nicht mit über die Kartenzahlung erhalten mit der Begründung dann würde es ja mit den Kollegen in der Küche aufgeteilt werden. Naja es gab dann gar kein Trinkgeld weil ich habe keine Münzen dabei.

        • Es ist ja auch absolut richtig, dass die Mitarbeiter in der Küche auch was abbekommen.
          Deren Arbeit hat ebenfalls einen maßgeblichen Effekt auf die Kundenzufriedenheit, und sie haben keine direkte Möglichkeit an Trinkgeld vom Gast zu kommen.

    • Wobei man ja hier auch sagen muss dass das ein Problem ist das die Gastronomie ja lösen könnte. Trinkgelder per Karte sind ja grundsätzlich kein Problem zumal fast alle gängigen Terminals entsprechende Funktionen zur gesonderten Abrechnung haben.

      Daher gibt es auch beim Frisör, Restaurant oder Imbiss das Trinkgeld per Karte und was man dann hinter den Kulissen daraus macht ist vor allem Sache des Betreibers. Und zumindest dort wo ich mal nachhaken konnte fließen die Trinkgelder dann i.d.R auch ans Personal.

    • Peter Brülls says:

      Wie andere schon schrieben: Trinkgeld geht auch mit Karten. Und naürlich kann man auch mit Karte zahlen und nur das Trinkgeld in bar rüberreichen.

      • Gerade erst am Dienstag im Restaurant praktiziert: 50 Euro für’s Essen per Handy, 5er für die nette Bedinenung in bar. Ist zwar letztendlich egal, finde ich aber persönlicher. Ausserdem gehe ich davon aus, dass das Trinkgeld in den meisten Restaurants sowieso im Topf landet und zwischen Service und Küche aufgeteilt wird.

  6. Nach Möglichkeit immer per Apple Pay auf der Watch (DKB Visa)

  7. Fast nur noch mit Apple Pay. Gestern allein fünf Mal und klappt überall problemlos. Außer bei Bäckereien, da hier bei uns erst ab 5€.

    Hoffe bald kommt vom Staat noch eine digitale Lösung für den Führerschein und die Krankenkarte. Dann kann ich meine Geldbörse zu Hause lassen.

    • Es gibt nicht mal eine digitale Lösung für den Perso. Ich denke da dürfen wir auch noch sehr lange drauf warten.

      • Peter Brülls says:

        Mit dem unterschied, dass man den Perso im allgemeinen nur seltenst braucht.

      • Gibt die AusweisApp2 für das iPhone, für Android gibt es auch eine passende App. Funktioniert ziemlich gut mit dem neuen Perso, jedenfalls bei Anbietern und Behörden die das schon implementiert haben.

        • Peter Brülls says:

          Ändert nichts daran, dass man den Personalausweis als physisches Objekt braucht, wenn man sich mal mit ihm identifizieren muss. Den Führerschein hingegen nicht unbedingt, das ginge auch wunderbar elektronisch. Oder halt so wie in Großbritannien, wo man ihn bei Bedarf auf der Wache vorzeigt.

  8. 95% über Apple Watch, beim Bäcker und Restaurant und dem Wochenmarkt leider Bar.

  9. Also ich zahle komplett gemischt.
    Bei den meisten (traditionellen) Bäckern und Metzgern kann man nicht per Karte zahlen, wobei es genau da sinn machen würde, da viele Leute kein Kleingeld herumschleppen und die Läden notorisch knapp an Wechselgeld sind, in Bäckereiketten kaufe ich nicht (aber das ist ein ganz anderes Thema).
    Ansonsten nutze ich das was für mich gerade am Praktischsten ist, wenn ich auf meinem Paypal-Konto noch Guthaben habe, dann nutze ich GPay, ansonsten die normale Sparkassenkarte. Wenn ich die Sparkasse direkt in GPay integrieren könnte würde ich wohl öfter mein Smartphone nehmen.
    Klar, theoretisch zieht Paypal direkt vom Bankkonto ein, aber wenn ich kein Guthaben bei Paypal habe verweigert GPay oft die Zahlung, da Paypal mich alle halbe lang nötigen will eine Kreditkarte zu hinterlegen. Und nein, ich nutze Paypal nicht zu selten und es ist auch noch nie der Einzug vom Bankkonto fehlgeschlagen… das Problem hab ich schon immer bei Paypal, auch wenn ich Online einkaufen will weigert sich Paypal manchmal das Bankkonto zu akzeptieren.

    Online versuche ich weitestgehend PayPal oder GPay zu vermeiden und nutze am Liebsten Sofort, Giropay oder Paydirekt. Einfach weil ich so meine Ausgaben möglichst in Echtzeit an einem Ort einsehen kann.

    • Peter Brülls says:

      Und das geht mit GPay nicht? Falls das Google Play heißen sollte. Ich benutze Apple Pay, geht per MasterCard direkt von meinem Konto runter, PayPal sehe ich da einen Tag später, unter Angabe des Posten, für meine Zwecke gut genug. Eigentlich lasse ich nur noch Amazon Einkäufe über Amazon VISA laufe, die ich als „echte“ Kreditkarte noch vorhalte, weil man das gelegentlich braucht. Da nehme ich dann die 2% mit, Amazon weiß eh, was ich bei denen kaufe.

      Wochenmarkt inklusive Bäckereiwagen notgedrungen bar, aber dann wird halt einmal pauschal 75€ Lebensmittel eingetragen oder was immer in der Woche angefallen ist.

      Bäckereien unterwegs benutze ich praktisch nicht, aber die meisten an solchen convenience Orten sind eh Ketten, da nehme ich dann die mit Kartenzahlung.

    • Für Bäckereien und Metzgereien bietet sich gerade auch wegen dem Hygieneaspekt bargeldlos an. Wir wissen schließlich alle, wie dreckig Bargeld ist.

    • Das Problem mit Bäckereien, Schlachter und Kiosken sollte sich im laufe der nächsten 1-2 Jahre erledigt haben. Sobald die Bonpflicht durchgesetzt wird, besteht für Händler kein Grund mehr keine Kartenzahlung anzubieten.

      • phrasemongerism says:

        Weil die Bonpflicht ja auch so eine Bereicherung darstellt… Da würde ich liebend gern mit Bargeld zahlen und trotzdem keinen Bon bekommen, als dauernd diese völlig unnötigen Ausdrucke, die man eh nur wegschmeißt… So ein Schwachsinn die Leute da jetzt flächendeckend zu nötigen…

        • Die Bonpflicht ist gut, und war dringend nötig. Nur dadurch, in Kombination mit entsprechend häufigen Kontrollen, bekommt man das Problem in den Griff, dass manche Branche systemmatischen Steuerbetrug begehen.

          Ganz besonders, aber nicht ausschließlich, im Gastrogewerbe.

          • phrasemongerism says:

            Es produziert Müll, und das bisschen Reduzierung von Steuerhinterziehung ist es nicht wert…
            So gehört das eigentlich:
            Während die Wut über die neue Kassenbon-Pflicht in Deutschland noch groß ist, haben unsere Nachbarn in Frankreich reagiert. Dort wurde die Bonpflicht bei kleinen Beiträgen wieder abgeschafft. Belege über Beiträge bis 30 Euro müssen ab 2022 nicht mehr automatisch ausgedruckt werden. Es sei denn, der Kunde wünscht einen Bon ausdrücklich. Schon ab September 2020 werden Bons für Beträge bis 10 Euro nicht mehr ausgedruckt.
            Es herrscht absolut keine Notwendigkeit wegen 1,20 EUR Semmeln einen Bon zu drucken…

            • „das bisschen Reduzierung von Steuerhinterziehung“

              Soll das Ironie sein? Das ist ein signifikantes Problem, und keine Randerscheinung. Um das mal sehr vorsichtig auszudrücken.

