Einheitliches Handy-Ladegerät: Gesetzesvorschlag der EU-Kommission soll im Herbst erfolgen

Bereits seit Jahren werden die Rufe nach einem einheitlichen Ladegerät für Smartphones laut. Einen Gesetzesvorschlag soll die EU-Kommission nun endlich im frühen Herbst vorlegen, so ein Bericht der WirtschaftsWoche. Während man 2009 noch mit einer freiwilligen Vereinbarung arbeitete, will man nun mit der Härte des Gesetzes vorgehen. Einen Teilerfolg hat man immerhin errungen: Während es früher knapp 30 verschiedene Ladegeräte waren und quasi jeder Handy-Hersteller auf einen eigenen Anschluss setzte, sind heute nur noch drei übrig. In den Augen der EU-Kommission ist das aber nicht genug. Ziel des Ganzen: Die Reduktion von Elektroschrott. Denn jährlich sollen knapp 500 Millionen Ladegeräte in die EU importiert werden.

Sukzessive sind viele Geräte und Hersteller bereits auf USB-C umgeschwenkt und es werden immer mehr. Insbesondere Apple lässt sich da aber nicht (bei allen Geräten) zu den USB-Standards drängen. Während Apple ja sonst für Konsistenz geschätzt wird, hat man inzwischen einige Hardware mitsamt Zubehör mit Lightning, bei einem anderen Teil setzt man immerhin auf USB-C. Man argumentiert nach wie vor dagegen, dass es die Innovation gefährde. Das war sicherlich 2009 so, als ein Standard nicht in greifbarer Nähe war, heute hat man da sicher hauptsächlich einen Profitgedanken dahinter stecken. Angedacht für das dritte Quartal in 2020 soll nun im Frühherbst ein entsprechender Vorschlag der EU-Kommission erfolgen. Dann wird das Ziel in irgendeiner Form in ein Gesetz gegossen und Hersteller wie Apple können sich dann wohl nicht mehr so einfach herauswinden.

Ich für meinen Teil bin da ja gespannt. Auch inwieweit man durch entsprechende Lobbyarbeit versucht, dagegen zu arbeiten. Grundsätzlich sehne ich mich danach, dass es da endlich einheitlich wird. Erst kürzlich wurden die USB-Spezifikationen angepasst um auch Geräte mit mehr Strombedarf – bis zu 240 Watt – über den PD-Standard (Power Delivery) zu versorgen, den USB innehat. Bereits jetzt werden schon zahlreiche Notebooks mit diesem Standard geladen. Und ich fasse mir da auch an die eigene Nase und gebe mein Bestes, bei Neuanschaffungen keine Geräte mehr zu kaufen, bei denen USB-C nicht vorhanden ist – und sei es nur die Fernbedienung des Apple TVs…

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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45 Kommentare

  1. Genau genommen setzt auch Apple auf USB-C als Standard auf dem Ladegerät. Die Ports an den Geräten selbst mag nicht immer USB-C sein, aber an den Ladegeräten schon. Die einzige Ausnahme ist das Ladegerät der Apple Watch.
    Und das Argument, dass es Innovationen unterbindet, gilt mMn immer noch. Nur weil es aktuell USB-C gibt, ist das doch nicht der letzte Stand ohne Fortschritt in Zukunft. Genau diesen würde man aber verbinden bzw. im Keim ersticken, wenn alle USB-C verwenden MÜSSTEN.
    Aktuell mag USB-C das Maß aller Dinge sein, aber wer sagt bitte, dass es so bleibt? Und der Port selbst ist echt nicht das Wahre. In Sachen Stabilität ist Lightning nach wie vor deutlich besser, als USB-C. Und etwas kleiner ist er auch.

    • Und ganz nebenbei:
      USB-C ist alles, aber definitiv nicht „einheitlich“. Es gibt mittlerweile ein Dutzend „Standards“, die aussehen wie USB-C aber teilweise nicht mal kompatibel sind. Der neue Standard, mit dem bis zu 240W unterstützt werden, ist ein Teil davon.

