Deutsche bleiben skeptisch im Bezug auf das Smart Home

Laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bleiben die Deutschen skeptisch, was das Smart Home und entsprechende Hard- und Software betrifft. So habe man bei hopp Marktforschung eine Umfrage in Auftrag gegeben, deren Ergebnis sei, dass hierzulande weiterhin Zurückhaltung herrsche. Die Ursachen für die Skepsis sind dabei vielfältig.

Überraschend sind die Resultate nicht, denn auch bei Smart Speakern ist man in Deutschland eher vorsichtig. Nun gibt der vzbv an, dass vielen Kunden offenbar die greifbaren Mehrwerte bei Smart-Home-Produkten fehlen. Offenbar gilt da immer noch oft der Gedankengang: „Wozu soll ich in einer App herumwurschteln, statt einmal selbst auf den Lichtschalter zu drücken?“ Außerdem herrschen oft Bedenken bezüglich des Datenschutzes. Viele potentielle Kunden fürchten, dass sie die Kontrolle über ihre Daten verlieren. Außerdem spielt auch der Preis eine Rolle: Laut der Umfrage sind vielen Anwendern die Preise für Smart-Home-Produkte schlichtweg zu hoch.

49 % der Befragten gegen daher an, dass sie keinerlei Interesse an Smart-Home-Produkten hätten. Allerdings wissen offenbar auch viele gar nicht so recht Bescheid. Denn nur 57 % der Befragten sagten, dass sie eine klare Vorstellung vom Begriff „Smart Home“ hätten. Nur 9 % wollen entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf jeden Fall nutzen. Wie bereits erwähnt kritisieren die Muffel die fehlenden Mehrwerte (64 %), die Angst vor der Weitergabe der eigenen Daten (49 %), die Angst vor Hackerangriffen (47 %) und die zu hohen Kosten (47 %).

Auch die vzbv ist der Ansicht, dass im Smart Home gegenüber einem analogen Zuhause keine Nachteile herrschen sollten. Das gelte auch für die Sicherheit, die Rechte der Benutzer und die Kosten. Hier fehle es laut den Verbraucherschützern teilweise aber noch an rechtlich verbindlichen Regelungen. Beispielsweise wäre zu klären, wer hafte müsse, wenn z. B. bei einer Fehlprogrammierung Heizungsschäden entstünden oder der Kühlschrank versehentlich auftaue.

Außerdem könne man für Smart-Home-Geräte über die gesamte Lebensdauer in regelmäßigen Intervallen Sicherheits-Updates erwarten – zwei Jahre seien da kein sinnvoller Rahmen. Smart-Home-Geräte, die mit Energiesparmaßnahmen werben, sollen sich ebenfalls für den Verbraucher rechnen. Auch das sei aktuell leider nicht immer der Fall. Es sieht also danach aus, als ob der vzbv der Skepsis der Deutschen wohl zustimmt. Seid ihr auch dieser Meinung?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

114 Kommentare

  1. Typisch German Angst eben.

    • Vollkommen unbegründet, wie der Fall Amazon zu letzt zeigte….

      • Das hatte aber nur bedingt mit „Smart Home“ zutun, das war schlicht eine „fehlerhafte“ Datenauskunft.

        • Wolfgang Schmidt says:

          stellt sich doch die Frage warum diese Daten überhaupt gespeichert werden (müssen)

          • Weil man sonst keine smarten Dienste mit günstige Hardware anbieten könnte. Wie soll ein Gerät ohne persönliche Daten smart sein?

            Und ohne Cloud müsste alles im Gerät gespeichert und verarbeitet werden. Das würde die Geräte viel teurer und unkomfortabler machen. Firmwareupdates herunterladen und über Kabel einspielen ist die Technik von vor 10-20 Jahren. Die Programmierung im Gerät müsste aufwendig vor Raubkopien gesichert werden. Usw usw usw.

            Und so viel Panik vor etwas unerwünschter Werbung. 🙂 Deutschland wird zum Altenheim! Datenschützer ist ein Schimpfwort.

            • Eh.. das stimmt so nicht ganz. Speicherung in der Cloud zum verbessern der Ergebnisse ist leider noch nötig, ja. Es geht aber auch anders. Siehe Apple. Da werden die Anfragen nicht mit dem Nutzer verknüpft. Alle paar Minuten bekommen Siri fähige Geräte eine neue, randomisierte und Geräte / Account unspezifische ID über welche die Anfrage gestartet wird und über welche dann auch eine Antwort vom Server erfolgt. Sowas wie bei Amazon wäre da gar nicht möglich gewesen.

              • Auch Apple muss die anonymisiert gespeicherten Daten realen Nutzen zuordnen, wenn ein konkreter Apple-User Auskunft über seine Daten will. Und dabei kann sich auch Apple vertuen. tzzt… Apple Fanboys… 🙂

      • Blacky Forest says:

        So ein Blödsinn. Meine Mutter hat vor einem Monat nach dem MRT die CD mit den Bildern eines anderen Patienten mitbekommen. Die Dame am Empfang hat das vertauscht. Genau das ist bei amazon passiert. Das wird total hochgespielt. Uns geht es einfach zu gut. Da wird ständig mit imaginären Ängsten rumgespielt, anstatt man sich auf die richtigen und wichtigen Dinge konzentriert. Wenn dann Deutschland bei den wichtigen Dingen abgehängt wird, sind wieder die anderen schuld.
        (Scheiß Funkabdeckung? Ich will keine Masten vor der Haustür!
        Strom wird im Süden gebraucht und im Norden produziert? Keine Leitungen im Garten!
        Kein schnelles Internet? Glasfaser ist mir zu teuer, soviel will ich auch nicht bezahlen!
        Verpestete Luft, teure Kraftstoffpreise, E-Autos zu teuer und brauchen ewig zum Laden? Wasserstoff ist mir zu unsicher!
        Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!)