              Und doch, es herrscht die Notwendigkeit weil nur so (zusammen mit entsprechenden Kontrollen) wird der systematische Steuerbetrug der in manchen Branchen schlicht Standard ist unterbinden. Und dieser Steuerbetrug schadet uns allen.

            • Unser Finanzminister geht von rund 10 Milliarden Mehreinnahmen aus wenn ich mich nicht irre, aber selbst wenn es nur ein Drittel davon ist, hat es sich gelohnt. Ich einmal gespannt wie viele von den Aufbäckereien, Kiosken, Imbissen, Kneipen, Café usw. übrig bleiben, wenn die Bonpflicht voll durchschlägt. Da dürfte so manches Geschäftsmodell zusammenbrechen. Die ehrliche Konkurrenz wird sich freuen.

            • Der Bon muss nicht ausgedruckt werden, das geht auch digital. Dazu hat sich nur leider noch kein Standard etabliert. Und wo Du Frankreich ins Spiel bringst, schau mal nach Italien. Da ist man als Käufer verpflichtet den Bon mitzunehmen und kann auch ausserhalb des Geschäftes von der Finanzpolizei kontrolliert werden. Kann man dann den Bon nicht vorweisen, gibt’s ne Anzeige wegen Steuerhinterziehung.

              • Als zusätzlicher Anreiz den Bon mitzunehmen, ist dort jeder Bon auch ein Los einer staatlichen Lotterie. Ähnliches gibt es auch in anderen Ländern. Warum nicht auch bei uns?

            • Peter Brülls says:

              Frankreich und Deutschland werden sich in mehr unterscheiden an der Kasse und der Steuer als nur Bonpflicht oder nicht. Insofern ist ein „die schaffen es ab“ relativ uninteressant.

        • Solange die Hälfte der Bons aus Werbung für den Bäcker, etc. besteht, braucht mir keiner mit sinnlosen Ausdrucken zu kommen. Wer da wirklich Umweltgedanken hegt, macht den so kurz wie möglich.

    • Peter Brülls says:

      Challenge declined.

    • Was sind das denn für Irre? Kommt nicht in die Tüte!

      • Eine schöne Gesellschaft sind wir, in der Menschen, die sich für Privatsphäre einsetzen, als Irre bezeichnet werden.
        Scheinbar ist seit 2013 schon deutlich zu viel Zeit vergangen.

        „Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.“

        Es wird Zeit für neue Whistleblower.

        • Das Problem der Privatsphäre setzt beim seit Jahren aufgeweichten Bankgeheimnis an. Die Aluhüte setzen auf das falsche Pferd. Es ist nicht nur der falsche Kampf, es ist gar kein Kampf für Privatsphäre, sondern ein Ausweichverhalten des deutschen Untertanen, der lieber moderne und komfortable Geldtransfers meidet statt direkt für eine Stärkung des Bankgeheimnisses zu kämpfen, was ja nicht nur gegen den Staat wirkt, sondern auch gegen Kommerzialisierung meiner Kontoumsätze.
          Sich damit dann noch als besonders kritische Bürger darzustellen ist absurd.

          • Was genau ist das Argument hier?

            Eine Bargeldtransaktion gleiche einer Kartenzahlung in Sachen Datensparsamkeit weil sich Bankgeheimnis verändert und dir das sehr wichtig ist?

            Es ist ja schön, dass sich Leute für ein stärkeres Bankgeheimnis einsetzen, aber das hat doch mir der spezifischen Transaktion nichts zu tun, oder?

          • Sehr schön gesagt. Es ist traurig, aber leider genau so.

          • „Das Problem der Privatsphäre setzt beim seit Jahren aufgeweichten Bankgeheimnis an.“
            Richtig. Auch darüber klärt Häring seit jahren auf.

            „Es ist nicht nur der falsche Kampf, es ist gar kein Kampf für Privatsphäre, sondern ein Ausweichverhalten des deutschen Untertanen, der lieber moderne und komfortable Geldtransfers meidet statt direkt für eine Stärkung des Bankgeheimnisses zu kämpfen, was ja nicht nur gegen den Staat wirkt, sondern auch gegen Kommerzialisierung meiner Kontoumsätze.“
            Wenn es nur die Bank und der Staat sind, die die Kontoauszüge / Umsätze auswerten: schlimm genug. Das Problem ist jedoch, dass durch jeden weiteren Dienstleister, den man dazwischen schaltet (GPay, Applepay, Alipay, PayPal, Paydirect, etc. pp.), sich die Liste der Unternehmen die die persönlichen Finanz-Daten auswerten um eines verlängert, welches sonst keinen Zugriff gehabt hätte.

          • PS: Das diese gesamten Daten bei einer Barzahlung gar nicht auftreten, lasse ich bei der Argumentation schon außen vor.

      • Habt ihr von Snowden echt nichts gelernt?
        Nachdem wir schon längst auf allen Ebenen überwacht werden, ist das Bargeld noch die letzte Bastion, wo wir Privatsphäre haben. Aber natürlich würden die Finanzämter gerne wissen, wofür genau ihr wieviel Geld ausgebt, und ob das auch alles schön versteuert wurde.
        Warum wohl werden schon in vielen EU-Ländern Bargeldgeschäfte auf Obergrenzen limitiert? Goldkäufe mit Bargeld werden bereits eingeschränkt. Der Euro bröckelt, jeder der sich auskennt weiß, dass an den Zockerbörsen der nächste richtig große Crash in Aussicht ist.
        Und dann brauchen die Staaten Zugriff auf alle Gelder die noch das sind, ein paar Goldbarren unter der Matratze zu lagern ist da unerwünscht.
        Die Bürger werden in alles Ländern immer unruhiger und aufmüpfiger. Also wird vorgesorgt, die Kontrolle zu behalten. Die Kontrolle übers Geld, mit dem Ihr Essen oder Flugtickets kaufen könnt, ist da ein wichtiger Punkt.
        Aber das sind ja wieder „Verschwörungstheorien“ – so wie damals die Aussage „Alle Eure Mails werden von Geheimdiensten mitgelesen und die wissen auch, welche Webseiten ihr lest“. Was wurde man dafür ausgelacht……

        • Ach Snowden ist doch schon 6 Jahre her. Der gilt heute gar nicht mehr.

        • „Aber natürlich würden die Finanzämter gerne wissen, wofür genau ihr wieviel (!sic) Geld ausgebt, und ob das auch alles schön versteuert wurde.“

          Als Bürger dieses Landes habe ich daran irgendwie auch ein Interesse…

          • Du sagst es! Der Staat sind wir alle. Daher hat Steuerhinterziehung nichts mit Privatsphäre zu tun. Welchem Finanzdienstleister ich dagegen meine Daten anvertraue ist ein anderes Thema.

    • Wozu eine Bargeldabschaffung auf Dauer führen wird, ist die Vereinfachung von repressiven staatlichen Maßnahmen gegenüber Regierungskritikern. zB:
      https://www.bbc.co.uk/news/business-11945875
      https://wikileaks.org/Banking-Blockade.html

    • Die Erhebung zu der im Artikel erwähnten Studie ist in 2017 gemacht worden, da war kontaktloses Zahlen noch nicht wirklich verbreitet. Das Ergebnis sollte heute deutlich anders aussehen.

  10. Ich finde Kontaktloses bezahlen einfach toll. Wenn ich an die Zeit vor NFC denke wo viele bezahlvorgänge länger gedauert haben weil der Kassierer die Karte mehrmals in das terminal stecken musste. Natürlich mit allerlei Voodoo, Karte putzen und so.

