Google News Showcase: Landesmedienanstalten stufen Angebot als Medienplattform ein

Seit Ende 2020 gibt es auch in Deutschland den Google News Showcase. Hierbei handelt es sich um hervorgehobene Nachrichten von Portalen, darunter Spiegel, Golem, Focus Online, Die Zeit, diverse „Portale“ der Funke Mediengruppe und weitere. Google zahlt dabei für diese Inhalte. Mitte 2021 dann die Einleitung eines Verfahrens durch das Bundeskartellamt. Jenes sah unter anderem das Problem, dass es Verlage geben könne, die sich diskriminiert fühlen.

Jetzt aber darf man bei Google erst einmal zufrieden sein, denn die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) hat heute die medienrechtliche Qualifizierung des Dienstes „Google News Showcase“ als Medienplattform beschlossen.

Die Entscheidung verpflichtet Google zur Sicherstellung der Bestimmungen des Medienstaatsvertrags (MStV). Neben der Einreichung einer Anzeige hat er allem voran einen diskriminierungsfreien und chancengleichen Zugang für Inhalteanbieter zu gewährleisten. Ebenso seien die Grundsätze für die Auswahl und Präsentation von Angeboten und Inhalten transparent zu machen, so die ZAK – dies wiederum ist gut für Leser.

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Ein Kommentar

  1. „Google News Showcase“
    Ist das der Inhalt der meist unbenutzten App „Google News“ auf meinem Androiden?
    Das ist doch nur eine Werbeplattform für Abos von kostenpflichtigem Inhalt. Das wirft also so viel Provision für die Plattform ab, dass Google für „ausgewählte Inhalte“ sogar bezahlt? Respekt vor so viel Geschäftssinn. Gilt auch für die Contentmafia, die für das ‚beworben werden‘ Geld erhalten.

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