        • Dir ist aber schon der Unterschied klar zwischen einmaligem, nicht ausnutzbaren manuellen Vertauschen eines einzigen Datensatzes vs. vollautomatischen millionenfachen Datenleaks mit der Möglichkeit gezielter Ausnutzung?

          • Und wo war der Datenexport nach DSGVO bei Amazon vollautomatisiert?
            Einmal eine „where“ falsch getippt und du hast das Problem

            • Amazon hat auch schon mehrere Stunden Tonaufnahmen eines Paares per E-Mail an jemand anderen versendet. Vollautomatisch.

              Schon komisch, wie oft bei Amazon sowas passiert. Und keinen juckt es. Aber dann jemanden mit nem iPhone einen Apple „Jünger“ nennen. Ihr seid doch alle auf dem Amazonauge blind! Hauptsache billig…

              • Wenn der eine Fall zig mal durch das Dorf gejagt wird, bleibt es weiterhin nur ein Fall.
                Sollte und darf nicht passieren, aber wo Menschen arbeiten passieren Fehler ….

    • Peter Brülls says:

      Teilweise sicherlich, aber obwohl ich technikaffin bin, sehe nicht so den Nutzen für mich. Dabei benutze ich Siri ständig.

      Das Haus ist exzellent gedämmt. Der Lebensstil recht regelmäßig. Sprich, eine einfache Programmierung reicht für die Heizung aus.

      Die Warmwasserpumpe lernt selbständig, ganz ohne Netz.

      Wegen des Kindes, eine frierbeule, haben wir jetzt noch einen einfachen programmierbaren Thermostat im Badezimmer. Reicht.

      Smartmeter sind und bleiben Quatsch. Was kostet sind kochen und waschen. Was nicht beliebig in die Nacht gelegt werden kann.
      Der hypothetische Elektrowagen wird nachts geladen, braucht es doch keine KI.

      Der Supermarkt ist 200 Meter entfernt. Aber die bessere Qualität an Grundlagen kriegen wir auch dem Wochenmarkt, da nützt mir kein smarter Kühlschrank.

      Wie gesagt, Probleme mit der Technik Ana ich habe ich nicht. Ich habe mir Skripte geschrieben die automatisch meine Stempelzeiten prüfen, meine Frau und mich gegenseitig informieren, wenn wir von der arbeite losfahren oder an der Schule ankommen. fritzbox habe ich damit automatisch den AB umgeschaltet, bzw. die Kontaktnummer für den Kindergarten, damit über eine Nummer immer das nahesteh Elternteil angerufen wird. IMAP wird geparst, Amazon Sendungen und co einem Paketttracker weitergeleitet.

      Aber irgendwelchen Beleuchtungskrams brauche ich einfach nicht. Praktisch ist die Logitech, die je nach Bedarf diverser Geräte schaltet, aber bei 4 Stunden TV pro Woche auch kein muss.

      Ach ja, die Flurleuchte und die Beleuchtung draußen reagieren auf Bewegung.

      Pakete schließt der Postbote in der Kiste vor dem Haus aus und wenn ich nicht da bin, brauche ich auch nicht zu wissen, wer geklingelt hat. Dass ein Paket abgelegt wurde sehe ich eh durch das Tracking oder eben wenn ich nach Hause komme.

      Smart Home ist sicherlich ein schönes Hobby, manche Leute sollen ja sogar Fußball gucken, aber bis auf Randfälle mit einfachen, autarken Geräten abbildbar.

      Für Leute mit Behinderungen sieht es anders aus, sehr alte sicherlich auch. Wenn es denn jemand vernünftig einrichtet.

      • Genau was du da beschreibst verstehe ich unter „smart home“. Das Haus soll „smart“ auf die Situationen reagieren und entsprechend „handeln“ irgendwelche Lichter die ich per App ein und ausschalten kann oder Heizungen die ich über das Internet fernbedienen kann sind einfach nur Spielereien.

        • Der gleichen Meinung bin ich auch. Das hier beschriebene ist „smart“ in DIY. Heizung lernt = smart. Wenn/dann = smart.
          Nur das Licht ist nicht smart. Eigentlich war der Kommentar die beste Werbung _für_ Smart-Home.

          • Der Kommentar ging glaube ich eher gegen das Smarthome in der Cloud… er schreibt ja, dass es alles Lokal geregelt auch geht.

            Übrigens ist das nicht Smart, sondern automatisiert. Sowas gibts schon ewig. Ändert sich hier der Tagesablauf einmal, muss man auch wieder händisch ran.

            Ein Smart Home ist nicht nötig. Ein Auto (in der Stadt) auch nicht. Elektrisches Licht eigentlich auch nicht. Kerzen gehen auch. Und ein Kamin statt Heizung. Wäsche waschen geht auch im Zuber und wird dann an einer öffentlichen Mangel durchgedreht. Alles machbar.

