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HTC One mini 2: Kein Lollipop

HTC One mini 2

Ende Mai 2014 kam es auf den Markt: das HTC One mini 2. Das kleinere Modell des großen Flaggschiffes, welches für damals schon stattliche 449 Euro auf den Markt kam und Android 4.4.2 KitKat mit sich brachte. In Sachen Android 5.0 Lollipop für das HTC One mini 2 sieht es derzeit zappenduster aus, wie HTC via Twitter kommunizierte. Das Gerät würde mit Android 5.0 Lollipop nicht die optimale Experience liefern, sodass es bislang nicht geplant ist, ein Update auf die neue Version von Android an die Nutzer zu verteilen.

Nicht das erste Mal, dass Nutzer eines Smartphones von HTC diese Aussage hören. Anscheinend langt HTC 1 GB RAM und ein Qualcomm Snapdragon S400 mit 1,2 GHz nicht, um Android 5.0 Lollipop nebst eigenen Anpassungen auf dem HTC One mini 2 richtig gut laufen zu lassen, sodass man dies den Nutzern als Update geben kann. Mutigen Nutzern, die etwas anderes ausprobieren wollen, kann man da also nur den CyanogenMod 12 ans Herz legen, der für das HTC One mini 2 zu haben ist.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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30 Kommentare

  1. Bei der Hardware kein Wunder, dass die HTC Bloatware da laggt.

    Gibt es eigentlich außer bei Sony überhaupt „Mini-Modelle“ welche nicht mit einer total abgespeckten Hardware daher kommen?

  2. besucherpete says:

    Das bestätigt wieder meine Auffassung, die ich schon seit Jahren vertrete: Wenn es schon ein Android-Smartphone sein soll, dann kommt nur ein Nexus in Frage.

  3. Schon heftig – noch nicht mal ganz ein Jahr alt …. und nicht jeder kauft ein neues Modell sofort.
    Dagegen spricht eigentlich indirekt so etwas wie Gewährleistung: sollte man sich mal überlegen ob es da nicht auch eindeutig lauten müsste ‚innerhalb der Gewährleistung müssen Geräte mit (verfügbaren) Updates versorgt werden. Sonst: Mangel

  4. Nein. Gibt es nicht. Ich finde es ehrlich eine Frechheit bei dem Preis kein Update nachzuliefern. Das Gerät kam im Mai 2014 auf dem Markt. Lollipop folgte im Herbst desselben Jahres und ein Jahr nach Marktstart geben die bekannt, dass es nicht einmal Lollipop bekommt?

    Ich meine ich verstehe die Heulerei bei den ganzen Low/Mid-Range Geräten nicht, wofür man 150-300 Euro bezahlt und weiß, dass man halt kein Premium-Modell mit Premium-Support kauft. Aber bei einem Gerät das eine UVP von 449 Euro hat?

    Und wenn es an der Hardware liegt, dann hat man da halt schlicht einen Fehler gemacht. Läuft das Desire 816 (welches ja Lollipop bekommen hat) nicht auch mit nem SD400?

    Minis halt.

  5. HTC hat offenbar schon genug Kunden. Und von diesen abgespecken Mini-Modellen halte ich auch nichts. Nur 1GB RAM wird in diesem Fall wohl dafür verantwortlich sein, das die HTC-Oberfläche nicht mehr „optimal“ dargestellt werden kann. Für eine schlanke Lollipop-Custom-ROM wird das aber noch reichen.

  6. Und dann wundert HTC sich, warum die Kunden immer nur EINMAL ein HTC-Gerät kaufen….. (und danach dann besser einen anderen Hersteller wählen)

  7. LordRonny says:

    Und da wundern sich einige warum Android-Jünger ins Apple Lager wechseln 😉

  8. renekraeusslich says:

    Wegen so was, lieber LordRonny, wechselt man nicht ins Apple-Lager! Man wechselt höchstens den Hersteller. Beispielsweise wechselte ich von den super Galaxy Note 2 zum Moto G. Nur weil ich festgestellt habe das ich eigentlich ganz gut mit einem kleineren Gerät leben kann und dafür die Bloatware los bin.

    Und ein Bekannter wechselte von HTC auf Apple. Er bereute den Schritt schon nach 1 Woche. Denn auch bei Apple ist nicht alles heiter Sonnenschein. Alle Geräte und System haben Ihre Vorteile. Und für mich steht ganz wahrscheinlich ein weiterer Wechsel an. Nämlich der auf Windows 10! Und da ich meine Geräte nicht sofort weg schmeiße kann ich jederzeit zurück wechseln sollte es doch nicht passen.