      Und mal ganz im Ernst, als ob ein einheitlicher Port wirklich Elektroschrott verhindert. Die Leute würden genauso viele Kabel und Ladegeräte kaufen, eben weil dieses „ein Kabel für alles“ sinnfrei ist, sobald man mal mehr als ein Gerät gleichzeitig laden will.
      Beim iPhone 12 hat man sich ja auch großspurig darüber ausgekotzt, dass der Charger fehlt. Der Charger. Nicht dass es kein USB-C ist. Das mitgelieferte Kabel hat USB-C, aber das wurde dann sogar versucht als Nachteil hinzustellen.

      • Felix Frank says:

        USB-C = Port und der ist standardisiert.
        Nur das Ladeprotokoll und der Funktionsumfang (z.B. DisplayPort, Thunderbolt) kann sich unterscheiden. Das kannste nicht durcheinanderwerfen.

        • Eben.
          Ich fürchte, die EU wird nur den Port vorschreiben.
          Besser wäre, wenn Power Delivery als Standard vorgeschrieben wäre, und nicht nur USB-C alleine, denn es gibt bereits mehrere untereinander nicht kompatible Lade-Standards mit USB-C.

      • Aber wie und was will man das vereinheitlichen? Ich würde jetzt natürlich erwarten, dass ich mit dem 240w Netzteil auch mein Smartphone laden kann. Natürlich entsprechend mit 15 oder 20 Watt Ladeleistung. Niemand würde auf die Idee kommen mit einem 5 Watt Netzteil sein Notebook zu laden. Ladeleistung und Ladestandards müssen natürlich abwärtskompatibel sein. Auf der anderen Seite werden aber auch 10, 15, 20 Watt Netzteile benötigt. Es macht keinen Sinn einem Smartphone ein 240 Watt Netzteil beizulegen, weil man ja eventuell ein Notebook damit laden will und dann für sein neues Notebook keines mehr benötigt und somit Elektroschrott spart.

        • Felix Frank says:

          Das funktioniert doch aber?
          Power Delivery ist abwärtskompatibel. Du kannst problemlos ein Notebook Netzteil nehmen und das Smartphone dann mit weniger, nämlich der angedachten Power laden ohne es zu „rösten“.

          • @ Felix Frank

            Problem ist doch nicht der Stecker an sich, sondern die Ladeprotokolle und eben Kabel, in denen ja mittlerweile die Hersteller auch Elektronik verstecken.

            Ein Stecker per Gesetz wird nix bringen. Da müsste echt der OC und PD mit ins Gesetzt. Sonst wird das „Wettrüsten mit der eigenen LAdetechnik“ brav weiter gehen und als Nutzer steht man dan wieder vor dem Problem, dass eben zwar geladen werden kann, aber wenn es dumm läuft ist man wieder beim USB Standart 5V 2,1 A also 10 Watt, ob wohl das neue Xiaomi oder OnePlus ja mit mehr als 50 Watt werben.

            Die Eu könnte ja anstatt Stecker ja auch Apple´s Magsafe per Gesetz vorschreiben..

  2. Christian says:

    Würde das Gesetz nicht mehr Elektromüll produzieren, als es einspart? Es gibt doch eigentlich nur noch USB-C und Lightning zum Laden von Smartphones. Und die meisten Haushalte haben sich mit Kabeln der jeweils benötigten Sorte ausgestattet. Apple fährt zwar proprietär, aber Lightning wird seit 9 Jahren beim iPhone durchgehend verbaut. Wo genau entsteht hier Elektromüll?