            Smarthome ist nur eine Fortsetzung der Bequemlichkeiten, die uns die moderne Zeit zur Verfügung stellt. Ich will es wärmer im Zimmer? Kein ding, mach ich vom Sofa aus. Ich will beim kochen einen timer stellen? Mach ich per Siri. Auch die richtige musikalische Untermalung stelle ich so ein. Macht man nichts dreckig. Das Licht an der Arbeitsplatte steuern bewegungssensoren und oder ein Sprachassistent aus demselben Grund.

            Es gibt noch tausend mehr Beispiele, in welchem ein Smarthome einfach nützlich und bequem sein kann. Man kann auch alles manuell selber machen oder versuchen zu automatisieren. Das richtet man aber letztendlich auch mindestens einmal selber ein und man muss sich an die selbst erstellten Regeln halten, dass es reibungslos funktioniert.

            Ich habe daher ein maßvolles Smarthome. Dort wo es Sinn macht (zB Küche, wo man öfter mit dreckigen Händen hantiert einen Sprachassistenten, im Bad die Heizung um bei unregelmäßigen Schichten früh ein warmes Bad zu haben und im Wohnzimmer einfach der Bequemlichkeit halber) gibt es Smarthome Produkte.

            • Peter Brülls says:

              Wobei ich mich immer frage, was das für Frostbeulen sind die ein warmes Bad brauchen. Duschen, Rasieren, Anziehen. Dauert 15 Minuten ohne sich zu hetzen. In der Zeit hat man doch gar keine Zeit um zu frieren.

      • Smarte Lampen wie Hue und smarte Steckdosen sind sehr praktisch. In Verbindung mit Google Home oder Alexa reicht ein „Licht an“, der Standort, Sonnenuntergang, Schalter oder ein Bewegungsmelder und das Licht bzw der Weihnachtsbaum geht in wunderschönen Farben an.

        Mit „Spiele Musik“ wird Musik gespielt. Das nutze ich viel. Mit „TV an“ schaltete RM Pro (ca 30 Euro) den TV und Stereoanlage. Alles lässt sich kombinieren.

        Auf mein Nuki Smart Lock will ich auch nicht mehr verzichten. 🙂

        Und wenn das Haus nicht so gut gedämmt ist, dann können auch smarte Heiz Thermostate was bringen. Aber das hängt logischerweise immer vom Heizverhalten vorher ab. Wer die Heizung immer runter dreht, wenn das Fenster auf ist oder er die Wohnung verlässt, der spart natürlich nichts. 😉

        • Peter Brülls says:

          HeizVerlust durch richtiges lüften geht doch gegen null. Das bisschen Luft ist schnell wieder warm.

          Aber im Normalfall brauchen wir das nicht. Um das gesamte Haus zu lüften springt die Anlage an, saugt die Luft aus den Bädern und der Küche, tauscht die Wärme aus und pumpt frische Luft in die Wohnräume. Fertig.

          • Man braucht auch keinen PC und kein Smartphone. Was braucht man schon…

            • Peter Brülls says:

              Das „braucht man nicht“ bezog sich auf das *Lüften*. Das macht das Haus von such aus. Mit einem banalen Zeitschalter. Einfach das Haus richtig bauen und richtig benutzen, dann muss man nicht mit irgendwelchen halbgaren IoT-Krams dagegensteuern. Denn genau der wird besonders skeptisch gesehen.

              Dass Du Deine automatisierte Beleuchtung Spaß macht und Du die praktisch findest, sei Dir herzlich gegönnt. *Hier bei uns* braucht das keiner, solange die Außenlampen angehen wenn wir nach Hause kommen und im Flur das Licht angeht, wenn es dunkel ist und wir uns ihm nähern. Dazu reichen aber 20-€-Geräte ohne Batterie und Internet.

              Sprachsteuerung beim TV ist ganz nett. Dummerweise will ich den Mist gar nicht sehen, es reduziert sich also auf auf „Schaue Trolljäger weiter“. Es bricht doch schon zusammen, wenn ich „Drachenzählmen leicht gemacht 2“ sehen wink wie jetzt zu Weihnachten. Unser normaler Use-Case ist nämlich englischer O-Ton.

              Es würde mich locker 400 € kosten, das abzudecken. Denn ich bräuchte dann eine neue Apple TV und als Folge einen Receiver, weil die neue Apple TV ja kein optischen Ausgang mehr hat. Das Geld kriegt man nie wieder rein, das kann man nur als „Ich will aber“ rechtfertigen. Und die meisten Leute wollen eben nicht.

              Aber okay, ich kenne das schon aus den 90ern, als sich das Dolby Surround und DVD schön rechnete. Was man da an Kinoausgaben spare!

      • Besser kann man es nicht sagen… alle meine Thermostate sind seit 5 Jahren programmiert und sparen wirklich Heizkosten. Sonst sehe ich null Mehrwert im Smart Home. Spielerei halt.

        • Peter Brülls says:

          Spielerei ist ja auch okay. Mein erster DVD Spieler hat auch noch 1.5000 DM gekostet oder so. Aber muss man dann eben auch so sehen und sagen, und nicht mit Quatsch ankommen wie „Der Kühlschrank warnt mich, dass die letzten 300 ml Milch bald umkippen.“

      • Hi Peter,

        wie hast du deine folgende Passage denn genau realisiert?
        „fritzbox habe ich damit automatisch den AB umgeschaltet, bzw. die Kontaktnummer für den Kindergarten, damit über eine Nummer immer das nahesteh Elternteil angerufen wird.“

        Wie erfährt die Fritzbox, welche Rufnummer/Elternteil näher dran ist am Zielort? Wertest du regelmäßig eure Standorte aus? Wie setzt du dann die nähere Rufnummer in der Fritzbox als aktuelle Weiterleitungs-Nummer für Anrufe?

