Fitbit Charge 4: Neuer Fitnesstracker mit GPS für 149,95 Euro

Fitbit hat heute seinen neuen Fitnesstracker Charge 4 vorgestellt. Das reguläre Modell kostet 149,95 Euro.Es kommt aber auch eine Special Edition mit einem exklusiven Armband (Granite Reflective) oder auf Wunsch einem gewobenen Band auf den Markt. Der Fitbit Charge 4 Special Edition kostet 169,95 Euro. Beide Wearables sind ab sofort via Fitbit.com bestellbar. Ab April 2020 startet die Auslieferung.

Der normale Fitbit Charge4 ist in den Farben Black, Rosewood und Storm Blue/Black zu haben. Der Tracker kann auch via Fitbit Pay zum Bezahlen verwendet werden. Natürlich kann er auch den Schlaf auswerten und bietet GPS sowie Spotify-Integration (Spotify Connect). Mit einer Akkuladung soll der Charge 4 eine ganze Woche durchhalten. Als weiteres Feature bewirbt man die Aktivzonenminuten, die auch andere Tracker als Update erreichen werden. Diese personalisierte Funktion misst anhand der Herzfrequenz die Intensität und Qualität des Trainings.

Klar, dass der Fitbit Charge 4 auch diverse Workouts tracken kann – darunter mittlerweile nun auch Kajak- und Kanufahren, Skilaufen und Snowboarden. GPS-basierte Workouts zeigen nach Abschluss eine Trainingsintensitäts-Karte in der Fitbit-App. Dadurch seht ihr z. B. bei einer Joggingstrecke, in welchen Abschnitten euer Puls besonders hoch oder niedrig gewesen ist. Wie ihr schon herauslest: Ein Pulsmesser ist auch an Bord.

In der Fitbit-App könnt ihr dann auch Tages- und Wochenziele verfolgen. In Sachen Schlaf ist nun der intelligente Wecker neu, er blieb bisher den Fitbit-Smartwatches vorbehalten. Der Wecker soll den Nutzer je nach eingestellter Weckzeit zu einem sicheren Zeitpunkt wecken, um den Tiefschlaf nicht zu unterbrechen. Auch ein SpO2-Sensor, der die voraussichtliche Sauerstoffabweichung im Blut misst, ist vorhanden.

Auch SmartTrack für das automatische Tracken des Trainings ist an Bord. Sogar Zyklus-Tracking für Frauen sowie Überwachen der Ernährung und des Gewichts stehen stramm. Dazu kommen als Features noch Benachrichtigungen zu Anrufen, Textnachrichten, Kalender-Veranstaltungen und App-Benachrichtigungen – der übliche Standard. Separat könnt ihr auch noch diverse Armbänder nachkaufen, die Fitbit auf seiner Website anbietet – sie sind dann auch mit dem bereits erhältlichen Charge 3 kompatibel und starten bei 29,95 Euro.

Unverändert zur Vorgänger-Generation bleibt im Übrigen das OLED-Display, welches nur in Schwarz/Weiß darstellt. Mit einer IPX8-Zertifizierung soll auch eine Wasserdichtigkeit bis 50 Metern Tiefe gewährleistet sein. Und wie sieht es da bei euch aus? Könnte der Fitbit Charge 4 für euch etwa sein?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Fitbit als Google-Tochter bietet Fitbit-Pay statt Google Pay. Fitbit als Google-Tochter kann seine Daten nicht mit Google Fit synchronisieren.. Wissen beide Firmen eigentlich das sie zusammengehören?

    • Nie wieder Fitbit. Die bisherigen Geräte wie Alta HR kommen teilweise nicht mal mit Android 9 klar. Synchronisieren funktioniert gar nicht mehr, bei manchen vielleicht manchmal und Benachrichtigungen gibt’s auch nicht mehr. Das hat sich jetzt mit Android 10 minimal verbessert, es verbindet sporadisch mal um sich dann wieder aufzuhängen nach paar Stunden/Tagen. Aber der Support hat da 1 Jahr nichts unternommen. Woran das Problem lag ist als Kunde egal. Die Dinger gingen weder mit Andoird One Telefonen noch mit einem Pixel 3 und 3a. Vom „Support“ kam lediglich die Antwort, dass Telefon XY nicht offiziell unterstützt wird – betrifft alle Telefone, keines wird offiziell unterstützt.
      Insofern passt das ins Bild, dass die Dinger mit Android 0,0 harmonieren. Google wird da lediglich Patente und Know-How rausziehen und dann wie Motorola in die Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen. Blicke ins Fitbit Forum lohnen.