    Mit NFC hatte ich noch nie Probleme. Karte vorhalten fertig.
    Wenn ich über NFC auch gleich meinen kassenbon bekomme und dieser sich automatisch in meine Buchhaltung überträgt wenn ich in meinem Netzwerk bin wäre es perfekt.
    nie wieder Kassenbons sammeln und danach suchen weil ein Gerät innerhalb der Garantiezeit ausfällt.

    • Beim Bezahlen mit der entsprechenden App bekommst Du bei REWE, Netto MD und Edeka einen Bon in die App oder per E-Mail.

    • Peter Brülls says:

      Ehrlich gesagt hatte ich damit nie ein Problem. Der bon macht es etwas einfacher, mehr nicht. Und so viele Geräte kaufe ich nun auch nicht. Separat bezahlen, dann den bon mal mitnehmen und in eine Akte, fertig. Klar, ich würde mich gegen eine Übertragung mit nfc nicht wehren, aber auch keine email oder ähnliches exponieren.

  11. Ich zahle jetzt seit 3 Jahren mit Apple Pay. Mittlerweile haben auch alle 4-5 Bäckereien, bei denen ich einkaufe, Kartenzahlung. Und auch die Park- und Ticketautomaten sind alle mittlerweile soweit, nur die kleinen Parksäulen an der Straße leider noch nicht.

  12. Schön, dass die engstirnigen Kreditkarten-Verweigerer endlich weniger werden. Zumindest in diesem Forum. 🙂

    • Werden sie ja nicht. Aber es wachsen jüngere Generationen nach.
      In Deutschland gibt’s inzwischen zwei Bevölkerungen. Die einen europäisch denkend, multikulturell und offen für Migration, für neue Technologien, ultragenervt von all den Bremsern, den Günnis die das früher ja auch nicht gebraucht hätten und da können ja jeder kommen usw. Leider werden wir vorwiegend von Politikern im Seniorenalter regiert und die größte demografische Wählergruppe sind Senioren.
      Das ist wie mit zwei tektonischen Platten. Die einen wollen in der Bundesrepublik der 80er bleiben, mit Bankschalter und „Ausländer“ als Gäste usw. und die anderen sind im 21. Jahrhundert aufgewachsen. Und je länger die Alten unbeweglich alles festhalten desto größer wird die Spannung. In Tech Themen wie modernes banking oder Breitbandausbau wird’s halt besonders deutlich. Ich bin so dermaßen genervt von den Baby Boomern ich will da auch gar nicht mehr diskutieren, das ist eh reden an eine Wand.

      • Ich fühle mich von dir gerade angegriffen. Ich bin ein Boomer und zahle wo es geht mit Karte. Bargeld habe ich nur in kleinsten Mengen dabei, zur Not. Meine Kreditkarte ist von Coinbase, ich zahle mit Kryptos.

        Und mich nerven die ewig gestrigen auch gewaltig. Altersbedingt habe ich mit denen dummerweise auch am häufigsten zu tun.

        • Martin Deger says:

          Es gibt ja keine strikte Trennung nach Alter, nur eine Korrelation. Es gibt viele fortschrittliche Senioren, Ü50s und Ü40s (wo ich inzwischen auch dazu zähle). Und es gibt leider auch mentale „Boomer“, die nur 20 Jahre alt sind. Daher alles richtig gemacht und nicht angegriffen fühlen.

      • Martin Deger says:

        Übrigens bin ich beim „modernen Banking“ sehr konservativ, auch wenn ich fast alles per Kreditkarte über Google Pay mit der Smartwatch bezahle. Mein Onlinebanking bei der DKB benutze ich nur von einem separaten Chromebook mit separatem Konto per ChipTAN. Hier bin ich dann doch zu risikoavers, dies über Windows-Laptop und Smartphone zu machen. OK, einen Bankschalter habe ich schon seit ca. 18 Jahren nicht mehr gesehen, daher auch nicht komplett konservativ.

      • Nicht alles was neu ist, muss auch zwangsläufig besser sein.
        Und nur weil etwas bequemer ist, muss es schon lange nicht besser sein.

  13. Zahlen nur noch mit Apple Pay. Ist bis jetzt 2 mal vorgekommen das es nicht Angenommen wurde das dir melden keine Kreditkarten nehmen, hab die Sachen liegen gelassen und bin zum nächsten laden.
    Die meisten haben Angst dass sie kein Internet haben um zu zahlen oder der Akku leer geht.
    Eine Internet Verbindung braucht man bei Apple Pay nicht und es ist sehr unwahrscheinlich dass iPhone und Apple Watch gleichzeitig lehr sind.

  14. Dank der inkompetenten Banken die immer nur die Gebühren erhöhen aber kaum Service haben, und Automaten abbauen doch kein Wunder, meine Norisbank will Geld für eine NFC Bankkarte weil meine noch gültig ist, also direkt eine MasterCard genommen, dazu dann Google pay über PayPal, und Payback pay, Norisbank bietet ja keine bezahl App an, schaltet auch die MasterCard nicht für Google pay frei, Deutsche Banken sind ein fail Konstrukt das in der jetzigen Form abgeschafft gehört! 😀

  15. Nur per Karte bzw. GPay (Smartwatch od. Phone), außer ich habe zufällig Bargeld im Haus, was selten der Fall ist. Selbst die Kleinbeträge nehmen sich nichts in der Zeit. Kaum einer hat das Bargeld abgezählt in der Hand, bis das erledigt ist bin ich mit meiner Karte schon fertig.

  16. Ich bin ein Befürworter des NFC Zahlens, und habe meine Einkaufsgewohnheiten schon umgestellt. Z.B. gibt es hier 2 Bäcker, beim einen lehnen die Karten grundsätzlich ab, beim anderen funktioniert zumnidestens die EC Karte (Allerdings im Moment nur mit PIN, warum weis ich nicht). Also Bäcker gewechselt. Metzger nimmt EC Karte nur ab 10 Euro, also kommt das Fleisch nur noch von der Fleischtheke im Supermarkt. (Schmeckt genauso gut). Man muss aber auch die Einzelhändler verstehen, solange Banken nur Kreditkarten (G-Pay) gegen eine hohe Pauschale anbieten lohnt das nicht. Ich hoffe das die entsprechende Bank, die auch Apple Pay demnächst anbietet, den Händlern eine Möglichkeiten anbietet, Einkaufbezogen abzurechnen. Früher habe ich jeden Morgen meine Brötchen beim Bäckerwagen in der Firma gekauft, heute schmiere ich meine Brote zuhause. Hat auch was mit bargeldlosem zahlen zu tun und spart nebenbei Geld. Ich bin nicht für die Abschaffung des Bargeldes (z.B Geldgeschenke zu bestimmten Anlässen), aber per NFC zahlen sollte auch in Deutschland Standard werden, wie es in anderen Ländern normal ist. Ich habe kein Bargeld mehr dabei (nur noch einen Schein für den Fall der Fälle) und fahre mit der entsprechenden Umstellung der Kaufgewohnheiten sehr gut damit.

  17. Habe vor Dezember 2018 leider nicht den Umweg über Irland/Frankreich für ApplePay genommen.
    Aber seit dem zahle ich per Apple-Watch überall wo es geht. Es werden immer mehr Geschäfte. Beim Metzger (nicht Supermarkt) steht ein NFC-fähiges Lesegerät neuerer Art, aber es ist für NFC nicht frei gemacht (man könnte heulen, wenn dort die Karte noch in den Schlitz geschoben werden muss). Wohne ländlich, aber Apotheke, Gertränkemarkt, Bekleidung, Fahrradreparatur etc. pp. geht alles mit der Apple-Watch und comdirect (jetzt halt auch Sparkasse). Wenn die Sparkassen die Giro-Karte noch AW-fähig machen, dann ists für den Einzelhändler ja günstiger, weil niedrigere Gebühren.
    Kann einfach das Kleingeld in der Tasche nicht ertragen. Habe auch nur noch zur Not nen Fuffi im iPhone dabei.

