Evernote: Überarbeitete iOS-App wird verteilt – Windows, Mac und Android folgen

Größere Überarbeitungen für die Evernote-App stehen ins Haus: Los geht es ab sofort mit einer neuen iOS-App. Jene für Windows, Mac und Android werden demnächst ebenfalls in neuem Gewand folgen.

Die Produktivitäts-App Evernote kam im Blog schon zahlreiche Male zur Sprache. Rund eineinhalb Jahre hat man nun an der überarbeiteten Version gefeilt und beginnt nun mit der Verteilung für iOS-Geräte. In dieser Zeit hat man wohl einige Altlasten in der App-Architektur über Bord geworfen. Daher will man nun mit verbesserter Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit bei den Nutzern punkten. Ebenfalls will man nach eigenen Aussagen auch einiges an Nutzerfeedback in die überarbeitete Version gesteckt haben.

Im Rahmen der Überarbeitung hat man nicht nur hinter den Kulissen gewerkelt, sondern auch die Benutzeroberfläche neugestaltet. Jene soll nun übersichtlicher und intuitiver sein und sich zwischen den Geräten konsistent anfühlen. Auch dem Notizeditor hat man sich gewidmet: Formatierungsoptionen über Titel und Schriftarten sollen die Lesbarkeit verbessern.

Überarbeitet wurde zudem die Suchfunktion: Jene soll Vorschläge nun in Echtzeit zeigen und Tippfehler korrigieren. Außerdem lassen sich die Ergebnisse nach Personen, Schlagworten oder Anhängen filtern.

  • Einer klaren und konsistenten Benutzeroberfläche: Das neue Evernote ist nicht nur intuitiv und übersichtlich, sondern fühlt sich auch auf allen Geräten einheitlich an.

  • Einem neuen, modernen Notizeditor: Dank einer verbesserten Lesbarkeit und Formatierungsoptionen haben Nutzer mehr Kontrolle über Titel und Schriftarten, eine höhere Flexibilität mit zahlreichen Hervorhebungsfarben sowie Checklistenformaten, eine verbesserte Symbolleiste, eine optimierte Web-Clip-Bearbeitung, vereinfachte Linkverwaltung und vieles mehr.

  • Einer intelligenten, leistungsstarken Suchfunktion: Mithilfe neuer Verbesserungen bei der Suche können Kunden Vorschläge in Echtzeit sehen, Tippfehler korrigieren lassen, Ergebnisse nach Personen, Schlagworten oder Anhängen verfeinern und Anfragen nach häufig gesuchten Elementen problemlos speichern.

  • Einer verbesserten, zuverlässigen Basis: Aufgrund der Überarbeitung “im Inneren” unterstützt das neue Evernote eine reibungslose, automatische Synchronisation; sorgt für ein sorgenfreies Arbeiten mit automatischen App-Updates und ermöglicht eine schnelle Entwicklung von neuen innovativen Funktionen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Bin auf Joplin gewechselt, vor allem weil Evernote keine Verschlüsselung anbietet. Der Hersteller kann die Notizen also theoretisch einfach so mitlesen.

    Das war in den Müllerjahren in Ordnung, ist mittlerweile aber nicht mehr zeitgemäß.

    … davon abgesehen ist es aber super zu hören, dass sie noch am Produkt arbeiten. Das war zuletzt alles nicht mehr so besonders offensichtlich.

  2. Die fehlende (End-zu-End-)Verschlüsselung ist in der Tat ein ziemlicher Knackpunkt und macht auch mir die vollumfängliche Nutzung madig. Nichtsdestotrotz muss Evernote als Firma da Schritt für Schritt gehen und ohne moderne, plattformübergreifende Codebasis ist alles andere kaum zu bewerkstelligen. Deshalb muss man auch erstmal ein Lob aussprechen, das hier völlig angebracht ist: die neue App ist spitze geworden!

  3. Sehe ich das richtig:
    Immer noch kein Markdown?

  4. Jedes Update wird schlimmer. Bei mir ist die Version unglaublich langsam. Es dauert 2-3 Sekunden, bis eine normale Textnotiz angezeigt wird. Teste jetzt mal Joplin und überlege mir, ob ich mein Abo noch einmal verlängere. Das ist schon sehr ärgerlich.

  5. Joplin ist doch nicht mehr als ein Markdown-Editor mit Kategorien. Bis zu Evernote fehlt aber noch gewaltig viel. Auf Anhieb fallen mir der Clipper, die Suche, die Suche in Bildern und Dokumenten, die breite Unterstützung durch externe Dienste ein. Und vieles mehr.

    Ich habe schon zig Mal nach Alternativen gesucht, für mich gibt es keine. Bin dabei, seit es Evernote gibt. Und da hat man schon eine Menge erlebt.

    • Da antworte ich mir mal selber…

      Gerade die Joplin-Seite angesehen, da hat sich ja doch eine Menge getan. Vielleicht habe ich eben zu voreilig kommentiert.

      Sind hier Umsteiger von Evernote zu Joplin, die über ihre Erfahrungen berichten wollen?

      • Ich werde Joplin eine Chance geben. Zumindest den Clipper gibt es schon. Eine Suche auch, aber PDFs und Bilder werden nicht durchsucht.

        Und leider landen meine Scans vom Scanner nicht direkt in Joplin.

        • Ich ärgere mich sehr über Evernote. Das Programm war mal richtig gut, aber dann wurden immer mehr Features implementiert. Alle paar Jahre ein neues Layout. Die Performance ist schon seit ein zwei Jahren unterirdisch auf älteren Geräten. Ich will einfach nur Notizen erfassen. Ich verstehe nicht, wie sich der CEO hinstellen und behaupten kann, nun wäre alles besser. Testen die denn überhaupt nicht?

      • Wie oben schon geschrieben bin ich von Evernote zu Joplin gewechselt. … du hast zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen recht: Joplin ist auf gar keinen Fall ein vollständiger Ersatz für alles was Evernote zu bieten hat.

        Kollaboration geht in Joplin z.B. gar nicht. Dafür bin ich auf Google Drive & Docs umgestiegen. Das habe ich eh schon & es ist in Sachen der Zusammenarbeit Evernote haushoch überlegen. Der Zwang zur Dateistruktur war für meinen Anwendungsfall allerdings auf der anderen Seite ein großer Rückschritt.

        Onenote würde das vielleicht machen, wollte ich aber nicht weil auch unverschlüsselt und weil ich versuche, von den saas Modellen wegzukommen. Ich will nicht noch eine neue Baustelle öffnen von der ich dann in 5 Jahren weg migrieren muss.

        An Joplin gefällt mir sehr gut, dass ich sehr robust backups meiner Notizen machen kann. Die Verschlüsselung ist allen Anschein nach solide (nicht, dass ich das selbst irgendwie tiefergehend überprüfen könnte) und mit gefällt, dass alles über markdown geht.

  6. Es gibt echt starke Argumente für Joplin, auch die Tatsache auf dem Desktop einen externen Editor verwenden zu können. Aber es gibt für mich 2 Totschlag Argumente: Die Android-Version ist schlecht. Was man so liest wohl sogar sehr schlecht. Und ich habe gerade wieder für ein Jahr Evernote-Premium bezahlt.

    Aber ich werde es weiter beobachten und eure Kommentare lesen.

  7. Wer auf Mac/iPhone unterwegs ist: https://onepile.app

    E2E, Medientypen/Anhänge, Dokumentenscanner, Tags, Markdown, schnell, solide und gut durchdachte Datenbasis, etc.

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