Corona-Warn-App: Aktuelle Downloadzahlen

Derzeit sollte man Abstand halten, nicht nur in Hinblick auf sich, sondern auch auf andere. Noch größer sollte übrigens der Abstand zu denen sein, die gerne erklären wollen, dass 5G etwas mit dem Coronavirus zu tun hat, sie die App eh nicht installieren und Masken Quatsch sind. Oftmals die gleiche Klientel, die die Bundeskanzlerin aus Überzeugung, nicht als Gag, „Mutti“ nennen und vom Staatsfunk sprechen. Da reicht manchmal der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht aus, da hilft nur Aufklärung.

Doch darum soll es nicht gehen, sondern um die Corona-Warn-App. Da gab es ja unterschiedliche Nachrichten zum Start, auch die verwendeten Open-Source-Lizenzen waren ein Thema. Gesundheitsminister Jens Spahn ließ am Mittwoch Zahlen verlauten, 6,5 Millionen Downloads habe es gegeben. Da ist natürlich noch viel Luft nach oben, aber bekanntlich stinken auch kleine Fische. Wer sich über die neusten Zahlen informieren will, der findet diese auf den Seiten des „Robert Koch Institutes“. Stand heute früh waren es 7,9 Millionen Downloads. Da geht noch was.

Jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie.

Zum Download der Corona-Warn-App:
Corona-Warn-App für iOS
Corona-Warn-App für Android

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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187 Kommentare

  1. Guter Mann @Caschy! Kannst von mir aus gern ein paar Reminder die Woche bringen.

  2. Auch wenn es nicht darum ging – Danke auch für den ersten Absatz!

  3. Sehr tolles Engagement! Die Worte am Anfang finde ich auch absolut zutreffend!

    • Finde ich auch. Aber bei vielen kommt man leider auch nicht mit Überzeugungsarbeit weiter, die leben einfach in einem anderen Universum – und der personifizierte Beweis dafür, dass man als ein solcher Mensch auch was werden kann, sitzt zur Zeit im Weißen Haus.

      • AppleRola says:

        Den haben die sich da selber eingebrockt. Und falls sie ihn nochmal wählen sollten, dann haben sie es auch so verdient. Aber irgendwie war es bei vor der Trump-Wahl schon die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und bei der nächsten wirds nicht anders sein. 😉

        • Ja alle Staatsoberhäupter auf der ganzen Welt sind dumm oder böse manche sind sogar gegen die Weltoffen- und Buntheit. Aber zum Glück haben wir hier die beliebteste Kanzlerin der Herzen um die uns alle beneiden. Sogar in Nordkorea liebt man „Muttis“ Toleranz und Weitsicht, denkt Sie doch alles immer vom Ende her. Unser Bildungssystem ist das beste, deutsche Autos sind sowieso die besten und das Staatsfernsehen ist das neutralste und ehrlichste das man sich nur wünschen kann. Unser Corona Warn App System sollte überall benutzt werden, weil das Fernsehen sagt, es ist das beste. Dann muss es ja wohl so sein. Wenn das Fernsehen das so sagt, dann ist das auch so und wer was anderes behauptet der ist dumm, böse und wahrscheinlich auch einer von den, na ihr wisst schon…

          • Eigentlich benötigt es keine Medien um zu verstehen, dass die Warn-App das beste ist. Da muss man nur kurz drüber nachdenken. Oder verstehst du das Prinzip bisher nicht?

            Und ja, hier ist nicht alles perfekt in Deutschland. aber sei froh, dass es so gut ist wie es ist! Es gibt nur wenige Länder, die das Privileg haben, so eine tolle „Mutti“ zu haben.

            „wer was anderes behauptet der ist dumm, böse und wahrscheinlich auch einer von den, na ihr wisst schon…“
            Dem muss ich Widersprechen. Böse jedenfalls nicht. Dumm (oftmals) auch nicht. Manchmal nur fehlinformiert oder zu faul um multiperspektivisch zu denken. Insgesamt würde ich nicht sagen, dass es an Aufklärung fehlt. Es gibt leider nur zu viele Fehlinformationen auf bild.de oder anderen unseriösen Klatschblättern mit hohen Auflagen bzw. Klickzahlen.

  4. Bin echt erfreut, dass ich nicht der einzige bin, der dir da 100% zustimmt (erster Absatz). Wenn man auf Sozialen Netzwerken unterwegs ist, bekommt man es ja teilweise mit der Angst zu tun, wie viele da unbeirrbar an so manche Dinge glauben.

    Die Download-Zahlen sind aber nicht überragend. Wäre mal interessant, warum viele zögern.
    Nicht unterstützte Hardware?
    Nicht-Wissen?
    Nicht glauben, dass es etwas bringt?
    Datenschutz?

    • AM Datenschutz sollte es doch hoffentlich nicht liegen. Ich glaube fast jeder nutzt in DE WhatsApp & co. Da ist der Datenschutz sicher nicht so kritisch beäugt, wie bei dieser App. Vielleicht irre ich mich auch.

      • Christian says:

        Welcher Deiner Gesundheitsdaten verschickst du denn über WhatsApp? Und welcher der Inhalte auf WhatsApp verhindern bei Dir, dass Du ein Restaurant zum Beispiel betrittst?
        Worauf ich damit hinaus will – Datenschutzthemen ab zu tun, nur weil andere Apps es auch tun, ist sicherlich nicht der richtige Weg.
        Wie gut oder schlecht sich die App da anstellt, werden wir zeitnah sehen.

        • deafdumbblind says:

          Die App verhindert keinen Restaurantbesuch. Du willst einfach nur auf der in bestimmten Kreisen zu gerne genutzten Panikwelle mitsurfen.

          • Noch nicht. Das Diskriminierungsproblem haben wir hier schon tausend Mal durchgekaut.

            …aber immer wieder schön aufs neue überrascht tun 😀

            • Wo ist denn das Problem? Der Restaurantbesitzer hat hausrecht. Wenn er das so will, dann ist das so und du suchst dir was anderes, wenn du es daran festmachen willst. Wobei man das eigentlich an der Qualität des Essens festmachen sollte. Aber wer nicht will, der hat schon.

              • Also bist du für die Diskriminierung anhand der App Nutzung?

                Da hat sich der Chor der Autoritären aber schnell umgestellt. 😀

                Als erstes kommt vermutlich die vorauseilenden Gehorsam der Wirte, Schulen, etc., dann die Pflicht, dann wird die App ausgebaut.