  18. Kontaktlos zahlen ist eine super Sache. Nur warum ist es bei jedem Lesegerät anders? An die Seite halten, auf das Display, oben drauf auf den Plasteaufsatz. Das nervt ein bissl. Und wenn die Tankstelle deines Vertrauens(Star) zwar kontaktlos anbietet, es aber nicht geht, und das auch an anderen Stationen der Kette nicht funktioniert, dann ist das finde ich sehr peinlich im Jahr 2020!

  19. Zahle sehr oft kontaktlos mit GPay in Verbindung mit Paypal. Super praktisch und sehr schnell. Wenn ich daran denke was das für ein Affentanz war bis ich mit meiner Mastercard online einkaufen konnte. Furchtbar, da lass ichs lieber gleich sein und nutze überall Paypal.

  20. Ich habe vor kurzem mit der Applewatch/Visa bezahlt. Habe an der Kasse aber nur mir Karte gesagt.
    Die Kassiererin war dann ziemlich wütend, das ich nicht mir ec bezahlt habe.
    Habe dann gesagt, das ich wiederkomme, wenn sie auch applepay/visa anbieten.

    • Peter Brülls says:

      Ja und? Steht doch an der Tür, was die Läden annehmen. Wenn da nix steht und da ein Lesegerät ist, dann ist das fast zu 100% nur GiroCard, aber wenn da nix steht, gehe ich meistens erst gar nicht rein.

    • Wenn da nichts steht und ein Lesegerät vorhanden ist, würde ich erstmal annehmen, dass alles geht. Aber die Realität sieht wohl anders aus.

  21. Zahle fast alles mit Apple Pay, hauptsächlich mit Amex und wenn das nicht geht, mit VISA. Wenn ab Sommer dann Girocard unterstützt wird, wird die Quote noch höher. Bargeld hab ich eigentlich gar nicht mehr mit dabei.

  22. Bartenwetzer says:

    Wächst an ? In Kassel hat die KVG gerade bezahlen mit Karte abgeschafft. Kontaktlos ist gar nicht im Gespräch.
    HessenTicket ist kontaktlos – aber wenn der Chip Defekt ist geht gar nichts mehr – weil noch nicht m al der Name auf der Karte steht. So soll man, wenn das nicht funktioniert hat nicht nur 7 € zahlen n- man muss auch bei dem Unternehmen seine Karte vorzeigen, bei der man kontrolliert wurde. Und die neue Karte dauert wohl etwas länger.

    Andere Verkehrsunternehmen sind da schon einen Schritt weiter – in Osnabrück testen man BestPreis Systeme.

  23. Nur noch Google Pay, höchstens Karte falls kontaktlos nicht geht. Läden die nur Bargeld nehmen meide ich, hat viel zu viele Nachteile.

  24. Das ist ja auch eine sehr feine Sache. Schneller und sicherer kann man nicht bezahlen.

    Ich zahle dabei mittlerweile ausschließlich mit dem Smartphone und Google Pay, da es am schnellsten und am komfortabelsten funktioniert. Zudem wird man auch nicht mit einer PIN Abfrage genervt.

    Im Notfall weiche ich mal auf die Kreditkarte aus. Die Girocard nutze ich nie, alleine schon wegen dem absoluten Designfehler, dass man bei dieser regelmäßig nach einer PIN gefragt wird, selbst wenn die Summe 25 Euro noch nicht übersteigt.

    • Bisschen mehr Sicherheit ist ein Designfehler? :‘)

      Ich zahle auch alles mit Google Pay und Smartphone, aber wenn zur Sicherheit der Pin abgefragt wird, wäre ich auch nicht abgeneigt den einzugeben.

      Aber wie war meiner noch mal? War es 1234 oder 4321?

      • Ja, das ist ein Designfehler andere Lösungen schaffen es auch immer eine kontaktlose Zahlung unter 25/50 Euro ohne PIN zu ermöglichen. Wenn ich dann doch vor dem Lesegerät stehen bleiben muss weil ich nie wissen kann ob nun eine PIN Abfrage kommt oder nicht – auch bei kleinen Summen – geht dadurch ein gutes Stück des Komforts wieder verloren.

        • Peter Brülls says:

          Du benutzt zu viel Apple Pay. Die N26 Maestro meines Konto, die meine Frau benutzt, will regelmässig re-autorisiert werden, mit Reinstecken und PIN auch bei unter 25 €. Das ist also keine Sache, die nur GiroCard betrifft.

          • Ich nutze überhaupt kein Apple Pay da mein letztes iPhones schon länger her ist. Nutze Google Pay aber auch bei meiner Visa Kreditkarte von der DKB musste ich noch nie eine PIN eingeben bei unter 50 Euro bzw. 25 Euro früher vor der Anhebung der Grenze wenn ich kontaktlos bezahlt habe. Ich nutze die Karte aber nur noch sehr selten, wenn Google Pay Mal nicht funktionieren sollte. Und das kommt wirklich äußerst selten vor.

            • Peter Brülls says:

              Dann eben zu viel Google Pay. Prinzip ist das gleiche. Die Karten wollen nach irgendeinem obskuren Muster reautorisiert werden. Manche vielleicht seltener als andere. Wer praktisch nur noch mobile verwendet, rennt da wohl nicht rein. Aber meine Frau hat wohl eine Verwendung pro Werktag im Schnitt, da sie die meisten Einkäufe für uns macht, da tritt es wohl öfter auf.

              • Es gibt seit ein paar Monaten eine Regulierung dass nach 150 EUR eine erneute Eingabe der PIN notwendig wird. N26 und die meisten anderen Banken haben das so blöd gelöst wie du beschrieben hast. Bei Revolut bekommt man kurz vorm 150 EUR Limit eine Push-Nachricht und kann in der App die PIN eingeben. Die nächsten NFC-Vorgänge funktionieren dann wieder reibungslos.

  25. Und jedes Mal kassiert die Bank eine kleine Gebühr vom Händler, die dieser natürlich auf die Preise umlegen muss.
    Gewinner sind bei dieser Sache nur die Banken und irgendwann der Staat, der uns dann lückenlos überwachen kann.
    Schon heute gehen die jährlichen „Kontenrundrufe“ der Behörden in die hunderttausende – und da sind bisher ja nur Kontostände, Verfügungsberechtigte etc. verfügbar. Ein Traum für die Regierung und das Finanzamt, wenn die irgendwann ALLES ganz exakt wissen.

    • Martin Deger says:

      Diese Gebühren sind inzwischen nur noch sehr niedrig (Vielen Dank, Europäische Kommission) und jedenfalls sehr klein gegenüber den Kosten des Handling von Bargeld.

    • Händler die rechnen können würde am liebsten sofort kein Bargeld mehr nehmen, und Beträge ab 1 Cent mit Karte bezahlen lassen. Nicht umsonst machen die Händler massiv Werbung „bereits ab dem ersten Cent“ mit Karte zu bezahlen.

      Bargeld kommt die Händler nämlich teurer – erheblich teurer sogar als eine Kartenzahlung.

      • „Bargeld kommt die Händler nämlich teurer – erheblich teurer sogar als eine Kartenzahlung.“

        Diesen Satz kannst du gebetsmühlenartig wiederholen. Es wird die „Ich will mit Bargeld bezahlen“-Fraktion samt aller Verschwörungstheoretiker nicht beeindrucken.

        Ich bin ein großer Fan von bargeldlosen Zahlungsmitteln und könnte mir eine Abschaffung von Bargeld gut vorstellen. NFC nutze ich mangels entsprechender Gerätschaft nicht. Dafür aber die NFC-Funktion aber immer wieder gerne. Fehlt nur noch das automatische Erstellen des Kassenbon und Kassenpersonal das es auch hinbekommt.

