Das neue Evernote für Windows und macOS ist da

Mitte September gab es – für viele sicherlich überraschend – das große Update für die App Evernote auf der iOS-Plattform (Android folgt!). Evernote ist ein App-Dinosaurier, der schon vor vielen Jahren viel richtig machte. Man wuchs und wuchs – allerdings hatte man irgendwann das Gefühl, da passiert recht wenig in der Entwicklung des Notizsammlers – zumal im Laufe der Jahre auch andere Wettbewerber wie Pilze aus dem Boden schossen.

Nun hat das Team hinter Evernote gleich das nächste Update angekündigt, hierbei handelt es sich um das offene für die Plattformen macOS und Windows. Auch hier haben Nutzer – neben einer neuen Optik der App – nun mehr Kontrolle über das optische Erscheinungsbild von Notizen, schnellere Suchmöglichkeiten und generell eine App, die stabiler laufen sollte.

  • Verleihe deinen Notizen mithilfe von semantischen Überschriftenstilen und Tabellen Struktur. Standardisierte Schriftstile, Farben und Textmarker sorgen für den persönlichen Touch und stellen gleichzeitig sicher, dass deine Notizen auf jedem Gerät gleich aussehen.
  • Checklisten erhalten jetzt die bevorzugte Behandlung, die sie verdienen. Du kannst Einträge einrücken, sie per Drag-and-drop umsortieren – und die Genugtuung genießen, sie durch einfaches Anklicken als erledigt abzuhaken.
  • Die Formatierungswerkzeuge wurden neu angeordnet, um die beliebtesten Optionen in den Mittelpunkt zu stellen. Dadurch kannst du ganz einfach auf Schriftstile und -farben, mehrere Textmarker-Optionen, Checklisten, Hyperlinks und vieles mehr zugreifen.
  • Komplexere Inhalte (wie Dateianhänge, Fotos, Kontrollkästchen und Skizzen) lassen sich dank der neuen Multifunktionsschaltfläche zum Einfügen schneller und einfacher hinzufügen.

Die komplette Vorstellung kann man sich bei Evernote selbst anschauen.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

52 Kommentare

  1. Nutze es seit Jahren, hauptsächlich als Ablage für Notizen, Infos und Dokumente. Leider manchmal etwas schwerfällig, auch die neuesten Versionen. Aber irgendwie doch der Quasistandard, denn bisher konnte ich noch nichts vergleichbares finden, was den Funktionsumfang bietet und gleichzeitig so simple ist. Daher wird dann auch dieses Jahr die Gebühr mal wieder fällig, den Luxus gönne ich mir aber.

    • Bin mit der App soweit auch zufrieden, gerade wenn man wirklich weitgehend alles mit System dort archiviert erweist sich das bei vielen Gelegenheiten als ausgesprochen praktisch.

      Den Preis finde ich aber immer noch grenzwertig, und wäre ohne einen stark reduzierten Angebotspreis wohl nie bei der App gelandet.

      • D’accord. Bin froh, dass ich noch das (nicht mehr vorhandene) Plusaccount habe. Wenn das auch mal für Bestandskunden gestrichen wird, habe ich ein Problem.

        69€ finde ich dann doch too much…

  2. Echt? Die gibt es noch? Verbinde ich mit den Urzeiten und so Diensten wie Google Reader, StudiVZ oder Google+.

  3. Sieht interessant aus.
    Finde ich aber echt teuer..
    Wenn ich das über iOS abonniere, wird das Abo mit der Familie geteilt?

  4. Ich bin inzwischen sogar dazu übergegangen ein eigenes privates Wiki lokal zu betreiben.

    Genau wie alle anderen Cloud-Notitzarchive ist Evernote leider eine Einbahnstrecke. Was mal dort gefangen ist, kann nicht mehr so einfach rausgeholt werden, weil man auf offene Standards verzichtet. Zwar nicht so absolut katastrophal wie bei OneNote das eine einzige Fallgrube für Daten ist, aber trotzdem kann man nicht darauf zählen alles wieder verwertbar zu exportieren, zu sichern und in andere Systeme zu übernehmen.

    • Die meisten Konkurrenten bieten den Import von Evernote an und Evernotes ENEX-Format ist gut dokumentiert. Auf Github finden sich auch genug Scripts, die ENEX in z.B. Markdown konvertieren. Von Einbahnstrecke kann da nun wirklich keine Rede sein.
      Verglichen mit vielen anderen Anbietern von Cloud-Notizen ist Evernote da durchaus vorbildlich meiner Meinung nach.

      Btw. ist ENEX ein XML-Dokument und der Inhalt ein Superset von XHTML. Das kann man durchaus als offenen Standard bezeichnen. Du kannst da einen beliebigen XML- und XHTML-Parser drauf werfen.

    • Klar kannst Du Deine Notizen offline exportieren.

  5. Nutze es in Verbindung mit Scanner Pro und bin so nahezu papierlos.

    @RiChan Anhänge bekommt man recht leicht raus. Ja, bei Notizen wird’s etwas komplizierter, aber nicht unmöglich.

