Glaskugel: Welche Technologien verändern den Alltag bis 2020 stark?

Bei Statista hat man 1000 Personen im Alter zwischen 14 und 64 Jahren zur digitalen Zukunft befragt. Konkret sollten die Befragten einen Blick in die Glaskugel werfen und mutmaßen, welche Technologie bis zum Jahr 2020 unseren Alltag stark verändern wird. Mehrfachnennungen waren möglich  und folgendes kam dabei heraus:

infografik_3044_Diese_Technologien_erwarten_die_Buerger_Deutschlands_n

Selbstfahrende Fahrzeuge, wie unter anderem von Google, Daimler und Audi getestet, werden nach Ansicht der Befragten am stärksten unseren Alltag bis 2020 verändern, gefolgt von Drohnen für den Paketversand und Helmen und ähnlichen Geräten für die Darstellung virtueller Realität. Auf Platz 4 steht die Smartwatch  – allerdings sind satte 14,5 Prozent der Meinung, dass  keine der zur Auswahl stehenden Technologien den Alltag stark verändern wird. Persönlich würde ich auch die selbstfahrenden Fahrzeuge auf dem ersten Platz sehen, allerdings den Drohnen weniger Bedeutung zusprechen. Wie schaut es bei euch aus?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

23 Kommentare

  1. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner der oben genannten Technologien bis 2020 der Durchbruch gelingen wird. Dazu ist der Zeitrahmen mit 5 Jahren einfach zu eng gesetzt.

    – Autonomes Fahren wird in Zukunft eine große Rolle spielen, aber ich denke das wird aus rechtlichen und Kostengründen erst in 10-15 Jahren richtig starten
    – Drohnen für den Paketversand werden sich denke ich erstmal nicht durchsetzen, die rechtlichen und technischen Hürden sind da einfach noch zu groß
    – Smartwatches.. na ja, vielleicht fällt jemandem für die Teile ja bis 2020 eine Sinnvolle Verwendung ein, sehe ich aber noch nicht kommen
    – VR-Technik ist schon interessant, wird aber denke ich noch mindestens 10 Jahre brauchen bis sie ansatzweise praktische Applikation findet

  2. Gut, dass wir in Deutschland leben…. In einem von Kriesen und Kriegen gebeutelten Land würden Drohnen an erster Stelle stehen….. Nur dass der Paketversand dann nach dem Einsatz der Drohne passiert…..

  3. Ich stimme Jon voll und ganz zu. 2020 ist zu nah!

  4. Irgendwie sehr platt… Das sind die Klassiker der breiten Alltagsberichterstattung – Google-Autos, Amazon-Drohnen, Apple-Watch – Dinge von der die Masse in den Klatschblättern halt schon mal was gehört hat. Von neuen Technologien in z. B. medizinischen (Implantate) und sonstigen wissenschaftlichen (Mikroskop da und dort) Bereichen oder auch diverse Automatisationstechnologien im alltäglichen Arbeitsbereich, die uns alle betreffen können, redet irgendwie niemand. :/

  5. Uns, nicht Mikroskop sondern Mikrochips

  6. Auch die Statistiker wollen ja über was schreiben…
    Den vorigen Kommentaren ist wenig hinzuzufügen. Der Ansatz bei Statista zeigt aber doch wie sehr alle auf ‚the next big thing‘ warten – das aber vielleicht gar nicht so kommt als EINE Technologie oder Gerät. Die Fragen führen auch am Ziel vorbei. Selbst wenn es passieren SOLLTE, dass wir unsere Pakete durch Drohnen bekämen (woran ich außer ein eher entlegenen Gegenden, auf den Nordseeinseln z.B. flächendeckend nicht glauben kann), würde das unseren Alltag verändern? Virtuelle Realität kann den Berufsalltag von machen verändern, Mediziner, Entwickler, auch in der Logistik, aber von weiten Teilen der Gesellschaft?
    Unterstützende Technologien im Verkehr haben vielleicht das größte Potenzial zur Veränderung aber hierzu wurde schon alles gesagt.

    Die größten Veränderungen werden sich imho eher als Folge einer zunehmenden Technologisierung ergeben, z.B. die Auswirkungen auf den Einzelhandel und damit unsere (Innen-)Städte und Dörfer, wenn der Online-Handel mal auf mehr als die derzeitigen 10% (http://www.ifhkoeln.de/News-Presse/IFH-Studie-Online-Handel-knackt-die-40-Milliarden-Grenze–we) anwächst. Das werden Auswirkungen sein, die wir alle spüren.