        Ach ja, ALDI sollte endlich mal aufhören so zu tun als wäre das Kassenpersonal in der Lage eine falsche Unterschrift zu erkennen.

        • Ich bin ebenfalls ein großer Freund bargeldloser Bezahlsysteme, aber eine komplette Abschaffung von Bargeld ist wahrlich kein wünschenswertes Szenario.

        • Peter Brülls says:

          Wo bei ALDI wird denn die Unterschrift wann kontrolliert? Solche Aberrationen sind meiner Erfahrung nach Hirngespinste einzelner Kassenkräfte oder vielleicht noch überforderter Marktleiter, die sich ärgern, dass sie selbst nicht Policy machen dürfen.

          • „Wo bei ALDI wird denn die Unterschrift wann kontrolliert?“

            In ALDI Süd-Filialen muss das Kassenpersonal bei unterschriftspflichtiger Kartenzahlung die Kontrolle der Unterschrift im Kassensystem bestätigen. Das habe ich mir extra mal zeigen lassen, weil ich es nicht glauben wollte. Auf eine Anfrage zu dem Thema hat ALDI Süd nie reagiert.

            • Ich habe das zwar schon sehr lange nicht mehr in der Praxis irgendwo beobachten können, aber wenn dem so ist wird das sicher versichungstechnische Gründe haben.

              Jedem halbwegs intelligenten Menschen muss klar sein, dass selbst ein Grundschüler mit etwas Übung (man hat ja eine Vorlage auf der Karte) eine Unterschrift so gut fälschen kann, dass ein nicht Sachverständiger keinen Unterschied erkennen kann.

              • Unterschrift spielt eigentlich keine Rolle mehr. Es gibt erste Karte wo das Geld dafür nicht mehr Vorhanden ist. Nur in unseren Köpfen ist es noch drin. MasterCard und Visa haben das Merkmal dir die Legitimation abgeschafft.

              • Peter Brülls says:

                Dann hast du eine sehr langweilige Unterschrift. Meine kann nicht mal von interessierten erwachseneren schwungvoll nachgeahmt werden. In Ruhe abmalen ist natürlich was anderes.

            • Peter Brülls says:

              Ah.ich bin praktisch nur bei ALDI Nord. Kann aber sein, dass sie damit eigentlich nur kontrollieren sollen, dass die Karte unterschrieben und damit gültig ist. Kontaktlos geht ja auch nur, wenn der Benutzer einmal per pin bezahlt hat.

  26. Ich zahle am POS entweder bar oder kontaktlos mit einer Visa. …sehr selten hab ich keinen Geldbeutel dabei, dann läuft es auf Google Pay hinaus.

  27. Spätestens wenn es wie in Schweden faktisch kein Bargeld mehr gibt, werdet ihr merken, dass es blöd ist mit ner NFC-Karte einen Handwerker schwarz zu bezahlen oder im Restaurant der Bedienung Trinkgeld auf die Hand zu geben.

    • Martin Deger says:

      Als Steuerzahler sehe ich das eher als Vorteil.

      • So schaut es aus. Wenn dann endlich alle Haushaltshilfen, Babysitter und Co. anständig angemeldet werden und auch die Kneipe ums Eck jedes Bier sowie der Imbiss jeden Döner versteuert hätte das wohl große Vorteile für die Gesellschaft.

        • Naja zumindest für den Fiskus. Der Gesellschaft wäre es wohl egal.

          • Peter Brülls says:

            Nein, denn ich habe keine Lust, ggf. meine Putzfrau zu versichern und 15 € pro Stunde zu zahlen und damit den von Nachbarn zu subventionieren, der immer 10 € bezahlt (hihihi, so sparsam!), für dessen gestürzte Putzfrei die Gesellschaft bezahlen darf.

            • Und wieder ein Punkt mehr für die Bargeldabschaffung! So langsam überwiegen auf meiner persönlichen Liste die Vorteile der Abschaffung.

            • Zumal die 15€ bei der Steuererklärung gut angerechnet werden können. Es macht jetzt schon richtig Sinn alles ordentlich anzumelden.

              • > Es macht jetzt schon richtig Sinn alles ordentlich anzumelden.

                Jo. Versteh Mal jemand die Steuerhinterzieher. … Verstoßen gegen das Gesetz und haben offenbar nicht Mal was davon. Komisch.. 😉

                • Also im konkreten Beispiel was die Haushaltshilfe betrifft es es vermutlich einfach zu kompliziert sich das selbst auszurechnen oder die meisten denken nicht drüber nach. Generell Steuerhinterziehung lohnt sich anscheinend besonders im großen. Gastro ist hier als Stichwort ja schon oft gefallen. Besser macht es das für alle anderen trotzdem nicht. Deshalb sollte es hier keine Schlupflöcher geben.

                  • Die Abgabenlast ist ganz generell zu hoch. Jedes Schlupfloch ist besser als die Abwesenheit des Schlupflochs.

                    Klar, allgemein betrachtet wären Steuersenkungen gerechter als Steuervermeidung oder Steuerhinterziehung, einfach weil dann jeder davon profitieren würde (und nicht nur kriminelle, reiche oder spezielle Branchen).

                    Solange unterm Strich weniger in den öffentlichen Haushalten ankommt ist es moralisch und praktisch eine gute Sache.

              • Peter Brülls says:

                Kommt dabei mehr rum als 5 €? (Putzen selbst, daher nie mit der Frage beschäftigt)

  28. Ich bin schon lange Fan von Kartenzahlung, auch wenn ich immer wieder mal darüber nachdenke, dass zumindest zeitweise anders zu handhaben… Wie auch immer, jedenfalls im Moment sieht es so aus, dass ich einen Großteil der Zahlungen kontaktlos abwickle, aber nicht mit dem Smartphone, sondern mit Karte. Der Aufwand, meine minimalistische Geldbörse oder mein Handy aus der Tasche zu ziehen und auf das Terminal zu legen, nimmt sich nichts, mit Karte geht das fast noch schneller. Wenn ich irgendwann mal eine Smartwatch habe, die das unterstützt, möchte ich die dafür nutzen, aber solange die großen Hersteller keine Modelle mit alltagstauglichen Akkulaufzeiten anbieten, bleibe ich beim bisherigen Weg.

    • Peter Brülls says:

      Scheitert bei mir daran, dass ich den Platz in der Geldbörse für die Tür- und Stempelkarte meines AG benötige. Minimum sind 3 mal pro Arbeitstags, bezahlen ca 1,5x. Also klar was oben liegt.

  29. „Wie steht es denn bei euch? Bezahlt ihr oft kontaktlos? Und wenn ja, eher mit der EC-Karte eurer Bank, der Kreditkarte oder mit dem Smartphone?“

    Sowohl als auch, jedoch meist noch mit Bargeld, sonst Karte. Der Grund ist auch, dass ich Bargeld auch zuhause verwahre (jedenfalls mehr als auf einem (Giro-)Konto einer Bank). Mittlerweile muss man sich ja auch Gedanken aufgrund Negativzinsen etc machen… 😉

    • Peter Brülls says:

      Explizite Negativzinsen gibt es nur, wenn man 100.000de auf den Kontos rumliegen hast. De facto gibt es Negativzinsen allerdings dadurch, dass Spargeldzinsen unter der Inflation liegen. Davon ist Bargeld aber noch schlimmer betroffen.

  30. Ich bezahle bar. Muss ja nun wirklich nicht sein, dass die Banken und der Hersteller des Smartphones wissen was ich wann und wo kaufe.

    Finde es ehrlich gesagt erschreckend, wie sorglos viele hier mit ihren Informationen umgehen.

    • Ich finde es immer wieder erschreckend wie wenig Menschen über eine Technik wissen, die sie dann aber aus Gründen die nicht zutreffen ablehnen :).