    • Speicherst du da echt private Sachen wie Gehaltsnachweise und Co ab?

      • Private Sachen ja, Gehaltsnachweise nein…. wer speichert sowas? 😀

        • Ich zum Beispiel, hat sich schon öfter als sehr hilfreich erwiesen.
          Genau so wie Steuererklärungen etc. Gerade wenn man unterwegs mal kurz was nachschlagen muss.

          Ich würde Gehaltsnachweise jetzt auch nicht als hochsensibel einstufen. Medizinische Dokumente würde ich nicht in einem Cloud Dienst lagern, oder Banking Zugänge und solche Geschichten.

          Aber wenn sich ein Mitarbeiter von Evernote an meinen Gehaltsabrechnungen ergötzen möchte, kann er das gerne tun.

        • Was denn dann genau?
          Ich suche auch eine Digitale Ablage.
          Hatte mal mit ecoDMS geliebäugelt.

          • Hatte mal Foxdox getestet. Fand ich ganz gut als deutschen Anbieter.
            Aber ansonsten bin ich wieder auf iCloud und Verschlüsselung zurück.

  6. Ist das als OneNote Ersatz zu empfehlen?

    • Also ich habe auf der Arbeit leider nur OneNote und ich hasse es. Evernote ist da einfach so viel weiter. Sicher auch eine persönliche Präferenz, aber die Struktur in EN ist einfach viel besser und Tags z.B. helfen, Informationen viel flexibler zu struturieren. Habe z.B. nur zwei Notizbücher: Notizen und Dokumente. Den Rest mache ich über Tags oder einfach über die Suche, die z.B. auch Bilder oder PDFs (auch ohne OCR) durchsucht.

      • Es gibt in OneNote durchaus Dinge, die sich Evernote gerne abgucken könnte. Ich nutze OneNote auf meinem (dienstlichen) Surface und Evernote auf meinen privaten Geräten. Ich hab es in der neuen Evernote-Version noch nicht wieder versucht, mit dem Apple Pencil auf dem iPad handschriftliche Notizen anzulegen. Bisher war das bei Evernote ziemlich gruselig nahe der Unbenutzbarkeit.

        Bei OneNote auf dem Surface funktioniert das dagegen sehr gut. Im Gegensatz zu Evernote ist es einer Notiz in OneNote völlig gleich, ob ich Text mit der Tastatur hineinschreibe oder handschriftliche mit dem Pen. Auch die Möglichkeit Leerräume in der Notiz mit einem Werkzeug ganz einfach verkleinern und vergrößern zu können, etwa um zwischen zwei Absätzen noch etwas zu ergänzen, finde ich in OneNote sehr gut.

    • Ist eine Frage der persönlichen Präferenz.
      Habe beide Tools länger genutzt und bin letztendlich bei Evernote gelandet da mir sowohl die Struktur mehr zusagt als auch die wirklich sehr gute Suche.

  7. Bin bereits auch viele Jahre zahlender User, aber die neue Version ist in meinen Augen ein Frechheit. Wichtig Funktionen gibt es nicht mehr z.B. Lokale Notizbücher, Auto Import Ordner oder fehlende Shortcuts um nur mal die für mich wichtigsten zu nennen.

    • Ja, ich hätte mal lieber die Kommentare vor dem Update auf Version 10 gelesen.
      Viele Funktionen fehlen jetzt in der Gratis-Version: keine Volltextsuche mehr in PDF und Bildern. Ist jetzt nur noch in der Pro-Version.
      Keine Tabs mehr ( zumindest finde ich die Funktion nicht mehr ).
      Video-, Audio- und Sprachnachrichten lassen sich nicht mehr direkt abspielen – nur noch über externe Programme!

  8. Würde auch Evernote nutzen. Aber bei dem Preis nicht mehr. Auf Arbeit nutze ich OneNote, weil es nichts anderes gibt. Gefällt mir aber weniger. Da ich privat mittlerweile nur noch Apple Geräte benutze, nehme ich dort Apple Notes und das gefällt mir deutlich besser.

  9. War die Vorgängerversion wirklich Evernote 6.x und jetzt die 10.x oder hing da bei mir die Update Benachrichtigung, und ich war noch auf einer alten Version unterwegs?

    Macht es eigentlich einen Unterschied ob man die Version von der Webseite (EXE Datei) oder die Windows Store App von Evernote installiert?

    • Entgegen der obigen Meldung ist die Android Version noch nicht veröffentlicht.

      Ansonsten freue ich mich über die hier mehrheitlich positiven Äußerungen. Seit es Evernote gibt, bin ich dabei und habe alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Aber es gibt wirklich keine echte Alternative.

  10. Ach herrje.

    Welcher Trottel ist denn auf die Idee gekommen, das in früheren Versionen massiv beworbene Strg + Q als Kürzel für die Suche abzuschaffen?

    Bei soviel Dummheit kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Anders kann man das wirklich nicht ausdrücken. Das senkt auf Anhieb die Produktivität schon mal mehr als alle anderen Verbesserungen sie erhöhen können.

    Hoffentlich behebt Evernote diesen Mangel zeitnah.