                Und der Mob arbeitet auch noch aktiv drauf hin. 😀

    • Bei mir im Bekanntenkreis:
      – Wollte es machen, war aber noch nicht zu gekommen
      – Fahren erst in Urlaub und wird danach installiert
      – Kein kompatibles Handy

      • Die ersten beiden sind ja wohl faule Ausreden.
        – WTF? Es dauert alles in allem vielleicht 1-2 Minuten.
        – Wieso? Stört doch im Urlaub nicht.

        • Im Urlaub begegnest du aber ganz vielen Leuten, wenn man also ggf. eh nach dem Urlaub resetten muss kann man auch gleich erst nach dem Urlaub installieren.

          • Wieso würde man es resetten? Den Leuten ist man ja begegnet, also soll das auch weiterhin drinstehen!?

            • Die App installierst du dir doch vermutlich als vermeindlichen Gesundheitsnachweis. Also damit du, wenn’s soweit ist, da ein grünes Banner vorzeigen kannst.

              Also klar es gibt sicher auch Idealisten, aber die sind ja wohl vermutlich die Minderheit. Die können die App ruhig schon vor dem Urlaub installieren.

              • Martin Deger says:

                So ein Quark. Dein Menschenbild ist echt traurig.

                • Du könntest es, statt zu granteln, auch mit etwas inhaltlichem versuchen. 😀

                  • Martin Deger says:

                    Du insinuierst, dass die App vor allem deshalb installiert wird, weil sich die Nutzer Vorteile Versprechen, weil sie denken, dass die App irgendwo vorgezeigt werden muss. Das ist komplett an den Haaren herbeigezogen.

                    Die meisten wollen einen Beitrag leisten, die Epidemie zu bekämpfen. Und außerdem möchten sie gewarnt werden, wenn sie in der Nähe von jemanden anderem waren, der danach positiv getestet wird, damit man sich sonst isolieren kann, um niemand anderem anzustecken.

                    Es geht hier immer noch im eine hochgefährliche Krankheit, die ca. 1% der Infizierten tötet und sonst auch häufig zu schweren Verläufen führt. Und so viel Respekt vor den Mitmenschen haben die meisten, das anderen ersparen zu wollen.

                    • Die Verkäuferinnen an der Supermarktkasse sind alle noch da. Und das obwohl alleine in Deutschland Milliarden von Toten prophezeit wurden und das Pro Woche.

                      Alles Humbug! Es ist ein Schnupfen, der kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage.

                    • @Topper
                      Vollkommen richtig. Der einzige Unterschied ist jetzt, dass die Leute sich in den 3 Tagen wo die Erkältung kommt und geht, nicht mehr zur Arbeit schleppen und mehr darauf achten wen sie anhusten. Das alleine reicht aus um die sogenannte Pandemie aka Erkältungswelle einzudämmen…

                    • Martin Deger says:

                      Du bist echt daneben, COVID-19 mit einer Erkältung zu vergleichen. Ohne eindämmende Maßnahmen gäbe es in Deutschland 300.000 bis 700.000 COVID-19-Todesfälle. Zum Vergleich: Schwerste Grippewelle der letzten Jahrzehnte hatte 1.700 bestätigte Fälle und 25.000 geschätzte Fälle. Und das ohne eindämmende Maßnahmen.

                    • > Das ist komplett an den Haaren herbeigezogen.

                      Für den Moment gilt das nicht, ist aber eine unmitigierte Gefahr, der die Bundesregierung und die App-Entwickler bewusst nichts entgegen setzen. (siehe App-Design und Debatte zum Begleitgesetz)

                      > Die meisten wollen einen Beitrag leisten, die Epidemie zu bekämpfen.

                      Ich hab doch schon weiter oben erwähnt, dass es solche Idealisten gibt. Dieses „die meisten“ ist aber natürlich eine Einschätzung deinerseits.

                      Ich geb dir aber recht, dass gerade am Anfang der App-Verfügbarkeit die Zahl der Überzeugungstäter sehr hoch ist und dann ggf., falls sich Nutzung und schlechtestenfalls Privilegien durchseten, bei zukünftigen Installationen abnimmt.

    • Es geht nicht um Hardware oder evtl. Datenschutz! Weil jeder der nur etwas Verstand einschaltet, nicht diese runterlädt, denn schau dir mal die aktuellen Zahlen in Prozent an, dann weißt du, warum? Aber manche sind soo naiv zu denken, hier muss eine Epidemie bekämpft werden…?? Und wer Eigeninteressen hat und finanzielle Vorteile, der informiert nicht über die echte Wahrheit, aber wer nach Wahrheit und Gerechtígkeit sucht, wird sie finden!Und läßt sich nicht manipulieren.

  5. AndreasS1 says:

    @Caschy
    Danke auch von mir für die zwei Aspekte dieses Artikels (hat mich zu meinem ersten Kommentar inspiriert).
    Auch wenn sich der Charakter Deines Blogs ueber die Jahre (notwendigerweise) etwas geändert hat, sind das die Beiträge, die das Besondere ausmachen und mich nach wie vor zum Lesen „verleiten“ .
    Danke!

  6. @Nurop

    Du weisst schon, dass nicht alle 83Millionen Deutsche ein passendes Smartphone haben ?
    Ich habe mal von Schätzungen gelesen, dass es ca. 35-40 Millionen Smartphones gibt, die mit der App ausgestattet werden könnten (also iOS und Android nicht zu alt usw.) da sind 8 Millionen nach 2 Tagen (also ca. 20% der möglichen Smartphones) doch schon ein brauchbarer Wert, oder nicht ?

    • Meine Enttäuschung kommt eher daher, dass die Zahlen so zurückgegangen sind.
      1 Tag +6,5 Mio
      2. Tag +1,4 Mio
      dann könnte folgendes passieren
      3. Tag 0,3 Mio
      4. Tag 0,06 Mio
      also jeden Tag Rückgang auf 1/5. Aber durch 3 Punkte kann man ja beliebig viele Kurven fitten, die ungefähr passen.
      Aber mal abwarten hoffe, dass am Wochenende dazu Zeit haben, sich die App zu installieren.

      Evtl bleibt es ja auch bei der Zunahme von 1 Mio/Tag, dann dauert es circa 1 Monat, ab wann die App wirklich sinnvoll ist, so dass man wirklich das Virus zurückdrängen kann.

