Design als Feature bei Technik?

Die Überschrift klingt doof – doch die Frage ist, wie sehr ist Design als Feature bei Technik für einen Kauf entscheidend? Wird bloß nach Leistung & Co gekauft oder wird gesagt: ok, dieses Gadget sieht smoother aus, dementsprechend verzichte ich ruhig auf XYZ, da ich es eh nicht brauche? Früher, da habe ich tatsächlich nur auf Leistung geschaut, wichtig war, was im Inneren meines hässlichen beigefarbenen Computer-Towers steckte.

Irgendwann ging es dann Richtung Moddingszene, Gehäuse umflexen, Scheiben einbauen & Co. Auch bei Smartphones schaue ich auf das Design. Nicht nur die blanke Funktionalität ist wichtig, auch der Erlebnisfaktor – Technik soll mir Spaß machen. Ich bin mittlerweile Freund des schlichten Designs – irgendwie Dieter Rams-mäßig, der auf jeden Fall die Designer bei Apple inspiriert hat. Und schaut man sich Smartphones der gehobenen Klasse an, dann sieht man: man holt sich gerne die Inspirationen hier und da (wie im aktuellen Fall Samsung vs. Apple).

Schaue ich mir aktuelle Geräte an, dann ist momentan wirklich nur HTC innovativ. Deren Kisten sehen zwar immer gleich aus, da werden aber Detailänderungen vorgenommen, wie zum Beispiel der Unibody des HTC Sensation (Test folgt, Gerät kam vor ein paar Stunden rein).

Wie schaut es bei euch aus? Design matters? Oder egal – wichtig ist, was das Gerät kann? Lasst mal hören – nennen wir es den kleinen Plausch zum Wochenende 🙂

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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60 Kommentare

  1. Ich finde die Designs sind alle so ähnlich, da interessiert es mich nicht weiter.

    Entscheidend sind eher Abmessungen, Funktionen und der Preis.

    Wo es oben angesprochen wurde:
    Cleveres Design von Apple mit einem Knopf. Welch ein Unsinn… Es wäre super wenn sie es ohne Knopf gemacht hätten, dann könnte man Platz auf der Front sparen und ein größeres Display oder kleineres Gehäuse nehmen!
    Ansonsten ist ja gar kein Platz-unterschied zwischen iOS (1 Knopf) oder Android (4Knopf) Design gegeben.

    Außer das iOS die fehlenden Knöpfe mit auf dem Display einblenden muss …

  2. Der Formfaktor ist sicherlich nicht unwichtig für mich. Was mit aber am allerwichtigsten ist, und auch lange vor der „Feature-List“ kommt: Die Komplexität heutiger Supercomputer in Smartphone-Form sollte vor dem Benutzer so weit wie möglich versteckt werden. Genau dazu kann auch das Design beitragen. Dazu gehört nicht nur das Hardware-Design, auch ein durchdachtes Softwaredesign trägt zum allgemeinen Wohlbefinden des Users bei. Leider lässt gerade dieses viel zu oft zu wünschen übrig.

  3. @Jasmin:

    Design im Vordergrund und Fan von Blackberry? Find ich nen krassen Widerspruch… 😀

  4. @Sören Hentzschel

    „De gustibus et coloribus non est disputandum.“ 😉

  5. @Sören Hentzschel Durch die „tolle“ Politik Motorolas in Sachen geschlossenem Bootloader waren Custom Roms ja kaum möglich…vor allem der bei dem, mittlerweile schwer lächerlichen, internen Speicher unheimlich vermissten App2SD. Über zig Umwege war konnte man sich das wohl irgendwie mehr schlecht als recht zusammen fummeln. Und dank dem „bombigen“ 2.2 Update ist das Milestone mittlerweile wirklich kaum noch nutzbar. Da kann man noch soviele Custom Roms drauf aufbauen…die Typen bei Motorola haben das versiebt.

  6. Mir immer noch egal wie es aussieht, hauptsache nicht rosarot. 😉 Wichtig ist was die Geräte können und ob diese auch standhalten.

