Design als Feature bei Technik?

Die Überschrift klingt doof – doch die Frage ist, wie sehr ist Design als Feature bei Technik für einen Kauf entscheidend? Wird bloß nach Leistung & Co gekauft oder wird gesagt: ok, dieses Gadget sieht smoother aus, dementsprechend verzichte ich ruhig auf XYZ, da ich es eh nicht brauche? Früher, da habe ich tatsächlich nur auf Leistung geschaut, wichtig war, was im Inneren meines hässlichen beigefarbenen Computer-Towers steckte.

Irgendwann ging es dann Richtung Moddingszene, Gehäuse umflexen, Scheiben einbauen & Co. Auch bei Smartphones schaue ich auf das Design. Nicht nur die blanke Funktionalität ist wichtig, auch der Erlebnisfaktor – Technik soll mir Spaß machen. Ich bin mittlerweile Freund des schlichten Designs – irgendwie Dieter Rams-mäßig, der auf jeden Fall die Designer bei Apple inspiriert hat. Und schaut man sich Smartphones der gehobenen Klasse an, dann sieht man: man holt sich gerne die Inspirationen hier und da (wie im aktuellen Fall Samsung vs. Apple).

Schaue ich mir aktuelle Geräte an, dann ist momentan wirklich nur HTC innovativ. Deren Kisten sehen zwar immer gleich aus, da werden aber Detailänderungen vorgenommen, wie zum Beispiel der Unibody des HTC Sensation (Test folgt, Gerät kam vor ein paar Stunden rein).

Wie schaut es bei euch aus? Design matters? Oder egal – wichtig ist, was das Gerät kann? Lasst mal hören – nennen wir es den kleinen Plausch zum Wochenende 🙂

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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60 Kommentare

  1. Ganz klar zählt auch das Design. Ich bin derzeit zwischen LG Optimus Speed und Samsung Galaxy S2 am überlegen. Am S2 gefällt mir der Hardkey nicht 😀

    Ich muss die beiden Geräte aber eh einmal in der Hand halten. Vom Preis her überzeugt natürlich das LG Optimus Speed. Was würdest du dir holen, wenn du zwischen den beiden wählen müsstest?

    Ist das S2 eigentlich rootbar? Sonst wird die Entscheidung wohl eindeutig für das LG Optimus Speed fallen…

  2. Die High End Smartphones bieten eh alle genug Leistung, also nimmt sich das da kaum was, wofür man sich entscheidend. Deswegen ist Design dort das ziemlich ausschlaggebende Element. Sehen wir davon ab, dass für mich eh nur HTC + Android als Anforderung in Frage kommt. ^^

  3. Design zählt definitiv in die Kaufentscheidung mit ein.
    Es sollte aber nicht überbewertet werden, denn was bringt ein tolles Design, wenn das Gerät dahinter nur Schrott ist?

  4. Beim Defy haben mich Robustheit und Wasserdichtigkeit überzeugt. Auf die Leistung habe ich kaum geschaut. Ansonsten: Design ist mir wichtig, ich mag keine hässliche Technik; aber allzu hoch darf der Preisaufschlag nicht sein.

  5. Erst auf Leistung, dann auf das Aussehen! Was bringt mir ein schickes Teil wenn es die Funktionen nicht bietet die ich will/brauche?

  6. Ich habe ein iPhone 4. Ist die Frage damit beantwortet?

  7. klar! apple hat doch die farbe weiß als „feature“ eingeführt…

  8. Design ist eines der Hauptargumente beim Kauf. Deswegen hatte ich mir letztes Jahr direkt bei Erscheinen das HTC Legend gekauft, das einzig wahre Unibody Telefon von HTC.

    Im Moment nutze ich das Incredible S, was ich jedem anderen Phone zur Zeit designmäßig vorziehe. Die Maße stimmen, die gummierte Rückseite ist haptisch optimal und die Front wirkt wie aus einem Guss, da die Tasten im ausgeschalteten Zustand nicht sichtbar sind.