      Weder die Smartphone Hersteller noch Google oder Apple weiß was Du eingekauft hast. Wie soll das auch technisch funktionieren?

      Die wissen nur wann, wo und die Summe. Mehr nicht.

      • > Ich finde es immer wieder erschreckend wie wenig Menschen über eine Technik wissen, die sie
        > dann aber aus Gründen die nicht zutreffen ablehnen :).

        Was weißt du, was andere nicht wissen? Hast du dir den Quellcode von iOS und Apple Pay bzw. Google Pay angesehen? Nein? Woher weißt du dann, wie es funktioniert?

        > Weder die Smartphone Hersteller noch Google oder Apple weiß was Du eingekauft hast. Wie soll das > auch technisch funktionieren?

        Ernsthaft? Die Daten laufen übers Smartphone!

        • Die Freigabe der Zahlung läuft über das Smartphone, aber doch nicht die Liste der Artikel, die du gekauft hast …. Meine Güte ….

          • Stichwort Metadaten. Dass man für 3,59 bei Starbucks keine Wundcreme kauft sollte einleuchten, oder?

            • Oh Shit, da geht mein Einkauf für 29,99€ bei „Dildokönig“ wohl auch nicht als „moralisch unbedenklicher Familieneinkauf“ durch, was? Die Miete überweist du wohl auch mit dem Zahlungstext „Geheim XXX“ und beim Empfänger lässt du den Vornamen weg. Im Ernst jetzt: Was glaubst du verstecken zu müssen? Die Bank postet deine Kontoauszüge nicht auf ihrer Facebook-Seite. Außer Strafverfolgungsbehörden hat da keiner drauf Zugriff, und das auch nur nach richterlicher Entscheidung.

              • Ah, jemand von der „Ich habe doch nichts zu verbergen“ Fraktion. Um deine Frage zu beantworten: Ich versuche alles was möglich ist zu verstecken. Gehalt muss überwiesen werden, genauso wie meist die Miete, da kommt man also nicht drum herum.

                Vieles andere geht bar. Und bevor du fragst: Ja, ich habe etwas zu verbergen.

                Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Daten nirgendwo sicher sind, und es immer wieder zu sogenannten „Datenreichtümern“ kommt, bei denen Daten abhanden kommen, und im dümmsten Fall auch noch öffentlich im Internet für jeden einsehbar sind.

                Genau deswegen sollte man versuchen, überhaupt erst so wenig Daten wie möglich zu erzeugen. Egal wann, egal wo.

        • Da fehlen mir schon fast die Worte wenn ich sowas lese.

          Nochmal, es ist ein schlichter technischer Fakt, der sich auch wunderbar nachprüfen lässt, dass die Supermarkt Kasse bzw. das Terminal nicht Deinen Einkauf ans Smartphone übermittelt (was zwingend nötig wäre, damit eben solche Daten „übers Smartphone laufen“) von daher ist es faktisch unmöglich, dass das von Dir beschriebene Szenario vor dem Du Angst hast zutrifft.

    • Was soll mich daran stören, wenn die Bank weiß, dass ich bei Supermarkt X einkaufe? Die wissen auch wo ich arbeite, nachdem mein Gehalt von dort überwiesen wird und die wissen auch, welche Ausgaben ich sonst noch so habe. Aber mal unter uns: Die sagen das nicht einfach so jedem der’s wissen will.

      • > Die wissen auch wo ich arbeite, nachdem mein Gehalt von dort überwiesen wird und die
        > wissen auch, welche Ausgaben ich sonst noch so habe.

        Und weil sie etwas wissen, kann man ihnen natürlich auch noch den Rest an Daten vor die Füße werfen.

        Gedacht von 12 bis Mittag…

        • Nenn mir einen vernünftigen Grund, es *nicht* zu tun. Wenn du dein Leben vor der bösen Bank verstecken willst, dann darfst du kein Konto haben. Und ja, mir persönlich ist es völlig egal, wenn die Bank meine Einkaufsgewohnheiten kennt, ganz einfach, weil sich bei keiner Bank irgendjemand dafür interessiert oder dies auswerten würde. Ein Geschäftsverhältnis mit einer Bank war schon immer eine Frage des Vertrauens. Aber gut, ich glaub ja auch nicht, dass der Bankberater meinen ALDI-Einkaufszettel lesen kann …

          • Reales Beispiel: Mitarbeiter bei einer klassischen Bank sehen, dass jetzt Beiträge zu einer Versicherung/Sparvertrag/Investitionen abfließen und laden dich zu einem Beratungsgespräch ein. Direktbanken analysieren deine Ausgaben und schlagen dir alternative Produkte aus ihrem Haus vor.

            • Ja schon klar, aber das hat nichts mit den von „Norbert“ geäußerten Bedenken zu tun. Er will ja offenbar alles in bar bezahlen, weil er glaubt, die Typen von der Bank können sehen, dass er bei ALDI das Toilettenpapier extra weich kauft.

            • Peter Brülls says:

              Ein reales Beispiel, dass in der Praxis dazu führt, dass man eine Anzeige stellt und die Bank wechselt.

              Und zudem ein schlechtes Beispiel, da man Versicherungen nicht in der bezahlen kann.

              Aus praktische Erwägungen unterhalte ich allerdings mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken, so sind Konsum, Gehalt, Investment und Aktien ganz natürlich voneinander getrennt.

              Bank 1 hat keinen Plan wieviel ich verdiene oder was ich für’s Wohnen und Versicherungen ausgebe.

              Bank 2 hat keinen Plan wieviel ich verdiene oder wofür ich mein Geld beim Konsum ausgebe. Hind und wieder landen aber ein paar tausender Bargeld aug dem Konto.

              Bank 3 weiß wie viel ich verdiene, aber keine Ahnung, was mit den Geldern passiert, die ich zu Bank 1 und 2 schicke.

              Bank 4 weiß nur, wie viele Aktien ich habe.

              Bank 5 nur, dass ich Amazon Kunde bin.

              Da mache ich mir relativ wenig Sorgen, dass die miteinander reden. Und wenn sich eine Gleichschaltung ankündigen sollte: Ich bin hier in Deutschland geboren, fühle mich als Deutscher und auch als ganz wohl, aber ich wäre schneller weg als eine Übernahme durch die nächste NDSAP-SED durch wäre. Ist ja nicht so, dass sich solche Dinge nicht über Jahrzehnte hin ankündigten, wenn man im Geschichtsunterricht aufgepasst hat.

              • Aha, jetzt wissen wir wer Schuld daran ist das selbst Direktbanken wie ING für’s Girokonto unter Bedingungen eine Gebühr einführen. 😉

                • Peter Brülls says:

                  Drei oder vier der Banken haben schon seit Jahren eine Gebühr. Juckt mich nicht. Ich bin ja nicht bei einer Sparkasse. Und selbst die „kostenlose“ Konsumbank #1 verdient ja an mir, zumal ich nur einmal im Monat Bargeld abhebe.

              • Und das alle Banken mit der Schule zusammenarbeiten hat er auch vergessen.

                • Schufa habe ich geschrieben.

                  • Peter Brülls says:

                    Dir ist aber schon klar, dass die Schufa keine Kopien der Kontoauszüge kriegt? Die Schufa weiß, dass ich bei 5 Banken Konten unterhalten und was mein Kreditrahmen ist. Und natürlich noch ein paar andere Verbindlichkeiten. Wobei ich den Kreditrahmen bewusst recht gering halte, falls ich tatsächlich mal einen Kredit benötigen sollte. Und da nehme ich ganz sicher keinen mit Dispo- oder Kreditkartenzinsen.

