Google Chromecast Ultra: Neue Generation zeichnet sich ab

Google plant einen neuen Chromecast Ultra – keine Überraschung mehr, denn darüber hatte Benny ja schon im März gebloggt. Nun verhärten sich die Informationen, denn sowohl ein neuer Dongle mit der Bezeichnung GPJ110 als auch eine neue Fernbedienung mit der Bezeichnung GPJ100 wurden durch die taiwanesische Zertifizierungsbehörde NCC gereicht.

Der neue Chromecast Ultra soll natürlich abermals 4K unterstützen. Auch HDR10+ und Dolby Vision liegen nicht fern, denn Google Play Filme & Serien soll noch in diesem Jahr für HDR10+ gerüstet werden. Als Betriebssystem soll zudem dieses Mal Android TV dienen. Ansonsten gibt es zwar keine neuen Informationen, da Google sowohl den Chromecast Ultra an sich als auch die Remote durch die Zertifizierungsstellen reicht, sollte wohl eine baldige Ankündigung anstehen.

Die Fernbedienung soll über ein Mikrofon verfügen und auch über eine dedizierte Taste, um den Google Assistant zu aktivieren. Ursprünglich wollte Google den neuen Chromecast Ultra wohl im Rahmen der Google I/O präsentieren – die Entwicklermesse musste allerdings wegen des Coronavirus abgesagt werden.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

32 Kommentare

  1. Bin mal auf die tatsächlichen „inneren Werte“ gespannt – wäre vielleicht eine Ablösung für meine Shield (2017)

  2. Ablösung durch die Shield 2017. Oweia. Bessere stabilere Hardware durch schlechtere ersetzen °_°

    • Wer nur Medien mit der Shield konsumiert, für den kann der neue Chromecast klar eine Alternative sein. Die 2017er Version unterstützt weder Dolby Vision noch HDR 10+. Einfach abwarten was da wirklich kommt.

      Ich bin weiterhin mit meiner Shield 2017 zufrieden, habe aber auch „nur“ ein 1080p Fernseher. Der reicht mir aktuell aber auch.

      • Zumal die Shield auch klar zu teuer ist für Nutzer die nur Medien damit nutzen möchten, wenn die Alternative ein Fire TV Stick 4K für 30 Euro ist.

  3. Heisenberg says:

    inzwischen eigentlich sinnlos so ein teil, da kann man zb keine werbung in yt blocken, lieber ein fire tv stick 4k nehmen, da geht das mit sideload von smart yt tv, geliehene und gekaufte filme von play movies kann man über die original yt app auch schauen, alle anderen dienste gehen da ja eh, und fernbedienung ist auch dabei, falls die einer braucht! 😀

    • Warum sollte man auch Werbung vor YT Videos blocken? Das ist dann der Grund warum es bald keine Youtuber mehr gibt, die sich für lau Mühe machen wollen qualitativ hochwertigen Content zu erstellen.

    • …gibt ja noch ein paar mehr Gründe für einen Chromecast-Stick. Nur um einen zu nennen: Google’s Pixel Smartphöner haben kein Miracast, sondern nutzen Chromecast-Technologie. FireTV-Sticks funzen da nicht…

    • Es gibt noch einen anderen Weg Werbung in YT dauerhaft zu umgehen: Man schließt einfach ein Premium Abo ab. Adblockentwickler die gerne gratis arbeiten hassen diesen Trick!

      • Kannst ja mein Abo zahlen, wenn dir das nichts ausmacht. 😉

        • Was meinst du denn, wie dieser Blog finanziert wird?

          • Naja durch so tapfere Werbefans wie Morgis, nehm ich Mal an. 😉

            Die Leute reden immer, ja, ein Abo sei doch gar nicht so schlimm. Aber wenn es darum geht anderen das Abo zu bezahlen ist es wohl doch plötzlich zu viel für sie. 😀

            Vermutlich nehmen die den Preis nur deshalb auf die leichte Schulter, weil es ja jemand anderes sein soll, der bezahlt.