  7. Es ist doch wie immer recht einfach: Smart“watches“ werden sich definitiv schon früher durchsetzen, die Helmchen für uns Freaks ebenso. Der Rest bleibt Wunschtraum bis irgendwann später. (Oder die Drohnen wird man wie Spatzen vom Himmel holen)

  8. Selbsteuernde Autos bitteschön nicht bevor sie fliegen können. Das hat man ja schon in den Achtzigern für 2000 prophezeit.

  9. Autonome Autos werden meiner Ansicht nach noch einige Zeit brauchen, bis sie auf den Markt kommen.
    Aber es wird sich glaube ich auch eher die Frage gestellt, ob man das überhaupt will.
    Die Ansätze von zum Beispiel Mercedes Benz, ein Auto zu bauen, welches den Fahrer in vielen Fällen unterstützen kann, finde ich durchaus „besser“. Die sollen ja bereits heute ein relativ entspanntes fahren ermöglichen.

    Ich denke, der Mensch wird in den nächsten 15 Jahren immer noch der Hauptakteur beim Fahren sein.

  10. Könnte mir VR im Bereich der Montage und Demontage von komplexen Anlagen oder Maschinen zur Unterstützung der Mechaniker vorstellen.
    Die Automobilindustrie arbeitet meines Wissens bereits daran, um neutral qualifiziertes Personal an anspruchsvollen Aufgaben einsetzen zu können.

  11. Punkt 1 und 2 benötigen (aus deutscher Sicht) so viele Gesetzänderungen, dass diese auch in einigen Jahrzehnten nicht möglich ist.

  12. Aber, alles Sachen, die groß in der Presse stehen. Um mal bei Google zu bleiben. Die X Labs (oder wie die heissen) haben sehr interessante Sachen. zB diese Tablette, mit den Nanoteilchen. Das ist mal eine tolle Sache. Würde ich als besser einstufen, als diese Smartwatch / Selbstfahrauto Gedönse

  13. Naja Daimler hat ja mal wieder sowas wie Autonomes fahren in der S-Klasse etabliert. Zumindest im kleinen Stil. Ein Forschungsfahrzeug der S-Klasse fährt meines wissens schon völlig Autonom. Aber bis sich das durchsetzen wird, wird es noch länger dauern als bis 2020 denk ich mal.

  14. Sprechen wir von selbstfahrenden Autos auf öffentlichen Strassen in Deutschland? Bis 2020 wird vermutlich nicht mal die Regulation durch sein.

    Kommerzielle Drohnen im öffentlichen Luftraum halte ich auch eher für unwahrscheinlich. Zur Zeit braucht man für jeden Aufstieg eine Einzelgenehmigung und die Großstädte haben scharfe Auflagen.

    Virtuelle Headsets sind für Gamer interessant.

    Ich denke Smartwatches werden von allen noch am weitesten Verbreitung finden.

  15. Ich denke auch, dass diese Statista-Umfrage am Thema vorbei ist. In den nächsten 5-10 Jahren wird nicht DIE EINE Technologie unser Leben stark verändern wird, sondern die teils drastische Optimierung bisheriger Technologien.

    Autonome Fahrzeuge sind denke ich eher in 10 bis 20 Jahren halbwegs Marktreif und entsprechende Gesetze werden da auch erst auf den Weg gebracht werden. Und selbst dann wird es eher ein halbautonomes Fahren sein – auf außerörtlichen Strecken.

    Drohnen für die Paketzustellung? Wie soll das Luftverkehrssicherheitstechnisch überhaupt möglich sein? No way. Das wird in Ausnahmefällen sicherlich genehmigt werden – z.B. für Inselzustellungen.

    Smartwatches? Wo ist da der immense, unverzichtbare Nutzen? Es ist ein Gadget, aber kein Lifechanger.

    Helme für die virtuelle Realität? Das Gleiche wie bei den Smartwatches. Ein Gadget, kein Lifechanger. Zumindest für den privaten Anwender. Für Ingenieure und Ärzte wird dies sicherlich ein sehr spannendes Thema sein.