                    • Martin Deger says:

                      Nur zur Info: das ist nicht unbedingt die beste Strategie, um als besonders kreditwürdig zu gelten. Wenn die Schufa sieht, dass man immer wieder Verbindlichkeiten hatte, die dann aber ohne Probleme beglichen wurden, ist das besser für den Credit Score, als wenn man nie Kredite aufnimmt.

                      Wobei das kein Aufruf sein soll, Kredite aufzunehmen. Meiner Meinung nach ist ein persönlicher Kredit nur für den Hauskauf gerechtfertigt. Ansonsten in Ausnahmefällen für ein Auto, wenn das unbedingt benötigt wird. Wenn man sich aber kein Auto bar leisten kann, sollte man den Kredit so klein wie möglich wählen und das Auto so wirtschaftlich wie möglich (gebraucht, klein, wenig pannenanfällig, bei langen Pendelstrecken eventuell Elektro). Ich weiß aber auch, dass viele dass anders sehen, weniger Erspartes haben und trotzdem ein teures Auto kaufen, weil ihnen das wichtig ist.

                    • Peter Brülls says:

                      @martin ja, aber es ist eben nicht so, dass ich keine Kredite habe. Abgesehen von der Hypothek nehme ich gerne mal eine Nullzins-Finanzierung mit, wenn direkte Zahlung nicht deutlich günstiger ist. Aber das ist dann durch Vermögen abgedeckt, sprich ich könnte es auch direkt bezahlen. Dito beim Giro: brauche ich nicht, weil ich immer 2.000 in Reserve halte, weil das monatliche Budget natürlich auf einem Durchschnitt beruht, manche Monate aber teurer sind als andere. (September wird 114% über dem Schnitt liegen.).

    • Hey, komm mal nicht mit solchen Bedenken, wir müssen uns gerade mit dem Online-Konto-Zwang von Microsoft beschäftigen, da können wir uns nicht drum kümmern, dass sensible Metadaten an Google und Apple fließen.

  31. Ich war letzte Woche in Holland und wollte mehrmals mit Apple Pay bezahlen. An allen Terminals wurde meine Visa Karte von der ING abgelehnt. Auch die Klarna Kreditkarte konnte ich nicht benutzen. Die Giro-Karte hat funktioniert. Weiß hier jemand vielleicht woran das liegen kann?

    • Aus historischen Gründen sind die Niederlande ein Maestro und vPay Land.

    • Ja, in den Niederlanden sind Maestro und Co. (hierzulande oft „EC-Karte“ genannt) leider noch vorherrschend. Ich stand auch schon blöd im Albert Heijn an der SB-Kasse. Dank Apple Pay nehmen nun aber auch die ersten Läden (Jumbo z.B.) Kreditkarten.

      Schade für so ein fortschrittliches Land, in dem man als Deutscher ständig das Gefühl hat, in die Zukunft gereist zu sein.

  32. Ich zahle fast immer per Karte – durch auflegen der Karte.

    Einen wirklich Vorteil im Zahlen per GPay per Smartphone sehe ich nicht – Portemonaie inkl. Karten habe ich sowieso immer genauso dabei wie das Smartphone.

    • Sehe ich auch so.
      Kontaktlos per Karte? Ja gerne. Smart per Uhr? Eher nein.
      Ich experimentiere gerade mit GPay an der SmartWatch aber davon abgesehen, dass es bei 6 Versuchen bisher 2 Mal nicht geklappt hat, sehe ich sowieso keinen großen Vorteil. Jacke vom Arm wurschteln, GPay aktivieren, Arm irgendwie verrenken um an das Terminal zu kommen und nach jedem Ablegen der Uhr noch eine Pin Abfrage beim wieder anziehen.
      Alles nur, um die Karte nicht aus dem Portemonnaie zu holen?
      Ich werde es aktiviert lasse, falls eine Karte Mal kaputtgeht oder ich doch irgendwo mir Uhr aber ohne Geldbeutel unterwegs bin. Aber überzeugt bin ich nicht

      • Peter Brülls says:

        Irgendwie habe ich gerade Homer Simpson beim Orangenpressen vor Augen.

        Und wie oft legt man denn die Uhr ab? Und kann die bei Android nicht automatisch entsperrt werden, wenn man das Handy entsperrt?

        • Soweit ich weiß, muss das Muster immer bei jedem Anlegen eingegeben werden, sobald man GPay an der Uhr aktiviert hat. Habe aber noch nicht gesucht, ob ich mir das erleichtern kann.

          Da ich ungern mit Uhr dusche, schlafe oder heinwerke und auf Grund der Familiengröße und dem Leben auf dem Land eher selten zwischendurch für 5 Euro was einkaufe, ist die Mustereingabe pro Bezahlvorgang bei mir eine Zahl deutlich größer 1.
          Nicht tragisch aber im Vergleich zur kontaktlosen Karte auch kein Fortschritt.

          • Peter Brülls says:

            Ah. Okay, ich lege die Uhr nachts ab zum aufladen und morgens wieder an. 4 Ziffern eingeben bringen mich jetzt nicht um, aber meistens lasse ich sie eh durch das Handy entsperren, wenn ich da draufgucke und es „öffne“. Aber bei Deinem Szenario würde ich auch kleine Klimmzüge machen nur im mit der Uhr zu bezahlen.

            • Wie meinst Du das mit:
              „aber meistens lasse ich sie eh durch das Handy entsperren, wenn ich da draufgucke und es „öffne“.“?
              Meine WearOS Uhr kann ich doch nicht mit dem Handy entsperren, oder habe ich was verpasst und versuche wieder mit dem Kopf eine Orange auszudrücken?

  33. Ich bezahle wann immer möglich per Debitkarte kontaktlos. Mit dem Smartphone ist das leider noch immer nicht überall möglich, obwohl die gleiche Technik verwendet wird. Denn ob die Zahlung per Phone klappt muss man erst ausprobieren und wenn es dann nicht klappt, dann steht man wie ein Depp an der Kasse der sein Smartphone ans Terminal hält, fehlermeldungen bekommt und die Schlange unnötig aufhält.

    • Peter Brülls says:

      Wo um Himmels Willen wohnst du? Ich habe seit über einem Jahr kein nfc-Terminal gesehen, das nicht auch mobile payment kann. Und generell: da wo mehr als GiroCard genommen wird, geht such kontaktlos. Einzige Ausnahme hier ist das Schwimmbad, wo man beim rausgehen nachzahlen kann, auch per Visa und Mastercard, aber nicht Kontaktlos. Da muss man einen von der Kasse herwinken, der dann einen modernen Leser rüberhält.

      • Da habe ich hier auch einen interessanten Fall. Beim örtlichen Edeka kann ich schon länger per NFC zahlen, natürlich auch per Apple oder Google-Pay. Der Bäcker im Eingangsbereich gehört direkt zu Edeka und hat seit ein paar Monaten auch ein Terminal zum kontaktlosen Zahlen – allerdings nur per girocard, Kreditkarte (und damit Apple und Google) geht nicht. Keiner der Angestellten konnte mir bis jetzt erklären warum das so ist.

  34. Nur Bares ist Wahres. Ich zahle so gut wie nie mit Karte. Würde ich jeden Sch… it Karte bezahlen, wäre mir der Kontoauaszug viel zu unübersichtlich. Das kann doch kein Mensch mehr kontrollieren. Und Falschabbuchungen sind ja sogar schon bei Aldi vorgekommen.

    • Sie Wahrscheinlichkeit, dass Dich ein Blitz trifft ist höher als die, dass es zu Fehlern bei der Abrechnung kommt.

      Kam bei mir mit tausenden Transaktionen noch nie vor.

    • Dass du Falschabbuchungen einfach reklamieren könntest, bzw. bei Apple Pay Bonbetrag lediglich mit dem auf verwendeten Endgerät angezeigten Betrag vergleichen bräuchtest, ist dir auch bekannt?

      Bei bar und verzählen hast du einfach Pech.