    • Das mag dir so vorkommen. Aber nein, dem ist nicht so. Mein Vater (jenseits 70) hat sich nen Samsung S20 (oder 21?) gekauft. Dann hat er festgestellt das kein Netzteil dabei ist. Und das ein C zu C Kabel in der Packung liegt. Nicht ein C Anschluss im ganzen Haus. Warum auch? Hardware wird halt selten neugekauft. Am Ende musste ich ihn mit seinem Impfpass zu Ikea schicken wo er sich nen nen C – A Kabel gekauft hat. Die schnellste Ladeart ist ihn natürlich so verwehrt, weil er nen altes Netzteil nutzt. Das er überhaupt das neue Telefon laden konnte, war auch nur möglich weil wir ihn mal nen Drahtlos Puck geschenkt hatten, den er dann nie genutzt hatte.

      Auch bei mir zu Hause gibts gerade mal einen C Anschluss. Telefon meiner Frau. Am Desktop macht C einfach kein Sinn. Alle anderen Multimediageräte haben entweder A oder Micro A. Zumindest Mini A ist hier langsam tot. Nicht jeder Kauft seine Hardware ständig neu, oder nutzt nur Mobilgeräte aus Cupertino.

  3. Ich bin nach endlosen Jahren Android dieses Jahr auf Apple umgestiegen – und so sehr ich das Ökosystem schätze, so ätzend ist meine aktuelle Ladesituation….

    iPhone 12: Lightning, iPad Air 4: USB-C, Apple-Watch USB-A, viele andere Geräte (Kindle, BT-Box etc.): Micro-USB. Und meine Withings-Waage braucht zum Konfigurieren sogar noch Mini-USB.

    Was für ein Sch***…:-(

    • Hm… verstehe ich nicht. Das iPhone 12 hat USB-C auf Lightning, iPad 4 USB-C auf USB-C. Der aktuelle Knubbel für die Apple Watch hat USB-C auf Qi und Withings normalerweise Micro-USB. Aber egal, die meisten Geräte haben USB-C oder USB-A auf der Ladegeräteseite. Also kauf Dir ein Ladegerät mit zwei Anschlüssen, USB-C und USB-A. Dann kauf Dir noch ein Multi-USB-Kabel mit USB-A auf der einen und drei Steckern auf der anderen Seite: USB-C, Micro USB und Lightning. Dann kannst Du vier Geräte mit unterschiedlichen Buchsen am Gerät gleichzeitig aufladen. Ist doch eine super Sache!?

    • Gehe noch Schritte weiter, meine Logitec Tastatur / Maus hat MicroUSB, die neue Tastatur/Maus Kombi USB-C, auch Logitec. Lightning bei Apple, USB-C beim Apple Macbook,

      Am Ende hab ich zwei Netzteile mit USB-A Buchsen und einige Ladekabel vom schnwedischen Möbelhaus, damit lade ich alle Geräte vom iPhone angefangen bis zu den unzähligen anderen Akkugeräten.

      Ganz ehrlich, ich brauch keinen einheitlichen Ladestandart.

  4. Ähm? Ladegeräte oder Kabel. Ladegeräte gibt es zwei. Mit USB-C oder USB-A Buchse.
    Apple setzt teilweise auf Lightning am zuladenen Gerät. Das muss man nicht gutfinden, hat mit dem Ladegerät primär aber nichts zu tun, da nur das Kabel getauscht werden muss.
    Für Ladegeräte gibt es noch unterschiedliche Ladestandards, was sich dann auch auf die Ladeleistung oder Ladegeschwindigkeit auswirkt. Aber trotzdem kann ich mein Smartphone auch mit einem alten 5W Netzteil laden. Es muss nicht zwangsläufig ein QC oder PD Ladegerät sein, dann dauert es nur länger.
    Von was reden wir hier seit Jahren?

  5. Mr. Cloud says:

    Ich bin völlig irritiert von dem Bild oben. Welches Smartphone hat(te) denn augenscheinlich mindestens einen USB-Port? Also… Full Size?

