QNAP TBS-453DX NASbook kann 20 Cloud-Speicherplätze abbilden

QNAP veröffentlicht mit dem TBS-453DX NASbook ein kompaktes Gerät, das auch für den Einsatz auf Achse gedacht ist. So passen bis zu vier SATA-SSDs im Formfaktor M.2 ins Innere. Laut dem Hersteller erreicht man auf diese Weise, dass quasi 20 Cloud-Speicherplätze abgebildet werden. Als weitere Features erwähnt man einen Port für HDMI 2.0 über den 4K mit 60 Hz zuspielbar ist und einen Anschluss für schnelles 10 GbE.

Im Netzwerk solle das TBS-453DX NASbook entsprechend laut dem Hersteller QNAP nicht zum Bottleneck werden. Offenbar ist zwar ein Lüfter integriert, trotzdem soll die Geräuschkulisse sehr gering ausfallen. Der große Sinn des kleinen Kästchens liegt eben darin viele Dateien auch unterwegs lokal verfügbar zu halten, indem sie etwa aus der Cloud zwischengespeichert werden. Das soll die Arbeit unterwegs genau so effizient und komfortabel machen, wie vor Ort im Büro.

Des Weiteren integriert das QNAP TBS-453DX NASbook den Intel Celeron J4105 mit vier Kernen ins bis zu 2,5 GHz Takt, 4 bzw. 8 GByte RAM und eben bis zu vier M.2-SATA-SSDs mit 6 Gb/s. Letztere müsst ihr aber separat kaufen. An RAM und SSDs komme man laut QNAP leicht zum Austausch und zur Wartung heran.

Um quasi die Cloud-Speicherdienste lokal abzubilden, nutzt man den Cloud-Gateway-Dienst von QNAP. Damit fasst man die Gateways CacheMount (dateibasiert) und VJBOD Cloud (blockbasiert) zusammen. Dann werden Dateien aus der Cloud eben lokal in einem Cache-Volume zwischengespeichert für den schnelleren Zugriff. Laut QNAP sei das NASbook auch als Plex– und Roon-Server geeignet. QNAP setzt auf sein QTS-Betriebssystem, das auch die Möglichkeit für Snapshots bietet und mehrere virtuelle Maschinen verwalten kann.

Das QNAP TBS-453DX NASbook ist mit 4 oder auf Wunsch 8 GByte RAM zu haben. Es bietet als weitere Schnittstellen auch noch dreimal USB 3.0 (Typ-A), viermal USB 2.0 (Typ-A), zweimal 3,5 mm, einmal Line-Out für Audio, Lautsprecher-Ports und einen IR-Sensor. Leider müsst ihr eine entsprechende IR-Fernbedienung aber nachträglich kaufen.

Im Handel ist das neue QNAP TBS-453DX NASbook ab sofort zum Preis von 499 mit 4 GByte RAM zu haben. Die Version mit 8 GByte schlägt mit 599 Euro zu Buche. Der genannte Cloud-Gateway-Dienst ist leider erst ab dem ersten Quartal 2019 verfügbar.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Hi,
    weiß einer von euch ob das TBS-453A auch den Cloud-Gateway-Dienst bekommt.

    Gruß und frohe Weihnachten
    Thomas

  2. leider wird in der news kein wort über die cloud speicherplätze verloren, von denen in der überschrift die rede ist.

  3. Was hat es denn nun mit den 20 Speicherplätzen auf sich?
    Finde im Text keine Erklärung dafür.

    • Wenn ich es recht verstanden habe, nutzt das NAS Cloud Storage Gateways. Damit ist es einfach gesagt möglich, Cloud-Speicherdaten so einzubinden, dass das NAS-OS nicht mehr zwischen den Speicherorten unterscheiden muss. Die Daten aus der Cloud sind für das OS dann wie ein normaler Teil des Filesystems. Dadurch kann man Funktionen auf diese Dateien anwenden, die normalerweise an der proprietären Integration solcher Cloud-Dienste scheitern. Beispielsweise alle Funktionen, die QTS mit sich bringt.

      Ob man das braucht, muss jeder selbst beurteilen.

  4. Gute Frage…..Denn Cloudspeicher gibt es ja bekanntlich verschiedene Sorten.
    Ich persönlich nutze nur noch S3/GCP-Buckets als Cloudspeicher, Und damit wären 20 Plätze ja nun wirklich
    nicht gerade viel. Denn jedes neue Cloud-Projekt legt ja standardmäßig zwei Buckets an (per default sind das
    dann 2 x 5GB Cloudspeichereinheiten pro Projekt). d.h. Mehr als die Cloudspeicher von 10 Cloud-Projekten
    hätten da also gar keinen Platz.

    Womit sich mir der Sinn des Gerätes nicht so ganz erschließen mag.

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