Haustür per Smartphone öffnen

Hach ja, gerade ein kleines Video gesehen, dass mich wieder in Verzückung geraten ließ. Jau, wir leben im Jahr 2011 und technischer Heck Meck ist an der Tagesordnung. Aber so einen Selbstbausatz für ein Türschloss-System für knapp 300 Dollar finde ich schon sexy. Zack – per App die Haustür abschließen oder öffnen. Ja natürlich, man kann jetzt einwerfen, dass es sicherlich nicht besonders sicher ist, da eine Software vielleicht anfälliger ist, als ein reines Schloss, welches per Schlüssel geöffnet wird.

Mit dem System namens Lockitron kann man übrigens auch temporär einen Schlüssel versenden, der zum Beispiel für Freunde gültig ist. Mal sehen, was die Zukunft bringt – ich rate mal, dass sich mein Haus oder meine Wohnung in 20 Jahren nicht nur mit einem schnöden Schlüssel öffnen lassen. Vielleicht kann man dann auch gleich per Knopfdruck einen Gasanbieterwechsel vornehmen :). (via)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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43 Kommentare

  1. Das ist nur „geil“ 🙂 Ich will das auch haben…lediglich meine Frau würde mich bei solchen (überflüssigen) Ausgaben vor die Tür setzen und mir das App löschen 🙂

  2. Die Alternativen zum schnöden Schüssel gibt es ja schon; es muss nur sicher und für Privatpersonen bezahlbar sein. Da du ein technikaffiner Mensch und sicherlich Vorreiter beim Nutzen neuer Technologien bist, wird es bei dir bei weitem keine 20 Jahre dauern.

  3. Kannst auch einfach ein Schloss mit Pin-Pad nehmen. Da kann man auch richtig gute haben. Da hat jeder Benutzer eigenen PIN und die werden gelogt, kannst du sehen wann wer nach Hause gekommen ist. Kannst einmal PIN vergeben für Gäste usw usw usw

  4. Coole Idee. Würde ich sofort bei mir einbauen. Ist auch nicht unsicherer als mein Schloss denke ich, und die Idee Freunden einen OneTime Code schicken zu können ist genial

  5. Für was haben wir denn unseren neuen tollen ePerso? Das müsste doch recht einfach zu realisieren sein 😉

  6. lol…

    Naja, ich denk nicht, dass sich sowas je durchsetzen wird. Abgesehen von den sicherheitsrelevanten Aspekten ist das einfach viel zu umständlich und dauert zu lange. Ich sag nicht, dass es es das klassische Schloss in Zukunft geben muss. Ich hab jetzt bereits einen Schlüssel mit eingebautem Chip. Ich schließe entweder klassisch auf oder halte den Schlüssel einen kurzen Moment an den Kasten vor der Tür und komme damit ins Haus. Alles andere wird nie eine Alternative zum Schlüssel sein können. Da lege ich mich fest.

  7. JürgenHugo says:

    Man kann auch mit einer Leiter auf den Balkon klettern – die hat doch sicher JEDER Freund dabei, oder? :mrgreen:

  8. Wenn jetzt die Handy-Akkus auch noch so lange halten würden, dass das Handy nicht jedes Mal leer ist, wenn man zu dieser Türe kommt: Meins. Schade dass dies halt nicht der Fall ist…

  9. Falkentavio says:

    das ist aber ne recht eingeschränkte Sache.
    http://goo.gl/kwS5A
    http://youtu.be/q73tMs-Hg2Q
    Da war ich erst dieses Jahr im Februar zu einem Lehrgang. Inzwischen lässt sich alles über ein iPhone/iPod-Touch App steuern (Android in Arbeit) und die ganze Einrichtung ist moderner (z.B. kapazitiver Touchscreen in der Küche). Nicht nur Hausautomation ist dort integriert, es gibt auch eine digitale TV-Zeitschrift und mit einer TV-Karte lassen sich Sendungen aufnehmen. Was da möglich ist ist einfach genial. Der Leiter dort hat gemeint, für etwa 2000€ lässt sich ein Haus (egal ob Neubau oder als Aufrüstung) komplett damit ausrüsten.