  6. Coole Sache!

  7. Auch wenn ich nicht viel von Apple halte, muss ich sagen, dass deren Lightning mir wesentlich besser gefällt als der USB C Anschluss. Die Lightning Stecker sind robuster als die USB C. Lightning lizenzfrei für alle!

    • Das sehe ich auch so.
      Nach gut zwei Jahren Dienst-iPhone und privatem Pix 3 XL hält der USB-C Stecker nicht mehr so gut beim Laden, während der Stecker von Apple hält und hält und hält.

  8. Die EU wird sich eh nicht durchsetzen. Weill Apple das Spiel nicht mit Spielt. Apple will nur Geld damit sie ihre Produkte verkaufen. Ich würde auf USB C setzen das alle gleich sind. Das versucht doch die EU seit über 10 Jahren und die haben es noch immer nicht geschafft.

  9. Ein Standard sollte her, keine Frage. Mechanisch und elektrisch. Eine wirkliche Reduzierung von Elektroschrott erreicht man meiner Meinung nach aber nur, wenn man den Handyherstellern quasi verbietet, Netzteile (und evtl. Kabel) mit einem neuen Smartphone auszuliefern. Erst wenn das extra Geld kostet, werden sich die meisten Verbraucher nur so viele davon kaufen, wie sie benötigen. Ich wage zu bezweifeln, dass das durchsetzbar ist.

  10. Mich ärgert ja eher wenn ich überhaupt ein Kabel für ein mobiles Gerät benötige.
    Watch, iPhone und AirPods liegen nachts auf der Qi Ladestation.
    Nur noch in seltenen Fällen greife ich zum Ladegerät mit Kabel, wenn es schnell gehen soll.
    Der Qi Standard reicht mir für den Alltag völlig aus.
    Vor allem liegen keine Kabel herum die meine Kätzchen anknabbern können.

  11. Meine Güte, was für ein Quatsch … ein monströser Aufwand um nichts bei dem die EU Millionen in Aktionismus verpulvert … Letztlich geht es hier um 1m Kabel, denn USB-A oder USB-C Netzteile benutzen faktisch alle Hersteller, inkl. Apple. Ob das Kabel auf der Gegenseite Micro-USB, USB-C oder Lightning endet ist doch unerheblich. Und „Hersteller wie Apple können sich dann wohl nicht mehr so einfach herauswinden.“ … was für ein herauswinden? Wozu? Müssen sie auch nicht. Apple unterstützt schon heute USB-C an den iPads – ein Umschwenken dahin an iPhones ist unproblematisch. Lightning war vor USB-C um Lichtjahre besser, weil es in beide Richtungen gesteckt werden konnte und mechanisch wesentlich stabiler ist, als der micro-USB-Anschluss

  12. Ich würde es begrüßen wenn man zB ab 2024/25 Micro-USB und Lightning verbietet und USB-C empfiehlt, jedoch kommende neue Standards nicht verbietet.
    Es nervt mich dass ich hier abwechselnd mit Micro-USB, USB-C, Lightning und dem Apple Watch Ladekabel hantieren muss. Hinzu kommen Geräte mit eigenem runden Stecker.
    Alleine meine Kopfhörer:
    Bose In-Ear: USB-C
    Bose Over-Ear: Micro-USB
    Beats In-Ear: Lightning
    Logitech Headset: Micro-USB

  13. Was passiert mit Geräten, die nur wireless geladen werden können? Vermutlich hat Apple bis zu einem solchen Beschluss auch den Ladeanschluss weggelassen und die Geräte können nur noch mit Magsafe und allen anderen kabellosen Ladegeräten geladen werden.

