Inbox „kommt zurück“: Simplify Gmail erhält Bundles-Funktion

Viele von uns und auch von euch waren sich damals einig, dass das Einstellen von Inbox, Googles beliebterer Mail-App, definitiv keine gute Idee war. Einer der Hauptgründe dafür war vor allem die nun nicht mehr existente Bundles-Funktion, mit welcher eingehende Mails auf Wunsch kategorisiert wurden und wodurch ich sie schneller und besser scannen und bearbeiten konntet.

Einige Funktionen von Inbox sind seinerzeit in Gmail implementiert worden und wer es ein wenig entschlackter haben wollte, der hat sich Simplify Gmail installiert, eine Browsererweiterung aus den Händen von Michael Leggett, Leitender Designer für Gmail von 2008 bis 2012 und Co-Founder von Google Inbox.

Und genau jene Erweiterung soll nun schon bald mit einer eigenen Bundles-Funktion bestückt werden, die im Grunde wie das Original seinerzeit funktionieren soll. Nutzer der Erweiterung können einen Blick in deren Canary-Channel werfen, wo die Aktualisierung bald aufschlagen soll. Leggett plane laut FastCompany.com außerdem noch weitere Features von Inbox in seine Erweiterung einzubauen. Dazu zähle auch die Möglichkeit, Erinnerungen und Notizen in E-Mails integrieren zu können. Hierfür gibt es allerdings bisher noch keinen Zeitplan.

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15 Kommentare

  1. Haben Extensions Zugriff auf meine Mails, traue ich ihr nicht. Wer weiß, was die da heimlich kopieren wie viele andere Extensions, die danach aus dem Store geflogen sind…

    • Damit darfst du dann aber gar keine Extensions zulassen die Zugriff auf eine Webseite haben. Also auch Adblocker nicht da diese auch die Webseite auslesen können und damit dein Gmail.

      • Mein Adblocker liest mit Sicherheit meine Mails nicht.

        • Tja, da musst du aber genauso drauf vertrauen wie du eben auch der Extension trauen müsstest, die die Oberfläche von Gmail ändert. Diese Extension hier hat immerhin „nur“ Zugriff auf Gmail, der Adblocker aber auf *alle* Seiten

        • > Mein Adblocker liest mit Sicherheit meine Mails nicht.

          Das wäre so, wenn Du einen Adblocker nur im Browser hast und die Mails mit einem Mailprogramm liest. In dem Fall hättest Du allerdings keinen Schutz in allen anderen Apps ausser im Browser.

          Ein VPN-basierender Adblocker könnte deine Emails ebenso lesen wie ein /etc/hosts-basierender, und ein AddOn-basierender könnte deine Mails lesen, falls Du ein Webinterface benutzt.

          Was benutzt Du?

    • Super. Du traust einem Betriebssystem einer Mega-Corporation, die von Werbung und Nutzerdaten lebt.

      Du traust auch einem Programm, das auf diesem Betriebssystem Zugriff auf alle deine Mails hat.

      Du traust aber NICHT einem Programm, das für Geld gekauft werden muss.

      Du musst ja nicht jedem Vertrauen, aber zumindest solltest Du dein Vertrauen mal nach Vertrauenswürdigkeit sortieren.

  2. joshuabeny1999 says:

    Nachteil der Extensons: Funktioniert nur im Webbrowser auf dem PC. Auf dem Mobile wo ich hauptsächlich meine Mails abrufe, geht es nicht. Deshalb bin ich seinerzeit zu Spark gewechselt. Ich nutze mein Mail-Adressen hauptsächlich auf meinem Smartphone.

    • Danke für den Tipp mit Spark. Sieht auf den ersten Blick echt super aus.

      • Marvin Spiegel says:

        Spark ist eine der besten Mail Apps überhaupt, nutze es seit vielen Jahren auf macOS und am iPhone.
        Leider ist der Datenschutz ein großes Fragezeichen.

        • Joshuabeny1999 says:

          Ich glaube schlimmer als Gmail ist es nicht. Und Google Inbox war ja von Gmail abhängig. Spark hat ne ausführliche Datenschutzerklärung. Und ist nun mal so, wenn man Funktionen wie smarte Inbox oder so wünscht, dass sie die Mails lesen müssen.

          • Das Problem an Spark ist dass es für die ganzen smarten Funktionen dein E-Mail Passwort auf ihren eigenen Servern gespeichert. Du gibst also deine E-Mail-Adresse und Zugangsdaten an einen externen Betreiber weiter. Wenn ich mich nicht täusche macht oder macht es zumindest auch Outlook mit seinen Apps das eine ganze Weile. Wurde deswegen an manchen Institutionen auch verboten.

  3. Leider ist die Extension mittlerweile kostenpflichtig und gar nicht mal so günstig.

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