      • Wäre interessant wie viele sie tatsächlich installiert gelassen haben… Sonst können die Zahlen noch so hochtrabend sein.

        • AppleRola says:

          Das sehe ich auch so. Nicht die Download-Zahl ist interessant, sondern die NUTZER-Zahl. Nur weil ich die App runterlade, heißt das noch lange nicht, das ich die App auch benutze. 😉

          • NanoPolymer says:

            Die meisten Zahlen in der Richtung sind totaler Quatsch. Wenn es natürlich darum geht sich gut hinzustellen werden auch gerne 40% tote Accounts, Doppelaccounts und Zweitinstalltionen durch neuere Geräte etc mitgezählt. Viele Zahlen scheitern bei mir schon am Realitätscheck. Gerade hier würde mich eine genaue Zahl aber auch interessieren. Im iTunes App Store sieht die Bewertung sehr gut aus und Meldungen das es wieder deinstalliert wurde konnte ich nicht ausmachen.

  7. Die Frage ist ob man mit der App einen Beitrag leistet oder nur sein Gewissen beruhigt.
    https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-app-reinickendorf-gesundheitsamt-1.4939185
    „Ein Spielzeug für die digitale Oberklasse“

    Als Fazit aus dem Artikel entnehme ich das diese App im Grunde zu nichts zu nutze ist, ausser der Telekom und SAP Geld hinterherzuschieben, weil man die gefährdete Bevölkerungsschicht in prekären Lebensverhältnissen nicht erreichen kann. Mangels Sprachkenntnisse, Smartphones und Interesse.

    • Nur frisst diese App wirklich kein Brot.

      Ich habe jetzt schon häufiger gelesen und auch von Freunden/Bekannten gehört (leider) bringt ja eh nichts deswegen lade ich Sie nicht.
      Ich meine wir schleppen duzende Apps mit uns rum die wir alle 2-3 Jahre mal nutzen. Da kann man auch eine weitere mit sich rumtragen.

    • Wobei ja die „gefährdete Bevölkerungsschicht“ doch wohl alle sind. COVID kriegen können kann grundsätzlich jeder, auch wenn die Wahrscheinlichkeiten für einen schweren Verlauf je nach Schichtzugehörigkeit unterschiedlich hoch sind. Der Glaube, dass es nur „die anderen“ (wenn überhaupt) trifft, wird uns evtl noch Probleme machen….

      Solange ich keinen Kontakt zu jemandem habe/hatte, der später positiv getestet wird, beruhige ich vor allem mein Gewissen – so what? Demnächst werde ich aus Gründen (behördliche Vorgabe ohne Ausnahme) wohl einen Schnelltest machen lassen müssen, und den werde ich wenn möglich natürlich auch mit der App erfassen/teilen.

      Vor allem den ersten Absatz habe ich genossen – und jetzt muss ich zur Physio, den „ausgenickten“ Nacken wieder richten lassen 😉

    • Tja, da hat man wohl vergessen BZ, Bild, Mopo, etc. Bescheid zu sagen. Damit könnte man lockere 6 – 10 Millionen Mitglieder der prekären Schicht erreichen. Aber anstatt dort auf den Seiten die App für 8 Millionen Downloads zu feiern gibt es nur Randartikel.

      Soviel zu den „Staatsmedien“, die alle gleichgeschaltet sind.

    • Das ist jetzt die Version 1.0!

      In den nächsten Versionen kann man leicht Fremdsprachen ergänzen und Kinderkrankheiten beheben.

      Viele ältere Leute kommen offenbar auch nicht mit der angegebenen Hotline-Telefonnummer zurecht, hab ich gelesen.

      Es ist völlig normal, dass man sowas erst im Praxistest herausfindet und dann eben verbessert.

    • Hm, nur weil es Menschen gibt die in Deutschland kein deutsch können, oder ein veraltetes oder gar kein Smartphone benutzen, kann es doch nicht der Grund sein neue Technologien nicht zu entwickeln und einzusetzen.
      Klar wäre es schön, wenn alles Menschen in Deutschland die App nutzen könnten, das wird aber leider nie passieren.
      Deshalb so eine App nicht zu entwickeln oder zu benutzen ist sicherlich die falsche Strategie. Jeder der die App installiert hat und benutzt hilft Infektionsketten schneller zu brechen.

    • Ich hoffe ja nicht, dass es zu einer Self-Fulfilling-Prophecy kommt. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung denkt, dass die App nichts bringt, dann wird sie auch nichts bringen. Das ist bei diesem Konzept kritisch. Dann wäre die Frage nach dem Nutzen tatsächlich ungeklärt offen und würde vor allem den Gegnern („Ich habs ja schon immer gesagt“) in die Karten spielen.

      Dass nicht alle 80 Millionen Einwohner so eine App installieren können oder wollen, muss man natürlich auch berücksichtigen. Wie schon weiter oben in einem Kommentar von Markus23 beschrieben.

      Der verlinkte Artikel hat durchaus seine Berechtigung, auch wenn ich in diesen Zeiten wirklich Angst habe, dass objektive Medien auch mit kritischen Berichten gleich ausgeschlachtet werden: „Sogar die Süddeutsche sagt, dass die App schlecht ist, Die Obrigkeit gegen das Volk.“.

      Wenn man annimmt, dass die App den gewünschten Nutzen bringt, dann hätte die Gesellschaft versagt es für die breite Masse verständlich oder zugänglich zu machen. Gründe könnte man sicherlich verschiedenste anführen (Vorgehen, Politik, Medien, Verschwörungstheorien, Fake News, Digitalisierungsgrad, Gesellschaftsstrukturen, …). Vielleicht lernen wir daraus dann für die Zukunft.

      • Ist wie am Aktienmarkt. Wenn ein Analyst mit genug Einfluss und Credibility behauptet, dass der Kurs sinkt, dann kriegen alle Angst, verkaufen schnell und der Kurs sinkt. Wahnsinn, hat er es mal wieder vorhergesagt!!!

