Google Maps: Inkognito-Modus wird getestet

Google testet in Maps aktuell mit einer ausgewählten Nutzergruppe einen Inkognito-Modus. Bestätigt wurde jener schon vor geraumer Weile, doch zu sehen war davon bisher innerhalb der App eben leider noch nichts. Innerhalb seiner Maps-Preview-Testgruppe geht es aber nun bei Google voran.

Was der Inkognito-Modus bringt? Eure Suchanfragen und euer Standort in Google Maps werden nicht zu euerem Google-Konto weitergetratscht. Auf dem folgenden Bild seht ihr, wie das ganze Spielchen in Android Auto aussieht.

Die Preview-Version von Google Maps ab 10.26 bietet nun offenbar schon den Inkognito-Modus. Anschalten lässt sich die Funktion dort über das Antippen des eigenen Profilbildes und dann die Auswahl der entsprechenden Option. Dann wechselt auch der Indikator für den Standort die Farbe. Er erscheint nicht mehr Blau, sondern in Schwarz – das sehr ihr auf dem obigen Bild nicht, es ist aber bei Verwendung der App am Smartphone der Fall.

Wann Google den Inkognito-Modus für alle Nutzer von Maps ausrollen wird? Das ist noch offen, doch zumindest gibt es nun nach mehreren Monaten endlich Fortschritte.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Wie unterscheidet sich denn der Incognito-Modus davon wenn man einfach in Google Maps mit dem Account abgemeldet ist?

    • Das man sich nicht abmelden muss?

    • Vermutlich nur darin, dass im Incognito-Modus nur du nichts davon in deinem Verlauf siehst Google aber die Daten trotzdem mit deinem Account verknüfpt abspeichern (eben nur unsichtbar für dich). Wenn du dich hingegen abmelden würdest verliert Google diese Verknüpfung der Daten. Also vermutlich reines Eigeninteresse.

      • Wenn du dich nur kurz abmeldest kann Google unter Garantie ebenfalls diese Verknüpfung vornehmen, wenn es will.

      • Wenn du dich „abmeldest“, machst du dich ja nicht für Google unsichtbar. Die haben dann noch immer genügend Informationen, um deine Daten dir zuzuordnen.
        Wenn sie hingegen Daten im Inkognito-Modus speichern, trotz der ausdrücklichen Aussage es nicht zu tun, brechen sie geltende Gesetze.

  2. Was nutzen solche Modi, wenn die Daten dazu doch bei Google landen? Warum sollte ich eine Route nicht in meiner Historie haben wollen? Wenn ich keine Aufzeichnung über meine Route haben möchte, nutze ich nicht Google Maps. Und wenn ich gar nicht getrackt werden möchte, lasse ich das Handy zu Hause.
    Das ist genauso albern wie diese Inkognito-Tabs/Fenster in Browsern. Privat brauche ich so was nicht und im Unternehmen läuft doch eh der Traffic über den Server, wo er außerhalb meiner Kontrolle protokolliert wird.

    Oder weiß im Google Maps Inkognito-Modus das Navi selber nicht, wo es hin fährt? 😉

    • Du hast vielleicht keine Verwendung dafür, aber andere schon. Wie wäre zum Beispiel einer der über 100.000 Menschen die jeden Tag in Deutschland in einen Puff gehen? Neuen Laden ausprobieren, ohne dass die Adresse im Rotlichtviertel blöd aufpoppt, wenn man später mit der Ehefrau im Auto unterwegs ist?
      Oder die Frau, die sich per Googlemaps zum Scheidungsanwalt lotsen lässt, weil ihr Mann in den Puff gegangen ist, ohne Inkognitomodus… die will auch nicht, dass er es erfährt, bevor er das Schreiben vom Anwalt in den Händen hält.

      • Wenn man so weit ist, ist die Beziehung eh schon kaputt.
        Die hätten dann lieber schon wesentlich früher entweder mal miteinander reden oder in den Swingerclub gehen sollen.

        • 50% der Ehen werden geschieden, die Hälfte der nicht-geschiedenen käme dazu, wenn das nicht so teuer wäre… war ja nur ein Beispiel.
          Wie wäre es mit dem Weg zum Psychologen/Pfandhaus/Gericht/ALDI, je nachdem, wie das eigene Umfeld so aussieht, können das alles „Hoffentlich sieht mich keiner“-Wege sein, auf denen man sich auch nicht dem virtuellen „zufällig gesehen werden“ aussetzen möchte.

          • Ich verstehe schon worauf du hinaus willst. Ich halte sowas nur für Augenwischerei. Wenn ich was verheimlichen will, dann sollte ich mich dabei nicht auf solche Mittel verlassen, sondern z.B. ein zweites günstiges Smartphone mit ner PrePaid SIM zulegen, von dem der/diejenigen, vor denen ich etwas verheimlichen will, nichts erfahren.

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