    • Wir Beta-Tester haben das massiv eingefordert. Seit vielen Wochen. Wir haben den Eindruck, dass da doch was passiert.

      Es gibt tatsächlich mehrere Punkte, die die Produktivität verschlechtern. Trotzdem ist und bleibt Evernote sexy.

      • Ich werde deswegen jetzt auch nicht Evernote meiden, aber ärgerlich ist es dennoch.

        Ganz ehrlich, dem Entwickler der das verbrochen hat sollte man lieber Aufgaben geben bei denen er nicht soviel Schaden anrichten kann.

        • Da wurde schon mit Strg-q was verbrochen. Alle anderen suchen mit Strg-f.

          Aber leider gelingt es mir mit Autohotkey nicht, das Fenster zu identifizieren, sonst hätte ich bereits auf Strg-q und Strg-f umgestellt.

    • Lars Wittenberg says:

      Wenn das in der mac Version das cmd+j (Wechseln zu…) ist, ist es mir auch gleich negativ aufgefallen. Das nutzt ich viel. Schade. Ich bleibe daher erstmal weiter bei der alten Version.

  11. Christoph Heins says:

    So, und wohin jetzt in dieser neuen Version mit vertraulicheren Informationen, die ich in Offline-Notizbüchern gespeichert hatte? Die hat man nämlich einfach mal abgeschafft!

  12. Die sollten die abgeschaffte Plus-Version wieder einführen. Ich habe gerade die iPad-Version getestet. Für handschriftliche Notizen eine Katastrophe. Da ist kein flüssiges Schreiben möglich. Da habe ich mehr erwartet.

  13. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Ich bi gespannt, ob sie inzwischen die vielen Unzulänglichkeiten der Beta Version abgestellt haben. Am unangenehmsten war die fehlende Mehrfachselektion von Notizen. Auf die vielen Feedback Meldungen kam jedenfalls nie eine Reaktion…

  14. Der Nörgler says:

    macOS kann ich bestätigen. Allerdings verschlimmbessert. Keine Tabs mehr, nicht mal ein Einstellungsmenü ist vorhanden, sodass sich keine Presets (wie zB jede neue Notiz in Font sowieso und Größe soundso anlegen); die Schriftarten wurden ebenfalls auf eine Handvoll reduziert.

    Unter Windows habe ich kein Update bekommen.

  15. Wer braucht schon 10GB im Monat? Dafür dann 60€ … nicht mit mir.

    • Die 10 GB sind nicht mal das Wichtigste, aber das gratis Modell von Evernote scheidet alleine schon aufgrund der Beschränkung auf maximal 2 Endgeräte aus. Damit kommt man nicht weit.

  16. Seit Jahren bin ich Evernote-Nutzer und zufrieden! aber dieses neue Update hat für mich überhaupt keine Vorteile! bin wieder auf Vorgängerversion gegangen und überlege mir nun auf ein komplett anderes Programm umzusteigen.

    • Geht mir genauso. Hast du schon was ins Auge gefasst? Danke!

      • Einstellungen und verschiedenes anderes Zeug soll wieder kommen.
        Man kann ja noch länger mit der alten Version arbeiten.

        Joplin hört sich für mich als beste Alternative an.
        Direkter Evernote Nachbau. Um den sync muss man sich selbst kümmern.

  17. Für mich fühlt sich die neue MacOS Version an wie eine abgespeckte Web-App. Da wirkt nix mehr nativ. Eher wie eines dieser schrecklichen Electron Dinger

    • Nicht wie, ist Electron.

    • Eine gut gemachte Electron App ist super.

      • Kannst du mir eine solche Electron App empfehlen? Würde gerne meine negativen Vibes gegenüber der Technologie abbauen. Bisher habe ich Spotify, Miro, Slack und Discord „erlebt“. Die fühlen sich alle nicht nativ an. Spätestens bei UI Animationen (Microruckler oder nicht natives Timing) und Drag‘n Drop zu anderen nativen Apps habe ich oft das Gefühl auf einer Webseite gelandet zu sein (oft werden einfach nur links geteilt).

  18. Nachdem ich im Forum über die v10 von Evernote gelesen habe, werde ich mit dem Umstieg noch lange warten. https://discussion.evernote.com/forums/forum/440-possible-bugstechnical-issues/
    Fast alle wünschen sich sie hätten die neue Version nicht installiert. Es fehlt einfach zu viel

    • Das war schon im Beta-Forum so. Allgemeine Stimmung dort: „Es fehlen Kernfunktionen, das ist noch keine Beta“

      Ich habe das Glück diese nicht zu benötigen und dann ist die neue Version wirklich klasse. Auch die Performance ist besser geworden, im Vergleich zur Preview und Beta. Ich habe mein Premium wieder um ein Jahr verlängert.

  19. Also mir fehlen im neuen Evernote, die Symbolleiste, die Einstellungen fehlen wo man verschiedene Einstellungen. Bin wieder zur alten gewechselt. schade das an nützlichen Dingen gespart wurde. Die Hilfe auf der Evernote Homepage ist auch für die alte Version..m

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.