      Mittlerweile sind wir teilweise bei Garmin gelandet. Funktioniert sowas von gut, ein Traum. Von den Funktionen ist die vivosmart 3 und auch 4 mit dem aktuellen Fitbit Tracker vergleichbar, nur schöneres Display, das bei mehr Helligkeit noch besser abzulesen ist.
      Die App ist um Welten besser, top übersichtlich. Und es funktioniert alles, selbst Kopfhörer mit der Uhr koppeln und Musik hören während man mit GPS trackt.

      • Wolfgang D. says:

        @Thomas
        So unterschiedlich sind die Erfahrungen.
        Die erste Versa hatte ich noch zurückgeschickt, aber jetzt die Versa 2 läuft für meinen Zweck problemlos. Besonders seit Fitbit Inc. eine Kalenderanzeige samt Telefonsync nachgerüstet haben. Funzt.

        Witzigerweise hat Garmin mit der mehr als doppelt so teuren FR645M hier ständig Probleme bei Stockwerken – mal wird gezählt, mal nicht, bei denselben Treppen und Bewegungen.
        Dazu hat Garmin nach all den Jahren immer noch keine Anzeige vom vollständigen Kalendereintrag – ich muss trotzdem auf die Meldung vom Smartphone schauen, was eine Smartuhr irgendwie überflüssig macht.

        • Von Garmin wurde ich auch geheilt.. hab bei meiner damaligen Fenix 5 bemerkt dass der Pulsmesser einfach irgendwas misst.

          Beispiel:
          1. Nimmt man die Uhr vom Handgelenk und schüttelt sie, werden Schritte gezählt und der Puls steigt rapide.
          2. Bei der Fahrt in den Urlaub hab ich die Uhr in meinen Rucksack gepackt.. Durch den vollen Rucksack hat sich der Trainingsmodus aktiviert.. Bei über 100 km/h (Autofahrt) stieg mein angeblicher Puls ins auf knapp 200.. und das obwohl die Uhr 2 Meter von mir entfernt im Kofferraum lag …
          Bei Geräten der Einstiegsklasse vl noch verzeihbar.. bei der fenix Reihe meiner meinung nach nicht..

      • LOL. Garmin.
        – Schlaftracking? Da kann ich in Australien irgendeinen Eingeborenen anrufen und der kann das besser
        – Sony GPS Chipset. Grauselig
        – Support? Selbst massivsten Battery Drain geht man mit min 4 Wochen Laufzeit an.
        – Body Battery? Wie genau will man das machen wenn man nichtmal in der Lage ist Naps zu erkennen?

        Applepreise mit Amazfitqualität. Nix da. Einzig das webfrontend ist brauchbar.

  2. Bin mal gespannt, ob der Sauerstoffsensor für die Werte des Blutes zu gebrauchen sind. Wenn ja, möglicherweise eine Hilfe für (möglicherweise) an Schlafapnoe erkrankte Personen. Kenn mich aber leider nicht aus, vielleicht ist die Withings ScanWatch besser?

    • Vermutlich taugen die nicht so viel. Bei Garmin gibt’s das auch und man kann es durchgehend laufen lassen oder nur im Schlaf und natürlich auch deaktivieren. Bei der vivosmart 4 scheine ndie Werte gut 5% zu niedrig zu sein, jedenfalls hatte ich die letzten Jahre problemlos 97-99% obwohl schwer krank und schlechter Allgemeinzustand. Die vivosmart 4 zeigt hier nachts teils 87% an und tagsüber komme ich eigentlich nur auf 90-93%. Und Garmin macht das schon ne Weile mit Sauerstoffsättigung. Vermutlich geht es nicht besser bzw. ist anfällig. Abgesehen davon saugt es den Akku leer. Aktuell taugt es eher um Tendenz zu erkennen würde ich behaupten. Würde mich wundern wenn Fitbit hier was besseres abliefert.

    • Wolfgang D. says:

      @Stefan
      Vermutlich bin ich nur blind, aber bei Fitbit lese ich speziell zur Sauerstoffabweichung (wie bei der Versa 2) nichts, bei den Specs der Charge 4.