    • @Keri
      der Artikel, auf den du dich beziehst, ist sehr diskussionswürdig.
      – „leben so dicht beieinander und sind gleichzeitig aber auch sehr abgeschottet vom Leben außerhalb“ – woher habe sie es dann bekommen?
      – „aber die App gibt es auf Deutsch und auf Englisch, beides sprechen sie kaum“ – sie wohnen und leben in Berlin und nehmen Leistungen in Anspruch, sollte man da die Verkehrssprache nicht etwas mehr als „kaum“ sprechen? Frag mal einen Backpacker, ob er ohne Sprachkenntnisse durchs Land kommt.
      – „Wir erwarten uns daher von der App überhaupt nichts.“ – wenn nur durch ein App-Nutzer in zweiter oder dritter oder … Reihe eine neu entstehend Infektionskette unterbrochen werden kann, nutzt es was. Ist sehr engstirnig formuliert.
      – „als den armen Schlucker mit kaum noch Zähnen im Mund.“ – die gibt es, aber es sind Ausnahmen dank einer insgesamt sehr guten möglichen! medizinischen Versorgung. Da hilft mal der Blick über den Tellerrand: In den USA kann man verhungern, von einer medizinischen Versorgung ganz zu schweigen. Hier muss man das wollen.

      Übrigens könnte man mit dem gleichen Argument auch sagen, dass Internet, Schulen, Krankenhäuser, … zu nichts nutze sind, weil man die gefährdeten Bevölkerungsschichten damit nicht erreichen kann.

      • Und zu deinem 2. Punkt noch:
        Einmal erklärt, was die wichtigsten Dinge sind und worauf man achten muss, brauchen sie den Rest ja auch nicht lesen können!?

    • Der Artikel könnte mit diesen Aufmachern so auch in der BLÖD stehen. Gut, vielleicht ein bisschen viel Text für die BLÖD. Eher BLÖD am Sonntag. Der verlinkte Artikel am Ende haut in die gleiche Kerbe.

  8. 7,9 mio Menschen sind gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, das ~ 60 mio Menschen in Deutschland ein Smartphone haben. Davon haben vielleicht nochmal mind 5-6 mio Menschen (eigene Schätzung) ein Smartphone welches nicht kompatibel ist.
    Somit sind es knapp 15 % der Smartphone Nutzer in Deutschland.

    =======
    Ich kann bei meinem Iphone X auch kein „Battery Drain“ feststellen. Über den Tag kostet das ca 3-4% Akku. Das ist verkraftbar

  9. Ganz Toll! Bei den Gesundheitsämtern herrscht seit der Veröffentlichung der App das Chaos.

    „Laut der repräsentativen Umfrage, für die Yougov am 16. Juni mehr als 1.200 Deutsche ab 18 Jahren befragte, stehen die meisten Deutschen der Corona-Warn-App eher skeptisch gegenüber.“ (Quelle:horizont.net)

    • Fragt sich halt warum… Desinteresse? Fehlendes Verständnis wie die App arbeitet? Zu viel Aluhut-Schrott gelesen? Würde mich wirklich Mal interessieren…

    • Danke Attila Xaver Ken!

    • Wenn der Staat eine Corona-App heraus bringt, die zumindest theoretisch potentiell dazu geeignet ist, die Bürger zu überwachen, dann ist eine gesunde Skepsis ja auch angebracht.

      Außerdem hat sich der Staat bei IT-Projekten bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert…

      Aber die Corona App hat bisher einen guten Start und dass Fremdsprachen später nachrüstet und es ein paar kleine Kinderkrankheiten gibt, ist völlig normal.

      • Die App ist weder theoretisch noch praktisch dazu geeignet die Bürger zu überwachen. Sie ist höchstens theoretisch dazu geeignet Bürger von Unternehmen diskriminieren zu lassen. Genauso wie Mundschutz, Name und Dialekt.

        • Fehlt da das Ironie-Tag?
          Falls nein, bitte um Aufklärung, wie die Diskriminierung von Unternehmen durch die App und wegen Mundschutz, Name, Dialekt so abläuft.

          • bmhamburg says:

            Ich glaube er bezieht sich darauf, das die Nutzung bzw „Verpflichtung“ nicht gesetzlich geregelt ist. Somit kann es unter Umständen erlaubt sein, das der Arbeitgeber oder auch Restaurants etc nur Einlass gewähren wenn jemand die App auf seinem Smartphone hat . Dies würde zu einer Benachteiligung vom Leuten führen die ggf gar nicht die Möglichkeit haben, die App zu installieren.

            Ich teile diese Meinung nicht, das eine Freiwilligkeit zwingen gesetzliche festgelegt werden muss, jedoch gibt es in der Politik diese Stimmen.

      • Magst du kurz erklären, wie diese App „theoretisch potentiell“ zu geeignet sein soll? Das würde mich ehrlich interessieren.

        • Z.B. durch ein Update. Updatea sind trivial, das Problem ist allseits bekannt und außer hier im Blog ist mir auch noch niemand unter gekommen der so getan hätte als hätte er eine Lösung dafür. 😀

    • Repräsentativ? Woher weiß man das? Wer, wann, wo, wie …
      Wie kann eine reine Online-Umfrage, und mehr erfahre ich nicht aus den vorliegenden Daten, repräsentativ sein?!

      • Habe ich auch sofort gedacht. Laut Wikipedia hat YouGov zunächst super Wahlvorhersagen gemacht um dann ein paar Jahre später falsche Prognosen abzugeben.

        Danke auch noch mal für den ersten Absatz!

  10. Ich finde es schade, dass IOS erst ab 13.5 unterstützt wird. Die bessere Hälfte nutzt noch ein I-6+

    • Auch wenn du das nicht direkt geschrieben hast: das hängt nicht mit der App zusammen, sondern dass Apple die Exposure Notification API erst ab iOS 13.5 eingebaut hat – bei Android übrigens ähnlich – ab Android 6.0 (umfasst damit in etwa Geräte aus dem gleichen Zeitraum wie Apple)

    • Kein Problem, du kannst die französische App nutzen. Die läuft ab iOS 11.4. Allerdings nur im Vordergrund. Das ist die Alternative.

      • Sparbrötchen says:

        Deine Anmerkung war zwar sowieso nicht Ernst gemeint, aber dennoch der Hinweis, daß die französische App auch nicht datenkompatibel zu den Google/Apple basierenden Apps ist – sonst nimmt die hier tatsächlich noch irgendjemand.