    • Wie bereits erwähnt kritisieren die Muffel die fehlenden Mehrwerte (64 %), die Angst vor der Weitergabe der eigenen Daten (49 %), die Angst vor Hackerangriffen (47 %) und die zu hohen Kosten (47 %). Weihnachtsrausch?

    • Typisch ahnungsloser, Hauptsache was gesagt.
      Fakt ist das dieses ganze Smart Home getue zusätzliche Stromkosten verursacht. In Sachen Stromsparen, wo überall angepriesen wird, passt dies nicht zusammen. Und wirklich, für was brauche ich so ein Mist wo ich blind weiß wo man Lichtschalter ist?

  2. Funktioniert ja auch nicht zuverlässig. Meine SmartHome Geräte sind schon wieder mehrere Tage offline. Kam dieses Jahr schon mehrfach vor. Liegt aber nicht an den Hersteller, sonder das Internet der sooo tollen Telekom.

  3. Ich bin nicht skeptisch, mir ist das Zeug schlicht zu teuer und außerdem ist mir diese Kompatibilität zu kompliziert. Das geht damit, das nicht, das geht nur mit dem,… Näh. Mein analoges Heizthermostat funktioniert einfach.

    • Also mein smartes Heizthermostat funktionierte in den letzten 3 Jahren ohne einen Ausfall, war einfach einzurichten und ich habe damit noch Geld gespart.

      • Toller Kommentar. Ein Produkt ist ja auch einfach. Es ging ihm um Kompatibilität! Die ist nun wirklich sehr fragmentiert.

        • Mit IFTT hast du keine Probleme mehr.
          Da kannst du sämtliche Situationen mit abbilden.
          Meinetwegen lässt du Alexa darüber auf deiner Musikanlage „Let it snow“ abspielen, wenn es in der Wohnung kälter als 15° wird.
          Geht alles, man muss nur wissen wie.

          • Schöne komplexe Umgebungen aufzubauen macht Spaß, denkt aber auch an eure Familienmitglieder, die ggf nicht so tief in diese Technik eintauchen. Wenn der Admin mal längere Zeit ausfällt läuft alles bis zum Crash einer Komponente, eigentlich ganz einfach wenn man weiß wie es geht. Es ist ja sicher auch bei jedem fein säuberlich dokumentiert damit ein Dritter ggf. eingreifen kann – oder?

          • Peter Brülls says:

            Eben. Und wenn man keinen Lust auf dieses Basteln hat und nicht den technischen Unterbau, dann ist das eine Geldfrage.

            Sehe ich doch schon an der Fritzbox und meinen Raspi. Die Funktionalität, die ich daraus hole ist schon ganz praktisch, aber das ist Hobby. Würde ich das als Programieraufgaben ausschreiben, dann wäre ich ganz schnell bei mehreren 1.000 €.

            Aber immerhin, ein Kollege hängt nun mit an einem Customized ICS-Mühlabfuhrkalender, der immer nur den jeweils nächsten Termin anzeigt.

      • Glaube ich Dir nicht.
        Was ist mit Batterien?

        • @Micha: stimmt, ich wurde einmal darauf hinweisen das ich in der nächsten Zeit bitte mal die Batterien tauschen sollte.

          @sgo: Hast du recht, ist meistens noch recht fragmentiert. Aber solange es die Möglichkeit gibt alles in einer Umgebung wie Google Home oder Siri zusammen zufassen bin ich zufrieden. Von dort kann ich alles steuern, sogar per Sprache.

  4. Smarthome Systeme müssen als erstes autark sein, nicht über das Internet gesteuert und verbunden. Das dieses denn ausgenutzt wird ist doch nur eine Frage der Zeit. Es geht bei diesen Smarthome doch vielmehr darum an Daten zu kommen anstatt das Leben komfortabler zu machen. Ist irgendwie wie mit dem Internet, was einmal gut gemeint war ist jetzt zu ein Drecksloch verkommen, nur keiner merkt es! Das ist mit den Digitalen Stromzähler nicht anders, es dient lediglich dazu Daten und abzugreifen und der Kunde soll das noch bezahlen!

    Es wird einen ein grüner Lebensstil aufgezwungen um immer mehr zu sparen, aber irgendwann ist man auf das Minimum angekommen. Auch denn fordern die Ökonazis weiterhin noch mehr Einsparungen!

    Auch die Sicherheit der meistens in China billig produzierten Geräte kann man doch nur noch in Zeiten von Huaweigate den Kopf schütteln. Viele weitere Hersteller im Land der aufgehenden Sonne werden es nicht anders machen.

    Aber in Zeiten von Google, Siri und Alexa bekommt man höchsten die Antwort: „Machen doch andere auch“ oder „Ich hab ja nichts zu verbergen“.

    Bestes Beispiel ist doch dafür ist auch unsere Digitalministerin (mal wieder eine Frau) welche lieber mit fliegenden Autos kommen möchte anstatt Deutschland digital fit zu machen, aufzuholen gibt es eine Menge. Neuland im Jahre 2018/19

    • Hoffentlich merkst du schnell genug wie falsch du hier bist. Begriffe wie Ökonazis sind hier reichlich deplatziert. Hier wird weder gehasst, polemisiert noch politischen Dünnschiss verbreitet.

