E-Rezept und E-Patientenakte: Kassenärzte-Chef fordert Neustart der Entwicklung

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, äußert sich extrem kritisch zum aktuellen Stand rund um E-Patientenakte und das E-Rezept. Er vertritt die Meinung, dass ein kompletter Neustart der Entwicklung notwendig sei. Weder die E-Patientenakte noch das elektronische Rezept funktionieren laut Gassen. Es brauche nun den Mut „offenkundig dysfunktionale Technologien“ zu begraben, das notwendige Geld in die Hand zu nehmen und frisch neu anzufangen.

Gassen erklärt, er sei sich bewusst, dass ein Neuanfang auch „die eine oder andere Milliarde kosten“ werde. Das sei aber besser als durch mangelhafte Digitalisierung ebenfalls Geld zu verbrennen und die Praxen bei der Arbeit zu behindern – ohne Mehrwerte zu generieren. Der GKV-Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen positionierte sich allerdings direkt anders. Verbandssprecher Florian Lanz erklärte einen Neustart für unnötig. Vielmehr müsse man mit pragmatischen Lösungen jetzt entschlossen nach vorne gehen.

So oder so wirft die ganze Angelegenheit mal wieder kein gutes Licht auf die Digitalisierung in Deutschland. Das E-Rezept etwa wurde mehrfach wegen Problemen in der Testphase bzw. mit dem Datenschutz nach hinten verschoben.

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24 Kommentare

  1. Bitte schreibt nicht „Kassenärzte-Chef“. Auch wenn es sich aufgrund der Kürze anbietet, es stimmt inhaltlich einfach nicht.

  2. Sind ja nicht sein Milliarden die da verbrannt werden sollen, solche Aussagen sind zum Kotzen und ein weiterer Sumpf der dringend mal trocken gelegt werden muss, die meisten Arbeitgeber müssen Digitalisierung aus ihrer Tasche bezahlen und nicht aus der von Beitragszahlern.

    Habe am eigenen Leib mit erlebt was da für ein Chaos ist, den die Ärzte wegen Unwillen produzieren, war vier Wochen krank davon hat die Arzt Praxis die hälfte der Zeit nur Krankmeldungen an die Krankenkasse geschickt bekommen, die andere Hälfte durfte ich dann zumindest „nur“ abfotografieren und wurden von der Krankenkasse per App akzeptiert sollte eigentlich sein Anfang des Jahres aktiv sein. Habe dann den Arzt gewechselt, der hat dann gleich gesagt das er Online Services wie Krankmeldung und andere erst 23 oder 24 anbieten wollte, hat aber einen sehr aktiven Instagram Account seiner Praxis wo er Zusatzleistungen anpreist ……

  3. »Gassen erklärt, er sei sich bewusst, dass ein Neuanfang auch „die eine oder andere Milliarde kosten“ werde.«

    So eine Aussage kann auch nur von jemanden kommen, der diese eine oder andere Milliarde nicht selbst aufbringen muss. Wo war die KVB – respektive Gassen selbst – denn, als es um die Entwicklung von E-Rezept und E-Patientenakte ging? An der Entwicklung hat man sich offensichtlich beteiligt, aber macht permanent Stimmung.

    • Dragonhunter says:

      Tja, die KBV ist ja auch an der Entwicklung nicht beteiligt. Sie sind zwar Nutzer, aber wenn man IT-Produkte auf Bundesebene entwickelt, fragt man doch nicht die Nutzer oder irgendjemanden der Ahnung hat…
      Das wäre ja noch schöner.

  4. Bitte um Kostenübernahme durch Verursacherprinzip. Wer haftet jetzt?
    Und bitte Rückerstattung meiner zu viel bezahlten Krankenbeiträge!!!

  5. Wenn ich an die App meiner Krankenkasse denke, frage ich mich, wozu ich die überhaupt noch habe. Die Historie der Arztbesuche ist lückenhaft. Impfungen (auch Corona) musste ich per Hand nachtragen. Dokumente kann ich auch nicht einsehen.

  6. Meiner Meinung nach hat er Recht. Das derzeitige System ist nicht zeitgemäß und viel zu kompliziert konzipiert. Konnektoren und Kartenterminals die zeitlich ablaufen, unstabile Verbindung, kompliziertes Handling usw. Jeder der damit zu tun hat kann da ein Lied davon singen… und nur dafür das die Versichertendaten auf der Chipkarte (meist nur Adressänderungen) in der Arztpraxis abgeglichen werden oder der Krankenschein nicht zur Krankenkasse gesendet werden muss. Für Krankenhäuser und große Gemeinschaftspraxen ist das System zudem gar nicht ausgelegt. Es gibt weder Redundanz noch ein vernünftiges Ausfallkonzept. Wenn jetzt noch das E-Rezept oder gar eine E-Akte gestartet werden soll … dann gute Nacht.