    In Zukunft vielleicht weit verbreitet, aber für Techis mit Geld schon längst Gegenwart 😉

  10. Ich persönlich finde die idee genial… jetzt am anfang ist es meines erachtens auch noch nicht so unsicher da wohl kaum jemand gerade mein schloss ausspionieren wird. wenn das jedermann macht dann gibt es bestimmt Leute die das ausnutzen werden.

  11. also meine mind. 10 Jahre alte Auerswald Telefonanlage konnte das auch und sogar noch 2 Kontakte um zB. Licht zu schalten. Hatte ich sogar mal versucht aber wirklich genutzt hab ich das nie. Meine jetzige Siemens sx255 mit Türmodul kann das bestimmt auch ist ja nur noch ein Steuercode „R7“ notwendig wenn zB. jemand an der Tür klingelt sehe ich die Anzeige „Tür“ aufn Telefon und dann klick ich eben „Tür öffnen“ und die Haustür geht auf. Das geht bestimmt auch von nen Handy aus zuhause anzurufen und den Kontakt schalten zu lassen. Einmal richtig Geld ausgeben kann man von Siedle auch die Videobilder im TV einblenden lassen und Funköffner-Key hinhalten geht auch die Tür auf, würde mich wundern wenn die nicht auch bald nfc einführen damit man mit Handy öffnen kann, oder fürs Gigaset eine WLan-Kiste gibt wenn man dann mit dem Handy im WLan ist einfach App starten und Tür geht auf, Evnt. kann das ja die Fritzbox schon da ist doch auch ne „Telefonanlage“ mit drin oder?

  12. Ich kann die Meinung der meisten NICHT teilen. Geil ist für mich was Anderes. Wie einfach wollen wir es Einbrechern noch machen? Handy weg, muss er nur noch die Wohnung suchen. So ein Handy verrät mehr über einen als ein verlorener Schlüssel. Und dann? Notrufnummer anrufen und „Wohnungstür sperren lassen“? Dann kommen aber auch die anderen nicht mehr ins Haus.

  13. So unsicher muss das gar nicht sein. Sehr viele Ein- und Mehrfamilienhauser haben heute noch normale Zylinderschloss-Schlüssel. Ein solches Schloss bekommst du mit einem Schlagschlüssel und entsprechender Übung wortwörtlich im Handumdrehen auf.

  14. Es sind knapp 300 Dollar und nicht Euro
    Das ist schon ein kleiner Unterschied… oder hab ich verpasst, dass Apple dieses Teil Vertreibt? 😀

  15. Bei uns ist die Tür mit der Telefonanlage gekoppelt. Eumex heißts glaub. Kann also über jeden Telefon mittels **9 die Tür öffnen 😉

    Braucht man nur noch ne Fritzbox mit Lab-Version und ein Android-Telefon mit der richtigen App. Schon öffnets mir auch die Tür ^^

  16. @n-rico: schwache Argumentation. Smartphone kann gelockt sein, ist dann so viel wert wie ein gefundener Schlüssel.

  17. @caschy: Nein, so schwach ist das nicht. Ich hab zwar noch nie ein Smartphone besessen, aber wenn Du schreibst „kann“, muss es nicht. Ich bin vom Handy ausgegangen und von meinem ehemaligem „App“-fähigem Nokia: die Tastensperre raus nehmen ist ein Kinderspiel.