            Das Geld anderer Leute gibt jeder gerne aus.

        • Doch macht es ;).

      • Ganz ehrlich würde ich sogar machen für einen angemessenen Betrag also maximal 1-2 Euro pro Monat. Die aktuell verlangten 10 Euro pro Monat sind absurd teuer für ein paar Youtube Videos im Monat werbefrei zu sehen.

        Gerne könnte Google auch Kombi Angebote machen, dass zum Beispiel Nutzer die sowieso schon für Google One zahlen auch Youtube werbefrei nutzen können.

        • Wie kommst Du auf 10€? YT Premium kostet 11,9€ (bzw. 17,99€ für Familien), dafür inkludiert es aber Google Music oder YT Music. Das Angebot finde ich schon gut, aber da ich dann nicht (wie bei Spotify) auf meine Amazon Echos streamen kann, ist’s für mich leider uninteressant.

          Kombi mit Google One fänd‘ ich generell eine gute Idee für Google in der Vermarktung. Leider sind die gerade in dem Bereich (also dem Marketing) nicht wirklich stark aufgestellt 🙁

          • Ich hatte die 10 Euro im Hinterkopf, aber nagele mich nicht darauf fest :).

            Ob ich die Kombi Youtube und Google Music nutzen soll hatte ich auch im Hinterkopf und kurz im Test, da aber die Vorschläge und Playlists bei Google Music erheblich schlechter sind als ich das von Spotify gewöhnt bin habe ich den Gedanken recht schnell wieder verworfen.

            Stimmt, das ist mir auch schon aufgefallen, was Marketing angeht kann google noch viel lernen.

            • Der Algorithmus der Empfehlungen von neuen Liedern basierend auf dem eigenen Musikgeschmack ist bei YouTube Music nach meinem Empfinden deutlich besser. Bin jetzt seit ein paar Monaten von Spotify umgestiegen und habe etliche neue Künstler kennengelernt die echt toll sind. Bei Spotify nicht so viele da fand ich die empfohlenen Künstler eher so semi und das obwohl ich das jahrelang benutzt hatte.

    • Sagen wir mal so: ohne Chromecast würde es heute sicher keinen FireTV geben. Konkurrenz sorgt für Weiterentwicklung und nicht zu hohe Preise. Ich würde das jetzt nicht als „sinnlos“ bezeichnen sondern die Fokussierung auf den FireTV als kurzsichtig…

      • Ich finde beide Geräte bislang derartig unterschiedlich, dass man kaum von einer Konkurrenz sprechen kann. Der Chromecast, der ohne Smartphone oder Tablet keinen Mucks macht, spricht eine total andere Zielgruppe an als der FireTV(-Stick), der quasi „SmartTV“ zum dranstecken ist.

        Zu einer Konkurrenz des FireTV wird der Chromecast erst, wenn er mit einer eigenen Oberfläche, eigenen Apps und einer eigenen Fernbedienung kommt – also vielleicht mit dem hier angesprochenen neuen Chromecast Ultra.

        • Ja, stimmt irgendwie. Beides sind zwar Geräte, die über HDMI mit einem Fernseher verbunden werden um darüber Inhalte zu konsumieren, im Wesentlichen Youtube, Netflix und Amazon eben, aber du hast recht, zwei völlig verschiedene Geräte, quasi überhaupt nicht vergleichbar, was ganz anderes… ?!?

          • Ja, ungefähr so anders wie eine Mercedes V-Klasse und ein Porsche Boxster, wo kein Mensch auf die Idee käme, da was von Weiterentwicklung durch Konkurrenz zu erzählen, nur weil beides PKW mit vier Rädern und Verbrennungsmotor sind, mit denen man von A nach B fahren kann. Beide sprechen durch völlig unterschiedliche Konzepte völlig unterschiedliche Zielgruppen an. Das gleiche beim Chromecast (in seiner derzeitigen Form) und FireTV(-Stick).