      • na denn gib mir doch einmal einen Grund warum ein „Smarter“ Stromzähler bis 2020 verbindlich verbaut sein soll? Welcher denn über das Internet Daten sendet, die vom Stromanbieter „aufgearbeitet“ werden und denn übers Internet abgerufen werden können vom Kunden. Ich glaube habe schon verstanden welche Gefahren von SmartHome aus gehen, auch wenn es einmal gut gemeint war (Erleichterung).

        @Paubolix, damit wirst Du Dich auch irgendwann auseinandersetzen müssen!

        • Brauchst im Grunde keine Mühe aufwenden. Der Standard npc Charakter kann nur papageienhaft wiedergeben was in seinem begrenzten Hauptspeicher geladen wird. Wenn nächste Woche die grünen.exe ein Update bekommt ist er schon immer gegen Elektroautos gewesen und wenn die konformist.batch durch Aussagen wie Deine getriggert wird, ist der offen gleich aus. Muh.. Wir sind die Guten… Muh alle anderen sind Nasis… Muh wiedergeben von Sprechblasen reicht. Weil nie nicht niemals könnte ein grüner Kulturmarxist jemanden was böses. Das ist alles nur zu deinem Besten. Die hassen dich auch nicht wenn du in den 100 Prozent co2 neutralen gulag kommst. Die wollen dir nur helfen… Dich umerziehen… Bis du so gerecht wirst wie sie..

        • @Mr Mango
          Weil es Leute gibt die klüger sind als du und dir das deshalb von denen vorgeschrieben wird. Deshalb. 😉

      • Harald Schneider says:

        Gutmensch, komm geh Wale retten

        • Kann der Sitebetreiber bitte mal solche Leute wegmoderieren? Danke.

          • Lass doch, ist ein gutes Beispiel deutscher Diskussionskultur 😉

            Wie viele andere Beiträge hier leider auch 🙂 Man sollte solche Aussagen (bzw Trollereien) doch eher in ihrer Dummheit entlarven, oder ?!

    • Bitte den Text in Ruhe durchlesen und korregieren…………äh………….oder lieber löschen…..

    • Der Grund warum Smare Home Systeme überhaupt bezahlbar möglich sind, ist die Cloud.

      Technisch möglich wäre das auch schon vor 20 Jahren gewesen. Komplett autark mit Server bzw Pac im Keller. – Aber das wäre nur was für Profis und wenn Technik, CPU und Speicher im Gerät stecken, dann wären das natürlich viel teurer.

    • Huch, da hat wohl wer zu viel am
      Stammtisch gesessen und noch dazu seinen Aluhut verlegt.

      Soviel Halbwissen gemixt mit Falschaussagen und Dummschwätzerei kennt man sonst nur von Donald. Mal die Scheuklappen von den Augen nehmen und zur Abwechslung mal über die Materien informieren, bevor man schreibt.

      Der Grundtenor am Anfang ist ja richtig (SmartHome möglichst autark bzw. so wenig wie möglich cloud, da nunmal Gefahren darin lauern). Aber der Rest *facepalm* … das kann man nur noch auf zu viel Glühwein schieben.

  5. smart home bzw. die produkte, die unter diesem label verkauft werden, liefern im alltag praktisch keinen praktischen nutzen bei einer viel zu hohen fehleranfälligkeit. dazu kommt das problem, wenn man sich nicht in eigenregie um ein privates geschlossenes system kümmert, man sich immer vor irgendeinem unternehmen ausziehen muss.

    • Dieser Zusammenfassung von kühl kann ich mich nur komplett anschließen. Und ich bin sonst wirklich ein early adopter.

  6. Matthias Krause says:

    Mein Home ist wirklich Smart und ich muss nicht in einer App rumwurschteln. Ein Smartes Home macht Dinge ohne diese von Menschenhand anzustoßen.

    • Genau meine Meinung! Es gibt viel zu viele „Smart Home“-Geräte die einfach nur eine Steuerung per App zulassen und kein bisschen smart sind! Für mich ist ein Gerät erst dann smart, wenn ich nach der Einrichtung nicht mehr dran denken muss, es aber genau das tut was ich mir wünsche.

  7. Zu teuer ist insbesondere bei den Sensoren ein Argument. Wer hat denn nur 2 Heizkörper oder 2 Fenster. Und dafür jeweils je Stück knapp 50 Euro, da wird es richtig teuer. Und wenn man im Raspberry Pi-Bereich unterwegs ist, darf man erleben, was sowas auch kosten kann. Übrigens geht es damit auch ohne Cloud. Aber was erzähle ich, vergaß kurz wo ich hier bin.

    • Peter Brülls says:

      Ich habe 15 Heizkörper und in einigen Räumen Fußbodenerwärmung. Benutzt wird die Erwärmung und drei Heizkörper. Das Haus ist gut gedämmt. Schon nach dem Stand von 2000.

      Gelüftet wird bei bedarf mit Stoß in ein, zwei räumen. Oder eben durch die kontrollierte raumbelüftung mit Wärmetauscher. Schaltbedarf liegt nahe an null.

      • Hallo Peter, bei mir ist es inzwischen auch so. Habe mir einen Holzvergaser angeschafft und senke wegen der geringen Heizkosten nun gar nicht mehr ab. Immer konstante Temperatur zw. 20 und 22 Grad. Schaltbedarf in dem Fall auch bei null.