  18. Warum ausgerechnet Smartphone?
    Ich hab nen Chip in der Hosentasche damit geht jede Tür Simsala Bim auf wenn ich nur nah genug dran bin. Verwaltung der Schließanlage erfolgt übers Laptop. man kann auch Chips ausgeben welche dann zum Beispiel nur eine begrenzte Zeit Zugang gewähren oder auch nur zu bestimmten Tagen oder Tageszeiten. Gibt sogar ein Erweiterungsmodul damit kann man über Bluetooth das Handy freischalten funktioniert dann ähnlich wie der Chip. So wirklich viel mehr, wie die Alten Schließanlagen mit Schlüsselverwaltung (ohjee lass da nur mal einen Generalschlüssel abhanden kommen), kosten die gar nicht!
    So ein fehlender Chip ist ärgerlich aber innerhalb von 10 Minuten System weit gesperrt.

  19. @Andreas: Da sind wir wieder beim ePerso oder Handys (‚tschuldigung: Smartphones !) mit NFC-Eignung.

  20. Irgendwie funktioniert das ganze nicht. Es im browser nur keine verbindung. Das gleiche mit samba.

  21. Stoiberjugend says:

    „da eine Software vielleicht anfälliger ist, als ein reines Schloss, welches per Schlüssel geöffnet wird.“ das kann man so nicht sagen! – http://www.youtube.com/results?search_query=Lockpicking&aq=f

  22. 300$ dafür? Mit einem Arduino, ein paar Programmierkenntnissen und ein wenig weiterer Hardware könnte man sich sowas günstiger selber basteln – sieht dann nur vielleicht nicht so schick aus 😛

  23. Bei uns im Mehrfamilienhaus braucht man auch keinen richtigen Schlüssel mehr => geht über rfid siehe http://www.elock.de/

  24. ChrisCross says:

    Ich hab letztens noch irgendwo gesehen, dass man sich in manchen Tattoo-Studios RFC-Chips implantieren lassen kann. Die haben wohl eine weltweit einmalige ID (und teilweise auch weitere Funktionen), damit gehen auch schon solche Spielchen, wie Tür auf wenn man die Klinke anfasst, Laptop wird automatisch entsperrt etc. Man kann die auch selber programmieren etc. Richtig cool aber extra dafür etwas implantieren lassen.. naja ich weiß nicht und günstig wars auch nicht wirklich.

  25. coriandreas says:

    Nur meine Glaskugel sagt voraus, dass wir den Key nicht mehr in der Hand halten (Smartphone/tablet), sondern auf der Nase aufsetzen: Per HUD/eGlass-Videobrille und 3D-Datenhandschuh macht bspw. AR (Augmented Reality) auch mehr Sinn! Ein virtueller Fingertipp/schnipp genügt, nach dem Motto: Veni, vidi, vici oder er kam, sah, siegte;-) Oder gleich die Cyber-Variante per Gedanken-Controller und dazu passenden HAL-Exoskelett?!

  26. Was für eine coole Idee. Eignet sich auch für Carsahring Systeme. So kann man den Autoschlüssel an den Carsharer übergeben. Oder den Garagenschlüssel.

  27. @Heiko: Den Log-Modus aber bitte – für die Nutzer nachvollziehbar – abschaltbar machen. Zumindest finde ich es auch in einer gut funktionierenden Familie nicht positiv, wenn die Schließzeiten jedes Nutzers sekundengenau protokolliert werden.

  28. @Michael: Die Carsharing-Anbieter haben seit Jahren elektronische Schlüssel, aber auf RFID/PIN-Basis: http://www.sixticarclub.com/carsharing/faq/

  29. Also ich öffne meine Haustür daheim schon eine ganze Weile mit iPhone / Android 😉
    Für die Türe http://bit.ly/kGcarF und dann noch die Zentrale http://bit.ly/lBBjVf und gut ist 😉

    Damit kann man alles mögliche mit steuern

  30. hmm, können telefonanlagen und türsprechsysteme schön sehr lange…

  31. Könnte ich jetzt schon — von jedem Handy aus: Müsste nur eine MSN oder VoIP-Nummer an die Türsprechanlage durchleiten und eben dieser erlauben per MFV-Code zu öffnen auch in dem Fall, wenn sie angerufen wird (ist aus Sicherheitsgründen normalerweise deaktiviert…)

  32. In Zukunft wird sich mit ziemlicher Sicherheit der implantierte Chip durchsetzen. Mit dem wird man dann so ziemlich alles machen können was einen Identitätsnachweis erfordert.