    Mein Tipp:
    Es wird ein Lifechanger kommen, innerhalb der nächsten 10 Jahre. Und es wird etwas sein, an das heute noch niemand denkt oder erwartet.

  16. Und schon wieder hat Google die goldene Ader getroffen: Selbstfahrende Autos hat Google schon seit ein paar Jahren entwickelt, VR-Brillen wie die Google Glass sind schon recht weit in der Entwicklung und werden bald frei erkäuflich sein. Auch war Google bei den Smartwatches im Vorrang, der einzige namenswerte Konkurrent könnte Samsung sein, doch die werden an ihrem eigenen Ökosystem scheitern 😉

  17. Google ist bei Smartwatches einer der letzten. Die sprangen genau im richtigen Zeitpunkt auf den Zug auf, kurz bevor Wearables interessant werden und an Popularität gewinnen (daran ist auch nichts verkehrt).

    Seiko hatten in den 80ern und 90ern durchweg Smartwatches im Angebot.

  18. Was ist hier los, mein Kommentar erscheint nicht!?

  19. Wenn Schland weiter auf Merkel-Kurs bleibt (TTIP &Co.), werden alle Technologien bis 2020 marktreif sein, weil sonst unser Ländle den Anschluss verpasst, und das können wir uns gar nicht leisten.
    „Helme und Ähnliches“ für VR ist gut. Es wird mehr als nur Ähnliches geben. Sollten 3D Ansichten und Virtuelle Realitäten wie in Avatar gezeigt möglich werden, werden wir nicht mehr daran zweifeln, dass diese Technologie unseren Alltag massiv verändern wird. Es wird das Urlaubsverhalten, Tourismus, Arbeitswelt und mehr verändern.
    Das Problem ist derzeit, dass nur Wenige den Zugang zu dieser Technologie haben. Sollten 3D-VR-Datenbrillen u.ä. den Massenmarkt erreichen, werden wir genauso wie heute in Facebook oder in Games in VR-Welten abhängen. Es wird zur neuen Modedroge werden, Chemieküchen können dicht machen!

  20. Wenn Schland weiter auf Merkel-Kurs bleibt (TTIP &Co.), werden alle Technologien bis 2020 marktreif sein, weil sonst unser Ländle den Anschluss verpasst, und das können wir uns gar nicht leisten.
    „Helme und Ähnliches“ für VR ist gut. Es wird mehr als nur Ähnliches geben. Sollten 3D Ansichten und Virtuelle Realitäten wie in Avatar gezeigt möglich werden, werden wir nicht mehr daran zweifeln, dass diese Technologie unseren Alltag massiv verändern wird. Es wird das Urlaubsverhalten, Tourismus, Arbeitswelt und mehr verändern.
    Das Problem ist derzeit, dass nur Wenige den Zugang zu dieser Technologie haben. Sollten 3D-VR-Datenbrillen u.ä. den Massenmarkt erreichen, werden wir genauso wie heute in Facebook oder in Games in VR-Welten selbst fesseln. Es wird zur neuen Modedroge werden, Chemieküchen können dicht machen!

  21. Wenn Schland weiter auf Merkel-Kurs bleibt, werden alle Technologien bis 2020 marktreif sein, weil sonst unser Ländle den Anschluss verpasst, und das können wir uns gar nicht leisten.
    „Helme und Ähnliches“ für VR ist gut. Es wird mehr als nur Ähnliches geben. Sollten 3D Ansichten und Virtuelle Realitäten wie in Avatar gezeigt möglich werden, werden wir nicht mehr daran zweifeln, dass diese Technologie unseren Alltag massiv verändern wird. Es wird das Urlaubsverhalten, Tourismus, Arbeitswelt und mehr verändern.
    Das Problem ist derzeit, dass nur Wenige den Zugang zu dieser Technologie haben. Sollten 3D-VR-Datenbrillen u.ä. den Massenmarkt erreichen, werden wir genauso wie heute in Facebook oder in Games in VR-Welten selbst fesseln. Es wird zur neuen Modedroge werden, Chemieküchen können dicht machen!

  22. So, jetzt poste ich das Ganze eben auf Facebook, der Datenkrake, weil es hier nicht möglich ist. Sehr gut!

  23. Vl sollte einfach mal eine Warnung hier kommen wenn Beiträge wegen gewissen Schlagworten zur Kontrolle müssen 😉

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.