  11. Es gibt Menschen, die ihr ganzes scheiß Leben in Facebook posten. Als Begründung kommt dann „da stehen ja nur unwichtige Dinge drin, die nicht personalisiert werden können.“
    Die Corona-warn-app wird nicht installiert. Kommt ja von der Regierung, der man seit Ewigkeiten nicht mehr vertraut. Diese App wird spätestens in 2 bis 3 Jahren vom dort versteckten Bundestrojaner missbraucht ‍♂️.
    Aber in jedem scheiß raum eine Alexa stehen haben.
    Solche Leute lassen sich auch nicht mit Argumenten aufklären. Wie sie mich ankotzen

    • Sorry, aber meine Gesundheitsdaten schmeiße ich Facebook nicht in den Rachen, und auch WhatsApp nicht.
      Die schmeiße ich übrigens auch unserm Spahn-Ferkelchen nicht in den Rachen, der damit Unternehmen füttern will, bevor diese nachweisen müssen, dass ihre Forschungen einen Nutzen haben.
      Wartet noch ein paar Wochen, bis die ersten Lokale/Geschäfte/Reiseveranstalter die App zur Pflicht machen…… ein entsprechendes Begleitgesetz, das unter anderem genau die Freiwilligkeit festschreibt, ist ganz bewusst „vergessen“ worden.

      • Ach, Rolf.

      • Frage: welche Gesundheitsdaten sammelt denn die App? Vielleicht kannst du mich aufklären?

      • Den Nachweis, dass die App Gesundheitsdaten weiter gibt, und diese dann von Spahn an irgendwelche Unternehmen gegeben werden, würde ich gerne sehen.

        Wie, hast du nicht? Warum wundert mich das nicht… du bist einer derer, die Lügen verbreiten, die dann bei vielen dazu führen, dass sie verunsichert sind und die App nicht installieren.

        Vollpfosten!

        • Die meisten App-Gegner und App-Befürworter haben keine Ahnung von gar nichts. Die plappern alle nur ein paar Phrasen nach, die sie irgendwo aufgeschnappt haben.

          Lügner schimpfen und beleidigen wird weder einen Befürworter noch einen Gegner der App umstimmen.

          …nur Mal so als Anregung. 😀

    • Jeder, der glaubt, dass er nur unwichtige Daten postet, sollte sich mal dieses Video angucken: https://youtu.be/-YpwsdRKt8Q
      Und dann nochmal darüber nachdenken, was er alles bei Facebook posten will.

      • Die ganze Argumentationslinie „Menschen sind bei Facebook deshalb ist eine Gesundheitsapp kein Problem“ ist übrigens haarsträubenden Stuss.

        Um das ernst nehmen zu können darf man weder Privatsphäre, Datenschutz noch Facebook oder die Tracing-App und ihre Probleme verstanden haben. 😀

        • Wieso? Das interessiert mich jetzt!

          • Wie? Okay. Als Starter: das eine ist eine Webseite, das andere eine App Plattform des RKI.

            Privatsphäre ist vielschichtig, nicht etwa etwas binäres oder so. Die steht nicht plötzlich auf „aus“, nur weil du Mal auf Facebook ein Bild von deinem Hundi hochgeladen hast.

            Die Gefahren hinter der Tracing-App liegen hauptsächlich in einem möglichen zukünftigen Ausbau der Installbase und in der drohenden Gesellschaftlichen Diskriminierung gegen die Nutzung.

            Beides Probleme die überhaupt gar nichts mit Facebook zu tun haben, bzw. damit vergleichbar wären.

            Zuguterletzt ist Facebook ein unbeliebten US-Unternehmen und das RKI ist tiefes Establishment.

            Jetzt wo ich so darüber nachdenke: kennst du irgendeine Dimension in der sich „Facebook nutzen“ und „Tracing App nutzen“ ähnlich sind?

            …ich denke nicht. 😀

            • Daten sammeln kann ich immer, ob App oder Website. Übrigens heißer Tipp: Facebook gibt es auch als App.

              Hast du dir das verlinkte Video mal angeguckt? Aus einem „Bild von deinem Hundi“ bekommt man deutlich mehr raus, als den meisten bewusst und lieb ist.

              Was genau hat sammelt die Corona-App denn aktuell für (sensible) Daten? Keine.
              Dass das in einem zukünftigen Update nicht nachträglich eingebaut wird, dafür soll ja die Kontrolle über GitHub erhalten bleiben.

              Und was hat eine potentielle Diskriminierung von Restaurantbetreibern, die sich eigentlich über jeden Gast freuen aktuell, mit Datenschutz zu tun?

              Die Frage ist eigentlich nicht, was die Corona-App mit Facebook zu tun hat, sondern warum die Leute Facebook und Google alle Daten schenken, aber bei der Corona-App, die zumindest aktuell keine Daten sammelt, plötzlich einen Schlussstrich ziehen!?

              • > Was genau hat sammelt die Corona-App denn aktuell für (sensible) Daten? Keine.

                Jo, genau. ‚aktuell‘ ist genau das Stichwort. Die wesentliche Probleme sind die Installbase (also die kontrolle der Updates) und die Diskriminierung. Die aktuelle Datensparsamkeit zu hypen und das auszulassen ist verantwortungslos.

                > Dass das in einem zukünftigen Update nicht nachträglich eingebaut wird, dafür soll ja die Kontrolle über GitHub erhalten bleiben.

                Das ist vollkommen offen und bisher nicht mehr als ein frommer Wunsch.

                > Und was hat eine potentielle Diskriminierung von Restaurantbetreibern, die sich eigentlich über jeden Gast freuen aktuell, mit Datenschutz zu tun?

                Was könnte der gesellschaftliche Druck eine App zu nutzen nur mit Datenschutz zu tun haben? Hmmm. 😉

                > Die Frage ist eigentlich nicht, was die Corona-App mit Facebook zu tun hat, sondern warum die Leute Facebook und Google alle Daten schenken, aber bei der Corona-App, die zumindest aktuell keine Daten sammelt, plötzlich einen Schlussstrich ziehen!?

                Na das eine ist vom Staat, natürlich. 😀

                Das erhöht das Potential der App zu bedrohlicher gesellschaftlicher Veränderung erheblich. Hier in der Kommentarspalte versuchen sich die ersten moralischen entrepreneure bereits am „Nicht-Nutzung ist Mord“-Framing, also der Vorarbeit zur Pflicht.

                Ist dir so etwas schon mal bei der Facebook Nutzung begegnet? 😉

                • NanoPolymer says:

                  Wer sagt überhaupt das in der ausgelieferten App der Code von Github drin ist?

                • > Jo, genau. ‚aktuell‘ ist genau das Stichwort. Die wesentliche Probleme sind die Installbase (also die kontrolle der Updates) und die Diskriminierung. Die aktuelle Datensparsamkeit zu hypen und das auszulassen ist verantwortungslos.