    Durch das Sensation ist das Incredible aber irgendwie in Vergessenheit geraten, was die Berichterstattung angeht. Damit ist es mein Geheimtipp 😉

  9. Ein gutes Design besteht nicht nur aus der Optik. Hardware und Software müssen stimmen und ein abgerundetes Bild ergeben. Das Design ist daher für mich ein wichtiger Punkt. Das erste iPhone hat mich damals sofort fasziniert, weil es kaum Knöpfe hatte. Und die die es hatte, waren wohl überlegt. Zudem gab es eine völlig neue Art der Bedienung, die mir für ein Handy sofort „optimal“ erschien.

    Ich verzichte eher auf eine technische Funktion, als auf ein durchdachtes Design, welches in der Bedienung eine wichtige Rolle spielt.

  10. Speziell im Fall der Android Geräte ist die Frage nach Leistung und Design in meinen Augen eher sekundär. Das schönste und schnellste Handy bringt nichts wenn die Updates verspätet, hingerotzt o. gar nicht kommen. Als ein Frühkäufer des Milestones kann ich Lieder davon singen.Mit dem „Update“ auf 2.2 ist das Device praktisch untauglich geworden…und das mit über einem halben Jahr Wartezeit gegenüber der USA Version. Mittlerweile tendiere ich eher dazu lieber ein „Google-Handy“ zu kaufen, als eines der üblichen Hersteller mit den „getunten“ Oberflächen. Mit Gedeih und Verderb auf das Wohlwollen der Hersteller angewiesen zu sein, in Sachen Support und Updates, kann einem wirklich den ganzen Spass an der ansich sehr schönen Android-Welt kaputt machen.

  11. unglaublich wie viele Handy bei dir immer reinschneien:)
    Ich finde das Design ist schon sehr wichtig dafür kann ich auch gerne mal auf das ein oder andere Feature verzichten. Aber ich als Student hab da eh nicht so die große Auswahl, da spielt wohl das Budget die entscheidende Rolle und das ist leider eng bemessen. Deshalb lauf ich mit dem alten MDA Vario III(alias HTC Kaiser) von meinem Dad rum, Marke Backstein:D

  12. Die Form folgt der Funktion. Alles andere ergäbe für mich keinen Sinn. Was nutzt ein toll designtes Gadget, wenn es nicht das kann, was ich brauche oder möchte.
    Wenn ein funktionales Gadget ein gutes Design hat, ist das für mich ein Bonus. Wenn nicht, ist es aber kein Nachteil, weil mir die Funktion immer wichtiger als das Design ist.

  13. Wichtiger als das Design oder auch die inneren Werte ist mir der Eindruck den ein Hersteller in der Vergangenheit hinterlassen hat.
    Hatte ich mal ein Altes LG Handy und war damit unzufrieden dann kaufe ich auch in zukunft kein Produkt der Firma mehr.
    Habe ich mal einen Samsung DVD Brenner gekauft bei dem Firmwareupdates nur müdes lächeln hervorzaubern….
    Also in erster linie zählt die kontinuirliche Qualität in meinen augen, dann erst darf es auch nett aussehen wenn verarbeitung, Service etc. stimmen.

  14. Also Design spielt schon eine Rolle, besonders bei Smartphones. Primär ist es wichtig das es flach ist und gut in die Hosentasche passt. Danach ist mir wichtig das es schlicht, aber modern aussieht.

  15. Mir ist das Design eigentlich egal, die Geräte schauen heutzutage eig. alle „normal“ aus und soweit man keine Hello Kitty Versionen sich kauft, passt für mich das Design eig. bei jedem Gerät.

  16. Ganz klar für Design, aber bitte minimalistisch, diese übertriebenen Modding-Tower konnte ich noch nie ab.

  17. Die ganze Entwicklung läuft doch mittlerweile konträr…in den „Anfangstagen“ der Hadys sollten die mobilen Kollegen immer kleiner werden…und seit ein paar Jahren wachsen sie wieder. So schön die neuen Phones auch sind…bei den Displays wirkt es teilweise eher wie ein Sub-Tablet anstatt einem Handy. In meinen Augen waren auch immer eher die „hässlichen“ Devices wegweisend. Ein N95 war bestimmt kein Designerstück, aber eines der Handys die gezeigt haben wohin es gehen kann in sachen Technik und Fuktionsumfang. Durch den Hype der Apple Geräte gilt das ( leider ) mittlerweile als Gradmesser in Sachen Design,Funktionalität und „Schönheit“.

