Ideal für Betas: macOS in einer virtuellen Maschine ausführen

Wir haben in diesem Beitrag schon beschrieben, wie man zwei Installationen von macOS auf einem Mac ausführen kann:

Das läuft dann, abhängig von eurem Mac, natürlich nativ und bestenfalls butterweich. Was aber, wenn man nicht immer hin und her booten möchte – und der Einsatz einer kostenpflichtigen Software wie Parallels zur Virtualisierung nicht infrage kommt?

Da haben wir dann etwas für euch:

Passend zu macOS 13 Ventura beschreiben wir die Installation der Beta auf einem Mac mit Apple-Chip. Vorausgesetzt wird die kostenlose Software UTM, von der ihr vielleicht schon einmal bei uns im Blog gelesen habt. Mit UTM könnt ihr nicht nur macOS in einer virtuellen Maschine laufen lassen, auch Windows und Linux sind kein Problem. Aber – hier geht’s ja um macOS 13 Ventura. Es ist wirklich grundsätzlich kein Hexenwerk und eigentlich in wenigen Augenblicken erledigt.

Voraussetzung: Die aktuelle Version von UTM und im Falle von macOS 13 Ventura die Restore-Datei im ipsw-Format. Finale Versionen und Betas lassen sich beispielsweise auf dieser Seite gesammelt finden, die Downloads kommen von den Apple-Servern. Und ab jetzt geht’s flott:

UTM installieren und starten. Auswahl von „Create a Virtual Machine“:

Auswählen, dass es sich um eine Virtualisierung handelt:

Nun macOS 12+ auswählen:

Und dann über „Browse“ die vorab geladene IPSW-Datei laden:

Danach wählt man den Speicher…

…und die Größe der virtuellen Festplatte aus:

Am Ende vergibt man einen griffigen Namen:

Klickt auf Start:

Wartet ein paar Minuten, bis das Setup startet und führt dieses durch:

Und legt dann los, wie ihr wollt:

Ein paar Anmerkungen: Im Verlaufe des Setups könnt ihr euren iCloud-Account angeben, müsst dies aber nicht. Zum Reinschauen geht’s auch erst einmal ohne. Solltet ihr übrigens nicht die Beta von macOS 13 Ventura nutzen wollen, sondern vielleicht eure derzeitige Installation, so könnt ihr da auch eure Einstellungen und Apps von einem Backup der TimeMachine in die virtuelle Maschine übernehmen.

Viel Spaß!

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Emmentaler.x says:

    Bei Windows als Gastsystem in macOS, muss ich dann beim M1 Chip Emulate verwenden?

  2. Vollkornbrodl says:

    Bei mir taucht macOS 12+ gar nicht auf, obwohl ich die aktuelle Version von der HP geladen habe.

    • Kann das sein, dass das nur auf Apple Silicon-Geräten funktioniert? Bei mir taucht es auch nicht auf…

      • Bartenwetzer says:

        Kann es sein, das das im Artikel steht ?

        • „beschreiben wir die Installation auf einem Mac mit Apple-Chip“ sagt zwar nicht, dass es auf anderen Geräten überhaupt nicht funktioniert aber gut, hätte ich daraus wohl tatsächlich schließen können.

      • Korrekt, UTM setzt einen M1 Chip voraus, läuft also nicht auf Macs mit einem Intel Chip.

  3. Bei mir (macOS 12.4, M1) erscheint beim erstmaligen Starten der VM (macOS Beta 3) der Hinweis, dass Software heruntergeladen werden müsse, um macOS in Virtuellen Maschinen zu installieren. Der Updater sucht die Software und scheitert dann mit einem Fehler.

  4. Error-404 says:

    Die Software kann nicht installiert werden, da sie derzeit auf dem Softwareupdateserver nicht verfügbar ist.
    Wo lieg der Fehler

  5. Bartenwetzer says:

    Setzt natürlich entsprechend Platz und damit Größe der SSD voraus.

  6. Also bei mir läuft auf einem Macbook Air M1 mit UTM macOS Ventura Beta recht gut. Lies sich auch leicht installieren. Was allerdings nicht funktioniert ist das Anmelden mit einem iCloud Account. Das wird aber glaube ich auch irgendwo im Github von UTM genannt, dass das nicht funktioniert. So kann man leider nur bedingt was testen. Vieles setzt den Account voraus. Alleine schon das Aktualisieren der Apps aus dem App Store. Bei Parallels steht für ein virtuelles macOS übrigens das gleiche da. Soll auch nicht mit iCloud funktionieren.

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