        Lampen schaffe ich so gerade noch selber über einen Schalten ein/auszuschalten. Oder die 3 Watt Dinger bleiben einfach immer an. Schaltbedarf auch = 0

        Aber ich will mir eine Alarmanlage gönnen. Ich habe über 30 Fenster. Vielleicht noch Kameras an allen Ecken des Hauses. Das wird richtig teuer. Öhh, das ist gar nicht smart, ich habe glaube ich jetzt das Thema verfehlt….

  8. Eine gesunde Skepsis gegenüber der gesamten Digitalisierung kann in Zukunft viel soziales Elend verringern

  9. Kann ich gut verstehen – musste heute die Couch verschieben nur weil der Amazon Smart Plug, wegen Amazon Systemproblemen, nicht funktionierte und das Licht nicht geschalten werden konnte.
    Das zeigt wieder einmal mehr dass sollte kein Internet verfügbar sein nichts mehr funktioniert und das kann nicht sein. Mir hat dieser Ausfall zu denken gegeben wie abhängig ich doch von diesen Diensten bin und werde wieder mehr zurückbauen

    • „Das zeigt wieder einmal mehr dass sollte kein Internet verfügbar sein nichts mehr funktioniert“

      Nur, wenn man auf das „falsche“ System setzt.
      Ernsthafte Smarthome-Systeme funktionieren natürlich notfalls auch ohne Internet…alles andere ist (witziger) Spielkram.

      • Peter Brülls says:

        Genau der Teil wird aber kaum propagiert. Und ist dann auch für die meisten unadministrierbar.

        Stattdessen verkaufen viele Firmen einfach billigste Technik in die WLAN gestopft wird, gerne ohne jede Sicherung, in der Hoffnung, alla serverseitig given zu können.

        Dann wird noch gerne von 99% Verfügbarkeit gefaselt, in der Hoffnung dass niemand nachrechnet und sieht, dass das über drei Tage im Jahr sind, in dem es nicht geht.

        Nicht mal eingerechnet wenn die Telekom oder sonst ein Anbieter einen Ausfall hat.

        • Die Internetanbindung macht das Smart home aber eben erst Massenmarkt-tauglich.

          • Peter Brülls says:

            Das sehe ich deutlich anders. Zumal ich hier gerade für 70 € Thermometer rumliegen habe, deren Messungen ich nicht mehr auslesen kann, weil der dafür notwendige Internetdienst abgeschaltet wurde

  10. Da wundert es mich auch nicht dass viele deutschen Arbeitnehmer Angst vor der (nicht aufzuhaltenden) Digitalisierung der Arbeitsplätze haben. Wer solchen Neuerungen und Veränderungen gegenüber nicht offen ist bzw grundsätzlich von vorne herein schlecht redet ist natürlich auch in der digitalen Wirtschaft nicht zu gebrauchen. Typisch Deutsch ist aber auch, dass man wiederum kein Problem hat viel Geld in teuere Komfortspielereien fürs Auto zu investieren.

    • Peter Brülls says:

      Das sehe ich deutlich anders. Zumal ich hier gerade für 70 € Thermometer rumliegen habe, deren Messungen ich nicht mehr auslesen kann, weil der dafür notwendige Internetdienst abgeschaltet wurde

    • Peter Brülls says:

      Prinzipiell richtig, aber Du begehst einen typischen Umkehrschlußfehler, nämlich dass die hohe Ablehnungsrate sich aus einer grundsätzlichen Verweigerungshaltung speist. Die sehe ich zwar in Deutschland höher als anderswo, ist aber eben nicht der einzige Grund.

  11. Naja kommt immer drauf an wie groß die Wohnung oder das haus ist ud was man will. Aber der Verband hat schon recht mit seiner Umfrage.. Die geht nur mit dem das nur mit dem.. Außerdem seh ich nu wirklich nicht ein soviel Geld auszugeben.. Z.B. 54 € für nen Fritz Dect 301 nur damit ich von Unterwegs meine Heizung ein aus schalten kann? (gut ich hab ne 2 Zimmer wohnung und 5 Heizköper wären rund 300€ Aber Schlafzimmer und Küche benutze ich eh nie und Bad nur wenn ich baden will. gut ich wohn in einem block wo links rechts oben unten eh auch gheizt wird und bei diesen „tollen wintern“ mit kaum minus Graden kann ich alle auch aus lassen und hab min 17 Grad in der ganzen bude..

    Oder aber was sinvol wäre nen Google home oder Echo hinter der Wohnungstür mit nem Smartentürschloss, dass wenn ich vom einkaufen komm die Tür mit Sprache aufgeschlossen wird und ich nicht den Einkauf abstellen muss. Hapert aber wieder daran, dass die Smartspeaker mich durch die Tür nicht verstehen.

    Da einzge was für mich sinvoll ist die Smartesteckdosenleiste im Wohnzimmer, damit ich nicht immer hinter router NAS Drucker und Fernseher an dem Schalter rum wurschteln muss..

    Aber das Samrthomegeräte Stromsparen hellfen naja die Elektronik braucht ja dauernd Strom sonst würde es ja nicht gehen.

    • Das Smart Lock erkennt dich am Bluetooth Signal des Handys und geht automatisch auf, wenn du in die Nähe kommst.

      Per Sprache wäre das vielleicht auch ein bisschen unsicher. Jeder Einbrecher könnte die Tür öffnen. 😉

      Ne WLAN Steckdose bekommst du von Sonoff günstig. ZB bei Amazon. Das funktioniert über ne App oder Google Hime/Alexa.