  18. Selbstverständlich steht auch das Design bei mir mit im Vordergrund, jedoch geht die Ergonomie (Bedienbarkeit/Handhabung) vor. Funktionsumfang finde ich schon fast identisch bei den meisten Geräten und der Android Markt ist undurchschaubar und zu schnelllebig. Bin seit Jahren Fan von Blackberry phone’s …

  19. Headhunter says:

    Dieter Rams: „Zehn Regeln für gutes Design“

    Gutes Design ist innovativ.
    Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
    Gutes Design ist ästhetisches Design.
    Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
    Gutes Design ist ehrlich.
    Gutes Design ist unaufdringlich.
    Gutes Design ist langlebig.
    Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
    Gutes Design ist umweltfreundlich.
    Gutes Design ist sowenig Design wie möglich.

    DEM IST NICHTS HINZUZUFÜGEN!

  20. @M.Hesse: Wer einen Androiden besitzt und lange auf seine Updates warten muss, der macht aber schon irgendwas verkehrt. Also ich behaupte mal, es sind die Allerwenigsten, die bei Androiden das originale ROM nutzen, denn gerade das ist eines der Hauptargumente für diese Geräte, dass man eben nicht auf die Hersteller angewiesen ist. 😉

  21. Ich finde die Designs sind alle so ähnlich, da interessiert es mich nicht weiter.

    Entscheidend sind eher Abmessungen, Funktionen und der Preis.

    Wo es oben angesprochen wurde:
    Cleveres Design von Apple mit einem Knopf. Welch ein Unsinn… Es wäre super wenn sie es ohne Knopf gemacht hätten, dann könnte man Platz auf der Front sparen und ein größeres Display oder kleineres Gehäuse nehmen!
    Ansonsten ist ja gar kein Platz-unterschied zwischen iOS (1 Knopf) oder Android (4Knopf) Design gegeben.

    Außer das iOS die fehlenden Knöpfe mit auf dem Display einblenden muss …

  22. Der Formfaktor ist sicherlich nicht unwichtig für mich. Was mit aber am allerwichtigsten ist, und auch lange vor der „Feature-List“ kommt: Die Komplexität heutiger Supercomputer in Smartphone-Form sollte vor dem Benutzer so weit wie möglich versteckt werden. Genau dazu kann auch das Design beitragen. Dazu gehört nicht nur das Hardware-Design, auch ein durchdachtes Softwaredesign trägt zum allgemeinen Wohlbefinden des Users bei. Leider lässt gerade dieses viel zu oft zu wünschen übrig.

  23. @Jasmin:

    Design im Vordergrund und Fan von Blackberry? Find ich nen krassen Widerspruch… 😀

  24. @Sören Hentzschel

    „De gustibus et coloribus non est disputandum.“ 😉

  25. @Sören Hentzschel Durch die „tolle“ Politik Motorolas in Sachen geschlossenem Bootloader waren Custom Roms ja kaum möglich…vor allem der bei dem, mittlerweile schwer lächerlichen, internen Speicher unheimlich vermissten App2SD. Über zig Umwege war konnte man sich das wohl irgendwie mehr schlecht als recht zusammen fummeln. Und dank dem „bombigen“ 2.2 Update ist das Milestone mittlerweile wirklich kaum noch nutzbar. Da kann man noch soviele Custom Roms drauf aufbauen…die Typen bei Motorola haben das versiebt.

  26. Mir immer noch egal wie es aussieht, hauptsache nicht rosarot. 😉 Wichtig ist was die Geräte können und ob diese auch standhalten.