                  Zum Punkt mit den Updates: klar ist das nicht vollkommen ausgeschlossen. Das kann man dann aber auch über jegliche andere Open- und Closed-Software sagen, oder nicht? Dafür müsste man ja ein grundsätzliches Interesse des Staates an jeglichen Spionagedaten unterstellen. Wenn das so der Fall wäre, wieso wurde dann nicht schon lange die Vorratsdatenspeicherung auf Steroiden eingeführt?

                  Wer garantiert dir denn, dass nicht irgendjemand dein Android/iOS-Gerät nachträglich infiltriert (falls es nicht schon beim Kauf der Fall ist)? Und wer garantiert dir, dass diese Daten nur an den Hersteller und nicht auch an die USA oder China gehen?
                  Wenn du Facebook nutzt, wer garantiert dir, dass die ihre Daten nicht der US-Regierung geben?
                  Wie ein anderer User kürzlich auf diesem Blog schrieb: „Wir wissen ja spätestens seit den Enthüllungen von Snowden, dass alle US-Firmen eng mit der Regierung und Geheimdiensten zusammenarbeiten. Und das sie vor allem auch der Wirtschafts- und Technologiespionage der US-Dienste zuarbeiten.“ (https://stadt-bremerhaven.de/ex-google-chef-eric-schmidt-kritisiert-huawei-scharf/#comment-1094827)
                  Nach deiner Logik könnte übrigens auch ein LineageOS vor dem Build infiltriert werden…
                  Wer garantiert dir, dass du nirgendwo im Internet getrackt und diese Informationen an jede beliebige Regierung verkauft werden?

                  Den Punkt mit der Diskriminierung halte ich persönlich nicht für sehr wahrscheinlich, schließe aber nicht aus, dass es grundsätzlich möglich ist. Ich frage mich halt, was das Interesse eines Wirts im Restaurant ist, potentielle Kunden auszuschließen. Das würde nur Sinn ergeben, wenn man davon ausgeht, dass der Staat eine Verschwörung gegen das Volk aufbaut und nach und nach alle Unternehmen mit hineinzwingt. Oder hast du einen anderen Vorschlag?
                  Und empfindest du das Verbot ein Geschäft zu betreten, wenn man keine Maske trägt, auch als Diskriminierung? Oder die Pflicht, seine Kontaktdaten im Restaurant zu hinterlassen? Wenn ja, was schlägst du stattdessen vor? Wenn nein, wo genau ist hier der Unterschied?

                  > Das ist vollkommen offen und bisher nicht mehr als ein frommer Wunsch.

                  Auch hier dasselbe wie oben: wenn ich bei allem sage „da könnte was passieren“, dann kann ich niemals irgendwas machen. Ich kann doch jederzeit die App wieder deinstallieren. Bei Bedarf kann ich der App auf meinem Handy auch verbieten, das Internet zu nutzen und nur einmal täglich zuhause, mit Wireshark, anschauen, was die App denn sendet und nicht sendet, wenn sie Internetzugriff hat.

                  > Was könnte der gesellschaftliche Druck eine App zu nutzen nur mit Datenschutz zu tun haben? Hmmm.

                  Ja, genau, diese Frage bleibt immer noch offen. Geh bitte mal nur für einen Moment davon aus, ob es nun so ist oder nicht, dass die App Datenschutz-technisch vollkommen unbedenklich ist. Wie beantwortest du unter dieser Annahme die Frage?

                  > Das erhöht das Potential der App zu bedrohlicher gesellschaftlicher Veränderung erheblich. Hier in der Kommentarspalte versuchen sich die ersten moralischen entrepreneure bereits am „Nicht-Nutzung ist Mord“-Framing, also der Vorarbeit zur Pflicht.

                  „Nicht-Nutzung ist Mord“-Framing ist freilich Quatsch. Das wäre dasselbe wie „Autofahrer sind Mörder“: ja, einige Tode hätten durch nicht-fahren vermieden werden können, deswegen ist aber nicht jeder ein Mörder.
                  Ich glaube aber, dass die App wenn überhaupt nur geringfügig dazu beträgt, dass die Gesellschaft sich in immer mehr Teile spaltet, meistens 2 Hauptgruppierungen, die dann aber noch weiter aufgespalten sind.

  12. @caschy einfach mal DANKE 🙂

  13. Toller Beitrag @caschy, sogar mal wieder etwas politisch. Ich finde es trotzdem schade, dass man es nicht mit einem Lightning Netzwerk versucht hat, hätte das wesentlich Open Sourciger gefunden.

    • Martin Deger says:

      Was ist das?

        • Ich habe mir Mal solche Meldezettel in einer Gaststätte angeschaut.

          Klar dass Onkel Dagobert aus der Geldspeicherstraße 1 in12345 Entenhausen oder Bruce Wayne aus der Marvellstraße in 08150 Krypton/Saar vielleicht auch von der Bedienung hätten erkannt werden müssen (Superman ist DC).
          Aber Horst Müller aus der Hauptstraße könnte auch gut ein Fake sein.
          Insofern wird die App da genauso scheitern, aber für diejenigen, die die Pandemie nicht nur als Beitrag einer Weltverschwörung erkennen, bietet Sie die Chance auf eine schnellere Benachrichtigung möglicherweise infizierter Personen.
          Ich habe heute noch 5 Installationen vor mir Großeltern und Fahrschüler.)
          PS Danke Cashy

  14. Patrick Jansen says:

    Jetzt wird wohl jeden Tag die gestiegene Anzahl der Downloads gehyped, nur sagt diese gar nichts aus. Wenn 40% die App wieder deinstallieren… Relevant ist demnach nur die Anzahl der aktiven Installationen; und diese wird definitiv geringer sein als die Downloads.

    • „nachdenken“ ist bei dieser Seite aber nicht wirklich erwünscht!

      – „Denkbare Szenarien sind der gemeinsame Aufenthalt in einem Restaurant oder die Fahrt in einem Zug. Genau für diese Szenarien gibt es aber bereits durch die Sammlung und Speicherung von Personendaten eine Lösung, die den Gesundheitsämtern eine Nachverfolgung ermöglicht – und zwar nicht nur für Nutzer irgendwelcher Apps, sondern für alle Betroffenen. Hier schafft die App wenig bis keinen zusätzlichen Nutzen.“ DAS SCHAFFEN DIE GESUNDHEITSÄMTER in ihrer Gesamtheit NICHT! Zu Beginn hat der Anruf vom Gesundheitsamt schon mal eine Woche (der zweiwöchigen Quarantäne) gedauert.