      Smarte Heiz-Thermostate bringen logischerweise nur dann was, wenn man vorher etwas nachlässig war. Wer die Heizung immer aus hatte, der kann natürlich nichts sparen. 😉

      Allerdings bekommt man wenigsten genaue Statistiken über sein Heizverhalten.

      • Peter Brülls says:

        Ist halt persönliche Präferenz. Siri benutze ich ständig, aber ich brauche eh ein normales Schloss, weil meine Frau keine Lust hat, statt eines kleinen Schlüssels ein Smartphone mitzuschleppen. Geschweige denn unser Sohn, dem ich zwar mein iPhone X zum Hörspielhören anvertraue, aber ganz sicher kein eigenes geben werde bevor er Jugendlicher ist.

        Echo dot liegt seit Monaten auf dem eBay-Haufen.

        Fritzbox Steckdose habe ich, benutze sie aber nur noch, um einige Stromverbraucher zu identifizieren.

        • Warum nutzt deine Frau kein Smartphone? Die scheint schon etwas älter zu sein? Dann erklär ihr man, wozu das alles gut ist. 🙂
          Selbst meine Mutter hat ein eigenes Smartphone und nutzt es. Und die ist über 70.

          • Peter Brülls says:

            Weil sie es nicht braucht. Glaub mir, sie (nicht „die“, vielen Dank) kriegt alles genauso gut geregelt wie ich mit 2 Stunden Screentime pro Tag. Für privates nutzt sie hauptsächlich ein iPad, aber das taugt nicht besonders als Schloss.

            Meine Mutter – über 80 – hat auch ein Smartphone, über 80. Was sie daran am meisten nervt ist das hohle Geplapper auf WhatsApp. Aber sie mag es damit zu fotografieren und die Fotos vom Enkel zu sehen.

  12. Oliver Plicht says:

    Ich sehe es halt nicht ein für ein smart Home monatliche Gebühren zu zahlen und zwar für jedes einzeln. Will ich die extra Funktionen für tado, muss ich zahlen, bei Nest und Co. derselbe Mist. Ich will nicht für alle extra zahlen, das summiert sich nämlich…

  13. Ich habe ein Bussystem, das völlig autark funktioniert. Das geht aber nur vernünftig bei einem Neubau.

  14. Jedesmal, wenn ich abends mit einer popeligen Infrarot-Fernbedienung das Licht ausschalte, denke ich, wie froph icvh bin, nicht umständlich mit einem Smartphone rumwursteln zu müssen.

    Jedesmal, wenn ich mit meinem ausrangierten Smartphone mein KODI fernsteuere, verfluche ich, immer noch keine olle Gumminoppen-Fernsteuerung dafür angeschafft zu haben.

    Jedesmal, wenn ich von der Arbeit komme, die Heizung per Hand hochdrehe und der Raum nach 2 Minuten warm ist, denke ich, dass ich keinen Smartscheiss brauche.

    Ich bin begeisterter Handy- und Computernutzer. Bis hin zum digitalen Einkaufszettel. Für Technologien wie Smartwatches und IoT fehlt mir aber jegliches Verständnis. Die Sachen sind weder praktisch noch nützlich noch brauchbar — selbst wenn sie billiger wären als klassische Technik, würde ich sie trotzdem nicht einsetzen.

    Mich interessieren keine neueren Sachen, nur bessere.

  15. Auch hier wieder die Toleranzfrage: warum werden Leute, die Gegend Smarthome sind als Technikfeinde etc beschrieben? Leben und leben lassen.

    • Peter Brülls says:

      Weil einige ziemlich genau wissen, dass eine Menge ihres Smartkrams eben nur teures Hobby ist, aber es nicht wahrhaben wollen. Dann kommt es zu solchen Effekten. Ist bei Heimkino (habe ich viel Geld für ausgegeben und nie bereit), Comics (ebenso), Fleischessen, Autos, etc nicht anders: Wenn ein ungutes Gefühl besteht, dann löst man es dadurch auf, dass man sich gegen „Verweigerer“ abgrenzt.

  16. Ich kann mich hier vielen vorherigen Kommentaren nur anschließen. Insbesondere der Punkt mit dem Internet. Wenn das ausfällt muss das meiste zumindest noch normal funktionieren. Daher setze ich auf Homematic, das auch komplett offline läuft.
    Automatisiert wird bei mir nur, was sinnvoll ist, nicht alles, was möglich ist. Damit bin ich bisher gut gefahren und habe von meiner Frau bisher weder Ärger bekommen noch Gejammer gehört.