  27. @steven: Ja, schon. 😉 Klar ist alles eine Frage des Geschmacks. Design ist für mich aber nichts rein Subjektives, sondern hat durchaus viele objektive Faktoren. Und gutes Design spricht viele Leute an. Und man kann dann das Ganze ja auch empirisch sehen – wird von vielen als schön oder als unschön empfunden. 😉
    Meiner Meinung nach sind die RIM Geräte durch die Bank weg sehr unkonventionell in ihrer Form, breit, liegen schlecht in der Hand, Tasten prinzipiell zu klein und die nahezu Verweigerung von Touchscreens bei den Tastaturen ist für mich nicht sehr ergonomisch und damit auch ein Punkt auf der Seite schlechtes Design. Das geht für mich über die Geschmacksfrage hinaus. :b Abgesehen davon dass ich der Meinung bin, dass die Geräte sowieso alle ziemlich alt aussehen. Das auf der subjektiven Seite.

    Letzten Endes mag es aber natürlich auch Leute geben, denen das zusagt, deswegen war mein Beitrag auch nicht ganz ernst und wurde vom :D-Smiley begleitet. Einfach mal so provokativ geantwortet, weil die Blackberrys ja nun wirklich nicht den Ruf haben, Designerobjeke zu sein. 😉

  28. Ich wiederhole mich gern: Egal, wie schlecht es ist, das HTC HD2 bleibt für mich das schönste Smartphone. Ich brauche zwar sowas nicht, aber das würde ich nur wegen des Aussehens haben wollen.

  29. Über Geschmack lässt sich nicht disputieren mein Kumpel @Sören 😉

    Finde Pearl und das von mir sehr gern genutzte Bold einfach chic, zumal die Bedienbarkeit große Klasse ist und bis zu 6h Gesprächszeit.

    Man sollte die Akkulaufzeit beim Kauf auch immer etwas im Auge behalten.

  30. Was ich im moment auf dem Handymarkt vermisse ist irgendwie ein eindeutiges Erkennungsmerkmal von nem Handy bzw. ein individuelles design.

    „Früher“ hat man jedes Modell von jedem Hersteller sofort erkannt und zuordnen können aber gerade bei den Androiden sehen die ja bis auf kleine details alle gleich aus. Irgendwie geht mir da auch nen bissl „individualität“ verloren wenn man eh nahezu das gleiche design überall vorgesetzt bekommt. Da schauen die Designer nurnoch voneinander ab und man bekommt so garnichts wirklich neues vorgesetzt. Letztenendes war doch auch iPhone deswegen was besonderes da es ein volkommen anderes Design hatte.

    Daher finde ich aus der Sicht irgendwie die Frage nach Design auszuwählen auch komisch – man hat doch eh nur in Details mal einen unterschied. Mal ehrlich – wer könnte alle androiden sofort auseinander halten können ohne sich damit öfters zu beschäftigen?
    Früher konnte man eigentlich immer sagen welcher Hersteller das denn jetzt war, egal ob man das modell schonmal gesehen hatte oder nicht (ohne den Namen zu sehen/lesen)…

  31. Hallo Gemeinde. Ich finde natürlich, dass auch die Schale und nicht nur der Kern stimmen muss. Das ist bei mir als Entertainer nicht anders, gute Musik alleine bringt es heute nicht mehr, ein gepflegtes Erscheinungsbild gehört dazu. Mein HTC Desire HD vereint beides – ein TOP Inneres, wie auch ein gutes Äusseres.

  32. Naja Design gibt es doch eh nur noch auf der Rückseite, wenn sich erstmal randlose Displays durchsetzen …

    Und natürlich im eingeschalteten Zustand, wobei da will ja eh jeder seine eigenen Wallpaper usw setzen …

  33. @Jasmin: Über Geschmack nicht, über Design schon. 😀 Das Bold kenne ich auch um einiges besser als die anderen RIMs, weil ich für ein paar Tage eines hatte (neuer Vertrag, Blackberry hat dann eine Freundin bekommen) und konnte so zumindest auch selber ein paar Erfahrungen sammeln und da waren mir einige Dinge sehr negativ aufgefallen (Tasten, Format, wenig intuitives Betriebssystem). Und übrigens auch diese widerliche Firmenpolitik zwecks „Unlock“, das dürfte auch Apple gefallen, zu denen passt sowas, aber gut, anderes Thema. 😉

    Aber ich sags mal so: Wenns deine Anforderungen erfüllt, ist es für dich perfekt, so einfach ist das. 🙂 Das ist ja das Schöne am Handy-Markt: Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

  34. Ganz klar , Nummer 1 als Kriterium ist grundsätzlich die Hardware (solange es kein Hello Kitty Design hat). Erst dann kommt das Design.