    • Sehr richtig. Das ganze Konzept ist ausschließlich aus Sicht einer 1-Arzt Praxis gedacht. Sobald es darüber hinausgeht, fällt es in sich zusammen.

    • Ja, inhaltlich würde ich dir zustimmen, aber die Nonchalance mit der hier mal wieder Milliarden verbrannt werden — „die eine oder andere Milliarde“ –, das lässt den gemeinen Steuer- und KK-Beitragszahler doch einigermaßen fassungslos zurück. Zumal das E-Rezept ja nur (für Patienten) ein eher lächerlich kleiner und wenig nützlicher Teil der Digitalisierunsgmisere ist. Viel schlimmer ist dass ich zB strukturell bedingt Arztbesuche erst mit 1 Jahre Verspätung in der App finde, die Daten lückenhaft oder fehlerhaft sind und generell praktisch keinerlei Kontrolle der Abrechnungen durch mich als Kunden resp. Patienten der gesetzlichen KK möglich ist.
      Auch ist es doch lächerlich, dass ich 2022 beim Allgemeinarzt das Pillendöschen von der Verschreibung des Facharztes mitbringen muss, wenn ich ein Folgerezept brauche — und das alle hoffen, dass es dann auch richtig war. Wie viele Leute wohl jährlich an Medikamentunverträglichkeiten verrecken, weil die Ärzte schlicht keine Ahnung haben, was die KollegInnen verschreiben und die Patienten, zB aufgrund des Alters den Überblick verloren haben, was sie nehmen (wenn ich da an einen alten Verwandten denke, 19 Pillen pro Tag, 3 x verschiedene Fachärzte, u.a. Neurologie, … kein Wunder, dass der Allgemeinarzt zB kein Paxlovid verschreibt bei Corona, weil auch er keinen Überblick mehr hat).

      • „die Daten lückenhaft oder fehlerhaft sind und generell praktisch keinerlei Kontrolle der Abrechnungen durch mich als Kunden resp. Patienten der gesetzlichen KK möglich ist.“

        In den meisten Fällen extra. Nennt sich Abrechnungsbetrug ist extrem verbreitet. Für schlimmere Diagnosen gibt es für den Arzt und die GKV mehr Geld. Hat der Chef der TK mal öffentlich zugeben.

        • Ich weiß. Daher schätzen manche Ärzte oder gar Krankenhäuser die Transparenz auch nicht … da ist mir das Modell der privaten KK manchmal lieber, wo man die Rechnungen einreicht & sofort sieht, was da abgerechnet wurde. Wäre digital sehr einfach (wenn es Lidl schon hinkriegt 🙂 für die gesetzliche zu machen. Aber mit dem derzeitigen Abrechnungssystem mit seinen Pauschalen und extremer Verzögerung der Rechnungsstellung halt unmöglich.

  7. Wo der Sinn ist, nun statt einem normalen Rezept nun mit mehr Toner eine DIN A 4 Seite mit QR Code auszudrucken und dem Patienten mitzugeben erschließt sich nicht. Dass die über 80 Jährigen sich jetzt Alle ein Smartphone und eine App zulegen glaube ich nicht. Dass die gleiche Altersgruppe jetzt beim Arzt jeweils ihren mühsam erworbenen Pin dabei hat oder sich an diesen erinnern kann, um diesen zum Benutzen der E Akte einzugeben wage ich gleichfalls zu bezweifeln. Auch organisatorisch schwierig, Patient und Arzt müssen Pins eingeben, mühsam an so einem Kleine Terminal, Fingerabdruck und NFC völlig unbekannt.
    Man sollte den Unsinn definitiv abschaffen, und gleich noch die Hunderten Millionen für die angeblich nicht Software nachrüstbaren völlig veralteten Supersicheren Modems sparen, die jetzt ausgetauscht werden sollen.

    • Für den Patienten bringt das, vor allem das E-Rezept, alles nichts. Völlig richtig. Es soll halt den gigantischen Papierkrieg für Kassen und Apotheken erleichtern, wo man ganze Scanstraße für Millionen von Rezepten hat(te).

      Was super wäre, bezogen auf Digitalisierung, zB: Telemedizin und dann die AU oder Rezept direkt auf das Smartphone und digital an den AG. Rezept digital bei Versandapotheken einlösbar usf. An die K-Kasse geht die AU immerhin zumindest schon digital. Oder digitale Medikamentenbörse auf dem Smartphone oder meinetwegen in der Cloud verschlüsselt via KK-Karte. So was würde enorm erleichtern und ggf. Leben retten. Mir auch unverständlich, warum ich die teuren Fotos vom MRT als CD mit Heim kriege und selbst mein Facharzt abwinkt, ihm reiche der Ausdruck des Befunds (soviel zum Fachlichen, selber nachgucken geht wohl nicht). So was gehört in eine digitale Patientakte!