  7. @steven: Ja, schon. 😉 Klar ist alles eine Frage des Geschmacks. Design ist für mich aber nichts rein Subjektives, sondern hat durchaus viele objektive Faktoren. Und gutes Design spricht viele Leute an. Und man kann dann das Ganze ja auch empirisch sehen – wird von vielen als schön oder als unschön empfunden. 😉
    Meiner Meinung nach sind die RIM Geräte durch die Bank weg sehr unkonventionell in ihrer Form, breit, liegen schlecht in der Hand, Tasten prinzipiell zu klein und die nahezu Verweigerung von Touchscreens bei den Tastaturen ist für mich nicht sehr ergonomisch und damit auch ein Punkt auf der Seite schlechtes Design. Das geht für mich über die Geschmacksfrage hinaus. :b Abgesehen davon dass ich der Meinung bin, dass die Geräte sowieso alle ziemlich alt aussehen. Das auf der subjektiven Seite.

    Letzten Endes mag es aber natürlich auch Leute geben, denen das zusagt, deswegen war mein Beitrag auch nicht ganz ernst und wurde vom :D-Smiley begleitet. Einfach mal so provokativ geantwortet, weil die Blackberrys ja nun wirklich nicht den Ruf haben, Designerobjeke zu sein. 😉

  8. Ich wiederhole mich gern: Egal, wie schlecht es ist, das HTC HD2 bleibt für mich das schönste Smartphone. Ich brauche zwar sowas nicht, aber das würde ich nur wegen des Aussehens haben wollen.

  9. Über Geschmack lässt sich nicht disputieren mein Kumpel @Sören 😉

    Finde Pearl und das von mir sehr gern genutzte Bold einfach chic, zumal die Bedienbarkeit große Klasse ist und bis zu 6h Gesprächszeit.

    Man sollte die Akkulaufzeit beim Kauf auch immer etwas im Auge behalten.

  10. Was ich im moment auf dem Handymarkt vermisse ist irgendwie ein eindeutiges Erkennungsmerkmal von nem Handy bzw. ein individuelles design.

    „Früher“ hat man jedes Modell von jedem Hersteller sofort erkannt und zuordnen können aber gerade bei den Androiden sehen die ja bis auf kleine details alle gleich aus. Irgendwie geht mir da auch nen bissl „individualität“ verloren wenn man eh nahezu das gleiche design überall vorgesetzt bekommt. Da schauen die Designer nurnoch voneinander ab und man bekommt so garnichts wirklich neues vorgesetzt. Letztenendes war doch auch iPhone deswegen was besonderes da es ein volkommen anderes Design hatte.

    Daher finde ich aus der Sicht irgendwie die Frage nach Design auszuwählen auch komisch – man hat doch eh nur in Details mal einen unterschied. Mal ehrlich – wer könnte alle androiden sofort auseinander halten können ohne sich damit öfters zu beschäftigen?
    Früher konnte man eigentlich immer sagen welcher Hersteller das denn jetzt war, egal ob man das modell schonmal gesehen hatte oder nicht (ohne den Namen zu sehen/lesen)…

  11. Hallo Gemeinde. Ich finde natürlich, dass auch die Schale und nicht nur der Kern stimmen muss. Das ist bei mir als Entertainer nicht anders, gute Musik alleine bringt es heute nicht mehr, ein gepflegtes Erscheinungsbild gehört dazu. Mein HTC Desire HD vereint beides – ein TOP Inneres, wie auch ein gutes Äusseres.