    Da aber die Hardware gerade im Bereich aktueller TOP Android( nicht Apple) Smartphones auf einem sehr hohen Niveau ist ,auch noch enger zusammenschrumpfen wird und die Unterschiede „gering“ sind, muss man wiederum sagen: Nun ist das Design das Kriterium.

    Wobei man hier wieder sagen könnte: Die sehen ja eh alle gleich aus bis auf kleine (eigentlich unwichtige) Unterschiede und somit wiederum man auf die HW gucken muss… ein Teufelskreis.

  35. @ Sebastian: Also ich finde durchaus die Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern in optischer Hinsicht sehr groß. Und selbst innerhalb der Hersteller – HTC hat gefühlt 157 Modelle und ich könnte dir bei jedem sofort den Namen sagen, wenn ich das Bild sehe. Natürlich behalten die HTCs dabei alle ihren „HTC-Stil“ (nahezu, gibt ja auch das Cha Cha, was in Richtung Blackberry geht), was aber auch gut ist, weil deren Designs von der Allgemeinheit als stilvoll und schön empfunden werden. Aber die Unterschiede zwischen Motorolas, HTCs, Blackberrys, Samsungs und wie sie alle heißen sind sehr deutlich meines Erachtens und die einzelnen Modelle auch noch relativ gut erkennbar.

  36. Was Gilly sagt.

    Technick soll die Features liefern welche ich brauche. Sie muss gut, effizient und mit Freuden bedienbar sein. Wenn es keinen Spaß macht etwas zu benutzen dann kann ich auch gut darauf verzichten.

  37. Klar spielt das Design beim Kauf für mich eine Rolle. Die Technik ist heutzutage ab einer gewissen Preisklasse bei Geräte nahezu identisch und oft braucht man das alles gar nicht. Aber ich sitze lieber vor einem Gerät, was mir auch optisch gefällt. Das macht mir einfach mehr Freude!

  38. Hängt natürlich stark davon ab, um was für ein Gerät es sich handelt. Bei einem Handy spielt das Design z.B. sicherlich eine sehr große Rolle, bei Laptops schon weniger, bei Desktop-PCs noch viel weniger, etc.

  39. Ich stimme Uwe zu, es hängt vom Gerät ab. Wobei ich auch mein Smartphone nicht „hübsch“ nennen würde, schon gar nicht mit der Schutzhülle drumrum, aber es ist technisch nun mal erste Sahne. Mein Laptop ist zwar „hübsch“, aber das hat mich nie interessiert. Man bedenke: Thinkpads zum Beispiel verkaufen sich auch mit 80-er-Jahre-Design wie blöd. Wer beim Laptopkauf nach Aussehen statt Leistung geht, der ist gerade angesichts der schnellen Entwicklung einfach nur naiv.

    „USB 3.0? Brauche ich niemals!“, reden wir in zwei Jahren noch mal drüber? Und so weiter.

    Auf „Design“ kommt es mir nur bei Mäusen an. Die eine Logitech-Zockermaus da, die so ein komisches Löchermuster hat, habe ich mir nur aus diesem Grund nie angesehen.

  40. Viele Leute wissen sowieso nicht was in ihrem Handy steckt. Dementsprechend muss es dann ein „schönes“ Handy sein.

  41. Sagen wirs mal so Haptik JA, Design NEIN. Das einige Gerät von mir trotzdem gut aussehen ist reiner Zufall, ich hätte sie auch gekauft wenn das nicht der Fall gewesen wäre 😉

  42. Natürlich ist Design ein Kaufgrund. Ein Smartphone ist ja auch ein Gerät, dass man oft in der Öffentlichkeit benutzt und da möchte man halt nicht das letzte Plastikgulasch in der Hand haben.
    Ich persönlich finde das Design von meinem LG 2x super. Schlicht und modern. Das SGS2 gefällt mir vom Design her überhaupt nicht.

