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Google gerät erneut ins Visier der EU-Kommission

Google sei laut dem Wirtschaftsmagazin Reuters erneut ins Visier der Europäischen Kommission geraten. Dies hätten Sprecher des Organs direkt gegenüber den Kollegen bestätigt. Doch worum geht es dieses Mal? Die Datensammelwut ist offenbar der Stein des Anstoßes.

So prüft man aktuell noch einmal genauer, wie und warum Google bzw. der Mutterkonzern Alphabet Daten sammele, auswerte und verwende. Es handele sich zunächst um eine vorläufige Untersuchung.  Man habe deswegen bereits einige Fragebögen an Google weitergereicht. Wie weiter verfahren wird, hängt also von den Antworten ab.

Thematisch soll es dabei konkret um lokale Suchangebote, Online-Werbung, personalisierte Werbung, Login-Angebote und Web-Browser gehen. Klingt also nach einer recht breit gefächerten Untersuchung, die gleich mehrere Aktivitäten von Google in den Fokus rückt.

Dass Google dabei in der EU-Kommission nicht besonders beliebt ist, ist kein Geheimnis: In den vergangenen Jahren verhängte man Strafen von insgesamt mehr als 8 Mrd. Euro. Google selbst ist sich natürlich keiner Schuld bewusst. So verweist man allgemein darauf, dass man Daten sammele, um seine Dienste zu verbessern und es jedem Nutzer frei stehe, persönliche Daten zu löschen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Ich hoffe ja immer noch das google endlich den Stecker zieht in Sachen „Frankreich bekommt wegen Google News von Google zu wenig Geld“. Da sind die französischen Verlage schon einmal mit auf die Schnauze gefallen und lernen es einfach nicht!

  2. Hoffentlich prangen die auch an, dass für ein YouTube Nutzerkonto zwingend ein auch ein Google Konto dazugehört.

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