      Wer jetzt nicht unbedingt ein Gerät mit eingebautem GPS haben will, als Nachfolger der Ionic, muss nmM. nicht unbedingt das neue Gerät kaufen. Zumal noch schmaler als die Versa, bei ähnlicher Länge, ist mir der nutzbare Bildschirm wohl auch zu klein. Wie bei dem Samsung Band.

      • Nach den ganzen Techblogs (genau wie auch in diesem Artikel oben) ist von einem Spo2 Sensor die Rede. Du hast aber natürlich Recht: Mir ist ebenfalls bereits aufgefallen, dass diese Funktion auf der deutschen Fitbit Seite nirgendwo erwähnt wird. Also entweder haben die Techblogs einfach von anderen Techblogs ohne Nachkontrolle abgeschrieben, oder Fitbit hat in Deutschland die Funktion (wieder mal) deaktiviert…

  3. Der Tracker-Akku hält nur noch 7 Tage. Mein Charge 3 hält noch 10-11 Tage

    • Bevor Fitbit einen neuen Tracker auf den Markt bringt, sollten erst die Probleme des Synchronisierens beseitigt werden. Ich habe seit vielen Jahren Fitbit-Tracker und war bis zum Update im Februar 2020 mehr als zufrieden. Seither kann man die Tracker nicht mehr oder nur mit wahnsinnigem Aufwand synchronisieren. Habe den letzten Tracker bereits 2x zum Service gebracht und neue Geräte bekommen, die ebenfalls nicht mit der APP synchronisieren. Sobald die Geschäfte wieder offen haben, werde ich auch diesen neuen Tracker zurückgeben und auf eine andere Marke wechseln.

  4. Sehr interessant. Gefällt mir von allen Fitness Trackern in der 100 – 150€ Preisklasse am besten. Auch technisch scheinbar ganz vorne mit dabei. Die Fitbit App gefällt mir auch am besten. Habe vor zwei Wochen die vivosport von Garmin ausprobiert und war maßlos enttäuscht. Die App ist eine Katastrophe und die Uhr ist sehr schlecht verarbeitet und schlecht zu bedienen. Vielerorts wird ja von Garmin abgeraten. Aktuell habe ich noch eine Gear Fit 2 pro von Samsung, da hält der Akku aber nur noch ein Tag, sich ist die App sehr schlecht. Werde mir die Fitbit wohl mal bestellen.

  5. Also für mich ist das eine Charge 3 mit GPS. Der Rest ist ja so gut wie identisch. Sowas dann als Charge 4 zu verkaufen???? Da hätte der Name Charge 3+ oder so besser gepasst. Dazu sind 150€ zuviel, da kann man dann auch gleich zur Versa 2 greifen

  6. Da Fitbit sich seit Jahren weigert, Fahrradtracking zu implementieren, ist GPS für Nichtläufer völliger Unsinn:
    Ich hab n Arbeitsweg von 12km….. Fitbit macht daraus etwa 3000 Schritte und etwa 3km, nur die Zeit bleibt gleich.
    Noch schlimmer ist nur die Software. Alles wird in der Cloud gespeichert. Bei jedem Update hofft man, das der Sync noch funktioniert. Der muss mittlerweile 3-4x manuell angestoßen werden, damit überhaupt was passiert. Teilweise muss die App nach dem Sync neu gestartet werden, damit man die Aktualisierung der Werte sieht.
    Um die Daten mit Google Fit zu synchronisieren, braucht es eine zusätzliche App. Leider unterstützen zwar viele Kassen den Einsatz eines Fitnesstrackers, aber leider meistens auch nur Google Fit.

  7. Ich habe die Charge 3 SE und eigentlich keinerlei Probleme (einmal davon abgesehen, dass das erste Gerät nach rund neun Monaten nicht mehr laden wollte, Amazon als Verkäufer aber problemlos den Garantiefall abgewickelt hat). Eigentlich heißt, dass die Charge 3 zusammen mit einem Windows Phone sehr beschränkt war (Tracking und Sync okay, Benachrichtigungen funktionierten aber nur für Anrufe und SMS), seit dem I stieg auf iOS und inzwischen Android aber alles problemlos. Die Reaktion beim Sync wie auch bei Benachrichtigungen ist unter iOS gefühlt ’ne gute Sekunde schneller, dafür bieten die Benachrichtigungen unter Android aber mehr Möglichkeiten, beispielsweise sogar das Öffnen der App per Tippen auf die Uhr…

    Für ein Upgrade sehr ich tatsächlich für mich keine Notwendigkeit.

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