  17. Den Nutzen muss man für sich erst für das neue Verhalten erkennen, es ist schon eine nette Sache mit einem Wort eine komplette Lichtscene für ein Raum zu starten und zu stoppen, man braucht es zwarnicht, man braucht bei verschiedenen indirekten Lichtern aber auch nicht durchs Zimmer hampeln, man gewöhnt sich an die Art wie einfach gleichzeitig der komplette Raum alle benötigten Aktionen startet, das ist weit entfernt von ich komm in Raum und mach die Standard Deckenbeleuchtung an, darum blöder Vergleich in dem Sinne 🙂
    Danach kommt auch schon direkt statt alles zu Alexa zu rufen, Zustände automatisieren die vorher nicht der Fall waren, zb Heizung geht morgens rechtzeitig selber an, ganz gedämpftes Licht geht mit dem Wecker an, und wird über ein Zeitraum mäßig heller so dass man mehr sieht ohne je geblendet zu werden, man steht dadurch sich schon direkt entspannter auf.
    Next step dann hier, weniger Befehle rufen, und auch starren Zeiten können nicht alles, zb bei der Beleuchtung überlege ich gerade wie und ob die Bewegungssensoren quasi komplett unbemerkt die jetzigen sprach Befehle und timer im Großteil ersetzen, indem ohne jegliche Interaktion zb immer passendes Licht im betretenen Zimmer je nach Uhrzeit usw im angenehmsten modus geschaltet werden.
    Bis jetzt habe ich das nur in simpler an/aus Konstellation mit einer Birne der Küche, Flur und so, aber ich könnte mir vorstellen dass man die auch so weit und gut in den wohnbereich bringen kann, das vielleicht jegliche Interaktion mit einer Fernbedienung, Alexa, Schalter, oder App nach dem sprach/app Hype wieder auf ein Minimum reduzieren werden kann.
    Dann müsste man im besten Fall nirgendwo in der Wohnung mehr irgendwas machen, dann wird es erst richtig smart.
    Und für abweichende wünsche hat man ja schon alle oben genannten Mittel als Alternative aufgebaut^^
    Mal die Machbarkeit für hier durch denken, ich muss meine Frau für ein weiteres Go schon überzeugen xD

    • So siehts aus.^^
      Die Automatisierung und Verkettung diverser Komponenten, machen ein Smarthome aus.
      Aber bestimmt nicht nur „Alexa mach mal Licht an“.
      Da sind mehr oder weniger witzige Zusatzfunktionen, die man nutzen KANN, aber nicht muss.
      Zudem muss ein Smarthome auch autark/offline funktionieren.
      Aber wie man an vielen Kommentaren hier erkennen kann, ist das den meisten wohl unbekannt.

      • Peter Brülls says:

        Ach bitte, was hier beschrieben wird ist im wesentlichen einfachster Schalterkrams, den die Mehrheit der Bevölkerung in irgendeiner Form schon seit Jahrzehnten nutzt. Sei es nun als Bewegunsgmelder für die Beleuchtung, als programmierte Bewässerungsanlage für den Garten, etc.

        Aber das reicht eben den meisten. Elaborierte Beleuchtungsszenarien braucht eben nicht jeder. Dass ein solches System „immer automatisch den angenehmsten Modus“ schaltet ist beim derzeitigen Stand der Technik doch reines Wunschdenken. Woher – ohne Totalüberwachung – soll das Ding denn bitte wissen ob ich mich gestern Abend entschieden haben um 6 Uhr auf der Arbeit zu sein (und Licht brauche, dass mich wacht macht) oder nur auf Toilette möchte (also nur soviel Licht dass ich den Weg finde und meine Schlafhormonne nicht abgebaut werden.)

        Gehe ich in das Kinderzimmer, weil ich was suche? Brauche ich Licht was das Kind einen Alptraum hatte und ruft oder keines, weil ich nur Fieber messen möchte, ohne den Schlaf zu stören?

  18. Smarthome. Was gibt es denn aktuell für Otto Normalverbraucher für Geräte mit welchem Zusatznutzen und nur auf diesen kommt an.
    Thermostate? Licht? Schloss?

    • Peter Brülls says:

      Ach bitte, was hier beschrieben wird ist im wesentlichen einfachster Schalterkrams, den die Mehrheit der Bevölkerung in irgendeiner Form schon seit Jahrzehnten nutzt. Sei es nun als Bewegunsgmelder für die Beleuchtung, als programmierte Bewässerungsanlage für den Garten, etc.

      Aber das reicht eben den meisten. Elaborierte Beleuchtungsszenarien braucht eben nicht jeder. Dass ein solches System „immer automatisch den angenehmsten Modus“ schaltet ist beim derzeitigen Stand der Technik doch reines Wunschdenken. Woher – ohne Totalüberwachung – soll das Ding denn bitte wissen ob ich mich gestern Abend entschieden haben um 6 Uhr auf der Arbeit zu sein (und Licht brauche, dass mich wacht macht) oder nur auf Toilette möchte (also nur soviel Licht dass ich den Weg finde und meine Schlafhormonne nicht abgebaut werden.)

      Gehe ich in das Kinderzimmer, weil ich was suche? Brauche ich Licht was das Kind einen Alptraum hatte und ruft oder keines, weil ich nur Fieber messen möchte, ohne den Schlaf zu stören?

  19. Ich bin bereits zu alt für diesen Scheiß.

  20. Alle haben Angst vorm Smarthome, jeder benutzt WhatsApp….

    • Sinnloser Vergleich.

    • Peter Brülls says:

      Ich benutze kein WhatsApp auf meinem Smartphone. Für die Schule ließ es sich nicht vermeiden, zu viele Eltern, die Klassenkrams darüber organisieren. Rennt nun auf einem gebrauchten Android mit kostenloser SIM, Handle ist eine meiner ungenutzten und ungesitteten Festnetznummern.

      Angst habe ich vorm SmartHome nicht, aber der monetäre Nutzen ist sehr gering. Für das bisschen mehr an Bequemlichkeit das ginge, ist mir das Preis/Leistungsverhältnis zu schlecht. Als Hobby ist es zu uninteressant, da bastle ich lieber Sachen auf dem Raspberry Pi.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.