  12. Naja Design gibt es doch eh nur noch auf der Rückseite, wenn sich erstmal randlose Displays durchsetzen …

    Und natürlich im eingeschalteten Zustand, wobei da will ja eh jeder seine eigenen Wallpaper usw setzen …

  13. @Jasmin: Über Geschmack nicht, über Design schon. 😀 Das Bold kenne ich auch um einiges besser als die anderen RIMs, weil ich für ein paar Tage eines hatte (neuer Vertrag, Blackberry hat dann eine Freundin bekommen) und konnte so zumindest auch selber ein paar Erfahrungen sammeln und da waren mir einige Dinge sehr negativ aufgefallen (Tasten, Format, wenig intuitives Betriebssystem). Und übrigens auch diese widerliche Firmenpolitik zwecks „Unlock“, das dürfte auch Apple gefallen, zu denen passt sowas, aber gut, anderes Thema. 😉

    Aber ich sags mal so: Wenns deine Anforderungen erfüllt, ist es für dich perfekt, so einfach ist das. 🙂 Das ist ja das Schöne am Handy-Markt: Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

  14. Ganz klar , Nummer 1 als Kriterium ist grundsätzlich die Hardware (solange es kein Hello Kitty Design hat). Erst dann kommt das Design.

    Da aber die Hardware gerade im Bereich aktueller TOP Android( nicht Apple) Smartphones auf einem sehr hohen Niveau ist ,auch noch enger zusammenschrumpfen wird und die Unterschiede „gering“ sind, muss man wiederum sagen: Nun ist das Design das Kriterium.

    Wobei man hier wieder sagen könnte: Die sehen ja eh alle gleich aus bis auf kleine (eigentlich unwichtige) Unterschiede und somit wiederum man auf die HW gucken muss… ein Teufelskreis.

  15. @ Sebastian: Also ich finde durchaus die Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern in optischer Hinsicht sehr groß. Und selbst innerhalb der Hersteller – HTC hat gefühlt 157 Modelle und ich könnte dir bei jedem sofort den Namen sagen, wenn ich das Bild sehe. Natürlich behalten die HTCs dabei alle ihren „HTC-Stil“ (nahezu, gibt ja auch das Cha Cha, was in Richtung Blackberry geht), was aber auch gut ist, weil deren Designs von der Allgemeinheit als stilvoll und schön empfunden werden. Aber die Unterschiede zwischen Motorolas, HTCs, Blackberrys, Samsungs und wie sie alle heißen sind sehr deutlich meines Erachtens und die einzelnen Modelle auch noch relativ gut erkennbar.

  16. Was Gilly sagt.

    Technick soll die Features liefern welche ich brauche. Sie muss gut, effizient und mit Freuden bedienbar sein. Wenn es keinen Spaß macht etwas zu benutzen dann kann ich auch gut darauf verzichten.

  17. Klar spielt das Design beim Kauf für mich eine Rolle. Die Technik ist heutzutage ab einer gewissen Preisklasse bei Geräte nahezu identisch und oft braucht man das alles gar nicht. Aber ich sitze lieber vor einem Gerät, was mir auch optisch gefällt. Das macht mir einfach mehr Freude!

  18. Hängt natürlich stark davon ab, um was für ein Gerät es sich handelt. Bei einem Handy spielt das Design z.B. sicherlich eine sehr große Rolle, bei Laptops schon weniger, bei Desktop-PCs noch viel weniger, etc.

  19. Ich stimme Uwe zu, es hängt vom Gerät ab. Wobei ich auch mein Smartphone nicht „hübsch“ nennen würde, schon gar nicht mit der Schutzhülle drumrum, aber es ist technisch nun mal erste Sahne. Mein Laptop ist zwar „hübsch“, aber das hat mich nie interessiert. Man bedenke: Thinkpads zum Beispiel verkaufen sich auch mit 80-er-Jahre-Design wie blöd. Wer beim Laptopkauf nach Aussehen statt Leistung geht, der ist gerade angesichts der schnellen Entwicklung einfach nur naiv.

    „USB 3.0? Brauche ich niemals!“, reden wir in zwei Jahren noch mal drüber? Und so weiter.

    Auf „Design“ kommt es mir nur bei Mäusen an. Die eine Logitech-Zockermaus da, die so ein komisches Löchermuster hat, habe ich mir nur aus diesem Grund nie angesehen.

  20. Viele Leute wissen sowieso nicht was in ihrem Handy steckt. Dementsprechend muss es dann ein „schönes“ Handy sein.

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