JBL Boombox 2: 24 Stunden Musikbeschallung im 6-Kilo-Koloss

JBL bringt mit der Boombox 2 einen Nachfolger für seinen akkubetriebenem Bluetooth-Lautsprecher. Der integrierte Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 10.000 mAh (72,6 Wh) bietet Musikwiedergabe von bis zu 24 Stunden und kann als Powerbank benutzt werden – braucht aber auch rund 6,5 Stunden bis er wieder voll ist. Zum Bespielen des tragbaren Lautsprechers kann Bluetooth 5.1 verwendet werden. Tragbar dürfte hier für manchen ein dehnbarer Begriff sein, denn der Koloss mit seinen Abmessungen von 484 x 201 x 256 mm bringt fast 6 Kilogramm auf die Waage.

Im Inneren stecken dann zwei Hochtöner (0,75 Zoll), sowie 2 Tieftöner (4 Zoll). 40 Watt entlockt man dem Lautsprecher im stromgebundenen Betrieb, im Akku-Modus kommt man auf eine Leistung von 30 Watt. Mit IPX7 hat man eine Zertifizierung parat, sodass der Outdoor-Betrieb und sogar Untertauchen im Wasser bis zu 1 Meter dem Lautsprecher nichts anhaben soll. Mittels PartyBoost lässt sich der Lautsprecher zudem mit anderen kompatiblen Lautsprechern verbinden.

Die Unterschiede zum Vorgänger scheinen im Detail zu liegen, bei der Boombox 2 setzt man wohl auf neue Materialien und hat somit unter anderem die Griffigkeit des Henkels überarbeitet. Auch einen stolzen Preis ruft man auf: 499 Euro soll die JBL Boombox 2, welche ab sofort verfügbar ist, kosten. Wen die Neuerungen nicht locken, der ist wohl mit der Vorgänger-Variante besser bedient: Diese bringt es inzwischen auf einen Preis von unter 300 Euro.

Funktionsumfang
  • Längste Spielzeit: 24 Stunden Musikgenuss mit einem eingebauten Lithium-Ionen-Akku
  • JBL Original Pro Sound: Garantiert beeindruckender Sound mit gewaltigem Bass
  • Kabelloses Bluetooth-Streaming: Kabellose Verbindung mit jedem Smartphone oder Tablet
  • PartyBoost: Mit einer unbegrenzten Anzahl anderer JBL PartyBoost-kompatibler Lautsprecher verbinden
  • Wasserdicht nach IPX7-Standard: Der Lautsprecher kann überall mitgenommen werden, ohne sich Gedanken über mögliche Wasserschäden machen zu müssen
  • Eingebaute Powerbank: Über einen USB-Anschluss können Smartphones und Tablets auch während der Musikwiedergabe aufgeladen werden

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

11 Kommentare

  1. Meine Frau hat seit letztem Jahr das Vorgängermodell. Primär für den Musikunterricht, aber auch um unkompliziert und transportabel mal draußen eine größere (und lautstarke 🙂 Kindergruppe für längere Zeit mit Musik zu versorgen. Natürlich ist das Ding nicht mit einer ausgewachsenen PA zu vergleichen und auch für den High-End HiFi-Freund ist bestimmt eine andere Lösung besser, aber ihre Anforderungen erfüllt das Teil voll. Laut, Klang ok, lange Akkulaufzeit, transportabel, robust und wasserfest.

  2. David Toni says:

    Sehr schade, was JBL für das Geld da gemacht hat, meiner Meinung nach.. Bluetooth only ist im Jahre 2020 einfach nicht mehr zeitgemäß. Deutlich besser wäre eine WLAN-Connection mit Sprachassistenten wie Alexa und Bluetooth für den Betrieb außerhalb. So hätte man eine starke Konkurrenz zum Sonos Move haben können – schade, dass JBL sich da nicht für entschieden hat.

    • Als Konkurrenz zum Sonos Move würde ich die boombox nicht sehen, die spielt in einer höheren Leistungsklasse. Wenn man da noch WLAN und Sprachassistent eingebaut hätte, wäre das Ding noch teurer geworden.

    • Hätte das Ding Alexa würde ich es keines Falls kaufen. WLAN? Wozu? Die Bluetooth-Verbingung reicht aus das ich damit im ganzen Haus (und Garten) rumlaufen kann. Wozu braucht man mehr Reichweite (und kurzere Akkulaufzeit)?

  3. „Im Inneren stecken dann zwei 40-Watt-Lautsprecher für den stromgebundenen Betrieb und zwei 30-Watt-Lautsprecher für den Akku-Modus.“

    Was soll man da bitte drunter verstehen?
    Ich versteh das man nur sinnlos Gewicht und Material verschwendet hat. Wiso nicht nur die 2 30W die egal wie eben laufen, warum schleppt man die 2 40W Gewichte sinnlos mit und können nur Teils genuzt werden? Da hätte man sich damit sicherlich 1/4 der Preises sparen können und vermutlich ca. 1/2 Gewicht.

    • Es sind je zwei Hoch- und Tieftöner verbaut und je nach Stromversorgung ist die Leistungsaufnahme unterschiedlich. Wahrscheinlich hat er einfach den Pressetext durch DeepL gejagt und ohne Verständnis wiedergegeben. Über die Tonqualität oder maximale Lautstärke sagt das auch nichts aus.

      • Felix Frank says:

        Hat er nicht einfach durch DeepL gejagt und gab in der Pressemeldung auch keinerlei Angaben zur Leistung. Daher hatte ich auf die simple Auflistung im Specs Sheet zurückgegriffen:
        Nennleistung: 2 x 40 W RMS
        (AC-Modus), 2 x 30 W RMS
        (Akku-Modus)

        Aus dieser plumpen Auflistung kann man denk ich schonmal falsche Schlüsse ziehen oder 😉

        • Ich fand es eigentlich gleich ersichtlich. Aber klar, das kann passieren.

        • Ok so glaub ich dann ehe das eben gedrosselt wird damit der Akku länger hält und statt 40W eben auf 30W im Mobilmodus redutiert. Dann ergibt das schon ehe Sinn mit der Erklärung von 2 Hochtöner 2 Tieftöner wobei die Tieftöner sind Tief-Mitteltöner wie immer wenn keine 3 eingebaut sind.

          • Felix Frank says:

            Genau, machte mit dem Hinweis dann auch Sinn aber manchmal steht man eben auf dem Schlauch
            Habs auch angepasst entsprechend 😉

  4. „Garantiert beeindruckender Sound“
    Hihi, da fragt man sich wie diese „Garantie“ im Detail funktionieren soll.

    BTW die JBL Flip 5 kann ich jedem empfehlen, klasse Produkt, stabil, guter Sound und günstig im Verlgeich.

Schreibe einen Kommentar zu David Toni Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.