    Es ist nur eine Frage der Zeit bis sowas den Ausweis ersetzt. Und mit so einem Chip in der Person kann man auch klasse die Leute auf Schritt und Tritt verfolgen. Wundert mich eigentlich, dass sowas noch niemand gefordert hat.

  33. Wir haben *ihn* bestimmt schon alle. Von wegen Grippeschutz-Impfung.
    Komm Scully… wir haben noch viel zu tun…

  34. Tztztz, es gibt so viele unnötige Dinge, für die der Mensch wertvolle Ressourcen und Energie verschwendet, der Spieltrieb scheint auch bei „Erwachsenen“ von Jahr zu Jahr zuzunehmen. Finden Menschen so wenig Sinn in ihrem Leben, dass sie so geil auf Dinge sind, die früher eigentlich nur Kinder interessiert haben?

  35. ua an Fritz!Box Besitzer – wie Carsten ,-)
    HowTo um mit dem Handy die Haustür o.ä. zu öffnen
    http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=180121

  36. @Ironfist: Wenn du das *Kind* in dir aufgrund deines Erwachsenseins nicht zulassen kannst, dann tust du mir einfach nur leid. 😉

  37. Man bleibt immer Kind – nur die Spielzeuge werden teurer.

  38. Tür Öffnen geht auch für fast 0€. Einfach nen Türöffner an den Analogen Ausgang der Fritte und alles ist toll. Nummer anrufen und schon geht die Tür auf 😉

  39. Fenster und Türen öffnen und schließen per App ist doch schon ein alter Hut: Stichwort „Hausautomation“.

    Keymatic, gibt es schon lange ist von ELV und kann in die Hausautomation wie Homematic eingebunden werden. ABUS vertreibt die Keymatic auch. Kann man teilweise schon für 99€ bekommen.

    http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12502&refid=

    Kannste auch mit APP öffnen/schließen etc.

  40. „Lockitron works by sending a signal from your phone through our servers to a small device that plugs into your internet router. This in turn talks to your door telling it to lock or unlock.“

    Sehr schön, nun geben wir Firmen schon zugriff auf unsere Eingangstüren…

    Wenn der Dienst gehackt wird, hat der Angreifer dann die Kontrolle über eure Tür 😀

  41. Der Weg wird da hingehen, definitiv. Als mein Sohn vermeintlich seinen Schlüssel verloren hatte (haben wir später wieder gefunden), habe ich mich nach solchen Dingen umgesehen. Ich habe mir dann einen Abus-Hometec-Türöffner geholt. Jetzt hat jeder in der Familie seinen eigenen Zugangscode und kann die Türe damit öffnen. Ist garnicht schlecht, aber eine Insel-Lösung.
    http://www.abus-hometec.de/

    Einen klaren Schritt weiter geht z.B. io-homecontrol von Somfy und anderen Herstellern. Das ist eine funkbasierte Lösung, die objektübergreifend ist. Man kann damit Rollladen, Markisen, Fenster, Türen, Licht, etc. steuern. Entweder klassisch mit Handsender oder aber vom PC aus. Es gibt auch Apps für iPhone, iPad und Android.
    http://www.rollladenblog.de/somfy-tahoma-box-ist-nun-lieferbar/268/

    Ich stehe auf Zugangslösungen per Fingerprint. Da braucht man seinen Schlüssel nicht mehr und muß sich auch keinen PIN merken. Auch da gibt es schon Ansätze.

  42. geht auch kochen damit 😉 ?

  43. was hat die zukunft gebracht ? 😉

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