    • Hallo Wolf, ganz meiner Meinung, ich nutze diese Funktionen , wenn sie überhaupt da sind, auch nicht . Ich lasse mir ein Rezept wie immer ausdrucken und zeige das in der Apotheke um die Ecke und hole mir da mein Medikament . Wenn ich krank bin, will _ich umsorgt und versorgt _ werden und mich nicht um den ganzen Digitalkram mit Pins und Codes und so kümmern müssen. Das bisherige System hat seit Bestehen der beiden deutschen Staaten mit Papier , ggf. Kuli und Papierakte gut funktioniert und den Artzbrief kann auch jeder lesen sogar bei Stromausfall. Technik da wo sie hingehört – in den OP, ans krankenbett zur Überwachung der vitalfunktionen . Aber die einfachen Dinge sind mit Zettel und Stift oft schneller erledigt als mit dem herumgetippe auf einem Touchscreen.

      • Warum haben wir damals nur die Kutschen und Pferde gegen autos getauscht…. Bei solchen Kommentaren braucht man sich auch nicht zu wundern, dass wie als Land jeglichen Anschluss verlieren.

  8. Das derzeitige System ist so mies, da es bei der Entwicklung von allen Beteiligen als Selbstbedienungsladen betrachtet wurde.
    Die Politik hat geduldet bzw. sogar aktiv ermöglicht, dass dort – wie in so vielen anderen Bereichen auch – massiv Steuergelder/KK-Beiträge abgezogen und nur Mist geliefert wurde.

    Das muss man erst einmal abstellen, danach könnte wegwerfen und neuentwicklen das ganze System durchaus deutlich besser machen. Aber wir wissen wohl alle, dass diese Missstände sobald keine Besserung erfahren werden.

  9. Und ich fordere, dass das EU-Mitgliedsstaaten aus der Hand genommen wird wenn sie aus eigener Kraft nicht in der Lage sind, ein gewisses Niveau zu erreichen. Dann übernimmt das eben eine übergeordnete Organisation und aus die Maus. Das Synergiepotenzial ist sicher enorm für Bürger und Volkswirtschaft sobald parasitäre Lebensformen aus diesem Bereich entfernt werden.

  10. Hein einziger Art bei dem ich jemals war, war in der Lage etwas in meine ePA zu tuen. Kein Zahnart bei dem ich je in meinem Leben war (10) war in der Lage mir mein Bonusheft in die ePA einzutragen.

    ePA? Was ist denn das? Kennen wir nicht, haben wir nicht, gibt es nicht. Wenn der Arzt nicht davon gehört hat, haben es die MFA erst recht nicht. Wie soll dad denn gehen? Telematikinfrastruktur. Was soll den dass sein? Also wir machen das hier mit Fax, wir haben das noch nie digital gemacht und der Kasse reicht fürs Bonusheft ein Fax. „Ja aber nur weil Sie das schon immer so gemacht haben, heißt es ja nicht, dass es das beste ist und man sich nicht mal anpassen kann an den Stand der Technik“ Also das sehen wir hier anders, ich bin der Arzt nicht Sie.

    Rede übriges von einem Zeitpunkt, seitdem die ePA gesetzlich Pflicht ist und von der größte Stadt in NRW bzw der Hauptstadt also keinem kleinen Dorf mit ISDN.

  11. Ich bezweifle, dass ein System, welches den hohen Datenschutzanforderung genügen soll, benutzerfreundlich für Patient und Arzt umgesetzt werden kann. Der Patient muss ja Teile seiner Akte detailliert für einen anderen Arzt freigeben.
    Wenn die Akte stark verschlüsselt ist, dann muss z.B. auf dem Handy der geheime Schlüssel verfügbar sein um den Schlüssel des anderen Arztes, und nur dieses einen Arztes, zu legimitieren auf Teile der Akte zugreifen zu dürfen.

    Das ist mit Kundschaft, die schon mit einer PIN teilweise überfordert ist oder nicht mal ein Smartphone besitzt, nicht machbar. Erlaubt das System mehrere Schlüssel, ist es per Definition schon weniger sicher.

    Länder, die hier immer als Vorbild genannt werden haben teilweise weniger strenge Datenschutzanforderungen, was das System dann benutzerfreundlicher macht.

    Dass dies in Deutschland nicht gewünscht wird, sieht man an den Diskussionen zum E-Mail Versand des E-Rezepts.

    Ich habe daher keine Hoffnung, dass ein Neustart hier irgendetwas dran ändert.
    Datenschutzrechtlich sichere Systeme sind sehr komplex und in der Verwendung eher sperrig und unkomfortabel.