  43. @Scatterd: Meinetwegen können die Leute denken, dass ich mit einem Plastikspielzeug telefoniere. Ich habe es nicht nötig, mein Ansehen dadurch aufzubessern, dass mich die Leute um mein Smartphone beneiden.

  44. Ich bin ganz verwirrt. Da heißt es immer, nur die Mädels schauen auf das Design und hier kommentieren überwiegend Jungs mit Hang zum Design. Ich kann mich dem nur anschließen. Ansonsten gehts mir wie @M.Hesse. Auch Milestone-Käufer, SelberRooter, SelberUpdater. Ich würde von Motorola vermutlich auch nur noch dann kaufen,wenn Updates direkt von Google rauf aufs Handy kommen ohne Umwege. Ach ja, und die Akkulaufzeit sich massiv verlängert. Cool wäre ja,wenn ich mit der beim Radeln erzeugten Energie mein Milestone aufladen könnte ;-).

  45. Technik soll Spaß machen. Wenn ein Gerät von aussen nicht schön aussieht mit dem ich rumspiele, dann macht es irgendwie rein Subjektiv weniger Spaß. Ich denke schon, das Design genau wie bei Autos mehr und mehr ein Feature wird. Das beste Beispiel finde ich ist da Apple. Nehmen wir das MBP … von der Technik her, bekomme ich das gleiche oder mehr auch von anderen Herstellern für das gleiche oder weniger Geld, aber macht das Gerät mehr Spaß als das MBP? Da hat zumindest bei mir das Design einen Gewissen Prozentsatz zum Kauf dazu beigetragen.

  46. Mal ne ernste Frage warum entscheidet man sich für das besser aussehende Handy (Bei gleichem Funktionsumfang )? Na weil man damit in der Öffentlichkeit besser ankommt, der „Wow Faktor“ ist einfach größer. Und da kann mir keiner was anderes erzählen 😉

    Also bitte wie kann Design Spass machen ?

  47. AlienJoker says:

    Doch! Deswegen habe ich „nur“ ein Wave 525. Ich bin eh der Meinung, dass gerade beim handy das Designzeitalter vorbei ist. Die sehen ALLE gleich aus bis auf den Akkudeckel. Großes Display, darunter 1-x Knöpfe. Super!

  48. Yo. In Sachen Design hat apple die Nase vorn. Das muss ich neidlos anerkennen. Habe trotzdem ein HTC Desire hd. Für mich die einzige alternative zum iPhone. Hätten beide Geräte das gleiche gekostet wäre es das iPhone geworden.

  49. Das Design fällt die Entscheidung und die Spezifikationen rechtfertigen sie im nachhinein.

  50. Bei mir gilt: Erst muss es tun, dann darf es aussehen. 😉

    Gilt übrigens nicht nur für Elektronik Kram den ich kaufe…..

    Schönes Wochenende allen.

  51. Aber es ist dünner! DÜÜHÜNNER! …. 😉

  52. also seh das ähnlich: vor allem design und haptik spielem eine gewisse rolle! hab mir selber ein htc wildfire s anstatt des motorola defy geordert, da das defy mit seinem „verhüterli“ einfach viel zu häßlich ist! gut, dazu kommt dann natürlich noch die update-politik der beiden hersteller…

  53. Das Design, also Optik und Haptik sind bei mir wichtiger bestandteil des Workflows. Je angenehmer die Arbeit ist, desto besser geht sie von der Hand. An meinem iMac macht das Arbeiten z.B. auch mehr Spass als auf einem Windows System, Vorträge halte ich mit meinem iPad, nicht mit einem Laptop und Powerpoint, obwohl das z.T. mit einer Einschränkung der technischen Möglichkeiten mit sich führt…

  54. Nur auf innere Werte und Funktionalität, d. h. wenn die Form einen Nutzen/Ergonomie erfüllt, dann ist es OK, sonst ist mir das Design egal.

