Jolla kommt zurück auf Indiegogo – neues Tablet mit 64 GB kann ab sofort geperked werden

380.000 Dollar wollte Jolla letzten Spätherbst über eine Indiegogo Crowdfunding Aktion für die Produktion Ihres ersten Tablets zusammen bekommen. Herausgekommen sind bei Aktionsende eindrucksvolle 1.876.048 Dollar. Diesen Coup möchte das finnische Unternehmen jetzt wiederholen und schickt sein nächstes (faktisch ein besser ausgestattes) Tablet in die Crowdfunding Community.

„Never change a winning team“ haben sich die Macher bei Jolla wohl gedacht und präsentieren uns keine zwei Monate nach Ende der ersten unglaublich erfolgreichen Finanzierungsrunde bei Indiegogo den überarbeiteten Nachfolger ihres Erfolgstablets auf der selben Plattform.

Viel hat sich in der kurzen Zeit im Vergleich zu der letzten Finanzierungsrunde nicht geändert. Zumindest die Rahmenparameter kommen beim Studium der Specs bekannt vor. Die augenscheinlichste Neuerung sind die 64 GB Speicher, die uns das neue Tablet bietet. Außerdem wurde die Batterieleistung verbessert (4450 mAh statt 4300 mAh) und micro SD-Unterstützung bis 128 GB hinzugefügt. Letzteres allerdings mit Einschränkungen, denn Karten über 32 GB, die am Jolla-Gerät formatiert werden, können weder von Windows-Systemen, noch von Kameras, Phones oder Tablets gelesen werden, die microSDXC Support nutzen. Außerdem ist das Display jetzt voll beschichtet und Gyroskop- und Kompass-Sensoren wurden hinzugefügt.

Wie beim ersten Jolla Tablet setzten die Finnen auf das hauseigene OpenSource OS Sailfish 2.0, das sowohl Apps aus dem eigenen Jolla Store, als auch Android Apps unterstützt.

Die Specs erinnern immer noch an das iPad mini. Kein Wunder, denn das Grundprinzip hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell nicht geändert. Wer für das Jolla perked, bekommt ein 7,9-Zoll Display mit 2048 x 1563 bei 330ppi Auflösung. Angetrieben wird das Tablet von einem 1,8 GHz Quad-Core Prozessor. Dazu 2 GB RAM eine 5 MP Rück- und eine 2 MP-Frontkamera.Die WLAN-Unterstützung erfolgt gemäß 802.11 a/b/g/n im Dualband, dazu kommt Bluetooth Class 4.0 und GPS.

All das gibt es bei Indiegogo für 249 Dollar plus 20 Dollar Porto. Leute, die vor dem 11.12.2014 auf die 32 GB-Version geboten haben, können für 25 Dollar auf die 64 GB-Variante upgraden und so noch ein paar Dollar sparen, müssen dann allerdings bis Aktionsende im Juni warten.

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

14 Kommentare

  1. Bei der neuen Kampagne geht es nicht um ein neues Tablet, sondern sie haben die alte Kampagne neu eröffnet und die Specs des Tablets angepasst. D.h. auch die Spender der ersten Kampagne bekommen dann den besseren Akku mit ihrem Gerät. Die 64 GB bekommen die vorherigen Spender günstiger als Addon.

  2. geperkt…aha. das klingt so unglaublich modern, progressive..irgendwie geil.
    danke

  3. @Wolf: ich musste eben erstmal nachsehen, was „geperked“ überhaupt bedeutet, ich bin also nicht progressiv und modern 😉

  4. @zhet

    Nein. Bist Du nicht. Schade. Sollte man vor dem perken eigentlich mal gejerkt haben? Ist alles so ungalublich progressiv hier. Komm nicht mehr mit. Alle so geil… 🙁

    p.s. muah… :.D

  5. Oh verdammt, wenn das meine Frau mitkriegt… ich warte dann mal auf die ersten Hilfsangebote per mail, weil ich nicht perken kann 😉

  6. Ich finde das überhaupt nicht mehr lustig…junge Leute könne sich darüber gerne lustig machen..ich mit über 60zig hab jetzt die Schnauze voll…hier weiter zu lesen.
    Die meisten jungen Leute können noch nicht einmal ein SmartPhone richtig einstelllen, aber wissen was geperked ist! Schwachsinn, bin echt sauer. Vergiss nicht Caschy..es lesen sehr viele ältere User hier.

  7. Versteh nicht warum du „echt sauer“ bist, da ich auch schon alt bin und habe nicht mal an dem Wort angeeckt! … schon wieder was gelernt!

    Finde den Spot nicht so gut, ein Contergan-Kind loszuschicken um Spenden bei den Power People zu erbetteln. Der Focus sollte auf dem Produkt, Team sowie an dem Style liegen.

  8. Wow, mich ärgert sowas auch. Ist es jetzt Pflicht für den modernen Blogger die Sprache zu verhunzen ? Brauchma jetzt eine Übersetzungshilfe, wenn man aus dem Pickelalter raus ist? Ehrlich? „Perken“? also mich porkt das an.

  9. @DetLutz: Der Karsten der den Beitrag schrieb (steht auch dick dran, also nicht ich), ist noch eine ganze Ecke älter als ich und schrieb das so 🙂

    Den Altersschnitt kenne ich hier übrigens nicht.

  10. geperked ist für mich ehrlich gesagt ein Schreibfehler. Nicht mal Google gibt dazu was sinnvolles aus. Hat also nix mit Modern sondern zu tun in meinen Augen.

    Notfalls kann man ja auch noch Klingonisch oder Romulanisch sprechen.

  11. Hauptsache die Rentner 😉 echauffieren sich hier über ein Fremdwort, dessen Bedeutung sie innerhalb weniger Klicks selber heraus finden könnten.

  12. Es ist aber kein Fremdwort. Es ist ein völlig unnötiger und verwirrender Anglizismus, der den Text keinesfalls verständlich(er) oder stilistisch wertiger macht.
    Auch wenn bei Indigogo der Anglizismus ursprünglich verwendet wird (dort aber wenigstens halbwegs korrekt als Substantiv, denn es gibt für das Verb „to perk“, das annähernd das meint, was der Autor sagen möchte).
    Wenn man professionell bloggt sollte man schon auf sowas achten, finde ich. Vor allem, wenn die deutschen Begriffe („Spende“, „Beitrag“, „Beteiligung“, etc.) alles andere als exotisch sind.

    (Disclaimer: Bin kein Rentner. Noch lange nicht).

  13. Korrektur:
    … es gibt für das Verb „to perk“ selbst im Englischen keine Bedeutung, die annähernd das meint,…

  14. 360 Quick Scoper says:

    „geperked“? Nie gehört. Ich kenne Perks aus dem Multiplayer von Call of Duty.

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