        • Genau so ist es.
          Und aus genau dem Grund habe ich bei mir auch einen FireTV 4K und zusätzlich einen Chromecast am Fernseher. Sind halt zwei Geräte für vollkommen unterschiedliche Anwendungsszenarien.

    • 1,50€ YT Premium in Indien bestellen und fertig ….

      • Inklusive dem Risiko, dass Google Dir wegen so einem Spielchen den Account dicht macht. Da wäre mir persönlich das Risiko viel zu hoch.

  4. Android TV und Fernbedienung… das klingt ja fast danach, als sollte der Chromecast erwachsen und eine Alternative zum FireTV(-Stick) werden.

    • Der_Hanseat says:

      Ja, eigentlich schwer verständlich, dass das so lange gedauert hat.

      Ich gebe zu – der Gedanken auf eine Fernbedienung zu verzichten und dafür das sowieso vorhandene Smartphone zu nutzen, klingt zunächst interessant und pfiffig. Aber leider nur, bis man das tatsächlich mal ausprobiert hat. In der Praxis ist dann jedes Videostopen ein Krampf. Smartphone entsperren, häufig neu kopppeln, warten, Verbindungsabbruch, Verzögerung… jemand ruft an… selbst wenn alles klappt, dauert das eben 5 Sekunden statt 0,5. Und mit den technischen Hickups teilweise Minuten.

      Nee nee nee, das Experiment hätte man relativ schnell beenden können, zumindest eine Alternative anbieten.

      • ColBiernot says:

        Interessant. Mir geht es genau anders rum. Ich besitze Chromecast & den FireTV Stick und habe den FireTV recht schnell ensorgt. Mich hat diese zusätzliche Fernbedienung dermaßen genervt. Und die Probleme von denen du spricht habe ich tatsächlich gar nicht..

      • Also ich mache das ganze über die Fernbedienung von dem Fernseher. Evtl. musst Du dafür HDMI-CEC in deinem Fernseher einschalten. Zumindest pausieren geht damit super.

        Und wenn über smartphone, dann weiß ich auch nicht genau was du mit neu koppeln meinst. Ist doch alles sofort verfügbar. Muss noch nicht mal entsperrt werden.

        Ich hatte einen bzw. mehrere Fire TV Sticks und seit einiger Zeit den Chromecast Ultra. Und muss sagen, mir gefällt es ohne laggy menüs und ohne Fernbedienung viel besser.

      • Der Rheinländer says:

        Ich glaube mit deinem Smartphone stimmt was nicht. Die Verbindung geht bei mir nie verloren. Pausieren geht auch im gesperrten Zustand. Haben die negativen Bewertungen eigentlich irgendwas mit ausprobieren zutun? Nicht zu vergessen wer andere Geräte aus dem Google Home Segment hat kann auch per Sprache steuern. Über die CEC Schnittstelle kann man die Inhalte auch pausieren.

  5. Es wird hoffentlich mehr herauskommen als ein läppischer MagentaTV Stick Klon zum (orakelt) höheren Preis.

  6. Warum mal wieder nur Video? Google hat leider den Chromecast Audio eingestellt , was ich nicht verstanden habe. Gutes kleines Gerät das aus jeder Aktivbox oder einer vorhandenen HiFi-Anlage ein multiroom-System machte , entweder per 3,5-mm-Klinke analog oder über optischen TosLink , sogar bis zu 24 Bit bei 96 kHz Samplingrate. Also eine gute Basis für saubere tonübertragung . Und kein geschlossenes System wie Sonos wo alles in einem Gehäuse ist sondern Streaming-Puck und HiFi-Equipment waren frei kombinierrbar . leider wurde der Audiopuck ersatzlos eingestellt. Schade . eine verpaßte Chance.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.