      Meines Wissens sind Zugtickets nicht zwangsläufig personalisiert und wie läuft das denn im BUS?!

      • Ergänzung: Rechnen ist auch nicht wirklich eine Kernkompetenz:
        „Wenn beispielsweise nur zwei Millionen Bundesbürger die App nutzen, hieße dies, dass im Umkehrschluss 98% der Bevölkerung die App nicht nutzen. Selbst optimistische zehn Millionen Nutzer stünden für lediglich 12,5% der Bevölkerung und würden im Umkehrschluss bedeuten, dass 87,5% der Bürger die App nicht nutzen. „

    • Bei „Kritische Töne fanden da keinen Platz.“ habe ich aufgehört zu lesen. Es gab soooo viel Kritik im Vorfeld, aber im Gegensatz zu vielen anderen Projekten, wurde darauf eingegangen!

      • Auf manche Kritikpunkte würde für eingegangen, auf andere nicht.

        • Ja welche Kritikpunkte wurde nicht eingegangen?

          • z.B. auf das Problem, dass die App instant den 14-tägigen Aktivitätsverlauf anzeigt, was zur Diskriminierung einläd.

            Auch schon tausendmal durchgekaut. Weißt du vermutlich auch. 😀

            • Den Punkt kenne ich, das ist aber eine Luftnummer. Das Öffnen der App macht der Nutzer selbst, es ist seine eigene Entscheidung, wann und wo er die App öffnet, und vor wem er das macht.

              • So wie bei WeChat die Miniapp zum Gesundheitspass, da ist auch alles freiwillig, gell?

                Die Idee der Druck zur App Nutzung sei egal weil vom einzelnen Zugearbeitet werden muss ist entweder bewusst irreführend oder wirklich der Gipfel der Unwissenheit. 😀

  15. Auch wenn ich diese App jetzt garnicht mal so schlecht finde, werde ich sie definitiv nicht installieren. In manchen Ländern werden solche Apps dazu benutzt die Leute zu überwachen. Auf sowas haben ich null Bock.

    Ich glaube kaum das 60 Millionen Nutzer erreicht werden können, wenn die Downloadzahlen bereits so stark nachgelassen haben. Ich habe absolut keine Angst davor Corona zu bekommen. Ich bin auch bei Mensch der überall hin muss oder gerne unter viele Menschen geht. Deswegen keine Impfung und definitiv auch keine App.

    Ich finde es immer wieder interessant wie sich hier die Leute über andere lustig machen die an Verschwörungen oder an sonstiges glauben. Was habt ihr für ein Problem damit? Die sind eben anders und wollen sich nicht beeinflussen lassen. Jeder soll das glauben und denken was er will, nicht nur die eine Meinung ist richtig. Zumindest wenn man es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Wenn es euch stört was andere denken warum lest ihr es dann? Damit ihr euch hier darüber aufregen könnt?

    • Na, dann hast Du ja wieder alles gefunden, damit DeinWeltbild bleibt…

    • Das Problem mit Verschwörungen ist die Gefahr, die diese bergen.
      Siehe Attila Hildmann (bei den Initialen fällt mir noch jemand anderes ein), der baut sich aktuell einen regelrechten Kult auf und seine Anhänger vergöttern ihn. Das wird dann gefährlich, wenn die ersten gewalttätig und extremistisch werden und das damit salonfähig für viele weitere machen.
      Unwissenheit und fehlende Bildung sind immer eine Gefahr für die Stabilität in einer Gesellschaft.

    • Es ist genau dieser Relativismus, der eine sachliche Auseinandersetzung oft kaum möglich macht. Nein, nicht jede Meinung oder Weltsicht ist gleichrangig, wenn sie vor allem nicht auf überprüfbaren Fakten beruht. Eine vernünftige Diskussion wirst du nicht erreichen, wenn du jedem absurden Quatsch eine gleichrangige Position als „Meinung“ einräumst…

    • Die Corona-Warn-App ist in keinster Weise mit Apps vergleichbar, die in manchen Ländern zur Überwachung verwendet werden.

      Auch deine Lügen führen dazu, dass wieder jemand die App nicht installieren wird.

      Vollpfosten!

  16. Caschy und seine polemischen Einsteiger zu dem Thema dem kann ich nur beipflichten, Aufklärung würde wirklich helfen.

    Was die App angeht, gibt es auch Zahlen wieviele sie schon wieder deinstalliert haben? An vielen Stellen wurde ja u.a. der Akkuverbrauch bemängelt.

    • Wobei meine Frage zur Umsetzung einer möglichen Quarantäne immer noch nicht geklärt ist.
      Angenommen die App empfiehlt einen Test auf Covid-19 und ich wende mich umgehend an das Gesundheitsamt um dann am Testverfahren teilzunehmen. Bei einem positiven Ergebnis muss es dann heißen, gehe direkt in Quarantäne, gehe nicht vorher noch zur Bank, kaufe nicht im Discounter oder Supermarkt für 2-3 Wochen ein.

      Und dann? Zwei Wochen lang jeweils 2-3 pro Tag Pizza bestellen? Das wird ziemlich teuer.

      Logische Konsequenz: Bleib unter dem Radar, halte Abstand und Handhabe es wie „Mutti“ und sitze es aus.

      • Komische Konsequenz! Und auf das naheliegende kommst du nicht?

      • Wenn deine App rumquäkt und du zum Arzt ohne Symptome gehst, wirst du nach hause geschickt oder du hast die Möglichkeit den Test selber zu zahlen.
        Was meinst du wie viele dazu bereit sind?
        Richtig, fast niemand.
        Selbst wenn du getestet wirst, wirst du nicht nach getestet und läuft möglicherweise noch ansteckend durch die Gegend.
        Solange das so bleibt, brauchst du auch keine App.

  17. Jeder, der rechnen kann und sich ungefähr vorstellen kann, wie viel die Ausbreitung von Bluetooth-Funkwellen mit der von SARS-CoV-2-Viren gemeinsam hat, kann sich selbst leicht ausrechnen, wie sinnvoll diese App ist. Ihr müßt ja auch nicht meinen Blogpost lesen (könnt Ihr aber gerne: https://eaafl.com/2020/06/tracing-apps-galore/ ), aber vielleicht glaubt Ihr ja Bruce Schneier: https://www.schneier.com/blog/archives/2020/05/me_on_covad-19_.html oder der EFF: https://www.eff.org/de/deeplinks/2020/04/challenge-proximity-apps-covid-19-contact-tracing .
    Spoiler: Kann prinzipbedingt eigentlich nicht funktionieren.