  14. Bei Neuanschaffungen gilt kein USB–C, kein Kauf.

  15. Aber das löst doch die Ladegeräte Problematik Überhaupt nicht. 99 % der Ladegeräte haben doch sowieso USB A als Anschluss und nur der Geräte Anschluss von dem zu ladenden Gerät unterscheidet sich doch. Also ändert es nichts an er Menge der Ladegeräte. Wenn das die Begründung wäre, dann würden wir ja alle nur Kabel kaufen und keine Ladegeräte.
    Da das aber scheinbar nicht so ist, dann löst dieser Vorschlag das Problem nicht

    • Der bisherige Smartphone-Standard wird vielleicht entsprechend erweitert, dass dann auch andere Geräte diesen Anschluss nutzen sollten

      Monitore, Zubehörgeräte, Laptops usw.. Wie wäre es z.B. den Router über USB mit Strom zu versorgen? Die ganzen kleingeräte Netzteile könnten so vereinheitlicht werden und die Vielzahl der Rundstecker würde verschwinden.

  16. Es gibt von Apple ein USB-C Ladekabel für die Apple Watch

  17. USB C auf Geräteseite ist ja fast Standard mittlerweile (ausser iphones natürlich, hier mit Innovation zu argumentieren und bei den neuesten ipads usb c zu verbauen – haha). Etwas irtitierend finde ich usbc auf der Ladeseite, auch neue Autos haben oft nur noch usbc. Aber zum Glück gibts ja auch dafür Adapter, China sei Dank, da muss meine alten Kabel nicht wegschmeissen.

  18. Kleinkarierte Bürokraten. Wenn sie mal das ganze auch im Bereich von Elektromoblität schaffen würden. So schleppt man in seinem E-Auto ein halbes dutzend von Adaptern, Kabel mit sich rum. Kein einheitliches System, kein einheitliches Bezahlsystem. Was wäre es einfacher, wenn vieles genormt wäre.

  19. Christian says:

    Mich interessiert diese lächerliche Sache nicht.
    Im Wohnzimmer liegt ein 5 Port Netzteil, 5x USB A.
    Fertig.
    Da kommen die Kabel rein, die ich benötige (z. B. ein Spezial Kabel für meine Garmin Uhr, Mini USB für meinen GPS Logger fürs Fotografieren und Radtouren /Wanderungen)
    Und wenn ich in den Urlaub fahre macht es keinen Unterschied ob ich drei USB C Kabel dabei habe oder drei unterschiedliche.

    Keine Ahnung, wie man sich über dieses Thema so künstlich aufregen kann.

  20. Laut statistischem Bundesamt erzeugt der Bürger durchschnittlich ~457kg Abfall im Jahr: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Umwelt/Abfallwirtschaft/_inhalt.html

    Ein Ladekabel wiegt ~ 20 Gramm. Wenn man sich sonst jährlich ein neues kauft, könnte man durch Nichtkauf die Abfallmenge um 0,0044% reduzieren.

    Wenn ein Smartphone 150 Gramm wiegt, könnte man durch Nichtkauf die Abfallmenge hingegen um 0,033% reduzieren.

    –> zur Abfallvermeidung sollte sich die EU nicht um einheitliche Ladegeräte kümmern, sondern gleich den Verkauf von Smartphones verbieten! Damit bräuchte man weder Ladegeräte noch Ladekabel…

    • Felix Frank says:

      Dass es hier nicht um das Abfallgewicht selbst geht, sondern die Art von Abfall geht ist dir zu weit daher geholt, dass du das so sarkastisch hier wiedergibt?

      • Die 20 Gramm des Ladekabels setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Kunststoff für die Ummantelung, etwas Stahl für die Steckverbindungen und, je nachdem, Alu (CCA) oder Kupfer für die Leiungen. Eine höhere Menge Abfall ähnlicher Zusammensetzung hat schon zusammen, wer sich zum Mittagessen eine Dose Ravioli mit einem Becher Joghurt zum Nachtisch macht. Den nachfolgenden Kaffee aus der Kapselmaschine noch gar nicht eingerechnet.

        Sarkastisch ist der Verbotswahn der EU.

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