    Ich finde es furchtbar, dass heute alles so ausschaut, als sei es für Frauen und Kinder gemacht (Apple sowieso, aber auch Windows oder aktuelle Linux-Distros sind in der Standard-Installation so klicki-bunti, dass man glaubt Karl Lagerfeld und sein Lover hätten sich das so gewünscht).

  55. Design spielt bei der Kaufentscheidung durchaus eine Rolle (und das nicht nur bei Smartphones).

    Bei mir läuft es in der Regel so, dass ich eine (mehr oder weniger) umfangreiche und konkrete Liste an Features habe, die das neue Gerät zwingend haben muss. Das sind dann quasi meine eigenen K.O.-Kriterien.

    Fehlt eines dieser Features, ist das Gerät raus aus der Auswahl, egal wie toll es designed sein mag.

    Dann gibt es natürlich ein paar Sachen, die man vielleicht gerne hätte, die aber auf der eigenen Prioritätenliste weiter unten stehen (Nice To Have-Features). Nett, aber nicht zwingend erforderlich.

    Da kann dann das Design bei zwei ansonsten gleichwertigen Geräten, von denen das eine ein Nice-To-Have-Feature hat und das andere nicht, durchaus eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.

    Wobei ich grundsätzlich ein funktionelles und sachliches Design bevorzuge, also form follows function und nicht umgekehrt.

    Mit Geräten, die schön aber nutzlos oder unpraktisch sind, kann ich nichts anfangen. Egal, ob es sich um ein Smartphone, ein PC-Gehäuse oder ein Auto-Cockpit in total verspieltem Design (Fiat und Citroen hatten da mal ein paar ziemlich katastrophale Designs) handelt.

  56. Design ist definitiv mit ausschlaggebend. Was bringt das tollste Handy, wenn man es nicht auch gern anschaut.
    Im Moment sind Smartphone-Designs nicht so kreativ. Ich mag zB keine runden Ecken. Da muss man dann schon lang suchen.

  57. telemachos says:

    Habe jetzt zum ersten Mal nicht nach Design gekauft (desire hd) und bereue es schon. Bei Geräten die täglich genutzt werden ist mor das Design sehr wichtig. Ich kaufe lieber nen technisch nicht so starkes Gerät das vom Design durchdacht ist. Technik veraltet so schnell, nen schlecht dedigntes gerät will man(n) dann nicht mehr nutzen. Nen gut designtes Gerät wird dagegen zum geliebten Klassiker oder treuen Arbeitstier.

  58. Ganz ehrlich – von was genau reden wir hier. Bzw. wir auch in unserer Band. Es ist schon fast ein kleiner Glaubenskrieg geworden. Mal hier und dann mal der, jeder hat mal die Nase vorn und ich denke, jeder schaut auch mal über den Zaun des anderen. Das ist überall doch heute so, dafür ist die Welt eben so wie sie nun mal heute ist. Design spielt natürlich mehr als eine grundsätzliche Rolle und ich denke, die wird auch immer wichtiger. Wir alle fahren ein hohes Tempo, mehr geht eigentlich kaum noch und in Zukunft wird Qualität, Genuss – ja sogar Luxus, wozu auch Dinge gehören die nicht materieller Art sind, gehören. Doch grundsätzlich muß jeder einen Schritt zurück machen und sich überlegen, um was es denn eigentlich geht. Gruß aus Köln, Dirk

  59. Früher schaute mehr die Damenwelt auf das Design – immer mehr wandelt sich das. Auch in anderen Bereichen, nicht nur bei der Technik. Wir erleben das als Fotografen häufig bei den unterschiedlichsten Produkten u.a. der Möbelfotografie.
    Vermutliche kaufe ich persönlich von Motorola,wenn Updates direkt auf das Handy geladen werden. Die Laufzeit des Akkus ist auch viel länger geworden. Grundsätzlich stimme ich bei dieser allgemeinen Diskussion aber Dirk zu. Glaubenskrieg – und das in diesen Zeiten. Als gäbe es nichts Wichtigeres.

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