HTC Vive stellt mit Vive Focus neue VR-Lösungen für Unternehmen vor

HTC  Vive hat gestern eine neue Premium-VR-Lösung für Unternehmen vorgestellt, die aus einer neuen Plattform, neuer Hardware und neuer Software besteht und speziell für den Enterprise-Einsatz gedacht ist, die Basis dafür ist Qualcomms Snapdragon 835 Mobile VR-Plattform. Konkret handelt es sich um eine neue Brille namens Vive Focus, die Open-VR-Plattform Vive Wave VR SDK und das Tool zur Zusammenarbeit Vive Sync.

Vive Focus bekommt seine Inhalte von VivePort und benötigt weder externe Basisstation noch Sensoren. Verbaut hat der Hersteller zwei 3K-AMOLED-Displays mit einer Auflösung von 2880 x 1660 Pixeln, das interaktive World-Scale Tracking und ein Sichtfeld von 110°. Das VR-Erlebnis kann ohne Kabel mit eingebauten Lautsprechern bis zu drei Stunden dauern, erst dann muss wieder geladen werden.

Sollte ein Unternehmen dedizierten Support und Services wünschen, kann das Vive Enterprise Advantage Professional Services-Programm dazu gebucht werden.

Neben der vorgestellten Hardware bietet das Vive Wave SDK die offenen Schnittstellen und die innovative Plattform an, um die Zusammenarbeit von verschiedenen Headsets und VR-Zubehör zu ermöglichen. Entwickler sollen somit effizienter arbeiten und auf eine größere Kundengruppe zugreifen können. Der Hersteller Shadow Creator ist einer der ersten Hardware-Partner, die diese Plattform nutzen.

„Die Partnerschaft mit Vive und Wave hilft uns in zweierlei Hinsicht“, erklärt Jinxin Hu, COO von Shadow Creator. „Durch die offene Plattform ist es uns möglich, mit weiteren Nutzern auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten und uns neue Umsatzquellen zu erschließen. Zudem versprechen wir uns durch die Zusammenarbeit einen höheren Bekanntheitsgrad weltweit.“

Zu guter Letzt wird Vive Sync die Zusammenarbeit in der virtuellen Realität stärken und Nutzern die Möglichkeit geben, VR-Meetings abzuhalten. Natürlich hat man noch einiges an Partnern an Bord, die ihre Begeisterung über die Zusammenarbeit ausdrücken, hier ein Beispiel von Volkswagen:

„Die Volkswagen Group ist begeistert, mit Vive zusammenzuarbeiten und Virtual Reality in unsere internen Prozesse zu integrieren. Wir konnten bereits eine deutliche Steigerung der Effizienz und der Effektivität unserer Programme feststellen. Wir freuen uns, diese nächste Phase der Nutzung von Vive Focus und der Vive Wave-Plattform mit Vive gemeinsam einzuläuten.“ – Dennis Abmeier, Volkswagen Group IT/Digital Realities.

Ich habe durch meinen Job nun auch schon einiges zu Industrie 4.0, IoT, smarten Systemen etc. bei Unternehmen mitbekommen. Viele Anwendungsfälle greifen dann aber eher auf AR per Hololens und Co. zurück, um beispielsweise Servicemitarbeiter bei der Reparatur von Produktionsmaschinen zu unterstützen. Letztendlich wird man beide Technologien abhängig vom Anwendungszweck sinnvoll einsetzen können.

Das VIVE Focus Headset kostet 699 Euro und bringt einen Controller, zwei AAA-Batterien, USB-C Kabel, Power Adapter, Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise und Gewährleistungskarte mit. Es kommt mit einer 6-monatigen, eingeschränkten Garantie und darf nur von Entwicklern genutzt werden. Vive Enterprise Advantage kostet knapp 155 Euro und erweitert das Produkt um eine 2-jährige Garantie und entsprechenden Service.

Alle Details dazu findet ihr auf der dazugehörigen Produktseite.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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