Google Maps: Beta 9.71-Teardown zeigt mögliche kommende Neuerungen auf

Über Teardowns von Google-Apps berichten wir hier ja regelmäßig. Dabei werden die einzelnen APKs der Apps in ihre Programmzeilen zerlegt und hin und wieder finden sich dabei auch ein paar interessante Einträge, die auf kommende Features hindeuten. Der heutige Teardown betrifft die aktuelle Beta-Version 9.71 von Google Maps für Android. Die Kollegen von XDA-Developers.com haben dabei tatsächlich auch einige bisher unbekannte Features ausbuddeln können.

Zuallererst scheint es bald wieder eine Möglichkeit zu geben, Straßennamen ändern zu lassen, sollte sich doch mal ein Fehler in Maps eingeschlichen haben. Bis 2017 konnten Nutzer noch über den Map Maker von Google selbst aktiv werden und fehlende Straßen mitsamt Namen implementieren. Den Map Maker gibt es inzwischen nicht mehr und somit müssen Nutzer jedes Mal Google kontaktieren, um Straßen nachtragen zu lassen. Mit dem entdeckten Feature ließe sich zumindest direkt aus Google Maps heraus die Änderung eines Straßennamens initiieren.

Ebenso konnte man ein paar Zeilen entdecken, die darauf hindeuten, dass Maps eventuell bald den Akkustand des Smartphones auslesen und wiedergeben könnte. In welcher Form das dann geschehen soll, wird nicht genauer erklärt. Bei XDA wird vermutet, dass die Akku-Information eventuell dann ausgegeben werden könnte, wenn Anwender Accessibility Services wie den TalkBack-Dienst von Google nutzen. Steht der Akku kurz davor leer zu laufen, könnte eine Ansage darauf hinweisen.

Maps-Nutzer, die regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln pendeln, könnten von der App in Zukunft noch mehr Informationen zu ihren Routen erhalten. Genauer gesagt soll Maps noch mehr Ankunfts- und Abfahrtszeiten von bestimmten Orten aus anbieten und über die etwaigen Fahrtzeiten zu den Fahrtzielen informieren. Ebenso können Reisende wohl bald ihre aktuelle Route mit anderen Personen teilen, sodass Sohnemann der besorgten Mutter beispielsweise mitteilen kann, wo genau er sich gerade befindet.

Wie ich immer wieder gerne erwähne, freue ich mich persönlich über die zahlreichen Möglichkeiten, die Maps bereits jetzt schon bietet. Dass da noch einiges möglich ist, zeigen die regelmäßigen Teardowns. Solange die App den Nutzer nicht völlig mit ihren Features überfordert, darf Google meiner Meinung nach auch gerne weiter sinnvolle Funktionen nachreichen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Und immer noch schafft Google es nicht, dass man über die zulässige Höchstgeschwindigkeit einer Strasse informiert wird.
    Oder über gefährliche Streckenabschnitte….
    Ein Armitszeugnis, oder ist das so gewollt?

  2. Weil das schon seit fast einem Jahrzehnt von den User erbeten wird?
    Die Daten hat Google.

  3. Was heißt hier „bald“ können Reisende Ihre Route teilen? Das funktioniert schon seit etwa einem Jahr! Wenn man unten auf die Reisezeit tippt, öffnet sich das Menü zum teilen der Route. (Diese Funktion habe ich übrigens schon vor zwei Jahren bei Google requested). Das mit dem Auslesen der Akkukapazität ist auch schlecht recherchiert, man sieht dadurch den Akkuzustand der Personen, die ihren Standort mit einem geteilt haben. Finde ich ganz hilfreich, dann gibt es keine bösen Überraschungen, wenn man denjenigen nicht mehr erreichen oder of der Karte sehen kann.

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