    • Okay, also in deinem Blogeintrag ist jetzt nichts neues, was irgendwie nicht schon bekannt wäre und auch von den App-Machern so bestätigt wird. Ja, diese Technik kann nicht alles – keine Scheiben erkennen, nicht durch den Körper messen etc. – aber sie ist das beste was wir dafür bisher haben – oder hast du einen besseren Vorschlag? Dieses ganze BT-Tracing und abgesehen von theoretischen Betrachtungen wie deiner gibt es noch nicht sonderlich viel Erfahrung damit. Ich finde es eher gut, dass man versucht in Erfahrung zu bringen wie sinnvoll oder auch nicht das ganze am Ende ist.

      Und ja – Singapur hat ihre App wieder eingestampft. Allerdings basierte die auch nicht auf der Google/Apple-API, sodass bei iOS entweder das Gerät die ganze Zeit wach gehalten werden musste (im Hintergrund BT scannen ohne API is nich auf iOS) und entsprechend schnell der Akku leergesaugt wurde – oder die App einfach nicht scannen konnte – das läuft durch die API hier besser. Ebenso Island. Deren App basiert auf GPS und nutzt ein ganz anderes Prinzip – nämlich mit Einwilligung von Erkrankten diese tatsächlich zu tracken um zu schauen wo sie wen angesteckt haben könnten.

      Also, klar ist: Die App ist kein Allheilmittel und wird false positives und false negatives erzeugen. Sie wird aber ebenso sehr wahrscheinlich true positives und true negatives hervorbringen. In welcher Anzahl dabei nun was herum kommt – dazu gibt es bisher nur ganz wenig Praxiserfahrungen mit genau diesem System.

  18. „Auch wenn ich diese App jetzt garnicht mal so schlecht finde, werde ich sie definitiv nicht installieren. In manchen Ländern werden solche Apps dazu benutzt die Leute zu überwachen. Auf sowas haben ich null Bock. “

    Was?

    • Steht doch deutlich da…..er will die App nicht installieren, weil sie in einigen Ländern zur Überwachung mißbraucht wird.
      Das eine schließt das andere nicht aus.
      Ich gehöre übrigens auch zu den Verwrigerern…. weil sie schlicht nichts bringt. Im Restaurant/Kneipe/Café muss ich eh schon meine Personalien angeben. Und erzähl mir jetzt nicht, ich könne ja Hans Wurst aus Hintertupfingen angeben…… dann brauche ich die App auch nicht.

      • Klar, wenn jeder so denkt wie du, dass sie eh nichts bringt, dann kann sie nichts bringen, denn dann installiert sie kaum einer.

        Im Restaurant mag es vielleicht (aktuell noch) so sein, aber mir wäre es neu, dass du in der Einkaufsstraße und im Supermarkt oder den Öffentlichen Verkehrsmitteln deine Personalien angibst?
        Darum geht es nämlich. Wir werden nicht die nächsten 2 Jahre alles auf Minimalbetrieb halten können, also müssen nach und nach viele Dinge wieder eröffnet werden (genau wie es ja jetzt schon der Fall ist), da brauchen wir aber eine Unterstützung, die uns hilft, Ketten zu durchbrechen.

  19. Nunja, das Masken Quatsch sind hat man zu Beginn auch von ganz anderer Stelle gehört! 😉
    Ob sie am Ende nicht mehr schaden…diese 180 Grad Wendung ist jedenfalls schon beachtlich. Wie vieles die letzten Monate.
    Wie auch immer, dieses Thema kann man hier in Deutschland nicht mehr ordentlich diskutieren, ohne dass man bei Skepsis oder kritischer Nachfrage sofort als Aluhutträger, 5G-Verweigerer oder gar Reichsbürger abgestempelt wird. Das kann es nicht sein.

    • „… bei Skepsis oder kritischer Nachfrage …“

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    • Sparbrötchen says:

      > kann man hier in Deutschland
      In welchem Land sollen wir uns Deiner Meinung nach stattdessen informieren?

    • > diese 180 Grad Wendung ist jedenfalls schon beachtlich

      Nein. Durch weitere Forschung ergeben sich neue Erkenntnisse, die dann umgesetzt werden. So einfach ist das. Das ist nicht beachtlich, sondern ganz normal.

      Das Problem ist, dass oft nicht diskutiert wird. Es werden Lügen verbreitet, von Personen, die keine Ahnung haben, was die App macht und wie sie funktioniert.

      • > Es werden Lügen verbreitet, von Personen, die keine Ahnung haben, was die App macht und wie sie funktioniert.

        Das stimmt und ist ein großes Problem. Das führt z.B. einerseits dazu, das manche unbegründete Sorge die Menschen von einer App-Installation abhält, andererseits aber auch dazu, dass Lügen der anderen Seite die Menschen in falscher Sicherheit wiegen.

        Hält sich also vermutlich ungefähr die Waage. 😀

        • Ich habe noch keine Lüge gehört, die jemand dazu bringen hätte können, die App zu installieren.

          • Lies halt die Kommentarspalte hier. Das ständige predigen alles sei vollkommen unproblematisch, trotz besseren Wissens. Das leugnen von Kritik, von Risiken, von offenen Fragen.

            Die hälfte der Pro sowie die Hälfte der Contra-Positionen sind im Grunde Propaganda.

            Ich z.B. bin gegen die App-Nutzung, aber wenn ich schreiben würde „Es gibt überhaupt keinen Grund die App zu Nutzen“ dann tu ich so als wüsste ich nicht von den Argumenten der App-Befürworter zur App-Nutzung. Ich würde in der Hoffnung auf größere Effektivität meiner Reichweite lügen.

            Und das macht hier halt gefühlt jeder Zweite mit Aussagen wie „Es gibt eigentlich keinen wirklichen Grund die App nicht zu installieren“.

    • Du erwartest jetzt ernsthaft von den Politikern, dass sie in die Zukunft sehen können und ihre Meinung bei sich ändernden Fakten nicht anpassen? Zumindest den gleichen Maßstab, den du an dich selbst anlegst, solltest du anderen zubilligen – oder weisst du immer alles vorher?

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