    • Ich sehe kein Problem darin, ein solches System datenschutzkonform und benutzerfreundlich umzusetzen, zum Beispiel mit der eGK, NFC und einem Smartphone. Allerdings müsste dafür größer gedacht werden. Das eigentliche Problem des Systems ist doch, dass jeder Beteiligte nur an die eigenen Interessen denkt:
      Politik, Kassenärzte, Krankenkassen, gematik, Datenschützer, usw.
      Der letzte, den irgendjemanden interessiert, ist übrigens der Patient. Und keiner kümmert sich um das Gesamtsystem, weil die Arbeit leider länger als eine Legislatur dauert.

      Dass Datenschutz oft sperrig umgesetzt wird, liegt nicht am Datenschutz, sondern an schlechter Umsetzung und wenig Sachkenntnis. Da arbeiten Leute dran, die keine Ahnung, aber viel Angst haben. Kleiner Witz am Rande: ich wollte den Datenschutzbeauftragten der KBV verschlüsselt kontaktieren: Nicht möglich.

      Ab davon ist es vollkommen richtig, Rezepte NICHT unverschlüsselt per E-Mail zu versenden. Jeder Kassenpatient hat eine Krankenkarte, die das Rezept für nicht-Smartphonenutzer problemlos speichern könnte – sofern gewünscht. Die Zielgruppe müsste einfach nur ihre Krankenkarte in der Apotheke zücken und gut. Die könnten mit einer E-Mail oftmals sowieso nichts anfangen. Für den Rest kann man smartphonebasiert arbeiten.

      • Ich bin da skeptischer. Wäre interessant zu wissen wie viele der aktuellen Grundsteuer-Erklärungen per ePA, NFC, AusweisApp2 im Elsterportal abgegeben wurden. Ist eigentlich auch easy, aber für viele weniger technikaffine Menschen ohne Hilfe nicht machbar. Smartphone Besitz alleine qualifiziert hier noch nicht.

        Was wäre denn der Vorteil von einem auf der eGK gespeichertem Rezept gegenüber dem Ausdruck auf Papier? Müsste dann ja auch persönlich zum Arzt und zur Apotheke.

        Unverschlüsselter Versand per Mail natürlich nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Patienten. Ich kann ja heute auch mein Rezept einscannen und unverschlüsselt jemanden schicken oder faxen.

  12. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Letztendlich sind doch ehrlich gesagt wir selber schuld! Wer von uns ist denn bereit sich ein modernes Faxgerät zu kaufen?

    • Auch wenn Deine Antwort vielleicht „Letztendlich sind doch ehrlich gesagt wir selber schuld! Wer von uns ist denn bereit sich ein modernes Faxgerät zu kaufen?“ ironisch gemeint war, hat sie doch eins für sich: Ältere Technik ist oft viel niederschwelliger in der Bedienung als neue. Fax: Anschließen an Netz und TAE, , Papier einlegen – Rolle oder bei moderneren – Einzelblatt für den Ausdruck , dann das zu übertragende Schriftgut auf die Abtastfläche legen bzw. durchziehen lassen . Vorher Telefonverbindung herstellen über eine Tastatur wie am bekantnen Telefon – fertig. kann jede Person nach ein paar Minuten Erklärung. Nehmen wir nur mal einen Drucker mit Scanner , Einrichten einer Faxfunktion am DSL-Router – die Niederschwelligkeit ist dahin. Umgang mit Smartphone – nur weil jeder eins hat bedeutet das nicht daß es unkompliziert wäre sich durch Apps und Menüs und so weiter zu hangeln , bis aus einem Foto eines Dokuments ein versendetes Fax oder ein Mailanhang oder gar PDF geworden ist. ist wie mit Radio: Früher : Einschalten , warm werden lassen , mit dem einschalten wurde der Wellenbereich vorgewählt , ganz ohne Menü, am Drehknopf die gewünschte Stelle auf der Skala – rotes Zeigerlein einfach nach Gefühl da hinstellen wo der Lieblingssender immer war, dann brauchte man noch nicht mal auf die Ziffern zu achten – , ein Blick aufs magische Auge oder nach Gehör – bumms Musik . Mal ein DAB-Radio eingerichtet ? So schlecht und niederschwellig ist angeblich veraltete Technik gar nicht . Und das Fax als Fernkopierer ist eigentlich immer noch eine geniale Erfindung . sobald piefdoofes Telefon über Kupferleitung funktioniert geht auch Fax. . Ganz ohne 5G oder Glasfasernetz , also auch unter einfachsten Bedingungen. Alles schlechtreden nur weil es keinen Touchscreen enthält ist auch eine Form von Ignoranz.

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