  9. Jetzt stellt sich die Frage, wie viel User interessieren sich für die Androidversionen, ausser den Nerds? In meinem Freundes und Bekanntenkreis kennt nicht einer die Versionsnummer, von Android. Da kommt hochstens ein „Email geht doch, anrufen kann ich auch…“

  10. @Sumsen

    das sind >90% der Benutzer deswegen wird es HTC auch nicht so nötig haben. Sicherheitsupdated bekommt man mit 4.4 ja auch noch deswegen ist das nicht ganz so schlimm. Angesichts des Preises aber schlicht eine Frechheit.

  11. Bloß schade, das das HTC One Mini 2 von Cm nicht länger unterstützt wird. Der hsuptentwickler hat das Handy nicht mehr. Gibt aber zum Glück ne inoffizielle Version.

  12. Also das Problem mit HTC ist ja schon alt, das gleiche war damals mit dem HTC one x. Erst sollte es Updates geben auf 4.4 dann doch nicht, zum Glück gab es CM 11/12 dafür. Habe es dann verkauft und eins von Wiko gekauft. Mein Motto, nie wieder HTC

  13. Einmal HTC und dann nie wieder, so lautet die Devise

  14. amyristom says:

    Die Tour ziehen sie seit dem Desire / Desire HD immer wieder ab. Seitdem haben sie mich auf ewig als Kunden verloren. Nie wieder HTC, genau DESWEGEN! Und da wundern sie sich, dass sie mittlerweile unter den Android-Herstellern keine große Rolle mehr spielen. Sie lernen es einfach nicht mehr.

  15. HTC beweist mal wieder, dass man um deren Geräte einen großen Bogen machen sollte. Zu den qualitativen Mängel kommt auch noch der sehr schlechte bis nicht existente Service dazu (nach eigener Erfahrung) und als „Bonus“ auch noch kaum oder gleich überhaupt keine Updates.

    So kann man sich als Hersteller natürlich auch sein eigenes Grab noch tiefer schaufeln als es sowieso schon ist.

  16. @amyristom
    Ich bin auch ein „Desire Geschädigter“. Was mich das Ding an Nerven gekostet hat, aufgrund minderwertiger Materialauswahl, und dann auch noch der „Service“ bei der Reparatur den man nur als eine Frechheit bezeichnen konnte. Nach diesem Ausflug in die HTC Welt war ich von dem Hersteller auch geheilt.

  17. Na ja, HTC sind ja nicht die einzigen die bei 1MB Ram Probleme mit ihrem Aufsatz bekommen. CM sollte trotzdem recht gut drauf laufen und immerhin ist man damit auch gleich den ganzen Bloat los.

  18. amyristom says:

    @Ralf:
    Die Argumentation lasse ich hier aber nicht mehr gelten. Lollipop ist nicht ressourcenhungriger als KitKat, läuft „nackt“ auch auf 512 MB RAM Smartphones. Dann sollte es das auch ohne Probleme mit Herstelleraufsatz auf 1 GB RAM Smartphones tun wenn man denn nur will (wetten wir werden auch Mid-/Low-Price HTC Smartphones MIT Lollipop und MIT Sense-Aufsatz mit 1 GB RAM oder gar nur 512 MB RAM sehen). Das sind alles nur vorgeschobene Pseudo-Begründungen für „wir wollen nicht“, genauso wie es schon beim HTC Desire / Desire HD / One S / One X / usw. usw. vorgeschobene Begründungen waren.
    Und selbst wenn nicht: Ein Hersteller kann sich einmal bei seinen Smartphones im RAM verschätzen (d.h. eine neue Android Version braucht plötzlich mind. tatsächlich mehr RAM als die Vorgängerversion und der Hersteller hat zu knapp bei einem Modell kalkuliert), aber dies ist hier zum einen nicht der Fall und zum anderen müsste sich dann HTC Absicht vorwerfen lassen, da dies ja schon sehr oft vorkam.

    Wie man es dreht und wendet:
    HTC gibt hier regelmäßig ein sehr mieses Bild in Sachen Kundenfreundlichkeit ab, egal ob aus chronischem Unvermögen oder aus Absicht. Viele Konkurrenten beweisen, dass es besser geht.
    Und gerade HTC hätte solche Positivnachrichten eigentlich bitter nötig, stattdessen verkrätzen sie wie seit Jahren weiter viele ihrer Kunden genau durch solches Verhalten.

  19. Gibt es denn eine alternative mit Lollipop Update und aus Metall? Irgendjemand eine Idee?

  20. Auch ich hatte genau ein HTC, das Desire HD. Nach der Update Erfahrung mit dem Desire HD kam mir danach kein HTC mehr in’s Haus, obwohl die Geräte sonst nicht schlecht sind.

    Die sind einfach sowas von blöd bei HTC – vergraulen sich auch die letzten Kunden.

    Seitdem kaufe ich Nexus und Motorola Geräten und bin sehr zufrieden.

    P.S.: Wenn ich meinen eigenen Text nochmal lese, merke ich wieviel Groll da trotz der vielen Jahre noch drinsteckt. Kunden vergessen nicht…

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