      Aber jeder wie er will…

    • Die Sorgen über falsche Abbuchungen kann ich durchaus verstehen, aber dafür sollte es auch genügen, den Kassenbon zu kontrollieren. Daraus geht hervor, welcher Betrag für diese Zahlart im System verbucht ist. Insofern fällt es mir schwer, mir vorzustellen, dass ich dann auf dem Weg bis zur tatsächlichen Buchung, was bei Kreditkarten ja ohnehin inzwischen fast schon in Echtzeit passiert, ein Fehler einschleicht. Das halte ich tatsächlich nicht für besonders wahrscheinlich.

    • Wie behältst Du denn den Überblick beim Bargeld? Sind die gesammelten Kassenbons übersichtlicher als ein (Online-)Kontoauszug? Auf Deinen steht vermutlich nur „Bargeld“, bei mir sehe ich wo das Geld tatsächlich geblieben ist

    • Peter Brülls says:

      Natürlich kann man das kontrollieren. In dem Moment in dem ich zahle, kriege ich eine Bestätigung über den Betrag auf mein Gerät gepusht. Das zudem sein eigenes Protokoll führt.

      Und für jede Abbuchung und jeden Eingang ebenso.

      Was soll da passieren? Dass die Bank nachträglich den Betrag ändert?

  35. Super einfach und schnell…super einfach und schnell ist man Kaufsüchtig. Wer sich mal mit Kaufsucht auseinander gesetzt hat wird immer auf den Tip „mit Bargeld bezahlen“ stoßen. So schön einfach das ganze ist so schnell verliert man aber auch den Überblick was man alles gekauft hat.

    Die Zahlungen sind von dem kleinsten Bankangestellten nachvollziehbar, was man alles gekauft hat und wo man zu dem Zeitpunkt war, es steht immer Ort und Uhrzeit dabei.

    Jeder wie er will aber ich denke man sollte solche Zahlungsarten eher nur im Notfall benutzen oder zumindest eher selten, die Hemmschwelle, mit Bargeld viel Geld auszugeben, ist viel höher, wie wenn man mit Apple Pay und Co bezahlt.

    • „So schön einfach das ganze ist so schnell verliert man aber auch den Überblick was man alles gekauft hat.“

      Zu jedem Zeitpunkt lässt sich am Konto nachsehen, wieviel drauf ist und wofür es ausgegeben wurde. Transparenter geht es nicht.

    • Warum soll sich ein kleinster Bankangestellter mit meinen Zahlungen befassen? Was hat davon? Wie kommt er gerade auf mich? Hat er Nichts anderes zu tun?

    • Natürlich kann man den Überblick verlieren. Das kann man aber sowohl mit der einen wie auch mit der anderen Methode. Und das ist letztlich auch ein individuelles Problem, manche Menschen sind dafür empfänglicher als andere. Tatsächlich ist es so, dass man bei ausschließlich digitaler Zahlung einen weitaus besseren Überblick über seine Finanzen hat, jedenfalls wenn man bereit ist, sich regelmäßig seinen Kontostand anzuschauen und nicht nur alle paar Wochen mal ins Online-Banking einloggt.

    • Peter Brülls says:

      Du projizierst Deine eigenen Probleme mit der Impulskontrolle auf andere, mehr nicht.

    • Peter Brülls says:

      Du projizierst Deine eigenen Probleme mit der Impulskontrolle auf andere, mehr nicht.

      Mag sein, dass es für Leute mit so einem Problem ein guter Rat ist, Bargeld zu verwenden. (Auch wenn ich es generell bezweifle.)

      Ansonsten kann ich Die versichern, dass ich und andere hier recht genau wissen, wann wir was wofür ausgegeben haben. So habe ich am 8. Januar 2013 5 € für das Mittagessen beim Restaurant Mediterano ausgegeben. War übrigens eine Bargeldausgabe.

  36. Apple Pay für alle Beträge und fertig.

    Kann mich noch an lustiges Erlebnis in Berlin erinnern, wo Verkäuferin meinte, die Polizei rufen zu müssen, weil ich eine Unterschrift bei € 250,- via Apple Watch verweigert habe. Bin dann mit Gutschein iHv. € 150,- für den Spaß nach Hause gegangen 😉

  37. Ja, das Thema polarisiert. Ich bin auch dafür umd schon seit 5 Jahren bargeldlos unterwegs.
    Als Nächstes werden viele Banken schließen und wir werden eine staatliche bitcoin Europa Währung bekommen. Und auch das wird gut sein. Ich vermute, dass dies bei der nächsten großen Kreise passieren wird. Und alle anderen Zahlungsmittel werden verboten.

    Es geht nicht darum wie wir das finden, sondern wie wir mit dieser Veränderung umgehen. Die Zukunft kommt.

  38. ich bin ja bekanntermaßen Anhänger des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. D.h. nicht, dass ich Bargeld zwingend abschaffen möchte, Irgendwo ist es immer gut, eine Wahl zu haben. Trotzdem aber würde ich es begrüßen, wenn es eine Regelung gäbe, dass generell die Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung angeboten werden muss. Das scheint mir insgesamt weitaus sinnvoller als z.B. die zu Jahresbeginn eingeführte Bonpflicht, was man mit digitalem Zahlungsarten gleich mit abdecken könnte. Aber letztlich bewegt sich auch hierzulande ja nun doch irgendwas, so dass die, die mit Karte bezahlen möchten, das inzwischen auch meist können.

  39. Bisher habe ich fast immer bar bezahlt, aber das ändert sich gerade. Zahle oft mittlerweile kontaktlos mit EC-Karte, da es einfach am schnellsten geht. Google Pay geht auch, aber oft wird es nicht akzeptiert, da viele Händler keine Kreditkartenzahlungen annehmen, welche über NFC nämlich simuliert wird. Ein Phänomen ist IKEA, dort ist zwar ein NFC-Terminal, es geht aber keine kontaktlose Karte geschweige denn Google pay.

    • Möglich, dass das unterschiedlich ist, bei „meinem“ IKEA jedenfalls funktioniert NFC-Zahlung. Aber IKEA war schon früher bei diesen Dinge nie an vorderster Front dabei. Ich habe mit vor etlichen Jahren mal die Family Card mit Bezahlfunktion geholt, damit ich da überhaupt irgendwie bargeldlos zahlen konnte, denn eine Girokarte nutze ich schon lange nicht mehr.

  40. Bezüglich Bargeld: ich würde mir wünschen, dass 1+2 ct Münzen abgeschafft werden.

  41. Schule, Schufa. Klingt und schreibt sich sowieso gleich. Aber geschrieben wurde Schule, Wolltest wohl Schufa schreiben? Kling aber auch ähnlich wie Schubert. Schreibe doch Schulbert.

  42. Ich zahle meist noch klassisch mit der Plastikkarte. Habe eine Smartwatch mit Google Pay, die überzeugt mich aber nicht wirklich. Immer wieder gibt es Probleme. Mein Smartphone hat leider kein NFC. Beim Nächsten werde ich aber darauf achten.
    Wobei ich mich nie ohne Plastikkarte aus dem Haus trauen würde, das 100%ige Vertrauen in die NFC-Akzeptanz ist noch nicht da.

  43. Also ich zahle per Smartphone via Google Pay. Ich finde das viel besser als Bargeld.

  44. Andreas Dorfer says:

    Seit GooglePay verfügbar ist (ich nutze es via Paypal auf die Visa card) nutze ich meine diversen Plastikkarten wirklich nur noch wenn es gar nicht anders geht.
    Mit dem Handy ist das sicherer und auch schneller.

  45. Seit ich eine kostenlose Kreditkarte habe (seit Dezember), bezahle ich fast nur noch damit.

    Vorher hatte ich allerdings fast nur bar bezahlt.

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